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News im Ticker

Iran aktuell: Trump verlängert Waffenruhe einseitig – und poltert dann lautstark gegen Mullahs

US-Präsident hat die am Mittwoch auslaufende Waffenruhe auf Bitten Pakistans verlängert. Aktuelle News zum Iran und dem Krieg in Nahost.

Dieser Ticker ist beendet. Weitere Informationen zum Iran-Krieg finden Sie in unserem neuen Ticker.

Update, 7:40 Uhr: US-Präsident Donald Trump hat dem Iran nach der Verlängerung der Waffenruhe erneut gedroht. Auf Truth Social schrieb er am Dienstagabend, der Iran wolle die Straße von Hormus offenhalten, um Rohöl verkaufen zu können. Lasse er dies zu, könne es „niemals ein Abkommen mit dem Iran geben, es sei denn, wir sprengen den Rest ihres Landes in die Luft – einschließlich ihrer Führung“.

Wann die Gespräche in der pakistanischen Hauptstadt fortgesetzt werden, ist offen. Die Reise von US-Vizepräsident JD Vance wurde abgesagt, wie Axios berichtete. Auch der Iran will wohl keine Delegation senden, da man keine Verhandlungen unter Drohungen akzeptiere, hieß es von iranischen Beamten.

Iran aktuell: Teheran dementiert Trumps Aussagen zur Waffenruhe

Update, 6:40 Uhr: Der Iran hat laut der Nachrichtenagentur Tasnim keine Verlängerung der Waffenruhe beantragt. Eine offizielle Stellungnahme Teherans soll zu einem späteren Zeitpunkt folgen. Mehrere politische und militärische Beamte aus dem Iran zeigen sich skeptisch gegenüber den Äußerungen von US-Präsident Donald Trump. Der behauptet indes, Iran „kollabiere“ finanziell und verlange daher die Öffnung der Straße. Geht es nach Trump, so verliert der Iran täglich 500 Millionen Dollar durch die US-Blockade.

Update vom 22. April, 5:22 Uhr: Das Hauptquartier der iranischen Armee hat Israel und den USA mit kräftigen Schlägen gedroht, sollten die USA Angriffe gegen den Iran fortsetzen. „Unsere Bereitschaft ist vollständig und unser Finger ist angesichts der amerikanischen Drohungen am Abzug“, so der Sprecher des Hauptquartiers laut iranischen Medien. „Als Reaktion auf jede Aggression werden wir die USA und die zionistische Entität kräftig angreifen“, hieß es weiter.

Update, 22:26 Uhr: US-Präsident Donald Trump will die Waffenruhe im Krieg mit dem Iran verlängern. Auf Bitten Pakistans werde er von Angriffen absehen, bis die Führung im Iran einen geeinten Vorschlag unterbreite, teilte er auf seiner Plattform Truth Social mit.

Trump verlängert die Waffenruhe im Iran-Krieg.

Update, 22:06 Uhr: Irans Revolutionsgarden haben im laufenden Krieg mit einer drastischen Drohung aufgewartet: Sollten Nachbarstaaten am Persischen Golf ihren Boden für Angriffe auf den Iran bereitstellen, werde die Ölförderung in der gesamten Region zum Erliegen kommen. „Die südlichen Nachbarn sollten wissen: Wenn ihre geografische Lage und ihre Einrichtungen dazu genutzt werden, im Dienste der Feinde Angriffe auf die iranische Nation zu starten, können sie sich von der Ölförderung im Nahen Osten verabschieden“, sagte Madschid Mussawi, Kommandeur der Luft- und Raumfahrtstreitkräfte der Revolutionsgarden, laut der Nachrichtenagentur Fars. Die Warnung fällt zeitlich mit dem bevorstehenden Ablauf einer zweiwöchigen Waffenruhe zwischen Washington und Teheran zusammen.

