Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Aktuelle Lage im Iran-Krieg

Iran-News: Verhandlungen stecken fest – „Weit von einer Einigung entfernt“

Aktuelle News zum Iran-Krieg: Trump glaubt an ein Friedensabkommen, doch Teheran erneuert die Hormus-Blockade. Der Ticker.

Dieser Ticker ist beendet. Weitere News zum Iran, Trump und den USA finden Sie in unserem neuen Ticker.

Update, 06:49 Uhr: Irans Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf hat eingestanden, dass die Atomgespräche mit Washington trotz partieller Fortschritte in einer Sackgasse stecken – man sei noch „weit von einer endgültigen Einigung entfernt“, sagte er der staatlichen Nachrichtenagentur Tasnim. Teheran hat zudem die kurz zuvor angekündigte Öffnung der Straße von Hormus wieder kassiert und geht seither militärisch gegen Schiffe vor. Ghalibaf machte die US-Seeblockade iranischer Häfen für die erneute Schließung der für den globalen Ölmarkt bedeutsamen Meerenge verantwortlich. „Wenn die Blockade nicht aufgehoben wird, wird der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus zweifellos eingeschränkt sein“, warnte er laut dpa. Das US-Militär erklärte seinerseits, weiter gegen Schiffe vorzugehen, die iranische Häfen anlaufen oder verlassen.

Die Lage im Iran-Krieg bleibt angespannt. Vor allem in der Straße von Hormus fehlen US-Präsident Donald Trump die Erfolge.

Aktuelle Lage im Nahost-Krieg: Macron beschuldigt Hisbollah am Tod von Blauhelm-Soldat

Update, 06:12 Uhr: Im Südlibanon ist ein französischer Blauhelm-Soldat getötet worden – Präsident Emmanuel Macron macht die vom Iran unterstützte Hisbollah-Miliz dafür verantwortlich. Alles deute darauf hin, dass die Hisbollah „für diesen Angriff verantwortlich ist“, schrieb Macron auf X. Laut Verteidigungsministerin Catherine Vautrin handelte es sich um einen „Hinterhalt“ „von einer bewaffneten Gruppe aus nächster Nähe“ – der Soldat wurde „durch einen direkten Schuss aus einer Handfeuerwaffe“ getötet. Die Hisbollah wies jede Beteiligung zurück, UN-Generalsekretär António Guterres verurteilte den Angriff scharf. Die Unifil stufte ihn als „vorsätzlich“ ein und machte mutmaßlich Hisbollah-Kämpfer verantwortlich.

Iran-Krieg aktuell: Revolutionsgarden drohen mit Angriffen auf Öl-Tanker

Update, 22:47 Uhr: Die iranischen Revolutionsgarden haben mit Angriffen auf alle Schiffe gedroht, welche die für den Welthandel immens wichtige Straße von Hormus zu durchfahren versuchen. „Jeder Versuch, sich der Straße von Hormus zu nähern, wird als Kooperation mit dem Feind betrachtet werden“, warnten die Revolutionsgarden am Samstag in einer Erklärung auf ihrer Website Sepah News. Jedes Schiff, das auf die Meerenge zufahre, werde „ins Visier genommen“. Die Revolutionsgarden warnten alle Schiffe „von jeglicher Art“ davor, ihre Ankerplätze im Persischen Golf und dem Golf vom Oman nicht zu verlassen. Dies sind die beiden Meeresgebiete, die durch die Straße von Hormus verbunden werden.

