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Update, 10.00 Uhr: Nach einem ukrainischen Angriff hat eine Energieanlage in der Stadt Unetscha in der westrussischen Region Brjansk Feuer gefangen. Die Ukraine habe mit Raketen und Drohnen angegriffen, der Brand sei inzwischen aber gelöscht, teilte der Gouverneur der Region, Alexander Bogomaz, mit. Zuvor hatte der ukrainische Kommandeur der unbemannten Systeme, Robert Browdi, erklärt, bei einem Angriff die Ölpumpstation in Unetscha getroffen zu haben. Er teilte ein Video auf der Plattform Telegram, in dem eine Anlage mit mehreren Öltanks brannte. Ob es sich um die genannte Ölpumpstation handelt, konnte unabhängig bisher nicht überprüft werden.
Transparenzhinweis
Die hier verarbeiteten Informationen stammen von Nachrichtenagenturen und internationalen Quellen, aber auch von Kriegsparteien im Ukraine-Krieg. Die Angaben zum Ukraine-Krieg lassen sich nicht unabhängig überprüfen.
Update, 8.30 Uhr: Omid Nouripour fordert eine stärkere deutsche Unterstützung der Ukraine. „Die Durchhaltefähigkeit der Ukraine hängt nicht zuletzt von unseren Waffenlieferungen ab“, sagte der Grünen-Politiker den Zeitungen der Funke Mediengruppe. „Deshalb müssen wir die Ukraine mit allem, was wir haben, unterstützen – auch mit Marschflugkörpern.“ Eine mögliche Taurus-Lieferung wird schon länger diskutiert. Olaf Scholz hatte dies abgelehnt. Kanzler Friedrich Merz machte Ende Mai deutlich, dass er eine Lieferung nicht ausschließe. Inzwischen wurde allerdings verabredet, dass Deutschland der Ukraine beim Bau eigener weitreichender Waffen hilft.
Panzer, Drohnen, Luftabwehr: Waffen für die Ukraine
Lage im Ukraine-Krieg: Verluste für Russland – neue Zahlen
Update, 7.40 Uhr: Kiew hat neue Zahlen zu Russlands Verlusten im Ukraine-Krieg veröffentlicht. Nach Angaben des Generalstabs haben die russischen Streitkräfte binnen 24 Stunden etwa 790 russische Soldaten verloren. Damit erhöht sich die Gesamtzahl der russischen Verluste auf rund 1.074.320 Soldaten. Mit Verlusten sind stets getötete oder schwer verwundete Soldaten gemeint. Die Zahlen lassen sich unabhängig nicht überprüfen.
Lage im Ukraine-Krieg: Ungarn will Friedensgespräche ausrichten
Update, 6.30 Uhr: Ungarn hat erneut angeboten, Friedensgespräche im Ukraine-Krieg auszurichten. Das Angebot bestehe weiterhin, sagte Außenminister Peter Szijjarto in einem auf Facebook veröffentlichten Podcast. „Wenn wir gebraucht werden, sind wir bereit, angemessen faire und sichere Bedingungen für solche Friedensverhandlungen zu schaffen“, erklärte er.
Update vom 22. August, 5.25 Uhr: Bei einem ukrainischen Angriff auf die von Russland besetzte Stadt Jenakijewe sind nach russischen Angaben zwei Menschen getötet worden. Zudem seien 21 verletzt worden, schreibt der von der Regierung in Moskau eingesetzte Gouverneur der Region Donezk, Denis Puschilin, auf Telegram. Der Angriff sei mit Raketen und Drohnen erfolgt. Eine ukrainische Stellungnahme liegt zunächst nicht vor.
Update, 22.03 Uhr: Im diplomatischen Ringen um ein Ende des Ukraine-Kriegs hat Wolodymyr Selenskyj Russland vorgeworfen, ein direktes Treffen zu vermeiden. Wladimir Putin wolle der „Notwendigkeit“ eines direkten Treffens für Friedensverhandlungen ausweichen, sagte der ukrainische Präsident in seiner abendlichen Ansprache. „Die aktuellen Signale aus Russland sind, ehrlich gesagt, unanständig“, sagte Selenskyj weiter. Moskau wolle „diesen Krieg nicht beenden“, fügte er hinzu.