Update, 20:20 Uhr: Pakistan setzt sich weiterhin intensiv dafür ein, dass die für Mittwoch geplanten Gespräche zwischen den USA und dem Iran stattfinden. Laut einem Bericht der Associated Press, der sich auf anonyme pakistanische Quellen stützt, sind Premierminister Shehbaz Sharif, Armeechef Asim Munir, Außenminister Ishaq Dar und der nationale Sicherheitsberater des Premierministers persönlich in diese Bemühungen involviert. Zwei Regierungsbeamte, die mit der Situation vertraut sind, erklärten, dass „insgesamt Optimismus unter den Entscheidungsträgern in Pakistan“ herrsche, obwohl Teheran seine Delegation wohl mit Verzögerung nach Islamabad entsendet.

Iran-Verhandlungen auf der Kippe: Vance weiterhin in Washington

Update, 19:30 Uhr: Die geplante Reise von Vizepräsident JD Vance nach Pakistan wird von den USA vorerst ausgesetzt. Laut einem Bericht der New York Times sei die Reise jedoch nicht endgültig abgesagt. Der Grund dafür sind wohl die stockenden diplomatischen Bemühungen im Iran-Krieg. Der Iran hatte seine Teilnahme an den Gesprächen noch nicht bestätigt und stattdessen Bedingungen gestellt. Washington erwarte nun eine eindeutige Antwort aus Teheran.

