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News im Ticker

Iran-Krieg: Trump nennt „nächste Woche“ für mögliche Einigung

News zum Iran-Krieg im Ticker: US-Präsident gibt erneut optimistischen Zeitplan bekannt. Teheran will die Gespräche allerdings abgebrochen haben.

Dieser Ticker ist beendet. Weitere News zum Iran-Krieg finden Sie in unserem neuen Ticker.

Update, 2. Juni, 5:50 Uhr: Donald Trump hat die „nächste Woche“ als Zeitraum für eine mögliche Einigung mit dem Iran auf ein Rahmenabkommen genannt, das die Öffnung der Straße von Hormus umfasst. Das berichtete der US-Sender ABC News unter Berufung auf ein Telefoninterview mit Trump. Dieser habe ergänzt, dass er noch Punkte klären müsse. Auch aus dem Iran gibt es bislang keine öffentliche Zusage für eine Einigung. Trump hat in der Vergangenheit immer wieder optimistische Zeitpläne bekannt gegeben, die dann schnell von der Realität eingeholt wurden.

Donald Trump hat sich zum Iran-Krieg geäußert. (Archivfoto)

Iran-Krieg: Trump widerspricht Teheran

Update, 20:58 Uhr: US-Präsident Donald Trump hat Angaben aus dem Iran widersprochen, die Verhandlungen über ein Ende des Krieges in der Golfregion seien ausgesetzt. „Die Gespräche mit der Islamischen Republik Iran gehen in raschem Tempo weiter“, schrieb Trump am Montag in seinem Onlinedienst Truth Social. Israel und die pro-iranische Hisbollah-Miliz im Libanon hätten ihm zudem ein Ende der gegenseitigen Angriffe zugesagt.

Der Iran hatte den vorläufigen Stopp der Gespräche mit den USA nach Angaben der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim mit den „anhaltenden Verbrechen“ Israels im Libanon begründet. „Das iranische Verhandlungsteam setzt daher den Dialog und den Austausch von Mitteilungen über Vermittler aus“, berichtete Tasnim.

Iran-Krieg: Trump will weitere Angriffe Israels auf den Libanon verhindert haben

Update, 19:50 Uhr: Donald Trump hat laut eigenen Angaben ein Ende der gegenseitigen Angriffe zwischen Israel und der Hisbollah im Libanon herbeigeführt, nachdem der Iran die Verhandlungen mit den USA eingestellt hat. „Ich hatte ein sehr produktives Gespräch mit dem israelischen Premierminister Bibi Netanyahu. Es werden keine Truppen nach Beirut entsandt, und alle Einheiten, die bereits auf dem Weg waren, wurden zurückbeordert“, schrieb Trump auf Truth Social. Israel hatte zuletzt die Bodenoffensive im Süden des Landes intensiviert. Beirut wird aber lediglich mit Luftangriffen ins Visier genommen.

