Lage im Ticker
Iran-Krieg: Teheran macht USA Vorschlag zur Öffnung der Straße von Hormus
Aktuelle News zum Iran-Krieg im Ticker: Es herrscht eine unklare Lage bei Verhandlungen im Iran-Konflikt. Der iranische Außenminister kehrt nach Pakistan zurück.
Update, 6:45 Uhr: Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi ist iranischen Medienberichten zufolge in Russland eingetroffen. Dort wird er Gespräche mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin führen.
Update, 27. April, 5:50 Uhr: Der Iran hat den USA einem Medienbericht zufolge offenbar einen neuen Vorschlag zur Öffnung der Straße von Hormus und zur Beendigung des Krieges gemacht. Der Plan sei bereits über pakistanische Vermittler übermittelt worden, berichtet das Nachrichtenportal Axios unter Berufung auf einen US-Regierungsvertreter und zwei weitere Insider. Demnach solle zunächst die Seeblockade aufgehoben werden. Verhandlungen über das iranische Atomprogramm würden auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.
Update, 21:00 Uhr: Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi wird am Montag zu Gesprächen in Moskau erwartet. Kremlsprecher Dmitri Peskow bestätigte im Gespräch mit den russischen Staatsagenturen, dass sich Präsident Wladimir Putin mit dem iranischen Außenamtschef treffen wolle. Weitere Details nannte er nicht. Kurz zuvor hatte auch das Außenministerium in Moskau den bevorstehenden Besuch Araghtschis gemeldet.
Iran-Krieg: Irans Top-Diplomat wieder in Pakistan
Update, 19:42 Uhr: Einen Tag nach seiner Abreise aus Islambad ist der iranische Außenminister Abbas Araghtschi laut Staatsmedien in die Hauptstadt Pakistans zurückgekehrt, das in den Bemühungen um ein Ende des Iran-Kriegs vermittelt. Laut der staatlichen iranischen Nachrichtenagentur Irna traf Araghtschi am frühen Sonntagabend (Ortszeit) nach einem Kurzbesuch im Oman wieder in Pakistan ein.
Update, 19:00 Uhr: Donald Trump entsendet im Konflikt mit dem Iran keine US-Delegation nach Islamabad. Stattdessen erwartet er, dass Teheran den Kontakt initiiert. In einem Interview mit Fox News erklärte Trump: „Wir haben alle Karten. Wenn sie reden wollen, können sie zu uns kommen oder uns anrufen.“
Israel und USA attackieren Mullah-Regime – Bilder aus dem Iran-Krieg




Bereits am Samstag waren die Gespräche gescheitert, nachdem der iranische Chefdiplomat Pakistan verlassen hatte. Trump zeigte sich gegenüber der NATO „sehr, sehr enttäuscht“. Die Allianz habe nicht auf seinen Hilferuf reagiert, als der Iran die Straße von Hormus praktisch blockiert hatte. Trump betonte: „Wir haben ihnen viele Jahre gedient und Billionen Dollar ausgegeben, und als wir Hilfe brauchten, waren sie nicht da.“
Update, 17:28 Uhr: Die Nachrichtenagentur Associated Press berichtet, dass die Hisbollah die Äußerungen des israelischen Premierministers Benjamin Netanjahu scharf kritisiert hat. Sie bezeichnete ihren Angriff auf israelische Ziele als „legitime Antwort“ auf Israels Verstöße gegen den Waffenstillstand. Im Konflikt zwischen Israel und der Hisbollah im Iran droht die ohnehin fragile Waffenruhe erneut zu scheitern.
Gleichzeitig übte die vom Iran unterstützte Organisation heftige Kritik an den libanesischen Behörden. Diese hätten sich „in eine gefährliche Lage gebracht, als sie sich dafür entschieden, sich in einem beschämenden Bild neben Vertretern einer usurpierenden und illegitimen Entität fotografieren zu lassen, die ihr Land und ihre Souveränität verletzt und weiterhin ihr Volk tötet.“
Update, 16:36 Uhr: Nach eigenen Angaben hat das US-Militär einen Frachter der iranischen Schattenflotte, der mit Sanktionen belegt ist, abgefangen. Ein Helikopter des Zerstörers „USS Pinckney“ stoppte das Schiff im Arabischen Meer und eskortierte es zurück in Richtung Iran, wie das US-Regionalkommando Centcom am Samstag auf X mitteilte.
