Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Scharfe Kritik an Trump

Iran-Deal steht – doch Teherans Bewohner fühlen sich als Verlierer: „Welt wird von lauter Verrückten regiert“

Trumps Deal im Iran-Krieg ist unterschrieben. Nun wächst die Ernüchterung. Die Menschen in der Islamischen Republik fühlen sich verraten.

Das Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran steht. US-Präsident Donald Trump und der iranische Präsident Massud Peseschkian haben die Vereinbarung digital unterzeichnet, wie der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Ismail Baghai, bestätigte. Trumps Iran-Deal zielt auf ein sofortiges Ende aller militärischen Einsätze ab, auch im Libanon. Innerhalb von 60 Tagen soll das Vorhaben in ein endgültiges Abkommen überführt werden. Während sich der US-Präsident freut, ist die Bilanz des Iran-Kriegs auch Anlass für herbe Kritik an der US-Führung.

Eine Frau hält eine iranische Flagge vor einem Banner mit einem Porträt des Obersten Führers Ayatollah Mojtaba Khamenei während eines Straßenfestes zum muslimisch-schiitischen Feiertag Eid al-Ghadir. Nun gibt es einen Deal zwischen den USA und dem Iran. (Archivbild)

Über 3000 Menschen starben im Iran während des Konflikts, etwa die Hälfte davon waren Zivilisten. Im Libanon waren es laut Gesundheitsministerium über 3600. Milliardensummen wurden für den Konflikt ausgegeben, die globale Wirtschaft steht wegen der Auswirkungen unter Druck. Während Diplomaten Ergebnisse verkünden und Politiker Bilanzen ziehen, bleibt eine Frage weitgehend unbeantwortet: Was bedeutet Trumps Deal für die Menschen im Iran? Zu Beginn des Jahres hatte der US-Präsident, der iranischen Bevölkerung einen Befreiungsschlag versprochen. Nun könnten die Menschen am Ende die Leidtragenden sein.

Trumps Iran-Abkommen steht: Doch die Leidtragenden sind die Menschen in der Islamischen Republik

„Ich fürchte die Unsicherheit im Zusammenhang mit dem Friedensabkommen“, zitiert der Guardian eine Bewohnerin aus dem Süden des Iran. Ein Schriftsteller aus Teheran sprach im Kontext der jüngsten Einigung von einem Gefühl, dass die Welt „von lauter Verrückten“ regiert werden würde. Unklar ist gegenwärtig, wie die konkrete Stellung der iranischen Führung ist. Kritiker des US-Deals fürchten, dass das Regime nach dem Krieg zwar militärisch geschwächt, aber ideologisch resilient hervorgehen könnte. Die Auswirkungen auf die Bevölkerung im Iran könnten weitreichend sein.

Dennoch gibt es gegenwärtig in Teheran auch einen gewissen Hoffnungsschimmer, über den die Times berichtet. Die Islamische Republik werde gezwungen sein, „sich grundlegenden Veränderungen zu unterziehen, und diese grundlegenden Veränderungen werden meiner Meinung nach ihren Untergang herbeiführen“, sagte eine Bewohnerin aus Teheran vor der Einigung gegenüber dem Medium.

