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Aktuelle Lage im Ticker

Merz heute bei Verhandlungen zu Ende des Ukraine-Krieges – Selenskyj trifft Trump-Schwiegersohn

News zur Ukraine: Russland setzt die Angriffe gegen die Energieversorgung der Ukraine fort. Merz warnt vor einer Energiekrise. Der Ticker.

Dieser Ticker ist beendet. Weitere Informationen zum Ukraine-Krieg finden Sie in unserem neuen Ticker.

Update, 8:01 Uhr: Russland hat am gestrigen Tag 940 Soldaten im Ukraine-Krieg verloren. Die Gesamtverluste seit Kriegsbeginn erreichten damit 1.213.460 tote Soldaten, meldet der ukrainische Generalstab laut Ukrainska Pravda. Zusätzlich zerstörten ukrainische Kräfte fünf russische Panzer und 46 Artilleriesysteme. Besonders schwer waren die Verluste bei Drohnen: 879 unbemannte Kampfdrohnen gingen an einem Tag verloren. Weitere vernichtete russische Ausrüstung umfasste sechs gepanzerte Kampffahrzeuge sowie 157 Fahrzeuge und Tanklaster, so der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte.

Offensive im Ukraine-Krieg: Russland kassiert Schlag gegen Öl-Wirtschaft

Update, 6:33 Uhr: Ukrainische Drohnen haben in der Nacht mehrere Ölanlagen in russischen Regionen attackiert. In Twer traf ein Angriff ein Wohngebäude im Stadtzentrum. Dabei starb eine Person, zwei weitere wurden verletzt, teilten örtliche Behörden der Ukrainska Pravda mit. Die ersten Explosionen begannen gegen 2:00 Uhr in Pensa. Anwohner hörten fünf bis sieben Detonationen. Eine Stunde später trafen Drohnen eine Ölraffinerie in Usman und entfachten einen Brand. Der Ukraine-Krieg verschärft sich durch verstärkte Drohnenangriffe auf russische Ölanlagen. Diese sind wichtige Einnahmequellen für Moskaus Kriegsfinanzierung.

Update, 6. Januar, 5:07 Uhr: Vertreter aus 35 Ländern treffen sich am Dienstag in Paris, um über ein Ende des Ukraine-Krieges zu verhandeln. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), die US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner sowie der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj nehmen an dem Treffen der „Koalition der Willigen“ teil. Die Gespräche konzentrieren sich auf die Absicherung eines möglichen Waffenstillstands und den Einsatz einer internationalen Friedenstruppe. Kushner ist Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump.

Die Ukraine meldet für 2025 über 418.000 russische Verluste.

Verluste im Ukraine-Krieg: Russland verliert massenhaft Artillerie

Update, 20:18 Uhr: Die ukrainischen Streitkräfte haben im Dezember 2025 einen neuen Rekord im Ukraine-Krieg aufgestellt und 128 russische Luftabwehrsysteme und Radarstationen mit Drohnen zerstört. Dies sei die höchste Anzahl derartiger Ziele, die innerhalb eines Monats getroffen wurden, teilte der stellvertretende Ministerpräsident Mychajlo Fedorow mit.

Insgesamt griffen ukrainische Militäreinheiten im vergangenen Monat fast 107.000 verschiedene Ziele mit unbemannten Systemen an - 31 Prozent mehr als im November. „Im Dezember erreichten unsere Streitkräfte mehrere Rekordwerte mit unbemannten Systemen“, sagte Fedorow der Ukrainska Pravda.

Transparenzhinweis

Die hier verarbeiteten Informationen stammen von Nachrichtenagenturen und internationalen Quellen, aber auch von Kriegsparteien im Ukraine-Krieg. Die Angaben zum Ukraine-Krieg lassen sich nicht unabhängig überprüfen.

Ukraine-News: Merz warnt – Kiew „am Rande einer humanitäre Energiekrise“

Update, 19:05 Uhr: Nach der Einschätzung von Bundeskanzler Friedrich Merz befindet sich die Ukraine „am Rande einer humanitäre Energiekrise“. Der Kanzler erhob schwere Vorwürfe gegen das Vorgehen der Armee Russlands und Präsident Wladimir Putin. Das geht aus einem Reuters vorliegenden Schreiben des Kanzlers an die Regierungsfraktionen hervor.

