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Iran aktuell: Trump verlängert Waffenruhe einseitig – und poltert dann lautstark gegen Mullahs
US-Präsident hat die am Mittwoch auslaufende Waffenruhe auf Bitten Pakistans verlängert. Aktuelle News zum Iran und dem Krieg in Nahost.
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Update, 7:40 Uhr: US-Präsident Donald Trump hat dem Iran nach der Verlängerung der Waffenruhe erneut gedroht. Auf Truth Social schrieb er am Dienstagabend, der Iran wolle die Straße von Hormus offenhalten, um Rohöl verkaufen zu können. Lasse er dies zu, könne es „niemals ein Abkommen mit dem Iran geben, es sei denn, wir sprengen den Rest ihres Landes in die Luft – einschließlich ihrer Führung“.
Wann die Gespräche in der pakistanischen Hauptstadt fortgesetzt werden, ist offen. Die Reise von US-Vizepräsident JD Vance wurde abgesagt, wie Axios berichtete. Auch der Iran will wohl keine Delegation senden, da man keine Verhandlungen unter Drohungen akzeptiere, hieß es von iranischen Beamten.
Iran aktuell: Teheran dementiert Trumps Aussagen zur Waffenruhe
Update, 6:40 Uhr: Der Iran hat laut der Nachrichtenagentur Tasnim keine Verlängerung der Waffenruhe beantragt. Eine offizielle Stellungnahme Teherans soll zu einem späteren Zeitpunkt folgen. Mehrere politische und militärische Beamte aus dem Iran zeigen sich skeptisch gegenüber den Äußerungen von US-Präsident Donald Trump. Der behauptet indes, Iran „kollabiere“ finanziell und verlange daher die Öffnung der Straße. Geht es nach Trump, so verliert der Iran täglich 500 Millionen Dollar durch die US-Blockade.
Update vom 22. April, 5:22 Uhr: Das Hauptquartier der iranischen Armee hat Israel und den USA mit kräftigen Schlägen gedroht, sollten die USA Angriffe gegen den Iran fortsetzen. „Unsere Bereitschaft ist vollständig und unser Finger ist angesichts der amerikanischen Drohungen am Abzug“, so der Sprecher des Hauptquartiers laut iranischen Medien. „Als Reaktion auf jede Aggression werden wir die USA und die zionistische Entität kräftig angreifen“, hieß es weiter.
Update, 22:26 Uhr: US-Präsident Donald Trump will die Waffenruhe im Krieg mit dem Iran verlängern. Auf Bitten Pakistans werde er von Angriffen absehen, bis die Führung im Iran einen geeinten Vorschlag unterbreite, teilte er auf seiner Plattform Truth Social mit.
Update, 22:06 Uhr: Irans Revolutionsgarden haben im laufenden Krieg mit einer drastischen Drohung aufgewartet: Sollten Nachbarstaaten am Persischen Golf ihren Boden für Angriffe auf den Iran bereitstellen, werde die Ölförderung in der gesamten Region zum Erliegen kommen. „Die südlichen Nachbarn sollten wissen: Wenn ihre geografische Lage und ihre Einrichtungen dazu genutzt werden, im Dienste der Feinde Angriffe auf die iranische Nation zu starten, können sie sich von der Ölförderung im Nahen Osten verabschieden“, sagte Madschid Mussawi, Kommandeur der Luft- und Raumfahrtstreitkräfte der Revolutionsgarden, laut der Nachrichtenagentur Fars. Die Warnung fällt zeitlich mit dem bevorstehenden Ablauf einer zweiwöchigen Waffenruhe zwischen Washington und Teheran zusammen.
Update, 20:20 Uhr: Pakistan setzt sich weiterhin intensiv dafür ein, dass die für Mittwoch geplanten Gespräche zwischen den USA und dem Iran stattfinden. Laut einem Bericht der Associated Press, der sich auf anonyme pakistanische Quellen stützt, sind Premierminister Shehbaz Sharif, Armeechef Asim Munir, Außenminister Ishaq Dar und der nationale Sicherheitsberater des Premierministers persönlich in diese Bemühungen involviert. Zwei Regierungsbeamte, die mit der Situation vertraut sind, erklärten, dass „insgesamt Optimismus unter den Entscheidungsträgern in Pakistan“ herrsche, obwohl Teheran seine Delegation wohl mit Verzögerung nach Islamabad entsendet.
