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News im Ticker

Iran-Krieg aktuell: Teheran schickt neuen Friedensvorschlag – Trump platzt der Kragen

Die Lage im Iran-Krieg im News-Ticker: Der Iran droht Trumps USA mit neuen Angriffen. Das Mullah-Regime in Teheran soll intern gespalten sein.

Dieser News-Ticker ist beendet. Die weiteren Entwicklungen in unserem neuen News-Ticker zum Iran-Krieg.

Update, 7:00 Uhr: Der Iran-Experte Danny Citrinowicz meint mit Blick auf Trumps Unzufriedenheit mit der jüngsten Antwort aus Teheran, der Iran habe nicht vor, zu kapitulieren oder die US-Forderungen zu akzeptieren. Selbst bei Wiederaufnahme der militärischen Konfrontation sei nicht zu erwarten, dass Teheran seinen Kurs ändere, schrieb er auf X. Die einzig realistischen Wege zu einer Einigung seien entweder ein Kompromiss bei zentralen iranischen Forderungen – oder ein Machtwechsel im Iran. Dafür müssten die USA aber enorme militärische, politische und wirtschaftliche Ressourcen bereitstellen.

Iran-Krieg: Kein Durchbruch in Sicht – Teheran stellt Forderungen

Update, 11. Mai, 5:50 Uhr: Der US-Vorschlag für ein Ende des Iran-Kriegs ist von Staatsmedien in Teheran wie eine Aufforderung zur Kapitulation aufgenommen worden. Eine Annahme hätte die Unterwerfung der Islamischen Republik unter die „überzogenen Forderungen“ von US-Präsident Donald Trump bedeutet, kommentierte unter anderem der regierungstreue Sender Press TV. Dagegen betone der vom Iran vorgelegte Plan ein Ende des Kriegs an allen Fronten sowie die Notwendigkeit, dass die USA Kriegsreparationen zahlen müssten. Der US-Plan sei von der Führung in Teheran zurückgewiesen worden.

US-Präsident Donald Trump hat den Friedensvorschlag des Iran als „völlig inakzeptabel“ zurückgewiesen.

Update, 22:34 Uhr: US-Präsident Donald Trump hat die iranische Antwort auf den amerikanischen Friedensvorschlag zur Beendigung des Iran-Kriegs scharf zurückgewiesen. „Ich habe gerade die Antwort der sogenannten ‚Vertreter‘ des Iran gelesen. Das gefällt mir nicht – VÖLLIG INAKZEPTABEL“, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social. Bereits zuvor hatte er Teheran gedroht: „Die werden nicht mehr lange lachen!“

Der Iran hatte seinen Gegenvorschlag zuvor über Vermittler Pakistan übermittelt, wie die staatliche Nachrichtenagentur Irna berichtete. Laut dem Staatssender Irib konzentriert sich der iranische Text auf eine Beendigung der Kampfhandlungen an allen Fronten sowie auf die Sicherheit der Schifffahrt. Der ursprüngliche US-Vorschlag umfasst 14 Punkte und sieht unter anderem einen 30-tägigen Verhandlungsrahmen, eine Lockerung von Sanktionen sowie Regelungen zur Straße von Hormus vor.

Update, 21:11 Uhr: Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat erklärt, der Krieg gegen den Iran sei noch nicht beendet. „Es gibt noch Anreicherungsanlagen, die demontiert werden müssen“, sagte Netanjahu in Auszügen eines Interviews mit dem US-Sender CBS. Zuvor müsse der iranische Vorrat an angereichertem Uran „hinausgeschafft“ werden.

Auf die Frage, wie das geschehen solle, antwortete Netanjahu: „Man geht hinein und holt es raus.“ Dabei berief er sich auf US-Präsident Donald Trump: „Ich werde nicht über militärische Mittel sprechen, aber der Präsident – was Präsident Trump zu mir gesagt hat: ‚Ich will da reingehen.‘“ Trump selbst hatte den Iran zuvor in einem Interview als „militärisch besiegt“ bezeichnet und erklärt, das angereicherte Uran könne „wann immer wir wollen“ entfernt werden.

