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Lage im Ticker

Iran-Krieg: Teheran macht USA Vorschlag zur Öffnung der Straße von Hormus

Aktuelle News zum Iran-Krieg im Ticker: Es herrscht eine unklare Lage bei Verhandlungen im Iran-Konflikt. Der iranische Außenminister kehrt nach Pakistan zurück.

Dieser Ticker ist beendet. Aktuelle Informationen zur Lage rund um den Iran finden Sie in unserem neuen News-Ticker.

Update, 6:45 Uhr: Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi ist iranischen Medienberichten zufolge in Russland eingetroffen. Dort wird er Gespräche mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin führen.

Update, 27. April, 5:50 Uhr: Der Iran hat den USA einem ​Medienbericht zufolge offenbar einen ⁠neuen Vorschlag zur Öffnung der Straße von Hormus und zur Beendigung des Krieges gemacht. Der Plan sei ⁠bereits über pakistanische Vermittler übermittelt worden, berichtet das Nachrichtenportal Axios ​unter Berufung auf ⁠einen US-Regierungsvertreter und zwei ‌weitere Insider. Demnach solle zunächst die Seeblockade aufgehoben werden. Verhandlungen über das iranische Atomprogramm würden ​auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.

Der für die Verhandlungen in Islamabad vorhergesehene Ort ist von pakistanischen Sicherheitskräften weiträumig abgesperrt worden. (Archivbild)

Update, 21:00 Uhr: Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi wird am Montag zu Gesprächen in Moskau erwartet. Kremlsprecher Dmitri Peskow bestätigte im Gespräch mit den russischen Staatsagenturen, dass sich Präsident Wladimir Putin mit dem iranischen Außenamtschef treffen wolle. Weitere Details nannte er nicht. Kurz zuvor hatte auch das Außenministerium in Moskau den bevorstehenden Besuch Araghtschis gemeldet.

Iran-Krieg: Irans Top-Diplomat wieder in Pakistan

Update, 19:42 Uhr: Einen Tag nach seiner Abreise aus Islambad ist der iranische Außenminister Abbas Araghtschi laut Staatsmedien in die Hauptstadt Pakistans zurückgekehrt, das in den Bemühungen um ein Ende des Iran-Kriegs vermittelt. Laut der staatlichen iranischen Nachrichtenagentur Irna traf Araghtschi am frühen Sonntagabend (Ortszeit) nach einem Kurzbesuch im Oman wieder in Pakistan ein.

Update, 19:00 Uhr: Donald Trump entsendet im Konflikt mit dem Iran keine US-Delegation nach Islamabad. Stattdessen erwartet er, dass Teheran den Kontakt initiiert. In einem Interview mit Fox News erklärte Trump: „Wir haben alle Karten. Wenn sie reden wollen, können sie zu uns kommen oder uns anrufen.“