Das abgefangene Schiff, die „M/V Sevan“, gehört zu den 19 Frachtern, die am Freitag vom US-Finanzministerium sanktioniert wurden. Diese Sanktionen richten sich gegen die sogenannte Schattenflotte des Irans, die laut US-Angaben eine zentrale Rolle für Teherans Einnahmen aus dem Export von Öl und Gas spielt.
Verhandlungen im Iran-Krieg: Teheran fordert USA auf, Blockade iranischer Häfen einzustellen
Update, 15:43 Uhr: Der iranische Präsident Massud Peseschkian hat Verhandlungen mit den USA abgelehnt, solange Washington eine Blockade iranischer Häfen aufrechterhalte. Teheran fordere, die USA müssten „zunächst operative Hindernisse, einschließlich der Blockade, beseitigen“, bevor eine neue Verhandlungsrunde im Iran-Krieg möglich sei, berichteten die iranischen Nachrichtenagenturen ISNA und Tasnim.
Update, 14:19 Uhr: Israel und die vom Iran unterstützte Hisbollah greifen sich trotz geltender Waffenruhe weiter gegenseitig an. Bei jüngsten Angriffen wurden im südlichen Libanon sieben Menschen getötet und 24 verletzt, teilte das Gesundheitsministerium in Beirut mit.
Die Hisbollah erklärte, ihre Kämpfer hätten heute früh israelische Soldaten im Südlibanon angegriffen, dabei habe es mehrere Tote gegeben. Die israelische Armee bestätigte dies nicht. Nach israelischen Militärangaben wurden drei aus dem Libanon gestartete Drohnen abgefangen, bevor sie israelisches Gebiet erreichten. Zuvor hatten im Norden Israels erneut Warnsirenen geheult.
Ministerpräsident Benjamin Netanjahu wies die Armee gestern Abend an, Hisbollah-Ziele „intensiv“ anzugreifen. Anwohner südlicher Grenzgebiete wurden erneut gewarnt, „bis auf weiteres“ nicht in ihre Häuser zurückzukehren.
Iran-Krieg: Deutsches Minenjagdboot bereitet sich auf Einsatz in Straße von Hormus vor
Update, 10:57 Uhr: Die Deutsche Marine verlegt das Minenjagdboot „Fulda“ in den kommenden Tagen ins Mittelmeer. Das teilte eine Sprecherin des Bundesverteidigungsministeriums auf AFP-Anfrage mit. Ziel ist die Vorbereitung eines möglichen Einsatzes in der Straße von Hormus nach einem Ende des Iran-Kriegs. Derzeit liegt das Schiff noch im Kieler Hafen.
Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) hatte die Verlegung zuvor angekündigt. „Wir werden einen Minensucher ins Mittelmeer verlegen und ihm ein Führungs- und Versorgungsschiff zur Seite stellen“, sagte er der Rheinischen Post. Ein Einsatz in der Straße von Hormus sei jedoch nur möglich, „wenn wir ein Mandat des Deutschen Bundestags haben“. Vorbereitungen dafür sollten aber bereits jetzt getroffen werden.
Update, 26. April, 7:32 Uhr: Wende bei den Iran-Verhandlungen? Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi will laut einem Agenturbericht nach einem Zwischenstopp im Oman nach Islamabad zurückkehren, wo Verhandlungen über ein Ende des Iran-Kriegs laufen. Delegationsmitglieder seien zunächst nach Teheran gereist, um „die notwendigen Anweisungen zu Themen im Zusammenhang mit einer Beendigung des Krieges“ entgegenzunehmen, berichtete die iranische Nachrichtenagentur Irna. Am Sonntagabend sollten sie in Islamabad wieder mit Araghtschi zusammentreffen.