Israel und USA attackieren Mullah-Regime – Bilder aus dem Iran-Krieg

Rauchsäule in teheran
Der Iran-Krieg beginnt am 28. Februar 2026 mit Angriffen aus Israel und den USA auf Teheran. Noch am ersten Tag wird auch Irans oberster Führer Ajatollah Ali Chamenei getötet. Seit dem Angriff hat sich der Konflikt auf die gesamte Golfregion ausgeweitet. © AFP
Iran-Krieg - Iran
Immer wieder schlagen Raketen in der iranischen Hauptstadt Teheran und der Umgebung ein. Die Menschen vor Ort berichten von zitternden Fenstern, in sozialen Medien kursieren Bilder von Rauchschwaden. In Teheran leben rund 15 Millionen Menschen.  © Vahid Salemi/dpa
Angriff auf den Iran - Iran
Präzisionsschläge auf relevante militärische Ziele – erstmals auch mit Drohnen, die von den Shaheds kopiert worden sind: „LUCAS kostet etwa 35.000 US-Dollar pro Plattform und ist ein kostengünstiges, skalierbares System, das modernste Fähigkeiten zu einem Bruchteil der Kosten herkömmlicher US-Langstreckensysteme mit vergleichbarer Wirkung bietet“, sagt der Marineoffizier Tim Hawkins gegenüber dem Magazin The War Zone (TWZ). US-Präsident Trump hat sich für den Angriff gegen den Iran vermutlich von den Waffen seines Gegners inspirieren lassen: Erstmals haben die USA Kamikaze-Drohnen eingesetzt, veröffentlicht das „US Central Command“ (CENTCOM).  © dpa
Angriff auf den Iran - U.S. Navy
Die Angriffe gehen ohne Unterlass weiter. Dieses Standbild aus einem vom U.S. Central Command zur Verfügung gestellten Video zeigt den Start einer Rakete von einem Schiff der U.S. Navy zur Unterstützung der Operation „Epic Fury“. © dpa
Raketenabwehrsystem Iron Dome
Der Iran antwortet mit Gegenangriffen auf Israel. Das israelische Raketenabwehrsystem Iron Dome fängt zahlreiche Geschosse ab. Über Tel Aviv kommt es zu entsprechenden Explosionen. © Jack Guez/AFP
Angriff auf den Iran - Israel
Auch am Tag feuert das israelische Luftabwehrsystem, um Raketen während eines iranischen Angriffs abzufangen. © Ohad Zwigenberg/dpa
Angriff auf den Iran - Tel Aviv
Dennoch kommt Israel nicht ungeschoren davon. Hier verbinden Rettungskräfte einen verwundeten Mann und leisten erste Hilfe am Ort eines direkten Einschlags einer iranischen Rakete in Tel Aviv. © Tomer Neuberg/dpa
Angriff auf den Iran - Tel Aviv
An einer anderen Stelle in Tel Aviv ist ein Feuerwehrmann dabei, ein brennendes Auto zu löschen. © Tomer Neuberg/dpa
USA Iran
Dieses offizielle Foto des Weißen Hauses, veröffentlicht am 28. Februar 2026 auf dem Account „White House X“, zeigt US-Vizepräsident JD Vance (Mitte), die Direktorin des Nationalen Nachrichtendienstes, Tulsi Gabbard (zweite von links), und US-Finanzminister Scott Bessent (rechts) im Lagezentrum in Washington, D.C. © AFP
Trump Iran
Ein weiteres offizielles Foto des Weißen Hauses zeigt Donald Trump im Gespräch mit Stabschefin Susie Wiles (rechts), während US-Außenminister Marco Rubio (Mitte) die Aktivitäten der „Operation Epic Fury“ gegen den Iran von einem nicht genannten Ort aus überwacht. „Chamenei, einer der bösartigsten Menschen der Geschichte, ist tot“, schrieb Trump später auf „Truth Social“. © AFP
Angriff auf den Iran - Israel
Was ist das Ziel der Operation Epic Fury (Einsatz Gewaltiger Zorn)? US-Präsident Trump begründet die Luftangriffe mit dem iranischen Atom- und Raketenprogramm und mit der iranischen Unterstützung für bewaffnete Milizen, wie etwa die Hisbollah im Libanon. Durch beides sieht Israel seine Existenz bedroht. Daneben will Trump aber auch die USA vor „direkten Bedrohungen“ durch den Iran schützen. © Leo Correa/dpa
Un-Sicherheitsrat
Der US-Angriff ruft die Vereinten Nationen auf den Plan: Der Sicherheitsrat ist zu einer Notfall-Sitzung zusammengekommen. UN-Generalsekretär António Guterres warnte die Botschafter, die Aktion berge die Gefahr, „eine Kette von Ereignissen auszulösen, die in der instabilsten Region der Welt niemand mehr kontrollieren kann“, wie die UN berichten. Israels Botschafter Danny Danon hatte die Angriffe als gerechtfertigt dargestellt und als einen notwendigen Akt, um eine existenzielle Bedrohung abzuwehren. © Spencer Platt/AFP
Minab-Mädchenschule
Das UN-Menschenrechtsbüro hat nach den Berichten über einen Angriff auf eine Mädchenschule im Iran mit fast 200 Toten eine umfassende Untersuchung verlangt. Nach Angaben einer Sprecherin könne es sich um ein Kriegsverbrechen handeln. Bei dem Angriff in Minab im Süden des Landes waren nach iranischen Angaben mindestens 168 Schülerinnen im Alter zwischen sieben und zwölf Jahren, 26 Lehrerinnen sowie vier Eltern ums Leben gekommen. Vertreter des israelischen Militärs hatten gesagt, ihnen seien keine Angriffe zu dem Zeitpunkt in der Region bekannt.  © Ali Najafi/AFP