Israel und USA attackieren Mullah-Regime – Bilder aus dem Iran-Krieg

Rauchsäule in teheran
Der Iran-Krieg beginnt am 28. Februar 2026 mit Angriffen aus Israel und den USA auf Teheran. Noch am ersten Tag wird auch Irans oberster Führer Ajatollah Ali Chamenei getötet. Seit dem Angriff hat sich der Konflikt auf die gesamte Golfregion ausgeweitet. © AFP
Iran-Krieg - Iran
Immer wieder schlagen Raketen in der iranischen Hauptstadt Teheran und der Umgebung ein. Die Menschen vor Ort berichten von zitternden Fenstern, in sozialen Medien kursieren Bilder von Rauchschwaden. In Teheran leben rund 15 Millionen Menschen.  © Vahid Salemi/dpa
Angriff auf den Iran - Iran
Präzisionsschläge auf relevante militärische Ziele – erstmals auch mit Drohnen, die von den Shaheds kopiert worden sind: „LUCAS kostet etwa 35.000 US-Dollar pro Plattform und ist ein kostengünstiges, skalierbares System, das modernste Fähigkeiten zu einem Bruchteil der Kosten herkömmlicher US-Langstreckensysteme mit vergleichbarer Wirkung bietet“, sagt der Marineoffizier Tim Hawkins gegenüber dem Magazin The War Zone (TWZ). US-Präsident Trump hat sich für den Angriff gegen den Iran vermutlich von den Waffen seines Gegners inspirieren lassen: Erstmals haben die USA Kamikaze-Drohnen eingesetzt, veröffentlicht das „US Central Command“ (CENTCOM).  © dpa
Angriff auf den Iran - U.S. Navy
Die Angriffe gehen ohne Unterlass weiter. Dieses Standbild aus einem vom U.S. Central Command zur Verfügung gestellten Video zeigt den Start einer Rakete von einem Schiff der U.S. Navy zur Unterstützung der Operation „Epic Fury“. © dpa
Raketenabwehrsystem Iron Dome
Der Iran antwortet mit Gegenangriffen auf Israel. Das israelische Raketenabwehrsystem Iron Dome fängt zahlreiche Geschosse ab. Über Tel Aviv kommt es zu entsprechenden Explosionen. © Jack Guez/AFP
Angriff auf den Iran - Israel
Auch am Tag feuert das israelische Luftabwehrsystem, um Raketen während eines iranischen Angriffs abzufangen. © Ohad Zwigenberg/dpa
Angriff auf den Iran - Tel Aviv
Dennoch kommt Israel nicht ungeschoren davon. Hier verbinden Rettungskräfte einen verwundeten Mann und leisten erste Hilfe am Ort eines direkten Einschlags einer iranischen Rakete in Tel Aviv. © Tomer Neuberg/dpa
Angriff auf den Iran - Tel Aviv
An einer anderen Stelle in Tel Aviv ist ein Feuerwehrmann dabei, ein brennendes Auto zu löschen. © Tomer Neuberg/dpa
USA Iran
Dieses offizielle Foto des Weißen Hauses, veröffentlicht am 28. Februar 2026 auf dem Account „White House X“, zeigt US-Vizepräsident JD Vance (Mitte), die Direktorin des Nationalen Nachrichtendienstes, Tulsi Gabbard (zweite von links), und US-Finanzminister Scott Bessent (rechts) im Lagezentrum in Washington, D.C. © AFP
Trump Iran
Ein weiteres offizielles Foto des Weißen Hauses zeigt Donald Trump im Gespräch mit Stabschefin Susie Wiles (rechts), während US-Außenminister Marco Rubio (Mitte) die Aktivitäten der „Operation Epic Fury“ gegen den Iran von einem nicht genannten Ort aus überwacht. „Chamenei, einer der bösartigsten Menschen der Geschichte, ist tot“, schrieb Trump später auf „Truth Social“. © AFP
Angriff auf den Iran - Israel
Was ist das Ziel der Operation Epic Fury (Einsatz Gewaltiger Zorn)? US-Präsident Trump begründet die Luftangriffe mit dem iranischen Atom- und Raketenprogramm und mit der iranischen Unterstützung für bewaffnete Milizen, wie etwa die Hisbollah im Libanon. Durch beides sieht Israel seine Existenz bedroht. Daneben will Trump aber auch die USA vor „direkten Bedrohungen“ durch den Iran schützen. © Leo Correa/dpa
Un-Sicherheitsrat
Der US-Angriff ruft die Vereinten Nationen auf den Plan: Der Sicherheitsrat ist zu einer Notfall-Sitzung zusammengekommen. UN-Generalsekretär António Guterres warnte die Botschafter, die Aktion berge die Gefahr, „eine Kette von Ereignissen auszulösen, die in der instabilsten Region der Welt niemand mehr kontrollieren kann“, wie die UN berichten. Israels Botschafter Danny Danon hatte die Angriffe als gerechtfertigt dargestellt und als einen notwendigen Akt, um eine existenzielle Bedrohung abzuwehren. © Spencer Platt/AFP
Minab-Mädchenschule
Das UN-Menschenrechtsbüro hat nach den Berichten über einen Angriff auf eine Mädchenschule im Iran mit fast 200 Toten eine umfassende Untersuchung verlangt. Nach Angaben einer Sprecherin könne es sich um ein Kriegsverbrechen handeln. Bei dem Angriff in Minab im Süden des Landes waren nach iranischen Angaben mindestens 168 Schülerinnen im Alter zwischen sieben und zwölf Jahren, 26 Lehrerinnen sowie vier Eltern ums Leben gekommen. Vertreter des israelischen Militärs hatten gesagt, ihnen seien keine Angriffe zu dem Zeitpunkt in der Region bekannt.  © Ali Najafi/AFP