Nach Gesprächen mit pakistanischen Regierungsvertretern war der iranische Außenminister am Samstag aus Islamabad abgereist. Daraufhin hatte Trump eine Reise seiner Unterhändler zu möglichen neuen Verhandlungen in der pakistanischen Hauptstadt kurzfristig abgesagt.
Iran-Krieg: Unklarheit über neue Verhandlungen zum Ende des Iran-Kriegs
Update, 22:43 Uhr: Offenbar besteht Unklarheit über ein mögliches Treffen zwischen amerikanischen und iranischen Delegationen. Eine informierte Quelle sagte der US-Zeitung Wall Street Journal (WSJ), dass es in den kommenden Tagen ein Treffen geben könnte. Zuvor war der iranische Außenminister Abbas Aragtschi aus Islamabad nach Teheran zurückgekehrt. Auch die US-Delegation hatte ihre Reise nach Pakistan abgesagt.
Update, 20:05 Uhr: Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu hat der israelischen Armee eigenen Angaben zufolge schwere Angriffe gegen Hisbollah-Ziele im Libanon befohlen. Israelische Sicherheitsquellen sagten dem Sender Kan News, man befürchte den Kollaps des Abkommens mit dem Libanon.
Update, 18:15 Uhr: Im Ringen um ein Ende des Iran-Kriegs hat US-Präsident Donald Trump Medienberichten zufolge die Reise seines Sondergesandten Steve Witkoff und seines Schwiegersohns Jared Kushner nach Pakistan zunächst abgesagt. Er habe seiner Delegation gesagt, sie sollten nicht fliegen, zitierte der US-Sender Fox News Trump. Axios-Reporter Barak Ravid schrieb auf der Plattform X ebenfalls, Trump habe ihn in einem Telefoninterview über die Absage der Reise informiert.
Iran-Krieg: Teherans Außenminister verlässt Pakistan
Update, 17:38 Uhr: Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi ist nach Gesprächen mit pakistanischen Regierungsvertretern über mögliche Friedensverhandlungen mit den USA aus Islamabad abgereist. Araghtschi verließ die pakistanische Hauptstadt am Samstag nach eintägigen Gesprächen, wie iranische Staatsmedien berichteten. Pakistan vermittelt in den Bemühungen um ein Ende des Iran-Kriegs und hatte vor rund zwei Wochen bereits Gespräche zwischen Vertretern Irans und der USA in Islamabad ausgerichtet, die jedoch ohne Ergebnis blieben.
Update, 13:57 Uhr: Der Iran hat nach eigenen Angaben trotz militärischer Angriffe auf seine Rüstungsanlagen weiterhin erhebliche Raketenkapazitäten. General Resa Talaie-Nik, Sprecher des iranischen Verteidigungsministeriums, erklärte laut der Nachrichtenagentur Tasnim, ein Großteil der Raketenvorräte sei im bisherigen Konflikt mit den USA und Israel nicht eingesetzt worden.
Talaie-Nik zufolge arbeiten rund 900 Unternehmen mit den iranischen Streitkräften zusammen und produzieren mehr als 1000 verschiedene Waffentypen – darunter Raketen, Drohnen und militärisches Gerät. Die Fertigungslinien seien bewusst über das gesamte Land verteilt. Eine unabhängige Überprüfung dieser Angaben ist derzeit nicht möglich.
Iran-News: Atomgespräche treten in eine entscheidende Phase
Update, 12:23 Uhr: Die Atomgespräche zwischen den USA und dem Iran treten in eine entscheidende Phase: Laut Informationen aus Verhandlungskreisen erwartet Washington konkret, dass Teheran einen eigenen Vorschlag auf den Tisch legt. Wie dieser aussehen könnte, ist laut Al Jazeera bislang offen. Vermittler Pakistan hat nach Angaben des pakistanischen Informationsministers bewusst eine Nachrichtensperre verhängt. Hintergrund: Vorzeitig durchgesickerte Details könnten die Verhandlungen gefährden und weiteren Fortschritt verhindern.
