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Update vom 1. September, 7.13 Uhr: Die Vorsitzenden der beiden Koalitionsfraktionen, Jens Spahn (CDU/CSU) und Matthias Miersch (SPD), sind zu einem gemeinsamen Solidaritätsbesuch in der von Russland angegriffenen Ukraine eingetroffen. In der Hauptstadt Kiew wollen sie im Laufe des Tages Gespräche über die weitere deutsche Unterstützung der Ukraine und die diplomatischen Bemühungen um ein Ende des Krieges führen.
Update, 20.41 Uhr: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erinnert daran, dass die Frist, die US-Präsident Donald Trump Moskau gesetzt hat, um Bereitschaft zu echten Verhandlungen im Ukraine-Krieg und einem Treffen zu signalisieren, bald ausläuft. „Vor zwei Wochen wurde in Washington gesagt, dass dies der Zeitrahmen sei, in dem Russland sich auf echte Gespräche und ein Treffen der Staats- und Regierungschefs vorbereiten solle“, zitiert Ukrainska Pravda die Rede des ukrainischen Präsidenten.
Am 22. August hatte Trump gegenüber CNN erklärt, er werde in zwei Wochen entscheiden, ob er „massive Sanktionen“ verhängen oder nichts unternehmen und seine Bemühungen beenden werde. Damit wiederholte Trump erneut eine Frist, die er Moskau bereits zuvor gesetzt hatte und folgenlos hat verstreichen lassen. Selenskyj fordert Druck und erklärt in seiner Rede: „Wir erwarten, dass niemand eine Verlängerung des Krieges tolerieren wird; wir zählen auf eine starke Position der USA, Europas und der G20-Länder.“
Transparenzhinweis
Die hier verarbeiteten Informationen stammen von Nachrichtenagenturen und internationalen Quellen, aber auch von Kriegsparteien im Ukraine-Krieg. Die Angaben zum Ukraine-Krieg lassen sich nicht unabhängig überprüfen.
Update, 19.56 Uhr: Russlands Verluste im Ukraine-Krieg: Moskaus Streitkräfte haben nach ukrainischen Angaben seit Beginn des Jahres entlang der gesamten Front im Ukraine-Krieg mehr als 290.000 Soldaten verloren, die getötet oder verwundet wurden. Das berichtet der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj nach einem Bericht des Oberbefehlshabers der ukrainischen Streitkräfte, Oleksandr Syrskyi. Die schwersten Verluste hat Russland demnach im Gebiet Donezk erlitten – insbesondere an der Front bei Pokrowsk, so Selenskyj in einem Post auf X. Dort habe Russland zwar seine Hauptanstrengungen konzentriert, seine strategischen Ziele jedoch nicht erreicht.
Ukraine-Krieg aktuell: Trump hat nach Putin-Treffen mit baldigem Frieden gerechnet
Update, 18.51 Uhr: Nach seinem Treffen mit Russland Präsident Wladimir Putin hat US-Präsident Donald Trump nach eigenen Angaben geglaubt, ein Ende des Ukraine-Kriegs würde bevorstehen. In einem Interview mit der rechtskonservativen US-amerikanischen Nachrichtenseite Daily Caller sagte Trump über Putin: „Wir haben uns gut verstanden. Sie haben es gesehen, wir hatten über die Jahre hinweg ein gutes Verhältnis, sogar ein sehr gutes.“ Weiter erklärte er: „Deshalb dachte ich wirklich, wir würden das hinbekommen. Ich hätte es sehr gerne hinbekommen.“
Trump hatte nach dem Gipfel in Alaska ein Treffen zwischen Putin und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in Aussicht gestellt. Europäischen Vertretern sagte er, Putin habe ihm eine Teilnahme zugesagt. Der Kreml jedoch lehnt ab und spielt auf Zeit, während der Krieg in der Ukraine weitergeht.
