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Aktuelle Lage im Ticker

Iran-News: Trump drängt auf Abkommen mit Teheran – Seeblockade bleibt Hindernis

Vance reist zu Gesprächen nach Pakistan. Trump droht Teheran. Waffenruhe endet am Mittwoch. Alle News zum Iran-Krieg im Ticker.

Dieser News-Ticker ist beendet. Alle aktuellen Entwicklungen zum Iran-Krieg finden Sie in unserem neuen News-Ticker.

Update, 6:55 Uhr: Kurz vor dem Auslaufen der Waffenruhe zwischen dem Iran und den USA ist eine Fortsetzung der Verhandlungen weiter ungewiss. Sollten die USA und der Iran vor Mittwochabend Washingtoner Zeit keine neue Vereinbarung treffen, könnte der Krieg erneut losbrechen. Pakistan appellierte deshalb am Montag erneut an den Iran, den Dialog fortzusetzen – die Außenminister der beiden Länder telefonierten den zweiten Tag hintereinander. Irans Außenminister Abbas Araghtschi erhob dabei neue Vorwürfe gegen die USA, schloss neue Gespräche aber nicht explizit aus.

Update, 5:50 Uhr: Vor möglichen neuen Verhandlungen geben sich die USA und der Iran unnachgiebig. Medienberichten zufolge steht die US-Delegation um US-Vizepräsident JD Vance zwar vor einer Abreise Richtung Pakistan. Doch zentraler Streitpunkt bleibt weiter die US-Seeblockade iranischer Schiffe und Häfen. Donald Trump teilte auf Truth Social mit, dass er an der Blockade festhalte, bis es eine Vereinbarung gebe. Teheran knüpft die Teilnahme an Gesprächen nach Angaben aus pakistanischen Sicherheitskreisen jedoch an die Aufhebung der Seeblockade. Sollten die USA und der Iran vor Mittwochabend Washingtoner Zeit keine neue Vereinbarung treffen, könnte der Krieg erneut losbrechen. Trump hatte für den Fall erneut mit zerstörerischen Angriffen gedroht. 

Vizepräsident JD Vance leitete auf US-Seite bereits die erste Verhandlungsrunde in Islamabad - sie endete ohne konkrete Ergebnisse. (Archivbild)

Iran-News: Teheran reagiert – Trump will Verhandlungstisch in „Kapitulationstisch“ verwandeln

Update, 21. April, 4:50 Uhr: Der iranische Chefunterhändler und Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf hat auf der Plattform X betont, dass Teheran keine Verhandlungen mit den USA unter Drohungen akzeptiere. US-Präsident Donald Trump versuche, den Verhandlungstisch in einen „Kapitulationstisch“ zu verwandeln, fügte er hinzu.

Update, 20:16 Uhr: Auf Truth Social erklärte US-Präsident Donald Trump, der „Deal“ den er mit dem Iran aushandle, sei besser als die Vereinbarung der USA mit dem Iran unter Präsident Barack Obama. „Das ABKOMMEN, das wir mit dem Iran schließen, wird VIEL BESSER sein als das JCPOA (z. dt. Wiener Atomabkommen, Anm. d. Red.), das gemeinhin als ‚Iran-Atomabkommen‘ bezeichnet wird und von Barack Hussein Obama und ‚Sleepy Joe Biden‘ ausgehandelt wurde – eines der schlechtesten Abkommen, die jemals im Zusammenhang mit der Sicherheit unseres Landes geschlossen wurden.“