Israel und USA attackieren Mullah-Regime – Bilder aus dem Iran-Krieg

Rauchsäule in teheran
Der Iran-Krieg beginnt am 28. Februar 2026 mit Angriffen aus Israel und den USA auf Teheran. Noch am ersten Tag wird auch Irans oberster Führer Ajatollah Ali Chamenei getötet. Seit dem Angriff hat sich der Konflikt auf die gesamte Golfregion ausgeweitet. © AFP
Iran-Krieg - Iran
Immer wieder schlagen Raketen in der iranischen Hauptstadt Teheran und der Umgebung ein. Die Menschen vor Ort berichten von zitternden Fenstern, in sozialen Medien kursieren Bilder von Rauchschwaden. In Teheran leben rund 15 Millionen Menschen.  © Vahid Salemi/dpa
Angriff auf den Iran - Iran
Präzisionsschläge auf relevante militärische Ziele – erstmals auch mit Drohnen, die von den Shaheds kopiert worden sind: „LUCAS kostet etwa 35.000 US-Dollar pro Plattform und ist ein kostengünstiges, skalierbares System, das modernste Fähigkeiten zu einem Bruchteil der Kosten herkömmlicher US-Langstreckensysteme mit vergleichbarer Wirkung bietet“, sagt der Marineoffizier Tim Hawkins gegenüber dem Magazin The War Zone (TWZ). US-Präsident Trump hat sich für den Angriff gegen den Iran vermutlich von den Waffen seines Gegners inspirieren lassen: Erstmals haben die USA Kamikaze-Drohnen eingesetzt, veröffentlicht das „US Central Command“ (CENTCOM).  © dpa
Angriff auf den Iran - U.S. Navy
Die Angriffe gehen ohne Unterlass weiter. Dieses Standbild aus einem vom U.S. Central Command zur Verfügung gestellten Video zeigt den Start einer Rakete von einem Schiff der U.S. Navy zur Unterstützung der Operation „Epic Fury“. © dpa
Raketenabwehrsystem Iron Dome
Der Iran antwortet mit Gegenangriffen auf Israel. Das israelische Raketenabwehrsystem Iron Dome fängt zahlreiche Geschosse ab. Über Tel Aviv kommt es zu entsprechenden Explosionen. © Jack Guez/AFP
Angriff auf den Iran - Israel
Auch am Tag feuert das israelische Luftabwehrsystem, um Raketen während eines iranischen Angriffs abzufangen. © Ohad Zwigenberg/dpa
Angriff auf den Iran - Tel Aviv
Dennoch kommt Israel nicht ungeschoren davon. Hier verbinden Rettungskräfte einen verwundeten Mann und leisten erste Hilfe am Ort eines direkten Einschlags einer iranischen Rakete in Tel Aviv. © Tomer Neuberg/dpa
Angriff auf den Iran - Tel Aviv
An einer anderen Stelle in Tel Aviv ist ein Feuerwehrmann dabei, ein brennendes Auto zu löschen. © Tomer Neuberg/dpa
USA Iran
Dieses offizielle Foto des Weißen Hauses, veröffentlicht am 28. Februar 2026 auf dem Account „White House X“, zeigt US-Vizepräsident JD Vance (Mitte), die Direktorin des Nationalen Nachrichtendienstes, Tulsi Gabbard (zweite von links), und US-Finanzminister Scott Bessent (rechts) im Lagezentrum in Washington, D.C. © AFP
Trump Iran
Ein weiteres offizielles Foto des Weißen Hauses zeigt Donald Trump im Gespräch mit Stabschefin Susie Wiles (rechts), während US-Außenminister Marco Rubio (Mitte) die Aktivitäten der „Operation Epic Fury“ gegen den Iran von einem nicht genannten Ort aus überwacht. „Chamenei, einer der bösartigsten Menschen der Geschichte, ist tot“, schrieb Trump später auf „Truth Social“. © AFP
Angriff auf den Iran - Israel
Was ist das Ziel der Operation Epic Fury (Einsatz Gewaltiger Zorn)? US-Präsident Trump begründet die Luftangriffe mit dem iranischen Atom- und Raketenprogramm und mit der iranischen Unterstützung für bewaffnete Milizen, wie etwa die Hisbollah im Libanon. Durch beides sieht Israel seine Existenz bedroht. Daneben will Trump aber auch die USA vor „direkten Bedrohungen“ durch den Iran schützen. © Leo Correa/dpa
Un-Sicherheitsrat