Proteste in London
Weltweit gehen noch am ersten Abend des Iran-Kriegs Exil-Iranerinnen und -Iraner auf die Straßen und feiern den Tod von Ajatollah Chamenei. Dieses Bild zeigt eine Demonstration vor der iranischen botschaft in London. © Vuk Valcic/Imago
Angriff auf den Iran - Berlin
Auch auf dem Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor in Berlin gehen die Menschen spontan auf die Straße. © Christophe Gateau/dpa
Demo in der Türkei
Anders sieht es in der Türkei aus: Vor dem israelischen Konsulat in Istanbul machen Demonstranten Donald Trump und Israel für die Eskalation verantwortlich. Sie protestierten gegen den Angriff auf den Iran und die Tötung von Ajatollah Chamenei, indem sie eine US-Flagge verbrennen. © Ozan Kose/AFP
Angriff auf den Iran - Indien
578889050.jpg © Mukhtar Khan/dpa
Angriff auf den Iran - Dubai
Der Iran-Krieg zieht auch die arabischen Länder mit in den Konflikt hinein. Mit Hunderten Raketen und Drohnen greift der Iran seit Ende Februar unter anderem Kuwait, Katar, Bahrain, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate an. Hier steigt Rauch nach einem iranischen Drohnenangriff im Hafengebiet von Dubai auf. © Fatima Shbair/dpa
Angriff auf den Iran – Katar
Folgen der Rache des Iran: Die USA betreiben in al-Udeid eine Militärbasis. Die liegt im Fokus des Iran – allerdings befindet sich rund 30 Kilometer entfernt die Stadt Doha; und die wird kaum durch die Luftabwehr der US-Basis abgedeckt.  © dpa
Iran-Krieg - reaktionen
US-amerikanisch-israelische Luftschläge – Schockwellen in der gesamten Welt: Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet hätten Demonstranten im pakistanischen Karatschi vor dem Konsulat „Tod Amerika! Tod Israel!“ skandiert; Reuters-Reporter hätten Schüsse gehört und in den umliegenden Straßen Tränengas wahrgenommen. Die Nachrichtenagentur spricht von mindestens 23 getöteten Demonstranten; davon zehn im Hafen von Karatschi, wo Sicherheitskräfte des US-Konsulats gefeuert hätten auf Demonstrierende nach deren Durchbruch durch die äußere Mauer. Elf Menschen seien demnach in der nördlichen Stadt Skardu ums Leben gekommen – die Menge soll ein UN-Büro in Brand gesetzt haben; zwei Tote verzeichnet Reuters in Pakistans Hauptstadt Islamabad. © Imago
Weitere Bilder der Straßenschlachten, die sich in Teilen Pakistans nach dem US-Angriff auf den Iran ereigneten.
Explosionen im Iran, Beben in Pakistan: „Pakistans Westgrenzen befinden sich im Kriegszustand“, sagt Muzzammil Aslam gegenüber Arab News. Der Finanzminister der nordwestlichen Provinz Khyber Pakhtunkhwa an der Grenze zu Afghanistan fürchtet wirtschaftliche Verwerfungen, sollte der Iran seine Rachegelüste gegenüber dem Westen ausleben und damit den gesamten Nahen Osten in den Abgrund reißen. Die Wirtschaftskraft des Landes hängt an den Arbeitern in den Golfstaaten, die im Visier des Iran liegen und Anschläge auf ihre Energieindustrie befürchten müssen.  © dpa
Angriff auf den Iran - Irak
578899115.jpg © Hadi Mizban/dpa
Beirut
Der Iran-Krieg führt auch zu einer neuen Eskalation zwischen Israel und der Hisbollah. Die Schiiten-Miliz feuert als Reaktion auf die Tötung von Ajatollah Ali Chamenei Raketen in Richtung Israel ab. Daraufhin greift das israelische Militär zahlreiche Ziele im Libanon an, vor allem im Süden des Landes und in den Vororten der Hauptstadt Beirut (im Bild). Diese Gebiete gehören zum Einflussgebiet der Hisbollah. © AFP
Angriff gegen den Iran - Luftverkehr
Der Iran-Krieg legt zu Beginn auch den Flugverkehr teilweise lahm. Hier prüft ein Reisender die Abflugzeiten am internationalen Flughafen Beirut Rafik Hariri, da viele Fluggesellschaften nach den Angriffen auf den Iran ihre Flüge gestrichen haben.  © Hassan Ammar/dpa
Stra0ße von Hormus
Dieses Satellitenbild, aufgenommen von 2026 Planet Labs PBC am 2. März 2026, zeigt Rauchwolken, die nach einer Explosion im Hafen von Bandar Abbas an der Straße von Hormus von einem Schiff aufsteigen. Der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus, durch die ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggashandels läuft, ist weitgehend zum Erliegen gekommen.  © 2026 Planet Labs PBC/AFP