Iran-Verhandlungen auf der Kippe: Vance weiterhin in Washington
Update, 19:30 Uhr: Die geplante Reise von Vizepräsident JD Vance nach Pakistan wird von den USA vorerst ausgesetzt. Laut einem Bericht der New York Times sei die Reise jedoch nicht endgültig abgesagt. Der Grund dafür sind wohl die stockenden diplomatischen Bemühungen im Iran-Krieg. Der Iran hatte seine Teilnahme an den Gesprächen noch nicht bestätigt und stattdessen Bedingungen gestellt. Washington erwarte nun eine eindeutige Antwort aus Teheran.
Israel und USA attackieren Mullah-Regime – Bilder aus dem Iran-Krieg




Update, 19:04 Uhr: Der iranische Außenamtssprecher Esmaeil Baghaei hat die zögerliche Haltung Teherans gegenüber Gesprächen in Pakistan mit dem widersprüchlichen Verhalten der USA erklärt. Laut iranischen Staatsmedien betonte Baghaei: „Der Grund ist keine Unentschlossenheit; es sind die widersprüchlichen Botschaften, das widersprüchliche Verhalten und die inakzeptablen Aktionen der amerikanischen Seite.“
Baghaei fügte hinzu, dass der Iran an Verhandlungen teilnehmen werde, „wann immer sie ergebnisorientiert werden“. Er kritisierte zudem die US-Angriffe auf iranische Schiffe scharf, wie CNN berichtet, und bezeichnete sie als „grobe Verletzung des Völkerrechts“ sowie als „Seeräuberei und Staatsterrorismus“. Währenddessen wartet Pakistan noch auf eine offizielle Bestätigung aus Teheran für die Teilnahme an den Gesprächen, wie der pakistanische Informationsminister Attaullah Tarar mitteilte.
Iran-Krieg aktuell: Zweite Verhandlungsrunde zwischen Iran und USA in Pakistan offen
Update, 18:37 Uhr: Noch ist offen, ob eine neue Verhandlungsrunde zwischen den USA und dem Iran am Mittwoch tatsächlich stattfindet. Zunächst hatte Teheran Vermittlern zugesichert, am Dienstag eine Delegation nach Pakistan zu schicken. Insider berichten jedoch, dass der Iran anschließend forderte, die USA sollten ihre Seeblockade iranischer Häfen aufheben, wie das Wall Street Journal berichtet.
Pakistan drängt beide Parteien, den zweiwöchigen Waffenstillstand zu verlängern und weiterhin eine diplomatische Lösung anzustreben. Der US-Vizepräsident JD Vance sollte eigentlich die amerikanische Delegation leiten, befindet sich jedoch noch in Washington.
Update, 18:03 Uhr: Die Frage, wann US-Vizepräsident JD Vance nach Pakistan reisen wird, um die Verhandlungen mit dem Iran für die USA zu leiten, bleibt weiterhin offen. CNN berichtet, dass das Weiße Haus am Dienstag kurzfristig zusätzliche Beratungen zur Situation im Iran-Krieg angesetzt habe, an denen Vance teilnehmen soll. Auch ob der Iran überhaupt an den Gesprächen teilnehmen wird, ist unklar. Noch am Dienstagvormittag hatte Teheran keine Zusage gegeben, eine Delegation nach Pakistan zu schicken, um an einer zweiten Verhandlungsrunde teilzunehmen.
Update, 17:20 Uhr: Vertreter aus dem Libanon, Syrien, Jordanien, Ägypten und den Golfstaaten sollen am Rande des EU-Gipfels in Zypern über den Iran-Krieg diskutieren. Ein EU-Beamter in Brüssel erklärte am Dienstag, dass unter anderem der Generalsekretär des Golf-Kooperationsrates, Dschassim Mohammed Al-Budaiwi, erwartet werde. Auch Staatsoberhäupter aus der betroffenen Region seien eingeladen.
Am Freitag sollen diese Vertreter an einem gemeinsamen Mittagessen mit den EU-Staats- und Regierungschefs teilnehmen. Im Anschluss ist ein Pressetermin mit dem EU-Ratspräsidenten António Costa geplant. Die Europäer hoffen, dass der Iran und die USA ihre Waffenruhe, die am Mittwoch endet, verlängern. Es bestehen jedoch Zweifel an möglichen neuen Verhandlungen für ein endgültiges Ende der Kämpfe.