Selenskyj will mehr Druck auf Russland im Ukraine-Krieg
Update, 20.15 Uhr: Die Ukraine muss nach Präsident Selenskyjs Worten von der Verteidigung zum Angriff übergehen. „Dieser Krieg muss beendet werden, wir müssen Druck auf Russland ausüben“, erklärte Selenskyj in seiner abendlichen Videoansprache. Kremlchef Putin verstehe „nichts außer Macht und Druck“. Die Ukraine solle sich aus der ständigen Verteidigung gegen russische Angriffe lösen. Ähnlich äußerte sich US-Präsident Donald Trump auf seiner Plattform Truth Social.
Update, 19.27 Uhr: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat den russischen Angriff auf eine US-Fabrik im Westen der Ukraine scharf verurteilt. „Das war eine gewöhnliche zivile Anlage mit amerikanischer Investition. Dort wurden alltägliche Haushaltsgegenstände wie Kaffeemaschinen hergestellt“, zitiert der Kyiv Independent Selenskyj. Außenminister Andriu Sybiha erklärte zudem, dass die Fabrik nichts mit „Verteidigung oder Militär“ zu tun gehabt habe. Das habe ein Mitarbeiter des US-Unternehmens Flex gegenüber der Nachrichtenseite bestätigt.
Update, 18.12 Uhr: Der russische Präsident Wladimir Putin verlangt von der Ukraine wohl die Aufgabe der gesamten östlichen Donbass-Region. Das berichtete die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf drei mit der Thematik vertrauten Insider im Kreml. Außerdem solle die Ukraine eine neutrale Haltung einnehmen, einen Beitritt zur Nato ablehnen und von der Stationierung westlicher Truppen zur Friedenssicherung absehen. Diese Forderungen würden auf die Gespräche zwischen Donald Trump und Putin in Alaska zurückgehen.
Diese Überlegungen würden eine Abweichung der Kreml-Forderungen vom Juni 2024 bedeuten. Damals forderte Putin noch die Abtretung der Regionen Donezk, Luhansk, Cherson und Saporischschja. Wobei Donezk und Luhansk gemeinsam die Region Donbass bilden.
Sollte sich die Ukraine für den Gebietsabtritt bereiterklären, wäre der Kreml bereit, die aktuellen Frontlinien in Saporischschja und Cherson zu akzeptieren, so Reuters. Weiter würden die derzeit unter russischer Kontrolle stehenden Teile von Charkiw, Sumy und Dniprotowsk zurückgegeben werden.
Update, 16.30 Uhr: US-Präsident Donald Trump betonte die Notwendigkeit für die Ukraine, Russland effektiv angreifen zu können. „Es ist sehr schwer, wenn nicht unmöglich, einen Krieg zu gewinnen, ohne ein Invasorenland anzugreifen“, schrieb Trump auf Truth Social. Er zog einen Sportvergleich: „Es ist wie eine großartige Sportmannschaft, die eine fantastische Verteidigung hat, aber nicht angreifen darf. Es gibt keine Chance, zu gewinnen! Ähnlich verhält es sich mit der Ukraine und Russland.“
Der ehemalige Präsident Joe Biden habe dies nicht erkannt und der Ukraine nur eine verteidigende Haltung ermöglicht. Trump ergänzte: „Wie konnte das nur funktionieren? Unabhängig davon wäre dieser Krieg nie ausgebrochen, wenn ich Präsident wäre – KEINE CHANCE. Interessante Zeiten stehen bevor!!!“
Militärische Optionen für die Ukraine – EU und USA treffen Einigung
Update, 16.20 Uhr: Die USA und mehrere europäische Staaten sollen militärische Optionen für die Ukraine entwickelt haben. Das berichtete die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf einen US-Regierungsvertreter. Die Optionen, die von mehreren Militärchefs der Länder entwickelt worden sind, sollen den jeweiligen nationalen Sicherheitsberatern zur Prüfung vorgelegt werden. Dies geschehe im Rahmen aktueller diplomatischer Beziehungen.