Merz warnt, dass Russlands Präsident Wladimir Putin im vierten Ukraine-Krieg-Winter keinen Waffenstillstand anstrebe, sondern die „bisher schwersten Angriffe auf die zivile Infrastruktur“ befohlen habe. Ein Kriegsende sei nur mit „wirklichen Sicherheitsgarantien der USA und Europas“ für die Ukraine möglich, erklärte der Kanzler in dem Schreiben weiter.

Ukraine-News: Selenskyj und Merz reisen nach Paris – Treffen mit Trumps Sondergesandtem

Update, 17:31 Uhr: Zur Abstimmung des weiteren Vorgehens im Ukraine-Konflikt werden Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj und mehrere weitere Staats- und Regierungschefs am Dienstagnachmittag in Paris erwartet. Aus den USA reisen der Sondergesandte Steve Witkoff und der Schwiegersohn von Präsident Donald Trump, Jared Kushner, zu dem Treffen der sogenannten Koalition der Willigen an. Die Staaten stehen an der Seite der Ukraine, die sich seit dem 24. Februar 2022 gegen den russischen Angriffskrieg wehrt.

In den Gesprächen werde es um die anhaltende Unterstützung für die Ukraine und die Fragen nach einem Erreichen eines Waffenstillstandes gehen, hieß es in Berlin. Nach ukrainischen Informationen hatten nationale Sicherheitsberater der Koalition sowie Vertreter von EU und NATO bereits am Samstag über Sicherheitsgarantien für Kiew, „Ansätze für den Friedensplan“ sowie den weiteren Zeitplan beraten.

Ukraine-News: Unterseekabel in der Ostsee beschädigt – Litauen prüft Konsequenzen

Update, 15:56 Uhr: Litauische Behörden haben eine weitere Beschädigung an einem Unterseekabel in der Ostsee bestätigt. Das betroffene Kabel verbindet Litauen mit Lettland, wie der Leiter der litauischen Notfallbehörde, Vilmantas Vitkauskas, am Montag mitteilte. „Wir prüfen, welche möglichen Konsequenzen dieser Vorfall haben könnte“, sagte Vitkauskas vor Journalisten. Der Schaden wurde erstmals am Freitag bemerkt. Es ist bereits der dritte Vorfall binnen eines Monats - nach Kabelschäden zwischen Estland und Finnland sowie Schweden und Estland. Experten vermuten hinter den Vorfällen hybride Angriffe Russlands im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg durch die sogenannte Schattenflotte.