Proteste in London
Weltweit gehen noch am ersten Abend des Iran-Kriegs Exil-Iranerinnen und -Iraner auf die Straßen und feiern den Tod von Ajatollah Chamenei. Dieses Bild zeigt eine Demonstration vor der iranischen botschaft in London. © Vuk Valcic/Imago
Angriff auf den Iran - Berlin
Auch auf dem Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor in Berlin gehen die Menschen spontan auf die Straße. © Christophe Gateau/dpa
Demo in der Türkei
Anders sieht es in der Türkei aus: Vor dem israelischen Konsulat in Istanbul machen Demonstranten Donald Trump und Israel für die Eskalation verantwortlich. Sie protestierten gegen den Angriff auf den Iran und die Tötung von Ajatollah Chamenei, indem sie eine US-Flagge verbrennen. © Ozan Kose/AFP
Angriff auf den Iran - Indien
578889050.jpg © Mukhtar Khan/dpa
Angriff auf den Iran - Dubai
Der Iran-Krieg zieht auch die arabischen Länder mit in den Konflikt hinein. Mit Hunderten Raketen und Drohnen greift der Iran seit Ende Februar unter anderem Kuwait, Katar, Bahrain, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate an. Hier steigt Rauch nach einem iranischen Drohnenangriff im Hafengebiet von Dubai auf. © Fatima Shbair/dpa
Angriff auf den Iran – Katar
Folgen der Rache des Iran: Die USA betreiben in al-Udeid eine Militärbasis. Die liegt im Fokus des Iran – allerdings befindet sich rund 30 Kilometer entfernt die Stadt Doha; und die wird kaum durch die Luftabwehr der US-Basis abgedeckt.  © dpa
Iran-Krieg - reaktionen
US-amerikanisch-israelische Luftschläge – Schockwellen in der gesamten Welt: Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet hätten Demonstranten im pakistanischen Karatschi vor dem Konsulat „Tod Amerika! Tod Israel!“ skandiert; Reuters-Reporter hätten Schüsse gehört und in den umliegenden Straßen Tränengas wahrgenommen. Die Nachrichtenagentur spricht von mindestens 23 getöteten Demonstranten; davon zehn im Hafen von Karatschi, wo Sicherheitskräfte des US-Konsulats gefeuert hätten auf Demonstrierende nach deren Durchbruch durch die äußere Mauer. Elf Menschen seien demnach in der nördlichen Stadt Skardu ums Leben gekommen – die Menge soll ein UN-Büro in Brand gesetzt haben; zwei Tote verzeichnet Reuters in Pakistans Hauptstadt Islamabad. © Imago
Weitere Bilder der Straßenschlachten, die sich in Teilen Pakistans nach dem US-Angriff auf den Iran ereigneten.
Explosionen im Iran, Beben in Pakistan: „Pakistans Westgrenzen befinden sich im Kriegszustand“, sagt Muzzammil Aslam gegenüber Arab News. Der Finanzminister der nordwestlichen Provinz Khyber Pakhtunkhwa an der Grenze zu Afghanistan fürchtet wirtschaftliche Verwerfungen, sollte der Iran seine Rachegelüste gegenüber dem Westen ausleben und damit den gesamten Nahen Osten in den Abgrund reißen. Die Wirtschaftskraft des Landes hängt an den Arbeitern in den Golfstaaten, die im Visier des Iran liegen und Anschläge auf ihre Energieindustrie befürchten müssen.  © dpa
Angriff auf den Iran - Irak
578899115.jpg © Hadi Mizban/dpa
Beirut
Der Iran-Krieg führt auch zu einer neuen Eskalation zwischen Israel und der Hisbollah. Die Schiiten-Miliz feuert als Reaktion auf die Tötung von Ajatollah Ali Chamenei Raketen in Richtung Israel ab. Daraufhin greift das israelische Militär zahlreiche Ziele im Libanon an, vor allem im Süden des Landes und in den Vororten der Hauptstadt Beirut (im Bild). Diese Gebiete gehören zum Einflussgebiet der Hisbollah. © AFP
Angriff gegen den Iran - Luftverkehr
Der Iran-Krieg legt zu Beginn auch den Flugverkehr teilweise lahm. Hier prüft ein Reisender die Abflugzeiten am internationalen Flughafen Beirut Rafik Hariri, da viele Fluggesellschaften nach den Angriffen auf den Iran ihre Flüge gestrichen haben.  © Hassan Ammar/dpa
Stra0ße von Hormus
Dieses Satellitenbild, aufgenommen von 2026 Planet Labs PBC am 2. März 2026, zeigt Rauchwolken, die nach einer Explosion im Hafen von Bandar Abbas an der Straße von Hormus von einem Schiff aufsteigen. Der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus, durch die ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggashandels läuft, ist weitgehend zum Erliegen gekommen.  © 2026 Planet Labs PBC/AFP