Israel und USA attackieren Mullah-Regime – Bilder aus dem Iran-Krieg

Rauchsäule in teheran
Der Iran-Krieg beginnt am 28. Februar 2026 mit Angriffen aus Israel und den USA auf Teheran. Noch am ersten Tag wird auch Irans oberster Führer Ajatollah Ali Chamenei getötet. Seit dem Angriff hat sich der Konflikt auf die gesamte Golfregion ausgeweitet. © AFP
Iran-Krieg - Iran
Immer wieder schlagen Raketen in der iranischen Hauptstadt Teheran und der Umgebung ein. Die Menschen vor Ort berichten von zitternden Fenstern, in sozialen Medien kursieren Bilder von Rauchschwaden. In Teheran leben rund 15 Millionen Menschen.  © Vahid Salemi/dpa
Angriff auf den Iran - Iran
Präzisionsschläge auf relevante militärische Ziele – erstmals auch mit Drohnen, die von den Shaheds kopiert worden sind: „LUCAS kostet etwa 35.000 US-Dollar pro Plattform und ist ein kostengünstiges, skalierbares System, das modernste Fähigkeiten zu einem Bruchteil der Kosten herkömmlicher US-Langstreckensysteme mit vergleichbarer Wirkung bietet“, sagt der Marineoffizier Tim Hawkins gegenüber dem Magazin The War Zone (TWZ). US-Präsident Trump hat sich für den Angriff gegen den Iran vermutlich von den Waffen seines Gegners inspirieren lassen: Erstmals haben die USA Kamikaze-Drohnen eingesetzt, veröffentlicht das „US Central Command“ (CENTCOM).  © dpa
Angriff auf den Iran - U.S. Navy
Die Angriffe gehen ohne Unterlass weiter. Dieses Standbild aus einem vom U.S. Central Command zur Verfügung gestellten Video zeigt den Start einer Rakete von einem Schiff der U.S. Navy zur Unterstützung der Operation „Epic Fury“. © dpa
Raketenabwehrsystem Iron Dome
Der Iran antwortet mit Gegenangriffen auf Israel. Das israelische Raketenabwehrsystem Iron Dome fängt zahlreiche Geschosse ab. Über Tel Aviv kommt es zu entsprechenden Explosionen. © Jack Guez/AFP
Angriff auf den Iran - Israel
Auch am Tag feuert das israelische Luftabwehrsystem, um Raketen während eines iranischen Angriffs abzufangen. © Ohad Zwigenberg/dpa
Angriff auf den Iran - Tel Aviv
Dennoch kommt Israel nicht ungeschoren davon. Hier verbinden Rettungskräfte einen verwundeten Mann und leisten erste Hilfe am Ort eines direkten Einschlags einer iranischen Rakete in Tel Aviv. © Tomer Neuberg/dpa
Angriff auf den Iran - Tel Aviv
An einer anderen Stelle in Tel Aviv ist ein Feuerwehrmann dabei, ein brennendes Auto zu löschen. © Tomer Neuberg/dpa
USA Iran
Dieses offizielle Foto des Weißen Hauses, veröffentlicht am 28. Februar 2026 auf dem Account „White House X“, zeigt US-Vizepräsident JD Vance (Mitte), die Direktorin des Nationalen Nachrichtendienstes, Tulsi Gabbard (zweite von links), und US-Finanzminister Scott Bessent (rechts) im Lagezentrum in Washington, D.C. © AFP
Trump Iran
Ein weiteres offizielles Foto des Weißen Hauses zeigt Donald Trump im Gespräch mit Stabschefin Susie Wiles (rechts), während US-Außenminister Marco Rubio (Mitte) die Aktivitäten der „Operation Epic Fury“ gegen den Iran von einem nicht genannten Ort aus überwacht. „Chamenei, einer der bösartigsten Menschen der Geschichte, ist tot“, schrieb Trump später auf „Truth Social“. © AFP
Angriff auf den Iran - Israel
Was ist das Ziel der Operation Epic Fury (Einsatz Gewaltiger Zorn)? US-Präsident Trump begründet die Luftangriffe mit dem iranischen Atom- und Raketenprogramm und mit der iranischen Unterstützung für bewaffnete Milizen, wie etwa die Hisbollah im Libanon. Durch beides sieht Israel seine Existenz bedroht. Daneben will Trump aber auch die USA vor „direkten Bedrohungen“ durch den Iran schützen. © Leo Correa/dpa
Un-Sicherheitsrat
Der US-Angriff ruft die Vereinten Nationen auf den Plan: Der Sicherheitsrat ist zu einer Notfall-Sitzung zusammengekommen. UN-Generalsekretär António Guterres warnte die Botschafter, die Aktion berge die Gefahr, „eine Kette von Ereignissen auszulösen, die in der instabilsten Region der Welt niemand mehr kontrollieren kann“, wie die UN berichten. Israels Botschafter Danny Danon hatte die Angriffe als gerechtfertigt dargestellt und als einen notwendigen Akt, um eine existenzielle Bedrohung abzuwehren. © Spencer Platt/AFP
Minab-Mädchenschule
Das UN-Menschenrechtsbüro hat nach den Berichten über einen Angriff auf eine Mädchenschule im Iran mit fast 200 Toten eine umfassende Untersuchung verlangt. Nach Angaben einer Sprecherin könne es sich um ein Kriegsverbrechen handeln. Bei dem Angriff in Minab im Süden des Landes waren nach iranischen Angaben mindestens 168 Schülerinnen im Alter zwischen sieben und zwölf Jahren, 26 Lehrerinnen sowie vier Eltern ums Leben gekommen. Vertreter des israelischen Militärs hatten gesagt, ihnen seien keine Angriffe zu dem Zeitpunkt in der Region bekannt.  © Ali Najafi/AFP