Putins Verbündete: Diese Länder stehen im Ukraine-Krieg an der Seite Russlands

Russlands Präsident Wladimir Putin bei einem Treffen der Gemeinschaft unabhängiger Staaten
Russlands Präsident Wladimir Putin bei einem Treffen der Gemeinschaft unabhängiger Staaten (GUS). Die GUS besteht aus ehemaligen Staaten der Sowjetunion, die bis heute zum Großteil eng verbunden mit Russland geblieben sind. Doch Moskau-Machthaber Putin hat nicht nur in den Sowjet-Gebieten Freunde. Putin findet auch nach mehreren Jahren Angriffskrieg in der Ukraine noch immer fast weltweit Verbündete. Eine Übersicht: © Imago
Alexander Lukaschenko und Wladimir Putin
Seit Beginn des Ukraine-Kriegs steht ein Mann eng an der Seite Wladimir Putins: Alexander Lukaschenko. Das von ihm autoritär beherrschte Belarus teilt sich eine mehr als tausend Kilometer lange Grenze mit der Ukraine. Lukaschenko unterstützte Putins Truppen logistisch bei ihrer Invasion des Nachbarlandes. © Imago
Kim Jong-un und Wladimir Putin
Ein weiterer enger Verbündeter Wladimir Putins ist Kim Jong-un. Der Machthaber regiert ein totalitäres Nordkorea, das als sozialistische Diktatur historisch enge Beziehungen zu Russland pflegt. © Gavriil Grigorov/Imago
russischer Soldat, der eine Gruppe nordkoreanischer Kameraden einweist
Im Lauf des Ukraine-Kriegs wurde aus der symbolischen Verbindung ein militärisches Bündnis. Kim Jong-un unterstützte Putins Feldzug mit Waffen, Munition und Soldaten. Laut Schätzungen könnten es mehr als 30.000 Mann aus Nordkorea sein, die an der Front im Ukraine-Krieg kämpfen. Auf dem Bild zu sehen ist ein russischer Soldat, der eine Gruppe nordkoreanischer Kameraden einweist.  © Imago
Xi Jinping zu Gast bei Wladimir Putin
Die Volksrepublik China pflegt sowohl mit Nordkorea als auch mit Russland enge Beziehungen. Das bewies Präsident Xi Jinping zuletzt durch seinen Besuch Moskaus am „Tag des Sieges“. An der Seite Putins begutachte Xi als Gast auf der Ehrentribüne die große Militärparade, die durch Russlands Hauptstadt rollte. Doch China unterstützt Russland nicht nur symbolisch durch Besuche, sondern auch ganz praktisch mit Seltenen Erden und Devisen. Seit Beginn des Ukraine-Kriegs ist China der größte Importeur für russische Rohstoffe geworden. © Imago
Präsident Wladimir Putin mit To Lam
Der Dritte im Bunde der ostasiatischen Verbündeten Russlands ist Vietnam. Hier posiert Präsident Wladimir Putin mit Tô Lâm, Präsident Vietnams von Mai 2024 bis Oktober 2024, bei einem Besuch des russischen Staatschefs in der vietnamesischen Hauptstadt Hanoi. © Kristina Kormilitsyna/Imago
Wladimir Putin und Narendra Modi
In Südasien, konkret auf dem indischen Subkontinent, findet sich mit Narendra Modi der nächste enge Verbündete Russlands. Indiens Premierminister pflegt ein enges Verhältnis zu Putin. Hier umarmen sich beide bei einem Treffen in Neu-Delhi im Jahr 2018. Indien ist durch mehrere internationale Organisationen und Bündnisse mit Russland verbandelt. Die wohl wichtigsten darunter sind die Zusammenkunft der sogenannten BRICS-Staaten und die Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SCO). © Imago
König Ibrahim Ismail von Johor aus Malaysia beim Besuch Putins in Russland
Auch Malaysia ist wie Russland Mitglied des BRICS-Staatenbundes. In Begleitung seiner Frau Raja Zarith Sofia reiste König Ibrahim Ismail von Johor nach Russland, um Putin im Kreml zu besuchen. © Imago
Präsident Kassym-Schomart Tokajew unterhält zu Präsident Wladimir Putin eine gute Beziehung
Zur Gemeinschaft unabhängiger Staaten (GUS) zählt neben Russland unter anderem die Ex-Sowjet-Republik Kasachstan. Das Land teilt sich mit 7644 Kilometern die längste Landgrenze der Welt mit Russland. Präsident Kassym-Schomart Tokajew unterhält zu Putin eine gute Beziehung. Kasachstan bezieht 90 Prozent seiner Waffenimporte aus Russland, das wiederum den in Kasachstan gelegenen Weltraumbahnhof Kosmodrom Baikonur mietet. Beide Länder sind außerdem Mitglied in der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SCO). © Imago
Putin und Traoré
Zu Putins engen Verbündeten gehört auch Burkina Fasos Regierungschef Inbrahim Traoré. Am 9. Mai 2025 besuchte er Putin in Moskau (im Bild). „Wir glauben, dass der Terrorismus, den wir heute erleben, vom Imperialismus herrührt, und wir bekämpfen ihn“, sagte er bei einem bilateralen Treffen. In Erinnerung geblieben ist auch eine virale Rede beim Afrika-Gipfel im Jahr 2023 in Russland. Im Beisein Putins machte er damals den Westen dafür verantwortlich, dass Afrika trotz seiner Rohstoffe der ärmste Kontinent sei.  © IMAGO/Mikhail Metzel/Kremlin Pool
Ägypten Militärband Moskau
Mehr als 80 Jahre Diplomatie verbinden Ägypten und Russland. Das Land am Nil ist wirtschaftlich von Moskau abhängig. Auch Putin profitiert von den Verbindungen nach Kairo. Der russische Präsident betrachtet Ägypten als Tor nach Afrika. Im August 2022 war eine ägyptische Militärband in Moskau zu Gast (im Bild). Auch bei der Militärparade zum 80. Jahrestag des Siegs über Nazi-Deutschland am 9. Mai 2025 marschierte eine Einheit aus Ägypten über den Roten Platz.  © Sergei Bobylev/Imago
Laos-einheit in Moskau
Am „Tag des Sieges“ über Nazi-Deutschland am 9. Mai 2025 paradierte auch eine Einheit aus Laos durch Moskau. Angeblich arbeitet Putin derzeit intensiv daran, das Land in den Krieg gegen die Ukraine einzubinden. Im Sommer 2025 begrüßte er den laotischen Präsidenten Thongloun Sisoulith in Moskau. © Ricardo Stuckert/Imago