Israel und USA attackieren Mullah-Regime – Bilder aus dem Iran-Krieg

Rauchsäule in teheran
Der Iran-Krieg beginnt am 28. Februar 2026 mit Angriffen aus Israel und den USA auf Teheran. Noch am ersten Tag wird auch Irans oberster Führer Ajatollah Ali Chamenei getötet. Seit dem Angriff hat sich der Konflikt auf die gesamte Golfregion ausgeweitet. © AFP
Iran-Krieg - Iran
Immer wieder schlagen Raketen in der iranischen Hauptstadt Teheran und der Umgebung ein. Die Menschen vor Ort berichten von zitternden Fenstern, in sozialen Medien kursieren Bilder von Rauchschwaden. In Teheran leben rund 15 Millionen Menschen.  © Vahid Salemi/dpa
Angriff auf den Iran - Iran
Präzisionsschläge auf relevante militärische Ziele – erstmals auch mit Drohnen, die von den Shaheds kopiert worden sind: „LUCAS kostet etwa 35.000 US-Dollar pro Plattform und ist ein kostengünstiges, skalierbares System, das modernste Fähigkeiten zu einem Bruchteil der Kosten herkömmlicher US-Langstreckensysteme mit vergleichbarer Wirkung bietet“, sagt der Marineoffizier Tim Hawkins gegenüber dem Magazin The War Zone (TWZ). US-Präsident Trump hat sich für den Angriff gegen den Iran vermutlich von den Waffen seines Gegners inspirieren lassen: Erstmals haben die USA Kamikaze-Drohnen eingesetzt, veröffentlicht das „US Central Command“ (CENTCOM).  © dpa
Angriff auf den Iran - U.S. Navy
Die Angriffe gehen ohne Unterlass weiter. Dieses Standbild aus einem vom U.S. Central Command zur Verfügung gestellten Video zeigt den Start einer Rakete von einem Schiff der U.S. Navy zur Unterstützung der Operation „Epic Fury“. © dpa
Raketenabwehrsystem Iron Dome
Der Iran antwortet mit Gegenangriffen auf Israel. Das israelische Raketenabwehrsystem Iron Dome fängt zahlreiche Geschosse ab. Über Tel Aviv kommt es zu entsprechenden Explosionen. © Jack Guez/AFP
Angriff auf den Iran - Israel
Auch am Tag feuert das israelische Luftabwehrsystem, um Raketen während eines iranischen Angriffs abzufangen. © Ohad Zwigenberg/dpa
Angriff auf den Iran - Tel Aviv
Dennoch kommt Israel nicht ungeschoren davon. Hier verbinden Rettungskräfte einen verwundeten Mann und leisten erste Hilfe am Ort eines direkten Einschlags einer iranischen Rakete in Tel Aviv. © Tomer Neuberg/dpa
Angriff auf den Iran - Tel Aviv
An einer anderen Stelle in Tel Aviv ist ein Feuerwehrmann dabei, ein brennendes Auto zu löschen. © Tomer Neuberg/dpa
USA Iran
Dieses offizielle Foto des Weißen Hauses, veröffentlicht am 28. Februar 2026 auf dem Account „White House X“, zeigt US-Vizepräsident JD Vance (Mitte), die Direktorin des Nationalen Nachrichtendienstes, Tulsi Gabbard (zweite von links), und US-Finanzminister Scott Bessent (rechts) im Lagezentrum in Washington, D.C. © AFP
Trump Iran
Ein weiteres offizielles Foto des Weißen Hauses zeigt Donald Trump im Gespräch mit Stabschefin Susie Wiles (rechts), während US-Außenminister Marco Rubio (Mitte) die Aktivitäten der „Operation Epic Fury“ gegen den Iran von einem nicht genannten Ort aus überwacht. „Chamenei, einer der bösartigsten Menschen der Geschichte, ist tot“, schrieb Trump später auf „Truth Social“. © AFP
Angriff auf den Iran - Israel
Was ist das Ziel der Operation Epic Fury (Einsatz Gewaltiger Zorn)? US-Präsident Trump begründet die Luftangriffe mit dem iranischen Atom- und Raketenprogramm und mit der iranischen Unterstützung für bewaffnete Milizen, wie etwa die Hisbollah im Libanon. Durch beides sieht Israel seine Existenz bedroht. Daneben will Trump aber auch die USA vor „direkten Bedrohungen“ durch den Iran schützen. © Leo Correa/dpa
Un-Sicherheitsrat
Der US-Angriff ruft die Vereinten Nationen auf den Plan: Der Sicherheitsrat ist zu einer Notfall-Sitzung zusammengekommen. UN-Generalsekretär António Guterres warnte die Botschafter, die Aktion berge die Gefahr, „eine Kette von Ereignissen auszulösen, die in der instabilsten Region der Welt niemand mehr kontrollieren kann“, wie die UN berichten. Israels Botschafter Danny Danon hatte die Angriffe als gerechtfertigt dargestellt und als einen notwendigen Akt, um eine existenzielle Bedrohung abzuwehren. © Spencer Platt/AFP
Minab-Mädchenschule
Das UN-Menschenrechtsbüro hat nach den Berichten über einen Angriff auf eine Mädchenschule im Iran mit fast 200 Toten eine umfassende Untersuchung verlangt. Nach Angaben einer Sprecherin könne es sich um ein Kriegsverbrechen handeln. Bei dem Angriff in Minab im Süden des Landes waren nach iranischen Angaben mindestens 168 Schülerinnen im Alter zwischen sieben und zwölf Jahren, 26 Lehrerinnen sowie vier Eltern ums Leben gekommen. Vertreter des israelischen Militärs hatten gesagt, ihnen seien keine Angriffe zu dem Zeitpunkt in der Region bekannt.  © Ali Najafi/AFP