Verluste im Ukraine-Krieg: Kiew beschießt russische Einheiten auf der Krim
Update, 17.41 Uhr: Verluste für das Militär von Russlands Präsident Wladimir Putin auf der Krim: Kiew hat nach eigener Darstellung eine Reihe von Angriffen auf russische Einheiten auf der besetzten Halbinsel durchgeführt. Bei einem Angriff von Kampfdrohnen gegen einen Stützpunkt in der Nähe von Simferopol seien mindestens drei Hubschrauber getroffen und zerstört worden, berichteten Militärs auf Telegram. Zudem seien mehrere Raketen auf einen russischen Stützpunkt bei Woloschino an der Küste abgefeuert worden. Dabei seien mindestens sechs Luftkissenboote zerstört worden. Die Auswirkungen eines Raketeneinschlags in einer Kaserne seien vorerst nicht bekannt.
Von russischer Seite gab es dazu keine Berichte. Der ukrainische Militärgeheimdienst HUR berichtete von einem erfolgreichen Einsatz gegen eine russische Radarstation auf der Krim. Mit Kampfdrohnen seien die Radarführung sowie andere Komponenten eines russischen Flugabwehrsystems S-400 zerstört worden, berichtete die Agentur Ukrinform unter Berufung auf HUR-Quellen.
Update, 16.29 Uhr: Bundeskanzler Friedrich Merz rechnet nicht mit einem schnellen Ende des Ukraine-Kriegs: „Ich stelle mich darauf ein, dass dieser Krieg noch lange dauern kann“, erklärte der CDU-Chef im ZDF-Sommerinterview. Auf die Frage, ob er einen Waffenstillstand im Ukraine-Krieg noch in diesem Jahr für möglich halte, sagte Merz: „Ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass wir es hinbekommen. Aber ich mache mir auch keine Illusionen.“ Die Unterstützung der Verteidigungsfähigkeit der Ukraine habe daher „absolute Priorität“.
Man werde weiter versuchen, den Krieg in der Ukraine so schnell wie möglich zu beenden: „Aber ganz sicher nicht um den Preis der Kapitulation der Ukraine“, betonte Merz. Eine Kapitulation der Ukraine sei „keine Option“, erklärt der Kanzler weiter. Dies hätte für ganz Europa schwere Folgen: „Dann ist übermorgen das nächste Land dran. Und dann sind überübermorgen wir dran.“
Ukraine-Krieg aktuell: Kiew weist Russlands Behauptungen über erfolgreiche Offensive zurück
Update, 15.18 Uhr: Russlands Behauptungen über jüngste Erfolge im Ukraine-Krieg sind laut Kiew „Wunschdenken“ und „glatte Lügen“. Der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte erklärt auf Facebook: „Nach dreieinhalb Jahren umfassender Aggression durch den Kreml ist eine weitere seiner ‚saisonalen‘ Offensiven fast ohne Ergebnis zu Ende gegangen.“
Mit der Erklärung reagierte der Generalstab der Ukraine auf eine Stellungnahme des Chefs des Generalstabs der russischen Armee, Valery Gerasimov. Dieser hatte erklärt, dass russischen Streitkräfte einen strategischen Vorteil auf dem Schlachtfeld hätten. „Die von den Besatzern vorgelegten Zahlen zu eroberten Gebieten und Siedlungen sind stark übertrieben“, kontert nun der ukrainische Generalstab. „Das Einzige zu 100 Prozent verifizierte Ergebnis, das Russland seit Anfang 2025 erzielt hat, sind seine eigenen Verluste – über 291.000 getötete und verwundete Soldaten.“
Ende des Ukraine-Kriegs: Papst ruft zu ernsthaftem Bemühen auf
Update, 13.58 Uhr: Papst Leo XIV. ruft jetzt zu ernsthaftem Bemühen um ein Ende der Gewalt im Ukraine-Krieg auf: „Ich bekräftige nachdrücklich meinen dringenden Appell für einen sofortigen Waffenstillstand und für ernsthafte Bemühungen um einen Dialog“, sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche heute während des traditionellen Angelus-Gebets in Rom.