Update, 19:04 Uhr: Der iranische Außenamtssprecher Esmaeil Baghaei hat die zögerliche Haltung Teherans gegenüber Gesprächen in Pakistan mit dem widersprüchlichen Verhalten der USA erklärt. Laut iranischen Staatsmedien betonte Baghaei: „Der Grund ist keine Unentschlossenheit; es sind die widersprüchlichen Botschaften, das widersprüchliche Verhalten und die inakzeptablen Aktionen der amerikanischen Seite.“

Baghaei fügte hinzu, dass der Iran an Verhandlungen teilnehmen werde, „wann immer sie ergebnisorientiert werden“. Er kritisierte zudem die US-Angriffe auf iranische Schiffe scharf, wie CNN berichtet, und bezeichnete sie als „grobe Verletzung des Völkerrechts“ sowie als „Seeräuberei und Staatsterrorismus“. Währenddessen wartet Pakistan noch auf eine offizielle Bestätigung aus Teheran für die Teilnahme an den Gesprächen, wie der pakistanische Informationsminister Attaullah Tarar mitteilte.

Iran-Krieg aktuell: Zweite Verhandlungsrunde zwischen Iran und USA in Pakistan offen

Update, 18:37 Uhr: Noch ist offen, ob eine neue Verhandlungsrunde zwischen den USA und dem Iran am Mittwoch tatsächlich stattfindet. Zunächst hatte Teheran Vermittlern zugesichert, am Dienstag eine Delegation nach Pakistan zu schicken. Insider berichten jedoch, dass der Iran anschließend forderte, die USA sollten ihre Seeblockade iranischer Häfen aufheben, wie das Wall Street Journal berichtet.

Pakistan drängt beide Parteien, den zweiwöchigen Waffenstillstand zu verlängern und weiterhin eine diplomatische Lösung anzustreben. Der US-Vizepräsident JD Vance sollte eigentlich die amerikanische Delegation leiten, befindet sich jedoch noch in Washington.

Update, 18:03 Uhr: Die Frage, wann US-Vizepräsident JD Vance nach Pakistan reisen wird, um die Verhandlungen mit dem Iran für die USA zu leiten, bleibt weiterhin offen. CNN berichtet, dass das Weiße Haus am Dienstag kurzfristig zusätzliche Beratungen zur Situation im Iran-Krieg angesetzt habe, an denen Vance teilnehmen soll. Auch ob der Iran überhaupt an den Gesprächen teilnehmen wird, ist unklar. Noch am Dienstagvormittag hatte Teheran keine Zusage gegeben, eine Delegation nach Pakistan zu schicken, um an einer zweiten Verhandlungsrunde teilzunehmen.

Donald Trump und sein Vize JD Vance im Oval Office.

Update, 17:20 Uhr: Vertreter aus dem Libanon, Syrien, Jordanien, Ägypten und den Golfstaaten sollen am Rande des EU-Gipfels in Zypern über den Iran-Krieg diskutieren. Ein EU-Beamter in Brüssel erklärte am Dienstag, dass unter anderem der Generalsekretär des Golf-Kooperationsrates, Dschassim Mohammed Al-Budaiwi, erwartet werde. Auch Staatsoberhäupter aus der betroffenen Region seien eingeladen.

Am Freitag sollen diese Vertreter an einem gemeinsamen Mittagessen mit den EU-Staats- und Regierungschefs teilnehmen. Im Anschluss ist ein Pressetermin mit dem EU-Ratspräsidenten António Costa geplant. Die Europäer hoffen, dass der Iran und die USA ihre Waffenruhe, die am Mittwoch endet, verlängern. Es bestehen jedoch Zweifel an möglichen neuen Verhandlungen für ein endgültiges Ende der Kämpfe.

Update, 16:47 Uhr: US-Präsident Donald Trump sieht die USA vor möglichen weiteren Verhandlungen mit dem Iran in Pakistan in einer starken Position. Im Gespräch mit dem Sender CNBC äußerte er, dass der Iran keine andere Wahl habe, als Vertreter für weitere Gespräche mit einer US-Delegation zu entsenden. Er sei der Meinung, dass ein „großartiger Deal“ erreicht werden könne. Über den Iran sagte er: „Ich denke, sie haben keine andere Wahl.“

Trump stellte zudem klar, dass die USA ihre Seeblockade iranischer Häfen erst dann aufheben würden, wenn ein „finales Abkommen“ zustande komme. Die Waffenruhe habe sich als vorteilhaft erwiesen, da die USA in dieser Zeit ihre Munitionsvorräte auffüllen konnten. Er betonte, dass die US-Streitkräfte bereit seien, erneut anzugreifen.