Israel und USA attackieren Mullah-Regime – Bilder aus dem Iran-Krieg

Rauchsäule in teheran
Der Iran-Krieg beginnt am 28. Februar 2026 mit Angriffen aus Israel und den USA auf Teheran. Noch am ersten Tag wird auch Irans oberster Führer Ajatollah Ali Chamenei getötet. Seit dem Angriff hat sich der Konflikt auf die gesamte Golfregion ausgeweitet. © AFP
Iran-Krieg - Iran
Immer wieder schlagen Raketen in der iranischen Hauptstadt Teheran und der Umgebung ein. Die Menschen vor Ort berichten von zitternden Fenstern, in sozialen Medien kursieren Bilder von Rauchschwaden. In Teheran leben rund 15 Millionen Menschen.  © Vahid Salemi/dpa
Angriff auf den Iran - Iran
Präzisionsschläge auf relevante militärische Ziele – erstmals auch mit Drohnen, die von den Shaheds kopiert worden sind: „LUCAS kostet etwa 35.000 US-Dollar pro Plattform und ist ein kostengünstiges, skalierbares System, das modernste Fähigkeiten zu einem Bruchteil der Kosten herkömmlicher US-Langstreckensysteme mit vergleichbarer Wirkung bietet“, sagt der Marineoffizier Tim Hawkins gegenüber dem Magazin The War Zone (TWZ). US-Präsident Trump hat sich für den Angriff gegen den Iran vermutlich von den Waffen seines Gegners inspirieren lassen: Erstmals haben die USA Kamikaze-Drohnen eingesetzt, veröffentlicht das „US Central Command“ (CENTCOM).  © dpa
Angriff auf den Iran - U.S. Navy
Die Angriffe gehen ohne Unterlass weiter. Dieses Standbild aus einem vom U.S. Central Command zur Verfügung gestellten Video zeigt den Start einer Rakete von einem Schiff der U.S. Navy zur Unterstützung der Operation „Epic Fury“. © dpa
Raketenabwehrsystem Iron Dome
Der Iran antwortet mit Gegenangriffen auf Israel. Das israelische Raketenabwehrsystem Iron Dome fängt zahlreiche Geschosse ab. Über Tel Aviv kommt es zu entsprechenden Explosionen. © Jack Guez/AFP
Angriff auf den Iran - Israel
Auch am Tag feuert das israelische Luftabwehrsystem, um Raketen während eines iranischen Angriffs abzufangen. © Ohad Zwigenberg/dpa
Angriff auf den Iran - Tel Aviv
Dennoch kommt Israel nicht ungeschoren davon. Hier verbinden Rettungskräfte einen verwundeten Mann und leisten erste Hilfe am Ort eines direkten Einschlags einer iranischen Rakete in Tel Aviv. © Tomer Neuberg/dpa
Angriff auf den Iran - Tel Aviv
An einer anderen Stelle in Tel Aviv ist ein Feuerwehrmann dabei, ein brennendes Auto zu löschen. © Tomer Neuberg/dpa
USA Iran
Dieses offizielle Foto des Weißen Hauses, veröffentlicht am 28. Februar 2026 auf dem Account „White House X“, zeigt US-Vizepräsident JD Vance (Mitte), die Direktorin des Nationalen Nachrichtendienstes, Tulsi Gabbard (zweite von links), und US-Finanzminister Scott Bessent (rechts) im Lagezentrum in Washington, D.C. © AFP
Trump Iran
Ein weiteres offizielles Foto des Weißen Hauses zeigt Donald Trump im Gespräch mit Stabschefin Susie Wiles (rechts), während US-Außenminister Marco Rubio (Mitte) die Aktivitäten der „Operation Epic Fury“ gegen den Iran von einem nicht genannten Ort aus überwacht. „Chamenei, einer der bösartigsten Menschen der Geschichte, ist tot“, schrieb Trump später auf „Truth Social“. © AFP
Angriff auf den Iran - Israel
Was ist das Ziel der Operation Epic Fury (Einsatz Gewaltiger Zorn)? US-Präsident Trump begründet die Luftangriffe mit dem iranischen Atom- und Raketenprogramm und mit der iranischen Unterstützung für bewaffnete Milizen, wie etwa die Hisbollah im Libanon. Durch beides sieht Israel seine Existenz bedroht. Daneben will Trump aber auch die USA vor „direkten Bedrohungen“ durch den Iran schützen. © Leo Correa/dpa
Un-Sicherheitsrat
Der US-Angriff ruft die Vereinten Nationen auf den Plan: Der Sicherheitsrat ist zu einer Notfall-Sitzung zusammengekommen. UN-Generalsekretär António Guterres warnte die Botschafter, die Aktion berge die Gefahr, „eine Kette von Ereignissen auszulösen, die in der instabilsten Region der Welt niemand mehr kontrollieren kann“, wie die UN berichten. Israels Botschafter Danny Danon hatte die Angriffe als gerechtfertigt dargestellt und als einen notwendigen Akt, um eine existenzielle Bedrohung abzuwehren. © Spencer Platt/AFP
Minab-Mädchenschule
Das UN-Menschenrechtsbüro hat nach den Berichten über einen Angriff auf eine Mädchenschule im Iran mit fast 200 Toten eine umfassende Untersuchung verlangt. Nach Angaben einer Sprecherin könne es sich um ein Kriegsverbrechen handeln. Bei dem Angriff in Minab im Süden des Landes waren nach iranischen Angaben mindestens 168 Schülerinnen im Alter zwischen sieben und zwölf Jahren, 26 Lehrerinnen sowie vier Eltern ums Leben gekommen. Vertreter des israelischen Militärs hatten gesagt, ihnen seien keine Angriffe zu dem Zeitpunkt in der Region bekannt.  © Ali Najafi/AFP