„Leider sät der Krieg in der Ukraine weiterhin Tod und Zerstörung“, sagte Leo. Es sei an der Zeit, dass die Verantwortlichen die Logik der Waffen aufgäben und mit der Unterstützung der internationalen Gemeinschaft den Weg der Verhandlungen und des Friedens einschlügen.
AKW Kursk nach Drohnenangriff im Ukraine-Krieg wieder bei voller Leistung
Update, 12.22 Uhr: Der dritte Reaktor des russischen Atomkraftwerks Kursk läuft nach einem Drohnenangriff wieder mit voller Leistung. Das meldet die staatliche russische Nachrichtenagentur Tass, wie Reuters berichtet. Die Leistung des Reaktors war in der vergangenen Woche halbiert worden, nachdem eine abgeschossene Drohne in der Nähe explodiert war und einen Transformator beschädigt hatte.
Kiew meldet im Ukraine-Krieg erneuten massiven russischen Drohnenangriff
Update, 11.35 Uhr: Russland hat die Ukraine über Nacht mit 142 Drohnen angegriffen. Das teilte das ukrainische Militär heute mit. Die Luftabwehr habe 126 davon abgeschossen. Drohnen hätten jedoch an zehn Orten eingeschlagen. Die Angaben ließen sich unabhängig nicht überprüfen. Die Ukraine wiederum griff russische Ölraffinerien an.
Ukraine-Krieg: Russischer Drohnenangriff lässt Stromversorgung zusammenbrechen
Update, 9.27 Uhr: Die ukrainischen Behörden haben einen russischen Drohnenangriff auf den Großraum Odessa gemeldet. Getroffen worden sei eine Energieanlage in der Nähe der Hafenstadt, schrieb der Regionalgouverneur laut Reuters auf Telegram. Mehr als 29.000 Menschen hätten keinen Strom. Im an Odessa angrenzenden Ort Tschornomorsk seien auch Wohnhäuser und Verwaltungsgebäude beschädigt worden, es gebe einen Verletzten.
Update, 7.42 Uhr: Direkte Gespräche der beiden Kriegsparteien sind aktuell nicht in Sicht – und Russlands Generalstabschef Waleri Gerassimow ignoriert offenbar westliche Forderungen nach Friedensverhandlungen. Vielmehr hat er jetzt neue Ziele für eine Herbstoffensive angekündigt. Es liefen derzeit unaufhörlich Angriffe entlang der gesamten Frontlinie, sagte Gerassimow laut der dpa. „Heute legen wir die Aufgaben fest für die Gruppen der Streitkräfte, die auf die Herbstperiode gerichtet sind“, sagte er. Die Aussagen stehen im Gegensatz zu den Forderungen etwa von US-Präsident Donald Trump, den Krieg rasch zu beenden.
Nach Darstellung von Gerassimow werden im Moment rund 99,7 Prozent des ukrainischen Gebiets Luhansk von den russischen Streitkräften kontrolliert. Im ukrainischen Gebiet Donezk seien es 79 Prozent und in den Gebieten Cherson 76 Prozent und Saporischschja 74 Prozent. Unabhängig überprüfbar sind die Angaben nicht.
Update, 31. August, 6.38 Uhr: Die ukrainischen Streitkräfte haben nach Angaben von Militärsprecher Wiktor Trehubow Erfolge an der Front erzielt: Sie hinderten russische Truppen daran, Ziele in der Region Donezk einzunehmen und stoppten weitere Vorstöße in die Region Dnipropetrowsk. In einem Abschnitt seien zudem russische Einheiten eingekesselt worden. Eine russische Stellungnahme lag zunächst nicht vor, wie Reuters berichtet.