Update, 15.25 Uhr: Die Ukraine will im kommenden Winter mit der Massenproduktion ihrer Langstreckenrakete „Flamingo“ beginnen. Das erklärte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj laut Kyiv Independent am Mittwoch (20. August). Langstreckenwaffen würden es der Ukraine ermöglichen, Ziele weit im Landesinnere Russlands zu treffen und so die Kriegsmaschinerie des Kremls anzugreifen.
Wadephul drängt China – Peking muss „aktive Rolle“ für Ende des Ukraine-Kriegs einnehmen
Update, 14.35 Uhr: Der deutsche Außenminister Johann Wadephul hat China zu mehr Druck auf Putin für einen Waffenstillstand im Ukraine-Krieg aufgefordert. Das mit Russland eng verbündete Land müsse verstehen, „dass es eine aktive Rolle bei der Beendigung dieses Konfliktes spielen muss. Das hat China bisher bedauerlicherweise nicht gemacht, obwohl es mehrfach dazu aufgefordert worden ist“, so Wadephul nach einem Treffen mit dem Generalsekretär der südostasiatischen Staatengemeinschaft Asean in der indonesischen Hauptstadt Jakarta. Peking müsse eine „aktive Rolle“ annehmen, um den Ukraine-Krieg zu beenden. Dazu brauche es „politischen Druck, aber auch wirtschaftlichen Druck“.
„Bisher sehen wir ja eher Ausweichbewegungen Russlands, wenn ich auf die jüngsten Erklärungen des Außenministers Sergej Lawrow blicke“, kritisierte Wadephul. „Aber wenn China diese Strategie ändern sollte – und dafür ist es ja bekanntlich nie zu spät -, dann kann ich mir auch für die Zukunft eine konstruktive Rolle Chinas vorstellen.“
Update, 14.16 Uhr: US-Präsident Donald Trump will die Planung eines möglichen Treffens zwischen Wolodymyr Selenskyj und Wladimir Putin zunächst den russischen und ukrainischen Staatschefs überlassen. Der Guardian berichtete unter Berufung auf Regierungsbeamte, dass Trump ein Dreiertreffen ebenfalls erst nach einem Treffen von Selenskyj und Putin beiwohnen wolle.
Russland greift Ukraine mit Raketen an – US-Unternehmen getroffen
Update, 13.40 Uhr: Bei einem nächtlichen Raketenangriff auf die ukrainische Oblast Transkarpatien, soll die russische Armee ein Werk des US-Unternehmens Flex getroffen haben. Wie Ukrainska Pravda unter Berufung auf den Leiter der Staatsverwaltung der Region, Myroslaw Biletsky, berichtete, seien dabei mindestens 19 Menschen verletzt worden.
Update, 13.05 Uhr: Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat eine Stationierung von europäischen Streitkräften in der Ukraine als „völlig inakzeptabel“ bezeichnet. Mit Blick auf mögliche Sicherheitsgarantien europäischer Staaten für die Ukraine sprach Lawrow am Donnerstag von „ausländischer Intervention in Teilen der Ukraine“. Dies wäre für Russland „völlig inakzeptabel“, sagte er bei einem Besuch seines indischen Kollegen in Moskau.
Lawrow sagte weiter, „das ukrainische Regime und seine Vertreter“ seien „nicht interessiert“ an einer „nachhaltigen, fairen, langfristigen“ Friedensvereinbarung. Derzeit laufen die diplomatischen Bemühungen für eine Friedenslösung im Ukraine-Konflikt unter dem Druck von US-Präsident Donald Trump auf Hochtouren.
Lage im Ukraine-Krieg: Selenskyj nennt mögliche Orte für Treffen mit Putin
Update, 11.45 Uhr: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat ein Treffen mit Kreml-Chef Wladimir Putin an eine Vereinbarung zu Sicherheitsgarantien für sein Land geknüpft. „Wir wollen innerhalb von sieben bis zehn Tagen eine Übereinkunft zur Architektur der Sicherheitsgarantien erreichen“, erklärte Selenskyj. Darauf aufbauend könne ein trilaterales Treffen mit US-Präsident Donald Trump und Putin abgehalten werden. China dürfe bei den Sicherheitsgarantien nach einem möglichen Friedensabkommen mit Russland allerdings keine Rolle spielen, forderte er.