Turkmenistan Moskau Parade
Turkmenistan schickte ebenfalls eine Einheit nach Moskau. Die zentralasiatische Republik Turkmenistan am Kaspischen Meer gehört auch Jahrzehnte nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion zu den am meisten abgeschotteten Staaten der Welt.  © Ricardo Stuckert/Imago
Aleksandar Vucic Putin Netanjahu
Auch der serbische Staatschef Aleksandar Vučić nahm 2025 – wie auch schon 2018 (im Bild) – in Moskau an der Parade vor rund 10.000 Soldaten teil. Die Beziehungen zwischen Serbien und Russland gelten als traditionell freundschaftlich. Belgrad verweigert sich den Sanktionen gegen Russland und hat den Westen für den Ukraine-Krieg verantwortlich gemacht. Zuletzt gab es trotzdem zwischen Moskau und Belgrad Verstimmungen, als der russische Auslandsgeheimdienst Serbien den Verkauf von Munition an die Ukraine vorwarf. © Mikhail Metzel/Imago
Milorad Dodik
Putins wichtigster Mann am Balkan heißt Milorad Dodik (2. von rechts). Der bosnisch-serbische Separatistenführer betreibt seit Jahren die Abspaltung des Landesteils Republika Srpska vom bosnischen Staat. Dodik stimmt sich dabei regelmäßig mit dem russischen Präsidenten ab. © Alexei Nikolsky/Imago
Salva Kiir Putin
Im September 2023 traf sich Putin mit Salva Kiir Mayardit, dem Präsidenten von Südsudan. „Die Welt diktiert, dass niemand allein überleben oder Erfolg haben kann“, sagte Salva Kiir. Zu Putin gewandt meinte er, dass sein Land starke Freunde brauche: „Sie sind einer von ihnen.“ © Valery Sharifulin/Imago
Orban Putin
Ungarns Regierungschef Viktor Orbán ist Putin im Ukraine-Krieg stets treu geblieben. So hat er während der ungarischen EU-Ratspräsidentschaft im zweiten Halbjahr 2024 den bis dahin weitgehend isolierten Kremlchef zum Ärger vieler EU-Länder überraschend in Moskau besucht und sich als Vermittler inszeniert (im Bild). Zugleich nutzt Orbán jede Gelegenheit, um gegen die Ukraine auszuteilen.  © Valeriy Sharifulin/Imago
Putin und Ramaphosa
Ende Juli 2023 war Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa bei Putin zu Gast. Der Kremlchef hatte seine Gäste zum Abschluss eines zweitägigen Afrika-Gipfels in St. Petersburg eingeladen, den er in der russischen Ostsee-Metropole veranstaltete. Südafrika, das mit Russland, China, Indien und Brasilien die Brics-Staatengruppe bildet, wird wegen seiner Russland-Nähe vom Westen mit Skepsis betrachtet.  © Sergei Bobylev/Imago
Peseschkian Putin
Im Januar 2025 war Massud Peseschkian in Moskau zu Besuch. Dabei unterzeichnete Irans Präsident gemeinsam mit Putin ein Abkommen über eine strategische Partnerschaft. Russland und der Iran vertieften damit ihre militärische und wirtschaftliche Zusammenarbeit für die nächsten 20 Jahre.  © Imago
Putin Ortega
Seit vielen Jahren steht Nicaragua an der Seite Putins. Nach dem Aufstand der russischen Privatarmee Wagner gegen die eigene Staatsführung im Juni 2023 schickte auch Präsident Daniel Ortega (hier ein Bild aus dem Jahr 2014) eine Botschaft nach Moskau. In der offiziellen Mitteilung hieß es, Ortega und seine Ehefrau sowie Vizepräsidentin Rosario Murillo übermittelten Putin „unsere Zuneigung in revolutionärer Bruderschaft“. © Cesar Perez/afp
Maduro
Venezuelas Präsident Nicolás Maduro tat es ihm gleich. „Wir senden unsere Umarmung der Solidarität und der Unterstützung an den Präsidenten der Russischen Föderation, Wladimir Putin, dem es gelungen ist, einen Versuch des Verrats und des Bürgerkriegs zu bewältigen und seinem Volk den Sieg und den Frieden zu garantieren“, twitterte er damals. © Alexandr Kryazhev/Imago
Putin Goita
Im Juni 2025 verständigten sich Putin und Malis Militärmachthaber Assimi Goïta auf eine bilaterale Kooperation. Russland ist enger Verbündeter von Goïta, der gegen Terrormilizen in Mali auch auf russische Wagner-Söldner setzte. Das Militär hatte sich 2020 und 2021 an die Macht geputscht, die Zusammenarbeit mit Ex-Kolonialmacht Frankreich beendet und sich Moskau zugewandt. © Alexander Kazakov/Imago
Putin Sassou Nguesso Afewerki
Ende Juli 2023 war Putin gemeinsam mit Denis Sassou Nguesso, dem Präsidenten der Republik Kongo (rechts), und dem eritreischen Präsidenten Isaias Afewerki (links) beim Tag der Marine auf der Newa in St. Petersburg unterwegs. Mit ihrem Besuch beim Russland-Afrika-Gipfel konnten die beiden Staatsmänner die Achse zwischen Russland und ihren Ländern noch einmal stärken. © Alexander Kazakov/Imago
Putin Raúl Castro
Ein besonders inniges Verhältnis pflegt Russland zu Kuba. Für die hoch verschuldete Karibikinsel ist Russland einer der engsten Verbündeten und wichtigsten Geldgeber. Der Kreml bezeichnete den sozialistischen Karibikstaat, der den Ukraine-Krieg nicht verurteilt hat, als „sehr wichtigen Partner“. Im Jahr 2014 war Putin beim vormaligen Präsidenten Raúl Castro zu Gast. © Imago
Putin
Der Kremlchef ist seit Beginn des Ukraine-Kriegs im Februar 2022 im Westen weitestgehend isoliert. Umso wichtiger ist ihm der Kontakt zu seinen Verbündeten – den sucht er in vielen Fällen auch per Video. Im Mai 2025 nahm er an einer Sitzung der Kommission für militärisch-technische Zusammenarbeit mit ausländischen Staaten teil.  © Alexander Kazakov/Imago