Israel und USA attackieren Mullah-Regime – Bilder aus dem Iran-Krieg

Rauchsäule in teheran
Der Iran-Krieg beginnt am 28. Februar 2026 mit Angriffen aus Israel und den USA auf Teheran. Noch am ersten Tag wird auch Irans oberster Führer Ajatollah Ali Chamenei getötet. Seit dem Angriff hat sich der Konflikt auf die gesamte Golfregion ausgeweitet. © AFP
Iran-Krieg - Iran
Immer wieder schlagen Raketen in der iranischen Hauptstadt Teheran und der Umgebung ein. Die Menschen vor Ort berichten von zitternden Fenstern, in sozialen Medien kursieren Bilder von Rauchschwaden. In Teheran leben rund 15 Millionen Menschen.  © Vahid Salemi/dpa
Angriff auf den Iran - Iran
Präzisionsschläge auf relevante militärische Ziele – erstmals auch mit Drohnen, die von den Shaheds kopiert worden sind: „LUCAS kostet etwa 35.000 US-Dollar pro Plattform und ist ein kostengünstiges, skalierbares System, das modernste Fähigkeiten zu einem Bruchteil der Kosten herkömmlicher US-Langstreckensysteme mit vergleichbarer Wirkung bietet“, sagt der Marineoffizier Tim Hawkins gegenüber dem Magazin The War Zone (TWZ). US-Präsident Trump hat sich für den Angriff gegen den Iran vermutlich von den Waffen seines Gegners inspirieren lassen: Erstmals haben die USA Kamikaze-Drohnen eingesetzt, veröffentlicht das „US Central Command“ (CENTCOM).  © dpa
Angriff auf den Iran - U.S. Navy
Die Angriffe gehen ohne Unterlass weiter. Dieses Standbild aus einem vom U.S. Central Command zur Verfügung gestellten Video zeigt den Start einer Rakete von einem Schiff der U.S. Navy zur Unterstützung der Operation „Epic Fury“. © dpa
Raketenabwehrsystem Iron Dome
Der Iran antwortet mit Gegenangriffen auf Israel. Das israelische Raketenabwehrsystem Iron Dome fängt zahlreiche Geschosse ab. Über Tel Aviv kommt es zu entsprechenden Explosionen. © Jack Guez/AFP
Angriff auf den Iran - Israel
Auch am Tag feuert das israelische Luftabwehrsystem, um Raketen während eines iranischen Angriffs abzufangen. © Ohad Zwigenberg/dpa
Angriff auf den Iran - Tel Aviv
Dennoch kommt Israel nicht ungeschoren davon. Hier verbinden Rettungskräfte einen verwundeten Mann und leisten erste Hilfe am Ort eines direkten Einschlags einer iranischen Rakete in Tel Aviv. © Tomer Neuberg/dpa
Angriff auf den Iran - Tel Aviv
An einer anderen Stelle in Tel Aviv ist ein Feuerwehrmann dabei, ein brennendes Auto zu löschen. © Tomer Neuberg/dpa
USA Iran
Dieses offizielle Foto des Weißen Hauses, veröffentlicht am 28. Februar 2026 auf dem Account „White House X“, zeigt US-Vizepräsident JD Vance (Mitte), die Direktorin des Nationalen Nachrichtendienstes, Tulsi Gabbard (zweite von links), und US-Finanzminister Scott Bessent (rechts) im Lagezentrum in Washington, D.C. © AFP
Trump Iran
Ein weiteres offizielles Foto des Weißen Hauses zeigt Donald Trump im Gespräch mit Stabschefin Susie Wiles (rechts), während US-Außenminister Marco Rubio (Mitte) die Aktivitäten der „Operation Epic Fury“ gegen den Iran von einem nicht genannten Ort aus überwacht. „Chamenei, einer der bösartigsten Menschen der Geschichte, ist tot“, schrieb Trump später auf „Truth Social“. © AFP
Angriff auf den Iran - Israel
Was ist das Ziel der Operation Epic Fury (Einsatz Gewaltiger Zorn)? US-Präsident Trump begründet die Luftangriffe mit dem iranischen Atom- und Raketenprogramm und mit der iranischen Unterstützung für bewaffnete Milizen, wie etwa die Hisbollah im Libanon. Durch beides sieht Israel seine Existenz bedroht. Daneben will Trump aber auch die USA vor „direkten Bedrohungen“ durch den Iran schützen. © Leo Correa/dpa
Un-Sicherheitsrat
Der US-Angriff ruft die Vereinten Nationen auf den Plan: Der Sicherheitsrat ist zu einer Notfall-Sitzung zusammengekommen. UN-Generalsekretär António Guterres warnte die Botschafter, die Aktion berge die Gefahr, „eine Kette von Ereignissen auszulösen, die in der instabilsten Region der Welt niemand mehr kontrollieren kann“, wie die UN berichten. Israels Botschafter Danny Danon hatte die Angriffe als gerechtfertigt dargestellt und als einen notwendigen Akt, um eine existenzielle Bedrohung abzuwehren. © Spencer Platt/AFP
Minab-Mädchenschule
Das UN-Menschenrechtsbüro hat nach den Berichten über einen Angriff auf eine Mädchenschule im Iran mit fast 200 Toten eine umfassende Untersuchung verlangt. Nach Angaben einer Sprecherin könne es sich um ein Kriegsverbrechen handeln. Bei dem Angriff in Minab im Süden des Landes waren nach iranischen Angaben mindestens 168 Schülerinnen im Alter zwischen sieben und zwölf Jahren, 26 Lehrerinnen sowie vier Eltern ums Leben gekommen. Vertreter des israelischen Militärs hatten gesagt, ihnen seien keine Angriffe zu dem Zeitpunkt in der Region bekannt.  © Ali Najafi/AFP