Proteste in London
Weltweit gehen noch am ersten Abend des Iran-Kriegs Exil-Iranerinnen und -Iraner auf die Straßen und feiern den Tod von Ajatollah Chamenei. Dieses Bild zeigt eine Demonstration vor der iranischen botschaft in London. © Vuk Valcic/Imago
Angriff auf den Iran - Berlin
Auch auf dem Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor in Berlin gehen die Menschen spontan auf die Straße. © Christophe Gateau/dpa
Demo in der Türkei
Anders sieht es in der Türkei aus: Vor dem israelischen Konsulat in Istanbul machen Demonstranten Donald Trump und Israel für die Eskalation verantwortlich. Sie protestierten gegen den Angriff auf den Iran und die Tötung von Ajatollah Chamenei, indem sie eine US-Flagge verbrennen. © Ozan Kose/AFP
Angriff auf den Iran - Indien
578889050.jpg © Mukhtar Khan/dpa
Angriff auf den Iran - Dubai
Der Iran-Krieg zieht auch die arabischen Länder mit in den Konflikt hinein. Mit Hunderten Raketen und Drohnen greift der Iran seit Ende Februar unter anderem Kuwait, Katar, Bahrain, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate an. Hier steigt Rauch nach einem iranischen Drohnenangriff im Hafengebiet von Dubai auf. © Fatima Shbair/dpa
Angriff auf den Iran – Katar
Folgen der Rache des Iran: Die USA betreiben in al-Udeid eine Militärbasis. Die liegt im Fokus des Iran – allerdings befindet sich rund 30 Kilometer entfernt die Stadt Doha; und die wird kaum durch die Luftabwehr der US-Basis abgedeckt.  © dpa
Iran-Krieg - reaktionen
US-amerikanisch-israelische Luftschläge – Schockwellen in der gesamten Welt: Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet hätten Demonstranten im pakistanischen Karatschi vor dem Konsulat „Tod Amerika! Tod Israel!“ skandiert; Reuters-Reporter hätten Schüsse gehört und in den umliegenden Straßen Tränengas wahrgenommen. Die Nachrichtenagentur spricht von mindestens 23 getöteten Demonstranten; davon zehn im Hafen von Karatschi, wo Sicherheitskräfte des US-Konsulats gefeuert hätten auf Demonstrierende nach deren Durchbruch durch die äußere Mauer. Elf Menschen seien demnach in der nördlichen Stadt Skardu ums Leben gekommen – die Menge soll ein UN-Büro in Brand gesetzt haben; zwei Tote verzeichnet Reuters in Pakistans Hauptstadt Islamabad. © Imago
Weitere Bilder der Straßenschlachten, die sich in Teilen Pakistans nach dem US-Angriff auf den Iran ereigneten.
Explosionen im Iran, Beben in Pakistan: „Pakistans Westgrenzen befinden sich im Kriegszustand“, sagt Muzzammil Aslam gegenüber Arab News. Der Finanzminister der nordwestlichen Provinz Khyber Pakhtunkhwa an der Grenze zu Afghanistan fürchtet wirtschaftliche Verwerfungen, sollte der Iran seine Rachegelüste gegenüber dem Westen ausleben und damit den gesamten Nahen Osten in den Abgrund reißen. Die Wirtschaftskraft des Landes hängt an den Arbeitern in den Golfstaaten, die im Visier des Iran liegen und Anschläge auf ihre Energieindustrie befürchten müssen.  © dpa
Angriff auf den Iran - Irak
578899115.jpg © Hadi Mizban/dpa
Beirut
Der Iran-Krieg führt auch zu einer neuen Eskalation zwischen Israel und der Hisbollah. Die Schiiten-Miliz feuert als Reaktion auf die Tötung von Ajatollah Ali Chamenei Raketen in Richtung Israel ab. Daraufhin greift das israelische Militär zahlreiche Ziele im Libanon an, vor allem im Süden des Landes und in den Vororten der Hauptstadt Beirut (im Bild). Diese Gebiete gehören zum Einflussgebiet der Hisbollah. © AFP
Angriff gegen den Iran - Luftverkehr
Der Iran-Krieg legt zu Beginn auch den Flugverkehr teilweise lahm. Hier prüft ein Reisender die Abflugzeiten am internationalen Flughafen Beirut Rafik Hariri, da viele Fluggesellschaften nach den Angriffen auf den Iran ihre Flüge gestrichen haben.  © Hassan Ammar/dpa
Stra0ße von Hormus
Dieses Satellitenbild, aufgenommen von 2026 Planet Labs PBC am 2. März 2026, zeigt Rauchwolken, die nach einer Explosion im Hafen von Bandar Abbas an der Straße von Hormus von einem Schiff aufsteigen. Der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus, durch die ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggashandels läuft, ist weitgehend zum Erliegen gekommen.  © 2026 Planet Labs PBC/AFP