Proteste in London
Weltweit gehen noch am ersten Abend des Iran-Kriegs Exil-Iranerinnen und -Iraner auf die Straßen und feiern den Tod von Ajatollah Chamenei. Dieses Bild zeigt eine Demonstration vor der iranischen botschaft in London. © Vuk Valcic/Imago
Angriff auf den Iran - Berlin
Auch auf dem Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor in Berlin gehen die Menschen spontan auf die Straße. © Christophe Gateau/dpa
Demo in der Türkei
Anders sieht es in der Türkei aus: Vor dem israelischen Konsulat in Istanbul machen Demonstranten Donald Trump und Israel für die Eskalation verantwortlich. Sie protestierten gegen den Angriff auf den Iran und die Tötung von Ajatollah Chamenei, indem sie eine US-Flagge verbrennen. © Ozan Kose/AFP
Angriff auf den Iran - Indien
578889050.jpg © Mukhtar Khan/dpa
Angriff auf den Iran - Dubai
Der Iran-Krieg zieht auch die arabischen Länder mit in den Konflikt hinein. Mit Hunderten Raketen und Drohnen greift der Iran seit Ende Februar unter anderem Kuwait, Katar, Bahrain, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate an. Hier steigt Rauch nach einem iranischen Drohnenangriff im Hafengebiet von Dubai auf. © Fatima Shbair/dpa
Angriff auf den Iran – Katar
Folgen der Rache des Iran: Die USA betreiben in al-Udeid eine Militärbasis. Die liegt im Fokus des Iran – allerdings befindet sich rund 30 Kilometer entfernt die Stadt Doha; und die wird kaum durch die Luftabwehr der US-Basis abgedeckt.  © dpa
Iran-Krieg - reaktionen
US-amerikanisch-israelische Luftschläge – Schockwellen in der gesamten Welt: Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet hätten Demonstranten im pakistanischen Karatschi vor dem Konsulat „Tod Amerika! Tod Israel!“ skandiert; Reuters-Reporter hätten Schüsse gehört und in den umliegenden Straßen Tränengas wahrgenommen. Die Nachrichtenagentur spricht von mindestens 23 getöteten Demonstranten; davon zehn im Hafen von Karatschi, wo Sicherheitskräfte des US-Konsulats gefeuert hätten auf Demonstrierende nach deren Durchbruch durch die äußere Mauer. Elf Menschen seien demnach in der nördlichen Stadt Skardu ums Leben gekommen – die Menge soll ein UN-Büro in Brand gesetzt haben; zwei Tote verzeichnet Reuters in Pakistans Hauptstadt Islamabad. © Imago
Weitere Bilder der Straßenschlachten, die sich in Teilen Pakistans nach dem US-Angriff auf den Iran ereigneten.
Explosionen im Iran, Beben in Pakistan: „Pakistans Westgrenzen befinden sich im Kriegszustand“, sagt Muzzammil Aslam gegenüber Arab News. Der Finanzminister der nordwestlichen Provinz Khyber Pakhtunkhwa an der Grenze zu Afghanistan fürchtet wirtschaftliche Verwerfungen, sollte der Iran seine Rachegelüste gegenüber dem Westen ausleben und damit den gesamten Nahen Osten in den Abgrund reißen. Die Wirtschaftskraft des Landes hängt an den Arbeitern in den Golfstaaten, die im Visier des Iran liegen und Anschläge auf ihre Energieindustrie befürchten müssen.  © dpa
Angriff auf den Iran - Irak
578899115.jpg © Hadi Mizban/dpa
Beirut
Der Iran-Krieg führt auch zu einer neuen Eskalation zwischen Israel und der Hisbollah. Die Schiiten-Miliz feuert als Reaktion auf die Tötung von Ajatollah Ali Chamenei Raketen in Richtung Israel ab. Daraufhin greift das israelische Militär zahlreiche Ziele im Libanon an, vor allem im Süden des Landes und in den Vororten der Hauptstadt Beirut (im Bild). Diese Gebiete gehören zum Einflussgebiet der Hisbollah. © AFP
Angriff gegen den Iran - Luftverkehr
Der Iran-Krieg legt zu Beginn auch den Flugverkehr teilweise lahm. Hier prüft ein Reisender die Abflugzeiten am internationalen Flughafen Beirut Rafik Hariri, da viele Fluggesellschaften nach den Angriffen auf den Iran ihre Flüge gestrichen haben.  © Hassan Ammar/dpa
Stra0ße von Hormus
Dieses Satellitenbild, aufgenommen von 2026 Planet Labs PBC am 2. März 2026, zeigt Rauchwolken, die nach einer Explosion im Hafen von Bandar Abbas an der Straße von Hormus von einem Schiff aufsteigen. Der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus, durch die ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggashandels läuft, ist weitgehend zum Erliegen gekommen.  © 2026 Planet Labs PBC/AFP