Proteste in London
Weltweit gehen noch am ersten Abend des Iran-Kriegs Exil-Iranerinnen und -Iraner auf die Straßen und feiern den Tod von Ajatollah Chamenei. Dieses Bild zeigt eine Demonstration vor der iranischen botschaft in London. © Vuk Valcic/Imago
Angriff auf den Iran - Berlin
Auch auf dem Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor in Berlin gehen die Menschen spontan auf die Straße. © Christophe Gateau/dpa
Demo in der Türkei
Anders sieht es in der Türkei aus: Vor dem israelischen Konsulat in Istanbul machen Demonstranten Donald Trump und Israel für die Eskalation verantwortlich. Sie protestierten gegen den Angriff auf den Iran und die Tötung von Ajatollah Chamenei, indem sie eine US-Flagge verbrennen. © Ozan Kose/AFP
Angriff auf den Iran - Indien
578889050.jpg © Mukhtar Khan/dpa
Angriff auf den Iran - Dubai
Der Iran-Krieg zieht auch die arabischen Länder mit in den Konflikt hinein. Mit Hunderten Raketen und Drohnen greift der Iran seit Ende Februar unter anderem Kuwait, Katar, Bahrain, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate an. Hier steigt Rauch nach einem iranischen Drohnenangriff im Hafengebiet von Dubai auf. © Fatima Shbair/dpa
Angriff auf den Iran – Katar
Folgen der Rache des Iran: Die USA betreiben in al-Udeid eine Militärbasis. Die liegt im Fokus des Iran – allerdings befindet sich rund 30 Kilometer entfernt die Stadt Doha; und die wird kaum durch die Luftabwehr der US-Basis abgedeckt.  © dpa
Iran-Krieg - reaktionen
US-amerikanisch-israelische Luftschläge – Schockwellen in der gesamten Welt: Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet hätten Demonstranten im pakistanischen Karatschi vor dem Konsulat „Tod Amerika! Tod Israel!“ skandiert; Reuters-Reporter hätten Schüsse gehört und in den umliegenden Straßen Tränengas wahrgenommen. Die Nachrichtenagentur spricht von mindestens 23 getöteten Demonstranten; davon zehn im Hafen von Karatschi, wo Sicherheitskräfte des US-Konsulats gefeuert hätten auf Demonstrierende nach deren Durchbruch durch die äußere Mauer. Elf Menschen seien demnach in der nördlichen Stadt Skardu ums Leben gekommen – die Menge soll ein UN-Büro in Brand gesetzt haben; zwei Tote verzeichnet Reuters in Pakistans Hauptstadt Islamabad. © Imago
Weitere Bilder der Straßenschlachten, die sich in Teilen Pakistans nach dem US-Angriff auf den Iran ereigneten.
Explosionen im Iran, Beben in Pakistan: „Pakistans Westgrenzen befinden sich im Kriegszustand“, sagt Muzzammil Aslam gegenüber Arab News. Der Finanzminister der nordwestlichen Provinz Khyber Pakhtunkhwa an der Grenze zu Afghanistan fürchtet wirtschaftliche Verwerfungen, sollte der Iran seine Rachegelüste gegenüber dem Westen ausleben und damit den gesamten Nahen Osten in den Abgrund reißen. Die Wirtschaftskraft des Landes hängt an den Arbeitern in den Golfstaaten, die im Visier des Iran liegen und Anschläge auf ihre Energieindustrie befürchten müssen.  © dpa
Angriff auf den Iran - Irak
578899115.jpg © Hadi Mizban/dpa
Beirut
Der Iran-Krieg führt auch zu einer neuen Eskalation zwischen Israel und der Hisbollah. Die Schiiten-Miliz feuert als Reaktion auf die Tötung von Ajatollah Ali Chamenei Raketen in Richtung Israel ab. Daraufhin greift das israelische Militär zahlreiche Ziele im Libanon an, vor allem im Süden des Landes und in den Vororten der Hauptstadt Beirut (im Bild). Diese Gebiete gehören zum Einflussgebiet der Hisbollah. © AFP
Angriff gegen den Iran - Luftverkehr
Der Iran-Krieg legt zu Beginn auch den Flugverkehr teilweise lahm. Hier prüft ein Reisender die Abflugzeiten am internationalen Flughafen Beirut Rafik Hariri, da viele Fluggesellschaften nach den Angriffen auf den Iran ihre Flüge gestrichen haben.  © Hassan Ammar/dpa
Stra0ße von Hormus
Dieses Satellitenbild, aufgenommen von 2026 Planet Labs PBC am 2. März 2026, zeigt Rauchwolken, die nach einer Explosion im Hafen von Bandar Abbas an der Straße von Hormus von einem Schiff aufsteigen. Der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus, durch die ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggashandels läuft, ist weitgehend zum Erliegen gekommen.  © 2026 Planet Labs PBC/AFP