Ukraine-Krieg: Die Ursprünge des Konflikts mit Russland
Ende des Ukraine-Kriegs nicht abzusehen: Wadephul fordert mehr Druck auf Putin
Update, 12.25 Uhr: Johann Wadephul (CDU) hat angesichts der jüngsten russischen Angriffswelle auf die Ukraine stärkeren Druck auf Moskau gefordert. „Die Welt ist verhandlungsbereit, insbesondere die Ukraine ist verhandlungsbereit. Wer Krieg führen will, ist Wladimir Putin“, sagte Wadephul vor Beginn eines EU-Außenministertreffens in Kopenhagen. Darum müsse die EU ihre „Maßnahmen verstärken, dass er an den Verhandlungstisch kommt“.
Kein Ende des Ukraine-Kriegs: Saporischschja beklagt Opfer nach Russland-Angriff
Update, 9.45 Uhr: Bei einem russischen Angriff auf Saporischschja hat es nach Angaben des Regionalgouverneurs ein Todesopfer gegeben. Zudem seien mindestens weitere 24 Menschen verletzt worden, teilte Gouverneur Iwan Fedorow auf Telegram mit. Unter den Verletzten seien drei Kinder. Bei dem Angriff seien Wohngebäude und Infrastruktur beschädigt worden.
Update, 9.00 Uhr: Die Ukraine hat die aktuellen Zahlen zu dem schweren Luftangriff aus der Nacht veröffentlicht. Laut der Luftwaffe hat Russland dabei mit 537 Drohnen und 37 Marschflugkörpern und 9 ballistischen Raketen angegriffen. Davon seien 510 Drohnen und 38 Raketen abgefangen worden. An sieben Orten seien Einschläge von 24 Drohnen und fünf Raketen festgestellt worden. Der nächtliche Angriff zählt damit zu den massivsten seit Beginn des Ukraine-Kriegs.
Ende des Ukraine-Kriegs weit entfernt: Kiew meldet aktuelle Verluste für Russland
Update, 8.10 Uhr: Kiew hat neue Zahlen zu Russlands Verlusten im Ukraine-Krieg veröffentlicht. Nach Angaben des Generalstabs haben die russischen Streitkräfte innerhalb von 24 Stunden etwa 850 russische Soldaten verloren. Damit erhöht sich die Gesamtzahl der russischen Verluste auf rund 1.081.330 Soldaten. Mit Verlusten sind stets getötete oder schwer verwundete Soldaten gemeint. Die Zahlen lassen sich unabhängig nicht überprüfen.
Update, 7.45 Uhr: Die USA sind zur Lieferung mehrerer Patriot-Flugabwehrsysteme und anderer Waffen an den Nato-Partner Dänemark bereit, der die Ukraine im Abwehrkampf gegen Russland unterstützen will. Das Außenministerium in Washington genehmigte den Deal, dessen Umfang mit 8,5 Milliarden US-Dollar (etwa 7,3 Milliarden Euro) beziffert wurde. Neben sechs Abschussrampen umfasst das Paket auch Radar- und Leitsysteme sowie entsprechende Raketen.
Update vom 30. August, 6.40 Uhr: In der Nacht hat das russische Militär eine Reihe von ukrainischen Städten mit Kampfdrohnen und Marschflugkörpern angegriffen. Vor allem die Städte Saporischschja und Dnipro lagen diesmal im Visier der russischen Angriffe. Die beiden Städte wurden nach Medienberichten von schweren Explosionen erschüttert. Auch aus Kiew und anderen Städten wurden Angriffe mit Kamikazedrohnen gemeldet.
In Saporischschja seien drei Menschen verletzt worden, teilte Militärverwalter Iwan Fedorow mit. Mehrere Wohngebäude seien nach Treffern in Brand geraten. Aus den anderen angegriffenen Städten lagen zunächst keine Informationen über mögliche Opfer oder Schäden vor.