Weiter schrieb Trump: „Ebenso führte ich über hochrangige Vertreter ein sehr gutes Gespräch mit der Hisbollah. Sie stimmte zu, sämtliche Kampfhandlungen einzustellen – Israel wird sie nicht angreifen, und sie werden Israel nicht angreifen.“ Die Hisbollah attackiert israelische Soldaten immer wieder mit Kamikazedrohnen.

Iran-Krieg: Teheran droht mit Eröffnung neuer Fronten

Update, 16 Uhr: Der Iran hat die Gespräche mit den USA suspendiert. Dies meldet die iranische Nachrichtenagentur Tasnim, die mit den Iranischen Revolutionsgarden in Verbindung steht. Demnach hätten die USA und vor allem Israel mit den neuen Angriffen im Libanon und Gaza den Waffenstillstand gebrochen. Dabei sehe die Waffenruhe ein vollständiges Ende aller Angriffe an allen Frontlinien vor.

Laut Tasnim fordert der Iran nun ein Ende des israelischen Vorstoßes im Libanon sowie ein Ende der Luftangriffe. Weiter heißt es, man werde die Gespräche nicht fortsetzen, ehe die Forderungen von Teheran erfüllt werden. Gleichzeitig wird gedroht: Der Iran erwäge eine erneute, vollständige Blockade der Hormus-Straße sowie die „Reaktivierung“ von Fronten, einschließlich an der Bab-al-Mandab-Meerenge im Jemen. Dort hatten die mit dem Iran verbündeten Huthis immer wieder Schiffe attackiert.

Update, 13:10 Uhr: Irans stellvertretender Außenminister Kazem Gharibabadi hat die Kontrolle über die Straße von Hormus für Iran und Oman beansprucht. Beide Länder seien die einzigen, die dort berechtigt seien, „Souveränität auszuüben“, zitierte ihn der iranische Staatssender IRIB. Teheran habe neue Regeln für die „Kontrolle des Verkehrs und der Schifffahrt“ in der strategischen Wasserstraße eingeführt. Zugleich appellierte Gharibabadi an Maskat, US-Drohungen standzuhalten: Iran habe Oman dazu aufgerufen, „den Drohungen nicht nachzugeben“. Zuvor hatte Trump gedroht, das Sultanat „in die Luft zu jagen“.

Iran-Krieg: Teherans Chefunterhändler erhebt schwere Vorwürfe gegen die USA:

Update, 12:00 Uhr: Irans Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf erhebt schwere Vorwürfe gegen die USA: Die Trump-Regierung halte sich nicht an die Bedingungen der Waffenruhe. Als Belege nannte er die anhaltende Seeblockade iranischer Häfen sowie die ausbleibende Zurückhaltung Israels bei Angriffen im Libanon. Zugleich ließ der Chefunterhändler Teherans eine Drohung folgen: „Jede Entscheidung hat ihren Preis, und die Rechnung wird fällig. Alles wird sich fügen“, fügte er hinzu.