Iran-Krieg: Katar warnt Iran vor weiterer Blockade der Straße von Hormus

Update, 19:40 Uhr: Katar hat den Iran davor gewarnt, die Straße von Hormus als Hebel in den laufenden Friedensverhandlungen einzusetzen. Die Freiheit der Schifffahrt sei als Prinzip „nicht verhandelbar“, sagte Katars Ministerpräsident Mohammed bin Abdulrahman Al Thani dem iranischen Außenminister Abbas Araghtschi laut Angaben aus Doha in einem Telefonat.

Im Iran-Krieg agiert Katar hinter den Kulissen als inoffizieller Vermittler, während Pakistan offiziell diese Rolle übernommen hat. Al Thani hatte sich laut dem US-Portal Axios am Samstag mit US-Außenminister Marco Rubio sowie dem Sondergesandten des Weißen Hauses, Steve Witkoff, getroffen, um eine Einigung zur Beendigung des Kriegs voranzutreiben.

Iran-Krieg: Teheran übermittelt Antwort auf US-Vorschlag

Update, 15:18 Uhr: Der Iran hat Staatsmedien zufolge seine Antwort auf einen US-Vorschlag für ein Abkommen zur Beendigung des Krieges an Pakistan übermittelt. Die Islamische Republik Iran habe ihre Antwort auf den jüngsten von den USA vorgeschlagenen Text „heute über pakistanische Vermittler“ verschickt, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Irna am Sonntag, ohne nähere Angaben zu machen.

Die US-Regierung hatte bereits am Freitag mit einer Antwort aus Teheran gerechnet. „Ich erhalte angeblich heute Abend einen Brief, also werden wir sehen, wie das läuft“, sagte Donald Trump am Freitag (Ortszeit) vor der Presse. Zuvor hatte bereits US-Außenminister Marco Rubio erklärt, Washington erwarte für den Freitag eine iranische Reaktion auf den Vorschlag. Der Iran erklärte, er prüfe den neuen Verhandlungsvorschlag und werde seinen Standpunkt dem Vermittler Pakistan „nach Abschluss seiner Beratungen“ übermitteln.

Iran-Krieg: Mullah-Regime warnt US-Verbündete

Update, 14:20 Uhr: Der iranische Armeesprecher und Brigadegeneral Amir Akraminia hat Ländern, die Sanktionen gegen den Iran verhängen, gewarnt. „Von nun an werden jene Länder, die den Vereinigten Staaten bei der Durchsetzung von Sanktionen gegen die Islamische Republik Iran folgen, bei der Passage durch die Straße von Hormus zweifellos auf Probleme stoßen“, zitieren laut CNN iranische Staatsmedien den General.

Sanktionen gegen den Iran verhängen neben den USA auch die EU, Großbritannien, Australien und weitere Staaten. Gründe sind das iranische Raketenprogramm, Menschenrechtsverletzungen und die Unterstützung militanter Gruppen in den Golfstaaten. Experten warnten bereits, dass der Iran die Straße von Hormus zur Nötigung und Erpressung anderer Staaten nutzen werde.