Iran-News: Außenminister Araghtschi nimmt Gespräche auf
Update, 11:11 Uhr: Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi hat in Pakistan Gespräche für eine Beilegung des Iran-Kriegs aufgenommen. Laut Angaben des Staatssenders Irib traf sich Araghtschi in Islamabad mit dem pakistanischen Verteidigungsminister, Feldmarschall Asim Munir, der eine Schlüsselrolle in den Vermittlungen spielt. Im weiteren Verlauf werden die US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner ebenfalls zu Gesprächen in Pakistan erwartet. Laut dem iranischen Außenamtssprecher Ismail Baghaei ist bislang jedoch kein Treffen mit der amerikanischen Seite geplant.
Update, 9:28 Uhr: Trotz laufender Friedensgespräche hat US-Senator Roger Wicker US-Präsident Donald Trump aufgefordert, den Waffenstillstand mit Iran zu beenden und die Bombardierungen wieder aufzunehmen. Der Republikaner erklärte, Trump solle dem Militär den Befehl geben, „Irans konventionelle Militärfähigkeiten vollständig zu zerstören und alle letzten Überreste ihres Atomprogramms zu beseitigen“. Dies sei der einzige Weg, „um dauerhafte Stabilität in der Region zu gewährleisten“, schrieb Wicker in einem Beitrag auf der Plattform X.
Iran-News: Blicke richten sich heute erneut auf Pakistans Hauptstadt Islamabad
Update, 8:05 Uhr: In der Hoffnung auf ein Ende des Iran-Kriegs und der damit einhergehenden Energiekrise richten sich die Blicke heute erneut auf Pakistans Hauptstadt Islamabad. Nach der Ankunft des iranischen Außenministers Abbas Araghtschi am Freitagabend wollen am Samstag die US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner zu neuen Verhandlungen über ein mögliches Ende des Iran-Kriegs dorthin fliegen. Einer der Knackpunkte der Verhandlungen ist das iranische Atomprogramm. Westliche Staaten werfen dem Iran seit Jahren vor, nach Atomwaffen zu streben, was Teheran bestreitet.
Update, 25. April, 6:50 Uhr: Im Ringen um ein Ende des Iran-Kriegs zeichnen sich schwierige diplomatische Gespräche in Pakistan ab. Das Weiße Haus kündigte eine Reise der US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner zu Verhandlungen nach Islamabad an. Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi traf bereits am Freitag in der pakistanischen Hauptstadt ein. Die den Revolutionsgarden, der iranischen Elitestreitmacht, nahestehende Nachrichtenagentur Tasnim wies Berichte über Verhandlungen jedoch zurück. Unklar bleibt damit, ob die Konfliktparteien direkt verhandeln.
Iran-News: Russland und VAE sprechen sich für Wiederaufnahme der Verhandlungen aus
Update, 22:50 Uhr: Russland und die Vereinigten Arabischen Emirate haben sich für eine Wiederaufnahme der Verhandlungen zur Beilegung des Iran-Kriegs und der Nahostkrise ausgesprochen. Die Außenminister beider Länder, Sergej Lawrow und Scheich Abdullah bin Zayed, tauschten sich in einem Telefonat aus.
Update, 22:05 Uhr: Irans Außenminister Abbas Araghtschi ist in Islamabad eingetroffen, um Verhandlungen über ein mögliches Ende des Iran-Kriegs aufzunehmen. Das pakistanische Außenministerium bestätigte den Besuch, wie die Nachrichtenagentur AFP berichtete. Araghtschi werde mit hochrangigen pakistanischen Vertretern zusammenkommen, „um die jüngsten regionalen Entwicklungen sowie die laufenden Bemühungen um Frieden und Stabilität in der Region zu besprechen“, erklärte das Ministerium. Ob auch Gespräche mit US-Vertretern auf dem Programm stehen, ließ Islamabad offen.
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