Proteste in London
Weltweit gehen noch am ersten Abend des Iran-Kriegs Exil-Iranerinnen und -Iraner auf die Straßen und feiern den Tod von Ajatollah Chamenei. Dieses Bild zeigt eine Demonstration vor der iranischen botschaft in London. © Vuk Valcic/Imago
Angriff auf den Iran - Berlin
Auch auf dem Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor in Berlin gehen die Menschen spontan auf die Straße. © Christophe Gateau/dpa
Demo in der Türkei
Anders sieht es in der Türkei aus: Vor dem israelischen Konsulat in Istanbul machen Demonstranten Donald Trump und Israel für die Eskalation verantwortlich. Sie protestierten gegen den Angriff auf den Iran und die Tötung von Ajatollah Chamenei, indem sie eine US-Flagge verbrennen. © Ozan Kose/AFP
Angriff auf den Iran - Indien
578889050.jpg © Mukhtar Khan/dpa
Angriff auf den Iran - Dubai
Der Iran-Krieg zieht auch die arabischen Länder mit in den Konflikt hinein. Mit Hunderten Raketen und Drohnen greift der Iran seit Ende Februar unter anderem Kuwait, Katar, Bahrain, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate an. Hier steigt Rauch nach einem iranischen Drohnenangriff im Hafengebiet von Dubai auf. © Fatima Shbair/dpa
Angriff auf den Iran – Katar
Folgen der Rache des Iran: Die USA betreiben in al-Udeid eine Militärbasis. Die liegt im Fokus des Iran – allerdings befindet sich rund 30 Kilometer entfernt die Stadt Doha; und die wird kaum durch die Luftabwehr der US-Basis abgedeckt.  © dpa
Iran-Krieg - reaktionen
US-amerikanisch-israelische Luftschläge – Schockwellen in der gesamten Welt: Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet hätten Demonstranten im pakistanischen Karatschi vor dem Konsulat „Tod Amerika! Tod Israel!“ skandiert; Reuters-Reporter hätten Schüsse gehört und in den umliegenden Straßen Tränengas wahrgenommen. Die Nachrichtenagentur spricht von mindestens 23 getöteten Demonstranten; davon zehn im Hafen von Karatschi, wo Sicherheitskräfte des US-Konsulats gefeuert hätten auf Demonstrierende nach deren Durchbruch durch die äußere Mauer. Elf Menschen seien demnach in der nördlichen Stadt Skardu ums Leben gekommen – die Menge soll ein UN-Büro in Brand gesetzt haben; zwei Tote verzeichnet Reuters in Pakistans Hauptstadt Islamabad. © Imago
Weitere Bilder der Straßenschlachten, die sich in Teilen Pakistans nach dem US-Angriff auf den Iran ereigneten.
Explosionen im Iran, Beben in Pakistan: „Pakistans Westgrenzen befinden sich im Kriegszustand“, sagt Muzzammil Aslam gegenüber Arab News. Der Finanzminister der nordwestlichen Provinz Khyber Pakhtunkhwa an der Grenze zu Afghanistan fürchtet wirtschaftliche Verwerfungen, sollte der Iran seine Rachegelüste gegenüber dem Westen ausleben und damit den gesamten Nahen Osten in den Abgrund reißen. Die Wirtschaftskraft des Landes hängt an den Arbeitern in den Golfstaaten, die im Visier des Iran liegen und Anschläge auf ihre Energieindustrie befürchten müssen.  © dpa
Angriff auf den Iran - Irak
578899115.jpg © Hadi Mizban/dpa
Beirut
Der Iran-Krieg führt auch zu einer neuen Eskalation zwischen Israel und der Hisbollah. Die Schiiten-Miliz feuert als Reaktion auf die Tötung von Ajatollah Ali Chamenei Raketen in Richtung Israel ab. Daraufhin greift das israelische Militär zahlreiche Ziele im Libanon an, vor allem im Süden des Landes und in den Vororten der Hauptstadt Beirut (im Bild). Diese Gebiete gehören zum Einflussgebiet der Hisbollah. © AFP
Angriff gegen den Iran - Luftverkehr
Der Iran-Krieg legt zu Beginn auch den Flugverkehr teilweise lahm. Hier prüft ein Reisender die Abflugzeiten am internationalen Flughafen Beirut Rafik Hariri, da viele Fluggesellschaften nach den Angriffen auf den Iran ihre Flüge gestrichen haben.  © Hassan Ammar/dpa
Stra0ße von Hormus
Dieses Satellitenbild, aufgenommen von 2026 Planet Labs PBC am 2. März 2026, zeigt Rauchwolken, die nach einer Explosion im Hafen von Bandar Abbas an der Straße von Hormus von einem Schiff aufsteigen. Der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus, durch die ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggashandels läuft, ist weitgehend zum Erliegen gekommen.  © 2026 Planet Labs PBC/AFP

