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Update, 6:16 Uhr: Trump hat bei einer Kabinettssitzung im Weißen Haus die Weigerung Deutschlands kritisiert, beim militärischen Schutz der Straße von Hormus mitzuwirken. Die Haltung der deutschen Führung empfand er als „unangemessen“. Mehrere führende Politiker Berlins hatten sich zuletzt gleichlautend geäußert: Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) erklärte bei einem Besuch in Norwegen, Deutschland wolle kein Teil des Iran-Kriegs werden. Auch Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) stellte klar: „Ich sage sehr klar: Das ist nicht unser Krieg.“ Trump reagierte darauf mit dem Hinweis, dann sei eben auch die Ukraine „nicht unser Krieg“ – eine unmissverständliche Drohgebärde gegenüber den europäischen NATO-Partnern.
Iran-News: Trump schickt weitere Soldaten an die Front im Golf
Update, 05:14 Uhr: Das Pentagon erwägt im Iran-Krieg die Entsendung von bis zu 10.000 weiteren US-Soldaten in den Nahen Osten. Die Entscheidung darüber soll laut Axios bereits nächste Woche fallen. Wie das Wall Street Journal unter Berufung auf Insider berichtet, würde der Schritt US-Präsident Donald Trump aktuell mehr Spielraum in den laufenden Verhandlungen mit Teheran verschaffen. Die Truppen kämen demnach zu den bereits rund 5.000 vor Ort stationierten Soldaten sowie Tausenden Fallschirmjägern der 82. Luftlandedivision hinzu – und würden voraussichtlich in der Nähe der strategisch bedeutsamen Ölumschlagsinsel Charg positioniert.
Update, 21:37 Uhr: US-Präsident Donald Trump setzt nach eigenen Angaben die angekündigte Zerstörung von Energieanlagen im Iran für zehn Tage aus. Die Frist laufe nun bis zum 6. April, erklärt Trump. Die Gespräche mit dem Iran liefen „sehr gut“. Eine iranische Stellungnahme liegt zunächst nicht vor. Ursprünglich lief die Frist bis zum Ende dieser Woche. Der Iran hatte mit Vergeltung gedroht.
Iran wird sich Trumps Ultimatum nicht beugen
Update, 20:24 Uhr: Der Iran wird sich laut Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf keinem Ultimatum von US-Präsident Donald Trump beugen. „Niemand kann dem Iran und den Iranern ein Ultimatum stellen“, erklärte er auf der Plattform X. Die Kinder des Irans würden den Kampf bis zum endgültigen Sieg fortsetzen und diesen Teufelskreis von Krieg, Waffenruhe und wieder Krieg durchbrechen.
Trump hatte dem Iran damit gedroht, Kraftwerke und Energieanlagen zu zerstören, sollte Teheran die Straße von Hormus nicht vollständig und „ohne Drohungen“ für den Schiffsverkehr öffnen. Ursprünglich hatte er dafür ein Ultimatum gesetzt, das in der Nacht zum Dienstag deutscher Zeit ausgelaufen wäre. Am Montag hatte er dann angekündigt, wegen „sehr guter und produktiver Gespräche“ für weitere fünf Tage auf solche Angriffe zu verzichten.
Verbündete, Feinde und Alternativen zum Mullah-Regime im Iran
Teheran lässt angeblich zehn Öltanker durch Hormusstraße
Update, 17:26 Uhr: US-Präsident Donald Trump hat laut CNBC bestätigt, dass der Iran in dieser Woche insgesamt zehn Öltankern die Durchfahrt durch die Hormusstraße gestattet hat. Trump bezeichnete dies als „Geschenk“ an die Vereinigten Staaten. Die strategisch bedeutende Meerenge, über die rund 20 Prozent der weltweiten Ölversorgung läuft, war zuletzt durch den Iran blockiert worden – ein Schritt, der zu einer globalen Energiekrise geführt und die Ölpreise in die Höhe getrieben hatte. Derzeit laufen nach Angaben Trumps Verhandlungen zwischen Washington und Teheran.