Iran-Krieg: Teheran beschießt offenbar Golfstaaten mit Drohnen

Update, 13:14 Uhr: Trotz einer geltenden Waffenruhe im Iran-Krieg ist der kleine Golfstaat Kuwait von mutmaßlich iranischen Drohnen angegriffen worden. Die Streitkräfte hätten dort heute früh „mehrere feindliche Drohnen“ im eigenen Luftraum entdeckt und darauf reagiert, teilte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums in Kuwait mit.

Auch die Vereinigten Arabischen Emirate meldeten heute neuen Beschuss. Die Flugabwehr habe zwei iranische Drohnen erfolgreich abgewehrt, teilte das Verteidigungsministerium mit. Opfer habe es nicht gegeben. Schon am Donnerstag hatten sich der Iran und die USA trotz einer Waffenruhe gegenseitig angegriffen. 

Iran-Krieg aktuell: Ultra-Hardliner sollen Trump-Deal mit Teheran sabotieren

Update, 11:35 Uhr: Eine kleine, einflussreiche Hardliner-Fraktion innerhalb des Mullah-Regimes will die Verhandlungen über ein Ende des Iran-Kriegs sabotieren, berichtet CNN. Auch US-Präsident Donald Trump betonte zuvor bereits interne Spaltungen innerhalb der iranischen Führung.

Die Ultra-Hardliner hätten ihre Aktivitäten in den Medien, im Parlament und auf der Straße „massiv verstärkt, um gegen ein Abkommen mit den USA zu agitieren“, heißt es bei CNN. Die Hardliner seien der Meinung, der Iran könne sich ein vorteilhaftes Abkommen nur durch einen Sieg über die USA sichern.

Iran-Krieg aktuell: Frachtschiff offenbar vor Küste von Katar unter Beschuss

Update, 8:26 Uhr: Vor der Küste von Katar ist offenbar ein Frachtschiff beschossen worden. Ein Frachter habe gemeldet, dass er am frühen Sonntagmorgen 23 Seemeilen nordöstlich von Doha von einem „unbekannten Geschoss“ getroffen worden sei, teilte die britische Behörde für maritime Sicherheit (UKMTO) mit. Daraufhin sei ein kleines Feuer ausgebrochen, das aber bereits gelöscht se Es gebe keine Verletzten, auch seien keine Umweltschäden entstanden.

Update, 7:20 Uhr: Der iranische Parlamentspolitiker Ebrahim Azizi droht mit einer dauerhaften Blockade der Straße von Hormus. Der Vorsitzende der Kommission für nationale Sicherheit und Außenpolitik und bekannte Hardliner schrieb auf X: „Wir warnen Regierungen, einschließlich Kleinstaaten wie Bahrain, dass eine Unterstützung der von den USA unterstützten Resolution schwerwiegende Konsequenzen haben wird. Die Straße von Hormus ist eine lebenswichtige Lebensader – riskieren Sie nicht, sie für sich selbst für immer zu schließen.“

Update, 10. Mai, 6 Uhr: Der Iran droht den USA mit Vergeltung im Fall von weiteren Angriffen auf iranische Handelsschiffe im Persischen Golf. „Jeder Angriff auf iranische Öltanker und Handelsschiffe wird einen harten Gegenschlag gegen eine der amerikanischen Einrichtungen in der Region sowie gegen die feindlichen Schiffe nach sich ziehen“, erklärten die Revolutionsgarden laut Staatsmedien.

Am Freitag hatte das US-Militär trotz Waffenruhe zwei unter iranischer Flagge fahrende, unbeladene Öltanker angegriffen und außer Gefecht gesetzt. Sie hätten versucht, einen iranischen Hafen am Golf von Oman anzulaufen und damit die US-Seeblockade zu brechen. Die Revolutionsgarden bekräftigten, Bedrohungen ihrer Schiffe sowie Störungen von Ölexporten und Handelsrouten würden nicht geduldet.

Großbritannien verlegt den Zerstörer „HMS Dragon“ für Einsatz in Straße von Hormus

Update, 19:43 Uhr: Großbritannien verlegt den Zerstörer „HMS Dragon“ in den Nahen Osten, um sich auf einen möglichen multinationalen Einsatz zum Schutz der Schifffahrt in der Straße von Hormus vorzubereiten. Das teilte ein Sprecher des britischen Verteidigungsministeriums mit.