Bereits am Samstag waren die Gespräche gescheitert, nachdem der iranische Chefdiplomat Pakistan verlassen hatte. Trump zeigte sich gegenüber der NATO „sehr, sehr enttäuscht“. Die Allianz habe nicht auf seinen Hilferuf reagiert, als der Iran die Straße von Hormus praktisch blockiert hatte. Trump betonte: „Wir haben ihnen viele Jahre gedient und Billionen Dollar ausgegeben, und als wir Hilfe brauchten, waren sie nicht da.“

Update, 17:28 Uhr: Die Nachrichtenagentur Associated Press berichtet, dass die Hisbollah die Äußerungen des israelischen Premierministers Benjamin Netanjahu scharf kritisiert hat. Sie bezeichnete ihren Angriff auf israelische Ziele als „legitime Antwort“ auf Israels Verstöße gegen den Waffenstillstand. Im Konflikt zwischen Israel und der Hisbollah im Iran droht die ohnehin fragile Waffenruhe erneut zu scheitern.

Gleichzeitig übte die vom Iran unterstützte Organisation heftige Kritik an den libanesischen Behörden. Diese hätten sich „in eine gefährliche Lage gebracht, als sie sich dafür entschieden, sich in einem beschämenden Bild neben Vertretern einer usurpierenden und illegitimen Entität fotografieren zu lassen, die ihr Land und ihre Souveränität verletzt und weiterhin ihr Volk tötet.“

Update, 16:36 Uhr: Nach eigenen Angaben hat das US-Militär einen Frachter der iranischen Schattenflotte, der mit Sanktionen belegt ist, abgefangen. Ein Helikopter des Zerstörers „USS Pinckney“ stoppte das Schiff im Arabischen Meer und eskortierte es zurück in Richtung Iran, wie das US-Regionalkommando Centcom am Samstag auf X mitteilte.

Das abgefangene Schiff, die „M/V Sevan“, gehört zu den 19 Frachtern, die am Freitag vom US-Finanzministerium sanktioniert wurden. Diese Sanktionen richten sich gegen die sogenannte Schattenflotte des Irans, die laut US-Angaben eine zentrale Rolle für Teherans Einnahmen aus dem Export von Öl und Gas spielt.

Verhandlungen im Iran-Krieg: Teheran fordert USA auf, Blockade iranischer Häfen einzustellen

Update, 15:43 Uhr: Der iranische Präsident Massud Peseschkian hat Verhandlungen mit den USA abgelehnt, solange Washington eine Blockade iranischer Häfen aufrechterhalte. Teheran fordere, die USA müssten „zunächst operative Hindernisse, einschließlich der Blockade, beseitigen“, bevor eine neue Verhandlungsrunde im Iran-Krieg möglich sei, berichteten die iranischen Nachrichtenagenturen ISNA und Tasnim.

Update, 14:19 Uhr: Israel und die vom Iran unterstützte Hisbollah greifen sich trotz geltender Waffenruhe weiter gegenseitig an. Bei jüngsten Angriffen wurden im südlichen Libanon sieben Menschen getötet und 24 verletzt, teilte das Gesundheitsministerium in Beirut mit.

Die Hisbollah erklärte, ihre Kämpfer hätten heute früh israelische Soldaten im Südlibanon angegriffen, dabei habe es mehrere Tote gegeben. Die israelische Armee bestätigte dies nicht. Nach israelischen Militärangaben wurden drei aus dem Libanon gestartete Drohnen abgefangen, bevor sie israelisches Gebiet erreichten. Zuvor hatten im Norden Israels erneut Warnsirenen geheult.

Ministerpräsident Benjamin Netanjahu wies die Armee gestern Abend an, Hisbollah-Ziele „intensiv“ anzugreifen. Anwohner südlicher Grenzgebiete wurden erneut gewarnt, „bis auf weiteres“ nicht in ihre Häuser zurückzukehren.

Iran-Krieg: Deutsches Minenjagdboot bereitet sich auf Einsatz in Straße von Hormus vor

Update, 10:57 Uhr: Die Deutsche Marine verlegt das Minenjagdboot „Fulda“ in den kommenden Tagen ins Mittelmeer. Das teilte eine Sprecherin des Bundesverteidigungsministeriums auf AFP-Anfrage mit. Ziel ist die Vorbereitung eines möglichen Einsatzes in der Straße von Hormus nach einem Ende des Iran-Kriegs. Derzeit liegt das Schiff noch im Kieler Hafen.

Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) hatte die Verlegung zuvor angekündigt. „Wir werden einen Minensucher ins Mittelmeer verlegen und ihm ein Führungs- und Versorgungsschiff zur Seite stellen“, sagte er der Rheinischen Post. Ein Einsatz in der Straße von Hormus sei jedoch nur möglich, „wenn wir ein Mandat des Deutschen Bundestags haben“. Vorbereitungen dafür sollten aber bereits jetzt getroffen werden.

Update, 26. April, 7:32 Uhr: Wende bei den Iran-Verhandlungen? Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi will laut einem Agenturbericht nach einem Zwischenstopp im Oman nach Islamabad zurückkehren, wo Verhandlungen über ein Ende des Iran-Kriegs laufen. Delegationsmitglieder seien zunächst nach Teheran gereist, um „die notwendigen Anweisungen zu Themen im Zusammenhang mit einer Beendigung des Krieges“ entgegenzunehmen, berichtete die iranische Nachrichtenagentur Irna. Am Sonntagabend sollten sie in Islamabad wieder mit Araghtschi zusammentreffen.

Nach Gesprächen mit pakistanischen Regierungsvertretern war der iranische Außenminister am Samstag aus Islamabad abgereist. Daraufhin hatte Trump eine Reise seiner Unterhändler zu möglichen neuen Verhandlungen in der pakistanischen Hauptstadt kurzfristig abgesagt.

Iran-Krieg: Unklarheit über neue Verhandlungen zum Ende des Iran-Kriegs

Update, 22:43 Uhr: Offenbar besteht Unklarheit über ein mögliches Treffen zwischen amerikanischen und iranischen Delegationen. Eine informierte Quelle sagte der US-Zeitung Wall Street Journal (WSJ), dass es in den kommenden Tagen ein Treffen geben könnte. Zuvor war der iranische Außenminister Abbas Aragtschi aus Islamabad nach Teheran zurückgekehrt. Auch die US-Delegation hatte ihre Reise nach Pakistan abgesagt.

Update, 20:05 Uhr: Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu hat der israelischen Armee eigenen Angaben zufolge schwere Angriffe gegen Hisbollah-Ziele im Libanon befohlen. Israelische Sicherheitsquellen sagten dem Sender Kan News, man befürchte den Kollaps des Abkommens mit dem Libanon.

Update, 18:15 Uhr: Im Ringen um ein Ende des Iran-Kriegs hat US-Präsident Donald Trump Medienberichten zufolge die Reise seines Sondergesandten Steve Witkoff und seines Schwiegersohns Jared Kushner nach Pakistan zunächst abgesagt. Er habe seiner Delegation gesagt, sie sollten nicht fliegen, zitierte der US-Sender Fox News Trump. Axios-Reporter Barak Ravid schrieb auf der Plattform X ebenfalls, Trump habe ihn in einem Telefoninterview über die Absage der Reise informiert.

Iran-Krieg: Teherans Außenminister verlässt Pakistan

Update, 17:38 Uhr: Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi ist nach Gesprächen mit pakistanischen Regierungsvertretern über mögliche Friedensverhandlungen mit den USA aus Islamabad abgereist. Araghtschi verließ die pakistanische Hauptstadt am Samstag nach eintägigen Gesprächen, wie iranische Staatsmedien berichteten. Pakistan vermittelt in den Bemühungen um ein Ende des Iran-Kriegs und hatte vor rund zwei Wochen bereits Gespräche zwischen Vertretern Irans und der USA in Islamabad ausgerichtet, die jedoch ohne Ergebnis blieben.

Update, 13:57 Uhr: Der Iran hat nach eigenen Angaben trotz militärischer Angriffe auf seine Rüstungsanlagen weiterhin erhebliche Raketenkapazitäten. General Resa Talaie-Nik, Sprecher des iranischen Verteidigungsministeriums, erklärte laut der Nachrichtenagentur Tasnim, ein Großteil der Raketenvorräte sei im bisherigen Konflikt mit den USA und Israel nicht eingesetzt worden.

Talaie-Nik zufolge arbeiten rund 900 Unternehmen mit den iranischen Streitkräften zusammen und produzieren mehr als 1000 verschiedene Waffentypen – darunter Raketen, Drohnen und militärisches Gerät. Die Fertigungslinien seien bewusst über das gesamte Land verteilt. Eine unabhängige Überprüfung dieser Angaben ist derzeit nicht möglich.