Update, 16:47 Uhr: US-Präsident Donald Trump sieht die USA vor möglichen weiteren Verhandlungen mit dem Iran in Pakistan in einer starken Position. Im Gespräch mit dem Sender CNBC äußerte er, dass der Iran keine andere Wahl habe, als Vertreter für weitere Gespräche mit einer US-Delegation zu entsenden. Er sei der Meinung, dass ein „großartiger Deal“ erreicht werden könne. Über den Iran sagte er: „Ich denke, sie haben keine andere Wahl.“
Trump stellte zudem klar, dass die USA ihre Seeblockade iranischer Häfen erst dann aufheben würden, wenn ein „finales Abkommen“ zustande komme. Die Waffenruhe habe sich als vorteilhaft erwiesen, da die USA in dieser Zeit ihre Munitionsvorräte auffüllen konnten. Er betonte, dass die US-Streitkräfte bereit seien, erneut anzugreifen.
Update, 16:04 Uhr: US-Präsident Donald Trump ist gegen eine Verlängerung der Waffenruhe mit dem Iran. In einem Interview mit CBS News äußerte er: „Das möchte ich nicht tun. Wir haben nicht so viel Zeit.“ Der US-Präsident betonte, dass nach der Ankunft der Vertreter der USA und des Iran in Islamabad vor dem Ende des Waffenstillstands kaum noch Zeit für Gespräche bleibe. Trump erklärte zudem, dass der Iran „in eine sehr gute Ausgangsposition bringen“ könne, wenn die Führung in Teheran eine Übereinkunft mit den USA erreiche.
Iran-Krieg aktuell: US-Vize Vance auf dem Weg nach Pakistan für Iran-Verhandlungen
Update, 15:29 Uhr: Der Zeitpunkt der Gespräche zwischen den USA und dem Iran in Pakistan steht noch nicht fest. Allerdings haben pakistanische Vermittler die Zusage erhalten, dass sowohl der US-Vizepräsident JD Vance als auch der iranische Parlamentspräsident Mohammad Bagher Qalibaf am frühen Mittwoch in Islamabad eintreffen sollen. Das berichtet die Associated Press, die sich auf anonyme Quellen beruft.
Update, 14:23 Uhr: Trump erhebt schwere Vorwürfe gegen den Iran: „Der Iran hat die Waffenruhe mehrfach verletzt!“, postete der US-Präsident auf Truth Social, ohne weitere Details zu nennen. Die Feuerpause läuft am Mittwochabend (Washingtoner Zeit) aus – für den Iran bedeutet das den frühen Donnerstagmorgen. Die Chancen auf neue Verhandlungen in Islamabad stehen schlecht: Teheran hat laut iranischem Staatsfernsehen weder eine Vordelegation noch offizielle Unterhändler nach Pakistan geschickt. Kernproblem bleibt die amerikanische Seeblockade gegen den Iran – Trump hält daran fest, während pakistanische Sicherheitskreise berichten, dass der Iran deren Aufhebung als Vorbedingung für eine Gesprächsteilnahme fordert.
Update, 14:00 Uhr: In den sozialen Medien gab das Pentagon bekannt, dass US-Streitkräfte den Tanker „Tifani“ „ohne Zwischenfälle“ geentert hätten. Der Tanker soll Verbindungen zum Iran haben, schreibt die Times of Israel. Laut AP News befand sich die „Tifani“ im Indischen Ozean zwischen Sri Lanka und Indonesien. Das US-Verteidigungsministerium betonte zudem, dass „internationale Gewässer kein Zufluchtsort für sanktionierte Schiffe sind“. Der Vorfall soll sich in der Nacht ereignet haben, hieß es weiter.
Update, 13:26 Uhr: Teheran schlägt vor dem Ende der Waffenruhe martialische Töne an: Irans Streitkräfte seien für eine Rückkehr zum Krieg gegen Israel und die USA gerüstet und würden die Gegner in eine „Hölle“ stürzen, meldete die Nachrichtenagentur Tasnim, die als Sprachrohr der Revolutionsgarden gilt. Neue Angriffsziele seien bereits festgelegt worden. Israel und die USA hatten den Krieg gegen den Iran am 28. Februar begonnen. Die zweiwöchige Waffenruhe läuft am Mittwochabend aus – Friedensgespräche unter pakistanischer Vermittlung blieben ergebnislos. Ob eine zweite Verhandlungsrunde stattfindet, ist offen: Die iranische Seite hat ihre Teilnahme noch nicht bestätigt.