Iran News: Israel greift Hisbollah-Standorte im Libanon an

Update, 19:15 Uhr: Trotz einer zehntägigen Waffenruhe zwischen Israel und der Hisbollah-Miliz hat Israel laut libanesischen Staatsmedien einen Drohnenangriff auf den Süden des Libanon ausgeführt. Eine „feindliche Drohne“ habe ein Gebiet nahe dem Fluss Litani angegriffen, meldete die staatliche libanesische Nachrichtenagentur am Montag. Opfer wurden zunächst nicht gemeldet.

Die Waffenruhe war am Freitag in Kraft getreten – eine Bedingung des Iran für die Wiederaufnahme von Verhandlungen mit den USA im Atomstreit. Israels Verteidigungsminister Israel Katz erklärte jedoch am Sonntag, er habe die Armee angewiesen, weiterhin mit „voller Kraft“ gegen alle Bedrohungen im Libanon vorzugehen.

Update, 18:24 Uhr: Eine US-Delegation bricht nach Angaben aus mit der Angelegenheit vertrauten Kreisen „bald“ nach Pakistan zu neuen Friedensverhandlungen mit dem Iran auf. Das erfuhr die Nachrichtenagentur AFP am Montag. US-Präsident Donald Trump hatte der New York Post kurz zuvor gesagt, die US-Unterhändler unter der Leitung von Vizepräsident JD Vance seien bereits auf dem Weg. Aus Teheran hieß es, der Iran habe noch nicht über eine Teilnahme an den Gesprächen entschieden.

Trump: „Höchst unwahrscheinlich“, dass die Waffenruhe im Iran-Krieg verlängert wird

Update, 17:42 Uhr: US-Präsident Donald Trump hält eine Verlängerung der Waffenruhe mit dem Iran für „höchst unwahrscheinlich“. Bei ausbleibender Einigung bleibe die Straße von Hormus unter US-Blockade, sagte er gegenüber Bloomberg. Vizepräsident JD Vance soll die Verhandlungen mit Teheran am Dienstag fortsetzen.

Update, 16:44 Uhr: US-Präsident Donald Trump dementierte am Montag die Kritik, Israel hätte Druck auf die USA ausgeübt, den Iran-Krieg zu starten. Auf Truth Social schrieb der US-Präsident: „Israel hat mich nie zu einem Krieg gegen den Iran überredet, aber die Ereignisse vom 7. Oktober haben meine seit jeher vertretene Ansicht bestätigt, dass der Iran NIEMALS ATOMWAFFEN BESITZEN DARF. Ich verfolge die FAKE NEWS, die Kommentare der Experten und die Umfragen mit völliger Ungläubigkeit.“

Update, 16:10 Uhr: Am Montagmorgen (Ortszeit) äußerte sich US-Präsident Donald Trump über die aktuelle Lage im Iran-Krieg. Während eines Telefonats mit PBS-Korrespondentin Liz Landers, drohte Trump dem Iran mit erneuten Angriffen, sollten die Verhandlungen platzen. „Dann werden jede Menge Bomben explodieren“, so der US-Präsident.

Noch sei unklar, ob die Verhandlungen in Islamabad stattfinden würden. „Wir hatten vereinbart, dort zu sein, auch wenn sie (Iran, Anm. d. Red.) behaupten, das hätten wir nicht. Aber nein, es war so geplant. Und wir werden sehen, ob es klappt oder nicht. Wenn sie nicht da sind, ist das auch in Ordnung“, sagte Donald Trump weiter.