Iran-Krieg: Teheran macht USA und Israel für stockende Verhandlungen verantwortlich

Update, 11:00 Uhr: Der Iran macht tiefes Misstrauen, widersprüchliche Positionen der USA und die ⁠israelischen Angriffe im ‌Libanon für die Verzögerungen bei den Friedensgesprächen verantwortlich. Die Verhandlungen hätten in einer Atmosphäre des großen Misstrauens begonnen, sagte Außenamtssprecher Esmaeil Baghaei. Die US-Seite ändere ständig ‌ihre Ansichten und stelle neue Forderungen. Zudem erklärte Baghaei, dass jede Vereinbarung Garantien für einen Waffenstillstand im Libanon enthalten müsse.

Iran-Krieg: Gegenseitiger Beschuss hält trotz Waffenruhe weiter an

Update, 10:00 Uhr: Der gegenseitige Beschuss im Iran-Krieg ist auch heute weitergegangen. Am Morgen meldeten die iranischen Revolutionsgarden einen Vergeltungsschlag nach einem US-Luftangriff. Nach der US-Attacke in der Provinz Hormusgan im Landessüden sei der Stützpunkt durch Irans Streitkräfte attackiert worden, von dem der Angriff ausging, hieß es in einer Erklärung der Elitestreitmacht. Der Ort wurde dabei nicht erwähnt.

Update, 9:10 Uhr: Donald Trump hat sich über eine ⁠nach ‌seiner Ansicht übermäßige Kommentierung seiner Verhandlungen mit dem Iran beschwert. „Es ist VIEL schwieriger für mich, meine Arbeit richtig zu machen und zu verhandeln, wenn politische Wichtigtuer ‌in einem noch nie dagewesenen Ausmaß immer wieder negativ ‚dazwischenreden‘, dass ich schneller oder langsamer vorgehen, in den Krieg ziehen oder nicht in ⁠den Krieg ziehen sollte, oder was auch immer“, schrieb Trump auf Truth Social. „Lehnen Sie sich einfach zurück und entspannen Sie sich, am Ende wird alles gut.“ Zugleich betonte Trump, der Iran wolle unbedingt ein Abkommen schließen. Dies werde ein gutes Geschäft für die USA und ihre Verbündeten sein.

Update, 8:05 Uhr: Das US-Militär hat nach eigenen Angaben am Wochenende iranische Radar- ‌und Drohnen-Kommandozentralen in Goruk und auf der Insel Keschm angegriffen. Die Angriffe ⁠seien eine Reaktion auf aggressive Handlungen des Iran gewesen, darunter der Abschuss einer US-Drohne vom Typ MQ-1 über internationalen Gewässern, teilte das US-Zentralkommando Centcom mit. US-Kampfflugzeuge hätten demnach die Luftabwehr, eine Bodenkontrollstation und zwei Drohnen zerstört. Unterdessen erklärten die Revolutionsgarden iranischen Medien ​zufolge, sie hätten einen Luftwaffenstützpunkt ⁠ins Visier genommen.

Iran-Krieg: Kuwait fängt Raketen- und Drohnenangriffe ab

Update, 6:40 Uhr: Im Golfstaat Kuwait ist am Morgen wegen feindlicher Luftangriffe mit Raketen und Drohnen Alarm ausgelöst worden. Die Luftabwehr sei im Einsatz, teilte der Generalstab der Armee auf X mit. Zur Herkunft der Drohnen und Raketen und den Zielen der Angriffe schwieg die Armee. Seit Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar feuerten die Streitkräfte der Islamischen Republik jedoch schon mehrmals solche Geschosse auf Kuwait und andere Staaten am Persischen Golf. Dort unterhält das US-Militär zahlreiche Stützpunkte, die nur wenige Hundert Kilometer Luftlinie vom Iran entfernt sind.