Als Ort für einen möglichen Dreier-Gipfel kämen für ihn die Schweiz, Österreich oder auch die Türkei in Frage, erklärte Selenskyj weiter. Budapest halte er als Gipfelort angesichts der Annäherung zwischen Ungarn und Russland für „nicht einfach“, fügte er hinzu. Die Ukraine befürworte einen Treffpunkt an einem neutralen Ort.
Update, 10.10 Uhr: Die Ukraine hat nach den Worten ihres Präsidenten Wolodymyr Selenskyj eine neue Rakete mit 3000 Kilometern Reichweite getestet. Die Tests an der als Flamingo bezeichneten Rakete seien erfolgreich gewesen, sagte Selenskyj in am Donnerstag zur Veröffentlichung freigegebenen Bemerkungen zu Reportern. „Sie ist derzeit unsere erfolgreichste Rakete - sie kann 3000 Kilometer weit fliegen, was bedeutend ist“, fuhr Selenskyj fort. Die Massenproduktion könne spätestens im Februar beginnen.
Lage im Ukraine-Krieg: Massive russische Angriffe gegen ukrainisches Territorium
Update, 8.45 Uhr: Russland hat die Ukraine nach ukrainischen Angaben in der Nacht zum Donnerstag mit hunderten Drohnen und Raketen angegriffen. Die russischen Streitkräfte hätten 574 Drohnen und 40 Raketen gestartet, erklärte die ukrainische Luftwaffe am Donnerstag. 546 Drohnen und 31 Raketen seien von der Luftabwehr abgeschossen worden. Es handelt sich um den heftigsten russischen Angriff seit Wochen.
Update, 7.25 Uhr: Die Ukraine arbeitet eigenen Angaben zufolge an einem Sicherheitskonzept für die Zeit nach einem Ende des russischen Angriffskrieges auf ihr Land. „Unsere Teams, vor allem das Militär, haben bereits mit der aktiven Arbeit an der militärischen Komponente der Sicherheitsgarantien begonnen“, schrieb der Stabschef des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, Andryj Jermak, auf der Plattform X. Es werde auch ein Plan mit notwendigen Maßnahmen für den Fall entwickelt, dass Russland den Krieg weiter verlängere.
Jermak hatte sich zuvor mit nationalen Sicherheitsberatern Deutschlands, Italiens, Frankreichs, des Vereinigten Königreichs, Finnlands sowie der EU und der Nato abgestimmt. Die Ukraine sei zu jedem Dialogformat über eine faire Beendigung des Krieges bereit, schrieb er weiter. „Die Russen müssen entweder die notwendigen Schritte unternehmen - oder sich auf zusätzlichen, wirklich schmerzhaften Druck seitens der Welt gefasst machen.“ Man habe mit den Partnern vereinbart, „unsere Positionen täglich abzustimmen“.
Erstmeldung: Trotz der laufenden Friedensbemühungen lassen die russischen Angriffe auf die Ukraine nicht nach. In der Nacht sei eine Reihe von Kampfdrohnen und Raketen in Richtung ukrainischer Städte gefeuert worden, schrieb das Portal „The Kyiv Independent“. Nach Angaben der Nachrichtenagentur RBK-Ukraine waren Explosionen etwa in der Hauptstadt Kiew und in der westukrainischen Stadt Lwiw (Lemberg) zu hören.
RBK-Ukraine schrieb unter Berufung auf Gebietsgouverneur Maksym Kosyzkyj, in der Region Lwiw sei die Luftabwehr im Einsatz. In Kiew sei bereits am Mittwochabend Luftalarm ausgegeben worden - die Drohnenangriffe hätten dort über Nacht angehalten. Auch hier sei die Luftabwehr aktiv. Die Menschen sollten in Schutzräumen bleiben, schrieb die Nachrichtenagentur unter Berufung auf Kiews Militärverwaltung. Zu Verletzten und Schäden gab es zunächst keine genauen Angaben.