News zum Iran-Krieg: Pakistan trifft diplomatische Vertreter aus den USA und Iran

Update, 15:32 Uhr: Pakistans Innenminister hat bei zwei verschiedenen Treffen diplomatische Vertreter aus dem Iran und den USA empfangen. Dabei sei unter anderem über die Sicherheit in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad vor einer möglichen zweiten Verhandlungsrunde gesprochen worden, hieß es in einer Mitteilung. 

„Wir beten für den Erfolg der zweiten Verhandlungsrunde in Islamabad“, sagte Minister Mohsin Naqvi demnach bei einem Treffen mit der Geschäftsträgerin der US-Botschaft, Natalie A. Baker. Bei einem Gespräch mit dem iranischen Botschafter Resa Amiri Moghadam betonte der Minister die „Notwendigkeit einer nachhaltigen Lösung auf diplomatischem und verhandlungstechnischem Wege“, wie es in der Mitteilung weiter hieß.

Rutte in der Türkei: Auch Iran-Krieg Thema – Iran signalisiert Gesprächsbereitschaft

Update, 14:53 Uhr: NATO-Generalsekretär Mark Rutte reist am Dienstag zu einem zweitägigen Besuch in die Türkei. Rutte werde in Ankara den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan sowie Außenminister Hakan Fidan und Verteidigungsminister Yasar Güler treffen, teilte die NATO am Montag mit. In Ankara findet im Juli der jährliche NATO‑Gipfel statt.

Thema des Besuchs dürfte neben den Gipfelvorbereitungen auch der Iran-Krieg sein. Das NATO-Mitglied Türkei war seit Beginn des Krieges Ende Februar wiederholt Ziel von aus dem Iran abgefeuerten Raketen, die jedoch abgefangen wurden. Die NATO verstärkte ihre Abwehrbereitschaft in dem Land.

Update, 14:19 Uhr: Der Iran hat seine Bereitschaft signalisiert, eine Delegation für eine zweite Gesprächsrunde nach Islamabad zu entsenden. Laut der Associated Press könnte es damit zu einem erneuten Treffen im Iran-Krieg kommen – auch eine US-amerikanische Delegation soll demnach die Reise nach Pakistan erwägen. Pakistanische Regierungsvertreter, die anonym bleiben wollten, zeigten sich demnach vorsichtig optimistisch. Details zu den Reiseplänen beider Seiten werde Pakistan aus Sicherheitsgründen nicht bekanntgeben, hieß es.

Update, 13:42 Uhr: Trotz der Blockade der Straße von Hormus gibt die EU-Kommission Entwarnung: „Derzeit“ gebe es keine Treibstoffengpässe. Die Mitgliedstaaten tauschten sich regelmäßig über die Versorgungslage aus, dabei sei „die Verfügbarkeit von Flugkraftstoffen selbstverständlich eine Priorität“, sagte eine Sprecherin am Montag in Brüssel. Der internationale Airline-Verband Iata hatte am Freitag vor Kerosinengpässen gewarnt.

Die Kommissionssprecherin erklärte, die EU-Staaten hätten „erhebliche Kapazitäten, Rohöl zu raffinieren und Flugkraftstoff zu produzieren“ und seien deshalb nicht ausschließlich auf Importe und Reserven angewiesen. Die Kommission bereite sich auf „mögliche Maßnahmen“ vor, die aber von der weiteren Entwicklung der Preise und des Iran-Kriegs abhingen.

Update, 13:05 Uhr: Der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus steht fast vollständig still. In den vergangenen zwölf ⁠Stunden hat es ‌lediglich drei Durchfahrten gegeben, wie Schifffahrtsdaten zeigen. Der mit britischen Sanktionen belegte Öltanker „Nero“ habe den Golf verlassen und die Meerenge passiert. Dies geht aus Satellitenanalysen der Spezialfirma SynMax und Tracking-Daten der Plattform Kpler hervor. ‌Zudem seien ein Chemikalientanker und ein Flüssiggastanker in den Golf eingefahren.

Iran-News: Trump prüft Pakistans Rat zu Verhandlungen

Update, 12:15 Uhr: US-Präsident Donald Trump will Sicherheitskreisen zufolge ⁠Ratschläge ‌des Vermittlers Pakistan prüfen. Der pakistanische Armeechef Asim Munir habe Trump in einem Telefonat gesagt, dass die US-Blockade der Straße von Hormus ein Hindernis für die Gespräche zwischen Iran und den USA sei, erklärte ein pakistanischer Insider laut Reuters. ‌Trump habe zugesagt, diese Einschätzung zu berücksichtigen.