Ukraine-News: Selenskyj tauscht Geheimdienstchef aus und fordert mehr Operationen gegen Russland

Update, 13:37 Uhr: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat den Chef des Inlandsgeheimdienstes SBU, Wassyl Maljuk, abgelöst. Die Personalentscheidung ist Teil einer umfassenderen Regierungsumbildung, wie Selenskyj auf der Plattform X mitteilte. Maljuk soll sich künftig stärker auf Kampfeinsätze konzentrieren. „Es muss mehr ukrainische asymmetrische Operationen gegen den Besatzer und den russischen Staat geben und solidere Ergebnisse bei der Ausschaltung des Feindes“, erklärte der Präsident laut Reuters. Der SBU hatte unter Maljuks Führung seit 2023 mehrere aufsehenerregende Operationen durchgeführt, darunter Angriffe auf die Krim-Brücke.

Update, 10.53 Uhr: US-Präsident Donald Trump hat Indien erneut mit massiven Zöllen gedroht, falls das Land seine Käufe von russischem Öl nicht einschränkt. „Sie treiben Handel, und wir können die Zölle sehr schnell erhöhen“, sagte Trump Reportern an Bord der Air Force One, wie Reuters berichtet. Die Drohungen verstärken den Druck auf Neu-Delhi während ergebnisloser Handelsgespräche.