Trump: Iraner „betteln“ um Deal – nicht er
Update, 16:38 Uhr: US-Präsident Donald Trump räumt ein, dass die Iraner „großartig im Verhandeln“ seien. Er sei sich aber nicht sicher, ob die USA willens seien, einen „Deal“ mit dem Iran zu schließen. Es seien die Iraner, die um einen „Deal“ bettelten, nicht er. Man müsse sehen, dass man einen richtigen „Deal“ erziele und die Straße von Hormus geöffnet werde. Der Iran müsse einem „Deal“ zustimmen oder sich auf weitere Angriffe einstellen.
Update, 15:19 Uhr: Neue Bewegung im Iran-Krieg: Teheran hat laut der Nachrichtenagentur Tasnim über Vermittler eine Antwort auf den 15-Punkte-Friedensplan der USA übermittelt – was genau darin steht, ist bislang nicht bekannt. Die Reaktion sei in der Nacht erfolgt, nun warte der Iran auf ein Signal aus Washington, so Tasnim unter Berufung auf eine informierte Quelle. Widersprüchlich bleibt die iranische Kommunikation: Sowohl das Präsidialamt als auch die mächtigen Revolutionsgarden hatten den US-Vorschlag zuvor als abgelehnt bezeichnet, wie die dpa berichtete.
Update, 12:26 Uhr: Im Iran-Krieg prüft das US-Verteidigungsministerium offenbar Optionen für einen entscheidenden Militärschlag gegen Teheran – inklusive Bodentruppen und Großbombardements. Das berichten zwei US-Regierungsvertreter sowie zwei weitere mit den Vorgängen vertraute Quellen gegenüber dem Portal Axios.
Hintergrund: Sollte die Straße von Hormus geschlossen bleiben und die Diplomatie scheitern, gilt eine massive Eskalation als zunehmend realistisch. Manche Vertreter in Washington glauben, ein vernichtender Kraftakt könnte Trump Verhandlungsmasse – oder schlicht einen Siegesmoment – verschaffen. Kritiker warnen jedoch, viele Szenarien drohten den Krieg zu verlängern statt zu beenden. Bislang hatte sich die US-Regierung noch gegen den Einsatz von Bodentruppen entschieden.
Iran-Krieg aktuell: Teheran startet neue Angriffswellen auf Israel
Update, 08:52 Uhr: Der Iran hat Israel in fünf Angriffswellen binnen rund zwei Stunden mit Raketen beschossen – Einschläge wurden an mehreren Orten gemeldet. Auch aus dem Libanon wurde der israelische Norden in der Nacht und am Morgen erneut unter Feuer genommen. Im Großraum Tel Aviv, Jerusalem sowie im Norden des Landes heulten die Sirenen. Berichte über Verletzte lagen zunächst nur aus einer arabischen Ortschaft östlich von Tel Aviv vor, wie die israelische Armee und Rettungskräfte mitteilten.
Update, 06:07 Uhr: Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) hat eine mögliche deutsche Beteiligung an der Absicherung einer Waffenruhe im Iran-Krieg signalisiert. Dabei nannte er ausdrücklich die Straße von Hormus als möglichen Einsatzort. Beim Treffen mit seinem australischen Amtskollegen Richard Marles in Canberra übte Pistorius laut der Nachrichtenagentur dpa aber dennoch scharfe Kritik am US-Vorgehen: „Es gibt keine Strategie, es gibt kein klares Ziel – und aus meiner Sicht das Schlimmste: Es gibt keine Ausstiegsstrategie“, sagte er. Deutschland sei in den aktuellen Krieg nicht eingeweiht worden. „Es ist nicht unser Krieg“, betonte er unmissverständlich.