Iran-News: Vorbereitungen in Islamabad für neue Verhandlungen laufen 

Update, 11:40 Uhr: Im Ringen um eine Fortsetzung der Iran-Gespräche hat Pakistan seine diplomatischen Kontakte zu Washington und Teheran deutlich ausgebaut – mit dem Ziel, die nächste Verhandlungsrunde bereits ab Dienstag in Islamabad stattfinden zu lassen, wie die Nachrichtenagentur AP aus Regierungskreisen erfuhr.

Innenminister Mohsin Naqvi empfing US-Geschäftsträgerin Natalie Baker in der Botschaft und sicherte zu: „Wir haben umfassende Sicherheitsmaßnahmen für unsere geschätzten Gäste getroffen.“ In der Hauptstadt wurden bereits Straßen gesperrt, Truppen an Kontrollpunkten postiert und Touristenattraktionen geschlossen – rund um das Luxushotel, in dem die Delegationen erwartet werden.

Update, 10:45 Uhr: Donald Trump hat mit massiven Angriffen auf den Iran gedroht, sollte Teheran einem Abkommen nicht zustimmen. Das Land werde dann „in die Luft gejagt“, sagte der US-Präsident gegenüber Fox News. Konkret nannte er Angriffe auf Brücken und Kraftwerke. Gleichzeitig kündigte Trump an, seine Gesandten Jared Kushner und Steve Witkoff würden zu neuen Verhandlungen nach Islamabad reisen.

Iran-News: Teheran lehnt Verhandlungen mit den USA derzeit ab

Update, 10:05 Uhr: Der Iran plant nach eigenen Angaben derzeit keine zweite Verhandlungsrunde ⁠mit den ‌USA. Ein Sprecher des Außenministeriums in Teheran erklärte bei einer Pressekonferenz in Teheran, die Vereinigten Staaten hätten gezeigt, dass sie es mit der Diplomatie nicht ernst meinten. Die USA hätten sich aggressiv verhalten ‌und gegen die Bestimmungen der Waffenruhe verstoßen.

Ein hochrangiger Vertreter des Iran sagte der Nachrichtenagentur Reuters, dass nach Ansicht der Teheraner Führung die Friedensgespräche durch die anhaltende ⁠US-Blockade der Straße von Hormus untergraben werden. Eine US-Delegation mit Vizepräsident JD Vance an der Spitze soll am Abend zu einer zweiten Verhandlungsrunde in Pakistan eintreffen.

Iran-News: Verhandlungen unsicher – unruhige Lage auch im Libanon

Update, 9:20 Uhr: Die Lage im Nahen Osten bleibt fragil: Zum einen ist weiter unklar, ob es heute zu weiteren Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran kommt. Zum anderen herrscht auch im Libanon gespannte Unruhe. So hat das ‌israelische Militär heute die Menschen im Südlibanon davor gewarnt, sich südlich einer bestimmten Linie von ‌Dörfern zu bewegen oder sich dem Fluss Litani zu nähern.

Die israelischen Streitkräfte blieben auch während der geltenden ⁠Waffenruhe in dem Gebiet stationiert, teilte das Militär laut Reuters mit. Grund seien anhaltende Aktivitäten der Hisbollah-Miliz. Militärsprecher Avichay Adraee rief die Zivilbevölkerung zudem dazu auf, wegen Sicherheitsrisiken bis auf Weiteres nicht in mehrere Grenzdörfer zurückzukehren.

Erstmeldung: Wenige Tage vor dem Auslaufen der zweiwöchigen Waffenruhe im Iran-Krieg hat Teheran einer neuen Verhandlungsrunde mit den USA vorerst eine Absage erteilt. „Es gibt derzeit keine Pläne, an der nächsten Runde der Gespräche zwischen dem Iran und den USA teilzunehmen“, berichtete der staatliche TV-Sender Irib am Sonntag unter Berufung auf iranische Quellen. Zu den Knackpunkten der Verhandlungen zählen neben der Öffnung der Straße von Hormus die iranischen Vorräte an angereichertem Uran. Das Material ist sowohl für die Kernenergie als auch für Atomwaffen unverzichtbar.

Rubriklistenbild: © Jacquelyn Martin/POOL AP/AP/dpa

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