Deutliche Kritik am Iran-Krieg: Nicaragua-Präsident bezeichnet Trump als geistig verwirrt
Update, 12:43 Uhr: Scharfe Worte aus Managua: Der nicaraguanische Staatschef Daniel Ortega hat Trump im Zusammenhang mit dem Iran-Krieg als „geistig verwirrt“ bezeichnet. Bei Trump gebe es „ein Problem geistiger Instabilität“, sagte Ortega laut AFP bei einer Veranstaltung in der nicaraguanischen Hauptstadt. Es war eine der deutlichsten Äußerungen des Präsidenten, der seit 2007 an der Macht ist und sein Land laut Washington zunehmend autoritär führt, zum Iran-Konflikt.
News zum Iran-Krieg: Mullah-Regime reist aktuell nicht zu Verhandlungen nach Pakistan
Update, 11:23 Uhr: Keine iranischen Unterhändler in Pakistan eingetroffen – Teheran schickte laut Staatsfernsehen weder eine Vorabdelegation noch offizielle Vertreter nach Islamabad. Damit wächst die Unsicherheit über den Fortgang der Nukleargespräche mit den USA unmittelbar vor dem Ende der geltenden Waffenruhe. Ob eine zweite Verhandlungsrunde stattfindet, hänge davon ab, ob die USA von ihren Positionen abrücken, so der staatliche iranische Rundfunk. Kern des Streits ist die amerikanische Seeblockade gegen den Iran.
Iran aktuell: Waffenruhe mit den USA dauert länger als gedacht
Update, 10:41 Uhr: Wettlauf gegen die Zeit im Iran-Krieg: Die zweiwöchige Waffenruhe endet einem pakistanischen Insider zufolge erst am Mittwoch (22. April) um 20:00 Uhr US-Ostküstenzeit – also Donnerstag 02:00 Uhr MESZ. Bislang war stets von einem früheren Ablauf in der Nacht zum Mittwoch die Rede – die gewonnenen Stunden könnten für die Friedensgespräche in Islamabad entscheidend sein. Ob es jedoch überhaupt zu einer zweiten Verhandlungsrunde kommt, ist weiterhin offen. Laut Axios hält sich US-Vizepräsident JD Vance für eine Reise nach Pakistan bereit – doch das Mullah-Regime zeigt sich einem Treffen gegenüber noch unentschlossen. Ein hochrangiger iranischer Regierungsvertreter sagte Reuters, Teheran prüfe eine Teilnahme „positiv“, eine endgültige Entscheidung sei jedoch noch nicht gefallen.
Lage im Nahost-Krieg: Israel will Hisbollah-Chef ausschalten
Update, 10:06 Uhr: Querschüsse aus Tel Aviv vor Beginn möglicher Friedensgespräche: Im Nahost-Krieg hat der israelische Verteidigungsminister Israel Katz Hisbollah-Anführer Naim Kassim offen mit dem Tod bedroht. Beim Soldatengedenktag erklärte Katz laut Medienberichten: „Jeder, der die Hand gegen Israel erhebt, dem wird sie abgeschlagen.“ Parallel bereiten sich Israel und der Libanon auf direkte Verhandlungen am Donnerstag in Washington vor. Während Israel ein dauerhaftes Friedensabkommen und die Entwaffnung der Hisbollah anstrebt, fordert die libanesische Regierung eine stabile Waffenruhe sowie den Rückzug israelischer Truppen aus dem Süden des Landes – ein Gebiet, das Beirut als besetztes libanesisches Territorium bezeichnet.
Update, 8:15 Uhr: Trotz der Unklarheit über eine mögliche weitere Verhandlungsrunde sieht sich die US-Regierung einem ihrer Meinung nach guten Abkommen mit dem Iran näher denn je. „Die Vereinigten Staaten standen noch nie so kurz davor wie jetzt gerade, ein wirklich gutes Abkommen zu schließen – ganz im Gegensatz zu dem schrecklichen Abkommen, das Barack Hussein Obama unterzeichnet hat“, sagte die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, dem Sender Fox News. Damit bezog sie sich auf das Atomabkommen von 2015, das US-Präsident Donald Trump später aufkündigte.
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