Update, 1. Juni, 5:50 Uhr: Der Iran und die USA setzen ihre Gespräche und ihren Nachrichtenaustausch nach Angaben des iranischen Außenministers Abbas ‌Aragtschi fort. Man könne die Verhandlungen nicht beurteilen, bis ein klares Ergebnis vorliege, sagt er staatlichen ⁠Medien. Spekulationen dürfe keine Bedeutung beigemessen werden.

Iran-Krieg: Waddephul – Israels Vorrücken im Libanon gibt Anlass zur Sorge

Update, 20:24 Uhr: Außenminister Johann Wadephul ruft Israel und die vom Iran unterstützte Hisbollah-Miliz im Libanon dringend auf, zur vereinbarten Waffenruhe zurückzukehren. „Das weitere Vorrücken der israelischen Armee im Süden Libanons gibt Anlass zu großer Sorge“, teilte der CDU-Politiker am Rande seines Besuches bei den Vereinten Nationen (UN) in der US-Ostküstenmetropole New York mit. Israel müsse bei seinem Vorgehen gegen die Hisbollah Zivilpersonen und zivile Infrastruktur schützen.

„Jede weitere Eskalation verschärft die ohnehin schon angespannte Lage zusätzlich und sorgt für neue Fluchtbewegungen innerhalb Libanons“, warnte Wadephul. Das weitere Vorrücken der israelischen Armee im Süden Libanons sei eine Reaktion auf fortdauernde Angriffe der Hisbollah auf den Norden Israels, die endlich aufhören müssten. Natürlich habe Israel legitime Sicherheitsinteressen. Wenn aber Zivilistinnen und Zivilisten den Preis einer militärischen Eskalation zahlten und Teile des Libanon dauerhaft unbewohnbar würden, mache das Israels Nachbarschaft langfristig nicht sicherer. 

Update, 18:21 Uhr: Nach der Ausweitung der israelischen Militäreinsätze im Libanon hat Frankreich eine Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrats gefordert. „Nichts kann die Fortsetzung der israelischen Militäroperationen im Libanon und eine immer tiefere Besetzung libanesischen Territoriums rechtfertigen“, sagte Außenminister Jean-Noël Barrot dem Sender BFMTV. Er habe die Einberufung des Sicherheitsrats beantragt, da die Entwicklung eine weitere Eskalation darstelle, sagte Barrot.

Iran-Krieg: Israelische Angriffe auf den Libanon nehmen zu

Update, 15:36 Uhr: Bei einem israelischen Luftangriff in der Nähe eines Krankenhauses in Tyrus im Süden des Libanon sind nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums 13 Mitarbeiter der Klinik verletzt worden. Zudem sei erheblicher Sachschaden entstanden, erklärte das Ministerium am Sonntag. Die Regierung rief die internationale Gemeinschaft dazu auf, „den sich ausweitenden israelischen Angriffen ein Ende zu setzen“.

Update, 14:29 Uhr: Israel hat die strategisch bedeutsame Kreuzritterburg Beaufort im Südlibanon eingenommen – Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sprach von einer „dramatischen Etappe“ im Vorgehen gegen die Hisbollah-Miliz. Die Festung bietet Blick über weite Teile des Südlibanon und gilt als militärisch entscheidender Punkt. Zuvor hatte die israelische Armee am Sonntag eine Ausweitung ihres Bodeneinsatzes im Libanon bekannt gegeben. „Wir haben die Schranken der Angst durchbrochen“, sagte Regierungschef Benjamin Netanjahu laut AFP: „Wir ergreifen die Initiative, wir operieren an allen Fronten – in Syrien, im Gazastreifen, im Libanon.“

Erstmeldung: Im Iran-Konflikt sind die Hoffnungen auf eine baldige Einigung geschwunden: Donald Trump erklärte gegenüber Fox News, er sei „nicht in Eile“. Zuvor hatte die New York Times berichtet, dass der US-Präsident mit dem ausgehandelten Vertragswerk unzufrieden war und es mit härteren Bedingungen zurückgeschickt hatte. Das Mullah-Regime reagierte daraufhin verschnupft.

Rubriklistenbild: © Alex Brandon/AP/dpa

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