London und Paris arbeiten gemeinsam an einem Plan zur Sicherung der bedeutenden Handelsroute im Iran-Krieg: Frankreich entsendet dafür einen Flugzeugträgerverband in das südliche Rote Meer. Die Vorbereitungen laufen vor dem Hintergrund einer möglichen Entspannung in dem seit zehn Wochen andauernden Krieg zwischen den USA, Israel und dem Iran.

Iran-Krieg: Aus Sorge vor Angriffen? Iranisches Parlament tagt per Videocall

Update, 17:09 Uhr: Das iranische Parlament hält seine Plenarsitzung erstmals als Videokonferenz ab. Ein Parlamentssprecher erklärte laut dem Nachrichtenportal Tabnak, die für Sonntag geplante öffentliche Sitzung finde „aufgrund der aktuellen Lage“ online statt.

Im Mittelpunkt der Beratungen sollen die massiven Preissteigerungen infolge des Iran-Kriegs stehen, die laut dem Sprecher zur drängendsten Sorge der Bevölkerung geworden seien. Seit Kriegsbeginn am 28. Februar – nach der Ermordung mehrerer iranischer Offizieller – hatte das Parlament seine öffentlichen Sitzungen aus Sicherheitsgründen vollständig ausgesetzt; zuletzt hatten lediglich einzelne Ausschüsse getagt.

Update, 14:00 Uhr: Russland hat dem Iran offenbar ein umfangreiches Drohnen-Paket angeboten – bestehend aus 5000 Kurzstreckenmodellen mit Glasfasertechnik und einer unbekannten Anzahl satellitengesteuerter Langstrecken-Drohnen. Hinzu kämen Schulungen für iranische Bedienstete, wie das Institute for the Study of War (ISW) in seinem aktuellen Bericht festhält. Der ISW beruft sich auf einen Bericht des Economist, dem vertrauliche russische Dokumente zu dem Angebot vorliegen. Der Vorschlag umfasse demnach auch die Schulung iranischen Personals an den entsprechenden Systemen.

Update, 12:00 Uhr: Iran hat laut Al Jazeera einen Drei-Phasen-Plan für Friedensverhandlungen vorgelegt. Teherans Verhandlungsposition umfasst demnach weitreichende Forderungen – darunter Sicherheitsgarantien für die gesamte sogenannte „Achse des Widerstands“. Das geht aus Informationen iranischer Quellen hervor.

Besonders brisant: Teheran besteht auf einer dauerhaften Kontrolle über die Straße von Hormus und macht deutlich, dass eine Rückkehr zum Status quo vor dem Krieg ausgeschlossen sei. Hinzu kommt die Forderung, dass der UN-Sicherheitsrat eine verbindliche Garantie gegen eine Wiederaufnahme der Kampfhandlungen ausspricht – eine Bedingung, die Washington und zahlreiche Länder der Region vor erhebliche Probleme stellt. Rubio hatte betont, die Zukunft der Hisbollah könne „nicht von Iran bestimmt werden“.

Iran-Krieg: Teheran lässt Trump weiter zappeln

Update, 10:00 Uhr: Teheran lässt Donald Trump weiter warten. Die iranische Führung hat ihre Antwort auf den US-Verhandlungsvorschlag bisher nicht geliefert. Außenamtssprecher Baghaei betonte laut Al Jazeera, dass Ultimaten keine Rolle spielen würden – die Islamische Republik arbeite in eigenem Tempo. Laut Insidern müssen sämtliche relevante Institutionen eingebunden werden – vom Verhandlungsteam unter Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf über die mächtigen Revolutionsgarden bis zum Obersten Nationalen Sicherheitsrat. Das letzte Wort hat Revolutionsführer Modschtaba Ali Chamenei persönlich.

Iran-Krieg: Trump wartet auf Antwort aus Teheran

Erstmeldung: Nach den jüngsten militärischen Konfrontationen scheinen die USA und der Iran erneut auf die diplomatische Karte zu setzen. Die Trump-Regierung wartet auf Teherans Antwort auf einen US-Vorschlag für ein Ende des Iran-Kriegs. Gespräche der Konfliktparteien unter der Vermittlung Pakistans könnten laut Wall Street Journal bereits in der kommenden Woche erneut in Islamabad stattfinden. Trump sagte am Abend, seine Regierung erwarte eine Rückmeldung des Irans. Auf die Frage, ob die Iraner die Verhandlungen hinauszögerten, antwortete Trump: „Das werden wir bald herausfinden.“

Rubriklistenbild: © KENT NISHIMURA/afp

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