Iran-News: Atomgespräche treten in eine entscheidende Phase

Update, 12:23 Uhr: Die Atomgespräche zwischen den USA und dem Iran treten in eine entscheidende Phase: Laut Informationen aus Verhandlungskreisen erwartet Washington konkret, dass Teheran einen eigenen Vorschlag auf den Tisch legt. Wie dieser aussehen könnte, ist laut Al Jazeera bislang offen. Vermittler Pakistan hat nach Angaben des pakistanischen Informationsministers bewusst eine Nachrichtensperre verhängt. Hintergrund: Vorzeitig durchgesickerte Details könnten die Verhandlungen gefährden und weiteren Fortschritt verhindern.

Iran-News: Außenminister Araghtschi nimmt Gespräche auf

Update, 11:11 Uhr: Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi hat in Pakistan Gespräche für eine Beilegung des Iran-Kriegs aufgenommen. Laut Angaben des Staatssenders Irib traf sich Araghtschi in Islamabad mit dem pakistanischen Verteidigungsminister, Feldmarschall Asim Munir, der eine Schlüsselrolle in den Vermittlungen spielt. Im weiteren Verlauf werden die US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner ebenfalls zu Gesprächen in Pakistan erwartet. Laut dem iranischen Außenamtssprecher Ismail Baghaei ist bislang jedoch kein Treffen mit der amerikanischen Seite geplant. 

Update, 9:28 Uhr: Trotz laufender Friedensgespräche hat US-Senator Roger Wicker US-Präsident Donald Trump aufgefordert, den Waffenstillstand mit Iran zu beenden und die Bombardierungen wieder aufzunehmen. Der Republikaner erklärte, Trump solle dem Militär den Befehl geben, „Irans konventionelle Militärfähigkeiten vollständig zu zerstören und alle letzten Überreste ihres Atomprogramms zu beseitigen“. Dies sei der einzige Weg, „um dauerhafte Stabilität in der Region zu gewährleisten“, schrieb Wicker in einem Beitrag auf der Plattform X.

Iran-News: Blicke richten sich heute erneut auf Pakistans Hauptstadt Islamabad

Update, 8:05 Uhr: In der Hoffnung auf ein Ende des Iran-Kriegs und der damit einhergehenden Energiekrise richten sich die Blicke heute erneut auf Pakistans Hauptstadt Islamabad. Nach der Ankunft des iranischen Außenministers Abbas Araghtschi am Freitagabend wollen am Samstag die US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner zu neuen Verhandlungen über ein mögliches Ende des Iran-Kriegs dorthin fliegen. Einer der Knackpunkte der Verhandlungen ist das iranische Atomprogramm. Westliche Staaten werfen dem Iran seit Jahren vor, nach Atomwaffen zu streben, was Teheran bestreitet.

Update, 25. April, 6:50 Uhr: Im Ringen um ein Ende des Iran-Kriegs zeichnen sich schwierige diplomatische Gespräche in Pakistan ab. Das Weiße Haus kündigte eine Reise der US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner zu Verhandlungen nach Islamabad an. Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi traf bereits am Freitag in der pakistanischen Hauptstadt ein. Die den Revolutionsgarden, der iranischen Elitestreitmacht, nahestehende Nachrichtenagentur Tasnim wies Berichte über Verhandlungen jedoch zurück. Unklar bleibt damit, ob die Konfliktparteien direkt verhandeln.

Iran-News: Russland und VAE sprechen sich für Wiederaufnahme der Verhandlungen aus

Update, 22:50 Uhr: Russland und die Vereinigten Arabischen Emirate haben sich für eine Wiederaufnahme der Verhandlungen zur Beilegung des Iran-Kriegs und der Nahostkrise ausgesprochen. Die Außenminister beider Länder, Sergej Lawrow und Scheich Abdullah bin Zayed, tauschten sich in einem Telefonat aus.

Update, 22:05 Uhr: Irans Außenminister Abbas Araghtschi ist in Islamabad eingetroffen, um Verhandlungen über ein mögliches Ende des Iran-Kriegs aufzunehmen. Das pakistanische Außenministerium bestätigte den Besuch, wie die Nachrichtenagentur AFP berichtete. Araghtschi werde mit hochrangigen pakistanischen Vertretern zusammenkommen, „um die jüngsten regionalen Entwicklungen sowie die laufenden Bemühungen um Frieden und Stabilität in der Region zu besprechen“, erklärte das Ministerium. Ob auch Gespräche mit US-Vertretern auf dem Programm stehen, ließ Islamabad offen.

Rubriklistenbild: © Anjum Naveed/AP/dpa

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