Dennoch bleiben die Stimmen, die den gegenwärtigen Iran-Deal als Rückschlag sehen. Dass das Abkommen primär dem Regime nützt, kritisiert auch Cansu Özdemir, außenpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag. „Die große Verliererin dieses Abkommens ist die iranische Demokratiebewegung“, sagt sie in einem Statement, das der Frankfurter Rundschau vorliegt. Wirtschaftliche Öffnung ohne konkrete Menschenrechtsforderungen stabilisiere die Macht der Herrschenden in Teheran. Özdemir fordert humanitäre Visa für verfolgte Oppositionelle und Schutzprogramme für Menschenrechtsaktivisten.

Die Grünen-Vorsitzende Franziska Brantner sieht im nun unterzeichneten Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran keinen Grund zu jubeln. „Es ist natürlich gut, wenn jetzt die Waffen schweigen, aber an sich ist es absurd, dass wir das als Erfolg feiern oder dass Kanzler Merz das als Erfolg feiert, weil am Ende wurde ein Krieg beendet, der von Trump angefangen wurde, und an dessen Ende wir alle schlechter dastehen im Westen als zu Beginn des Krieges“, sagte Brantner in der Sendung Frühstart von RTL/ntv

Iran-Abkommen: Menschen in Teheran fühlen sich verraten

Die aufkeimenden Demokratiebestrebungen waren zu Beginn des Jahres durch das Regime in Teheran gewaltsam niedergeschlagen worden. Dass es allerdings weiter innenpolitisch im Iran brodelt, analysierte CNN vor wenigen Tagen. Mit Blick auf den Deal zwischen den USA und Teheran schrieb Tim Lister über die ultrakonservative Fraktion „Jebhe-ye Paydari“, die im Vorfeld des Abkommens massiven Druck auf die Verhandlungsführer aufgebaut haben soll.

Bei Kundgebungen in Teheran forderten Demonstranten den Rücktritt von Außenminister Abbas Araghchi und Chefunterhändler Mohammad Bagher Ghalibaf und skandierten: „Ghalibaf, Araghchi – was ist mit dem Blut meines Führers?“ Oberster Führer Mojtaba Khamenei ließ daraufhin über seine Social-Media-Kanäle eine alte Botschaft verbreiten, die Medien dazu aufrief, sich „ernsthaft zu enthalten, Schwächen in den Vordergrund zu stellen.“ Die Macht, so Lister, liege dennoch weiter fest in den Händen des Regimes.

Dabei hatte Trump zu Beginn große Töne angeschlagen und den Sturz des Regimes als Ziel verkündet. Inzwischen klingt der US-Präsident anders: Die Führung in Teheran würde nach seiner Einschätzung aus „sehr rationalen Menschen“ bestehen. Beim G7-Treffen bezeichnete er den Umgang mit Vertretern des Regimes als angenehm. Ein Sturz des Mullah-Regimes im Iran habe ihn nie interessiert, betonte der US-Präsident. „Ein Regimewechsel war mir nie wichtigIch glaube nicht an Regimewechsel, sie funktionieren nicht. Aber ich denke, dass es einen Regimewechsel gegeben hat.“ Dass bei den Protesten im Iran Anfang des Jahres zehntausende Menschen umgebracht wurden, sei „harter Tobak“.

Scharfe Kritik an Trump wegen Iran-Abkommen: „Wurden wirklich hinterrücks erstochen“

Der Guardian zitiert im Kontext des Iran-Abkommens auch eine Drehbuchautorin aus Teheran, die das Abkommen als Verrat wertet. Ihr Zorn konzentriert sich demnach vor allem auf den US-Präsidenten: „Mit Trump wurden wir wirklich hinterrücks erstochen.“ Dabei stört sie nicht nur der Deal selbst, sondern die selektive Empörung des Westens. Der US-Angriff auf eine Schule, bei dem 120 Kinder getötet wurden, sei entsetzlich – doch sie fragt: „Warum ignoriert ihr alle die Kinder, die wenige Wochen zuvor auf den Straßen vom Regime getötet wurden?“

Während Regierungen Erfolge verbuchen, bleibt die Frage offen, die CNN-Analyst Nick Paton Walsh stellt: Wofür war all das? Die USA hätten nach eigenen Angaben mehr als 13.000 Ziele getroffen. Und doch sei die Fähigkeit des Irans, durch Drohnen, Minen und Raketen Chaos zu verbreiten, eine Bedrohung geblieben, die Washington und seine Verbündeten spürbar fürchteten. Hinzu komme der Schaden für Trumps persönliche Reputation: Er habe einen Krieg begonnen, der seine eigene politische Basis gespalten hat. Und am Ende habe der Konflikt den US-Präsidenten „ein wenig verzweifelt“ wirken lassen. (Quellen: CNN, Guardian, Times, dpa) (fbu)

Rubriklistenbild: © Vahid Salemi/AP/dpa

Kommentare