Der republikanische US-Senator Lindsey Graham, der den US-Präsidenten begleitete, unterstützt Gesetze, die Zölle von bis zu ‍500 Prozent auf Länder wie Indien vorsehen, die weiter russisches Öl beziehen. „Wer billiges russisches Öl kauft, hält Putins Kriegsmaschinerie am Laufen“, sagte er laut Reuters.

Union warnt nach Venezuela vor Streit mit Trump

Update, 5. Januar, 10:02 Uhr: Aus Sorge um die Ukraine-Gespräche: Mehrere CDU-Politiker haben vor einem Konflikt mit US-Präsident Donald Trump wegen dessen militärischen Vorgehens gegen Venezuela gewarnt. Der außenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Jürgen Hardt, und der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses, Armin Laschet, plädierten für Zurückhaltung bei der Kritik.

„Wir tun uns alle keinen Gefallen, wenn wir jetzt ein vorschnelles Urteil treffen und damit in Streit mit dem US-Präsidenten geraten, den wir ja gewinnen wollen“, sagte Hardt dem Bayerischen Rundfunk. Laschet warnte vor einem möglichen Einflussverlust bei den Ukraine-Gesprächen, falls Europa Trump zu einseitig anklage. Hardt betonte, Deutschland müsse Einfluss auf die US-Politik nehmen, „wo sie uns unmittelbar angeht“ – wie bereits in der Ukraine-Politik gelungen.

Ukraine-News: Mindestens zwei Tote bei russischen Angriffen auf Kiew

Erstmeldung: Kiew – Bei russischen Angriffen auf die ukrainische Hauptstadtregion Kiew sind nach dortigen Angaben in der Nacht zu heute (5. Januar) mindestens zwei Menschen getötet worden. Ein Mensch wurde in der Hauptstadt selbst getötet, erklärte der Leiter der Kiewer Militärverwaltung, Tymur Tkatschenko, im Onlinedienst Telegram.

Ukraine-News: Kein Ende vom Ukraine-Krieg – Kiew und Moskau beschuldigen einander

Nach Behördenangaben wurde zudem eine medizinische Einrichtung getroffen und mehrere Wohnhäuser sowie kritische Infrastruktur in Vororten von Kiew beschädigt. In der Stadt Fastiw rund 70 Kilometer südwestlich von Kiew wurde ein 70-jähriger Mann getötet, erklärte der Kiewer Gouverneur Mykola Kalaschnyk.

Moskau und Kiew beschuldigten einander, mit fortgesetzten Angriffen die derzeitigen internationalen Verhandlungen über ein Ende des inzwischen fast vier Jahre andauernden russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine zu untergraben.

Am Vortag war bei einer Autoexplosion in der ukrainischen Hauptstadt Kiew nach Behördenangaben ein Soldat verletzt worden. Wie die Staatsanwaltschaft der Millionenmetropole mitteilte, kam es beim Öffnen des Kofferraums zu der Detonation. Der Soldat sei durch Splitter verletzt worden. Ermittelt werde wegen des Verdachts eines Terroranschlags. Nähere Angaben etwa zum Besitzer des Fahrzeugs oder möglichen Hintergründen machten die Ermittler nicht.

Ukraine-News: Kiew und Moskau werfen einander Terror vor

Die Ukraine warnt in ihrem Kampf gegen den russischen Angriffskrieg immer wieder vor der Gefahr von Anschlägen und Sabotage im eigenen Land. Dabei gab es bereits mehrfach Tote. Die ukrainischen Geheimdienste wiederum sind Drahtzieher schwerer Bombenattentate in Russland, bei denen etwa in Moskau auch Generäle getötet wurden.

Derweil nehmen Russlands Verluste im Ukraine-Krieg weiter zu. In den vergangenen 24 Stunden verlor Putins Armee nach ukrainischen Angaben 990 Soldaten, acht Panzer und 29 Artilleriesysteme. Zusätzlich habe Moskau zwei Mehrfachraketenwerfer verloren; außerdem seien 704 Drohnen abgeschossen worden, meldete Kiew. Diese Zahlen können unabhängig nicht überprüft werden. (Redaktion mit Nachrichtenagenturen)

Rubriklistenbild: © Evgeniy Maloletka/dpa/picture alliance

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