Update, 16:04 Uhr: US-Präsident Donald Trump ist gegen eine Verlängerung der Waffenruhe mit dem Iran. In einem Interview mit CBS News äußerte er: „Das möchte ich nicht tun. Wir haben nicht so viel Zeit.“ Der US-Präsident betonte, dass nach der Ankunft der Vertreter der USA und des Iran in Islamabad vor dem Ende des Waffenstillstands kaum noch Zeit für Gespräche bleibe. Trump erklärte zudem, dass der Iran „in eine sehr gute Ausgangsposition bringen“ könne, wenn die Führung in Teheran eine Übereinkunft mit den USA erreiche.

Iran-Krieg aktuell: US-Vize Vance auf dem Weg nach Pakistan für Iran-Verhandlungen

Update, 15:29 Uhr: Der Zeitpunkt der Gespräche zwischen den USA und dem Iran in Pakistan steht noch nicht fest. Allerdings haben pakistanische Vermittler die Zusage erhalten, dass sowohl der US-Vizepräsident JD Vance als auch der iranische Parlamentspräsident Mohammad Bagher Qalibaf am frühen Mittwoch in Islamabad eintreffen sollen. Das berichtet die Associated Press, die sich auf anonyme Quellen beruft.

Update, 14:23 Uhr: Trump erhebt schwere Vorwürfe gegen den Iran: „Der Iran hat die Waffenruhe mehrfach verletzt!“, postete der US-Präsident auf Truth Social, ohne weitere Details zu nennen. Die Feuerpause läuft am Mittwochabend (Washingtoner Zeit) aus – für den Iran bedeutet das den frühen Donnerstagmorgen. Die Chancen auf neue Verhandlungen in Islamabad stehen schlecht: Teheran hat laut iranischem Staatsfernsehen weder eine Vordelegation noch offizielle Unterhändler nach Pakistan geschickt. Kernproblem bleibt die amerikanische Seeblockade gegen den Iran – Trump hält daran fest, während pakistanische Sicherheitskreise berichten, dass der Iran deren Aufhebung als Vorbedingung für eine Gesprächsteilnahme fordert.

Update, 14:00 Uhr: In den sozialen Medien gab das Pentagon bekannt, dass US-Streitkräfte den Tanker „Tifani“ „ohne Zwischenfälle“ geentert hätten. Der Tanker soll Verbindungen zum Iran haben, schreibt die Times of Israel. Laut AP News befand sich die „Tifani“ im Indischen Ozean zwischen Sri Lanka und Indonesien. Das US-Verteidigungsministerium betonte zudem, dass „internationale Gewässer kein Zufluchtsort für sanktionierte Schiffe sind“. Der Vorfall soll sich in der Nacht ereignet haben, hieß es weiter.

Update, 13:26 Uhr: Teheran schlägt vor dem Ende der Waffenruhe martialische Töne an: Irans Streitkräfte seien für eine Rückkehr zum Krieg gegen Israel und die USA gerüstet und würden die Gegner in eine „Hölle“ stürzen, meldete die Nachrichtenagentur Tasnim, die als Sprachrohr der Revolutionsgarden gilt. Neue Angriffsziele seien bereits festgelegt worden. Israel und die USA hatten den Krieg gegen den Iran am 28. Februar begonnen. Die zweiwöchige Waffenruhe läuft am Mittwochabend aus – Friedensgespräche unter pakistanischer Vermittlung blieben ergebnislos. Ob eine zweite Verhandlungsrunde stattfindet, ist offen: Die iranische Seite hat ihre Teilnahme noch nicht bestätigt.