Update, 05:17 Uhr: Trotz des anhaltenden Krieges im Iran erhält aktuell nur rund jeder dritte Asylsuchende aus dem Land Schutz in Deutschland. Das geht aus einer Auskunft des Bundesinnenministeriums an die Linken-Abgeordnete Clara Bünger hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Im Januar und Februar 2026 wurden laut Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) 35 Prozent der Asylanträge positiv beschieden – ein Anstieg gegenüber dem Jahresschnitt 2025 von 26,8 Prozent. Bünger kritisierte die Entscheidungspraxis des Bamf scharf: „Solidarität mit den Menschen im Iran sieht anders aus.“ Sie forderte Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) zu einer Kurskorrektur auf.
Iran-News: Weißes Haus soll Ghalibaf als Trump-Partner erwägen
Erstmeldung: Die USA sehen Irans Parlamentspräsidenten als möglichen Partner:Im Iran-Krieg hat die dortige Führung ihren Obersten Führer sowie weitere Spitzenpolitiker und Kommandeure der Revolutionsgarden verloren. Dennoch hat die Islamische Republik ihre Handlungsfähigkeit nicht eingebüßt – das politische System im Iran basiert auf einem Geflecht ineinandergreifender Institutionen.
Der theokratische Staatsapparat ist dabei so konzipiert, dass er nicht vom Schicksal einzelner Personen abhängt – das Überleben des Systems hat stets Vorrang, betont unter anderem Reuters.
Iran-News: Witkoff und Kushner trafen laut Bericht Ghalibaf
Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf rückt jetzt in den Fokus. In den vergangenen Wochen ist er zunehmend zum Sprachrohr der Führungsspitze geworden. Laut einem Reuters-Bericht sieht die US-Regierung in Ghalibaf einen möglichen künftigen Staatschef des Iran. Wie Politico unter Berufung auf zwei Regierungsvertreter meldete, gilt Ghalibaf in Teilen des Weißen Hauses als potenzieller Gesprächspartner für Verhandlungen mit US-Präsident Donald Trump im Iran-Krieg.
Reaktionen aus Teheran oder Washington blieben zunächst aus. Das US-Nachrichtenportal Axios hatte am Vortag (23. März) am unter Berufung auf einen israelischen Regierungsvertreter gemeldet, der US-Sondergesandte Steve Witkoff und Trumps Schwiegersohn Jared Kushner hätten Gespräche mit Ghalibaf geführt.
Iran-Gespräche über Frieden? Ghalibaf widerspricht Trump
Der ehemalige Kommandeur der Revolutionsgarden, frühere Bürgermeister von Teheran und gescheiterte Präsidentschaftskandidat Ghalibaf dürfte im Iran aktuell das größte politische Schwergewicht sein.
Ghalibaf wies auch Trumps Angaben zu Gesprächen zwischen beiden Ländern zurück. Es gebe „keine Verhandlungen“ mit den USA, erklärte der einflussreiche iranische Parlamentspräsident. Es würden „Falschmeldungen genutzt, um die Finanz- und Ölmärkte zu manipulieren und dem Sumpf zu entkommen, in dem die USA und Israel gefangen sind.“
Iran-News: Parlamentssprecher sieht Teheran auf „langen Krieg“ vorbereitet
Ein Waffenstillstand kommt für Irans Parlamentssprecher Ghalibaf nur mit Garantien infrage. Der Iran sieht sich nach seinen Angaben auf einen langen Krieg vorbereitet. Ghalibaf sagte der arabischen Tageszeitung al-Arabi al-Dschadid am 16. März, aus Erfahrung früherer Kriege seien die notwendigen Maßnahmen getroffen worden.
„Wir verfügen über ausreichende Bestände an Raketen und Drohnen, und da diese Technologie im Inland entwickelt wurde, sind wir in der Lage, sie mit höherer Geschwindigkeit und zu wesentlich geringeren Kosten zu produzieren als der Feind seine Abfangraketen“, so Ghalibaf.
Ein Waffenstillstand müsse garantieren, dass der Krieg nicht wieder aufflamme, so der Parlamentssprecher. Der Iran werde weiterkämpfen, „bis der Feind seine Aggression bereut“ und stabile politische und sicherheitspolitische Bedingungen geschaffen seien. (Redaktion mit Nachrichtenagenturen)