Deutliche Kritik am Iran-Krieg: Nicaragua-Präsident bezeichnet Trump als geistig verwirrt

Update, 12:43 Uhr: Scharfe Worte aus Managua: Der nicaraguanische Staatschef Daniel Ortega hat Trump im Zusammenhang mit dem Iran-Krieg als „geistig verwirrt“ bezeichnet. Bei Trump gebe es „ein Problem geistiger Instabilität“, sagte Ortega laut AFP bei einer Veranstaltung in der nicaraguanischen Hauptstadt. Es war eine der deutlichsten Äußerungen des Präsidenten, der seit 2007 an der Macht ist und sein Land laut Washington zunehmend autoritär führt, zum Iran-Konflikt.

News zum Iran-Krieg: Mullah-Regime reist aktuell nicht zu Verhandlungen nach Pakistan

Update, 11:23 Uhr: Keine iranischen Unterhändler in Pakistan eingetroffen – Teheran schickte laut Staatsfernsehen weder eine Vorabdelegation noch offizielle Vertreter nach Islamabad. Damit wächst die Unsicherheit über den Fortgang der Nukleargespräche mit den USA unmittelbar vor dem Ende der geltenden Waffenruhe. Ob eine zweite Verhandlungsrunde stattfindet, hänge davon ab, ob die USA von ihren Positionen abrücken, so der staatliche iranische Rundfunk. Kern des Streits ist die amerikanische Seeblockade gegen den Iran.

Iran aktuell: Waffenruhe mit den USA dauert länger als gedacht

Update, 10:41 Uhr: Wettlauf gegen die Zeit im Iran-Krieg: Die zweiwöchige Waffenruhe endet einem pakistanischen Insider zufolge erst am Mittwoch (22. April) um 20:00 Uhr US-Ostküstenzeit – also Donnerstag 02:00 Uhr MESZ. Bislang war stets von einem früheren Ablauf in der Nacht zum Mittwoch die Rede – die gewonnenen Stunden könnten für die Friedensgespräche in Islamabad entscheidend sein. Ob es jedoch überhaupt zu einer zweiten Verhandlungsrunde kommt, ist weiterhin offen. Laut Axios hält sich US-Vizepräsident JD Vance für eine Reise nach Pakistan bereit – doch das Mullah-Regime zeigt sich einem Treffen gegenüber noch unentschlossen. Ein hochrangiger iranischer Regierungsvertreter sagte Reuters, Teheran prüfe eine Teilnahme „positiv“, eine endgültige Entscheidung sei jedoch noch nicht gefallen.

Lage im Nahost-Krieg: Israel will Hisbollah-Chef ausschalten

Update, 10:06 Uhr: Querschüsse aus Tel Aviv vor Beginn möglicher Friedensgespräche: Im Nahost-Krieg hat der israelische Verteidigungsminister Israel Katz Hisbollah-Anführer Naim Kassim offen mit dem Tod bedroht. Beim Soldatengedenktag erklärte Katz laut Medienberichten: „Jeder, der die Hand gegen Israel erhebt, dem wird sie abgeschlagen.“ Parallel bereiten sich Israel und der Libanon auf direkte Verhandlungen am Donnerstag in Washington vor. Während Israel ein dauerhaftes Friedensabkommen und die Entwaffnung der Hisbollah anstrebt, fordert die libanesische Regierung eine stabile Waffenruhe sowie den Rückzug israelischer Truppen aus dem Süden des Landes – ein Gebiet, das Beirut als besetztes libanesisches Territorium bezeichnet.

Update, 8:15 Uhr: Trotz der Unklarheit über eine mögliche weitere Verhandlungsrunde sieht sich die US-Regierung einem ihrer Meinung nach guten Abkommen mit dem Iran näher denn je. „Die Vereinigten Staaten standen noch nie so kurz davor wie jetzt gerade, ein wirklich gutes Abkommen zu schließen – ganz im Gegensatz zu dem schrecklichen Abkommen, das Barack Hussein Obama unterzeichnet hat“, sagte die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, dem Sender Fox News. Damit bezog sie sich auf das Atomabkommen von 2015, das US-Präsident Donald Trump später aufkündigte.

Rubriklistenbild: © Mark Schiefelbein/dpa

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