Der US-Angriff ruft die Vereinten Nationen auf den Plan: Der Sicherheitsrat ist zu einer Notfall-Sitzung zusammengekommen. UN-Generalsekretär António Guterres warnte die Botschafter, die Aktion berge die Gefahr, „eine Kette von Ereignissen auszulösen, die in der instabilsten Region der Welt niemand mehr kontrollieren kann“, wie die UN berichten. Israels Botschafter Danny Danon hatte die Angriffe als gerechtfertigt dargestellt und als einen notwendigen Akt, um eine existenzielle Bedrohung abzuwehren. © Spencer Platt/AFP
Minab-Mädchenschule
Das UN-Menschenrechtsbüro hat nach den Berichten über einen Angriff auf eine Mädchenschule im Iran mit fast 200 Toten eine umfassende Untersuchung verlangt. Nach Angaben einer Sprecherin könne es sich um ein Kriegsverbrechen handeln. Bei dem Angriff in Minab im Süden des Landes waren nach iranischen Angaben mindestens 168 Schülerinnen im Alter zwischen sieben und zwölf Jahren, 26 Lehrerinnen sowie vier Eltern ums Leben gekommen. Vertreter des israelischen Militärs hatten gesagt, ihnen seien keine Angriffe zu dem Zeitpunkt in der Region bekannt.  © Ali Najafi/AFP
Proteste in London
Weltweit gehen noch am ersten Abend des Iran-Kriegs Exil-Iranerinnen und -Iraner auf die Straßen und feiern den Tod von Ajatollah Chamenei. Dieses Bild zeigt eine Demonstration vor der iranischen botschaft in London. © Vuk Valcic/Imago
Angriff auf den Iran - Berlin
Auch auf dem Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor in Berlin gehen die Menschen spontan auf die Straße. © Christophe Gateau/dpa
Demo in der Türkei
Anders sieht es in der Türkei aus: Vor dem israelischen Konsulat in Istanbul machen Demonstranten Donald Trump und Israel für die Eskalation verantwortlich. Sie protestierten gegen den Angriff auf den Iran und die Tötung von Ajatollah Chamenei, indem sie eine US-Flagge verbrennen. © Ozan Kose/AFP
Angriff auf den Iran - Indien
578889050.jpg © Mukhtar Khan/dpa
Angriff auf den Iran - Dubai
Der Iran-Krieg zieht auch die arabischen Länder mit in den Konflikt hinein. Mit Hunderten Raketen und Drohnen greift der Iran seit Ende Februar unter anderem Kuwait, Katar, Bahrain, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate an. Hier steigt Rauch nach einem iranischen Drohnenangriff im Hafengebiet von Dubai auf. © Fatima Shbair/dpa
Angriff auf den Iran – Katar
Folgen der Rache des Iran: Die USA betreiben in al-Udeid eine Militärbasis. Die liegt im Fokus des Iran – allerdings befindet sich rund 30 Kilometer entfernt die Stadt Doha; und die wird kaum durch die Luftabwehr der US-Basis abgedeckt.  © dpa
Iran-Krieg - reaktionen
US-amerikanisch-israelische Luftschläge – Schockwellen in der gesamten Welt: Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet hätten Demonstranten im pakistanischen Karatschi vor dem Konsulat „Tod Amerika! Tod Israel!“ skandiert; Reuters-Reporter hätten Schüsse gehört und in den umliegenden Straßen Tränengas wahrgenommen. Die Nachrichtenagentur spricht von mindestens 23 getöteten Demonstranten; davon zehn im Hafen von Karatschi, wo Sicherheitskräfte des US-Konsulats gefeuert hätten auf Demonstrierende nach deren Durchbruch durch die äußere Mauer. Elf Menschen seien demnach in der nördlichen Stadt Skardu ums Leben gekommen – die Menge soll ein UN-Büro in Brand gesetzt haben; zwei Tote verzeichnet Reuters in Pakistans Hauptstadt Islamabad. © Imago
Weitere Bilder der Straßenschlachten, die sich in Teilen Pakistans nach dem US-Angriff auf den Iran ereigneten.
Explosionen im Iran, Beben in Pakistan: „Pakistans Westgrenzen befinden sich im Kriegszustand“, sagt Muzzammil Aslam gegenüber Arab News. Der Finanzminister der nordwestlichen Provinz Khyber Pakhtunkhwa an der Grenze zu Afghanistan fürchtet wirtschaftliche Verwerfungen, sollte der Iran seine Rachegelüste gegenüber dem Westen ausleben und damit den gesamten Nahen Osten in den Abgrund reißen. Die Wirtschaftskraft des Landes hängt an den Arbeitern in den Golfstaaten, die im Visier des Iran liegen und Anschläge auf ihre Energieindustrie befürchten müssen.  © dpa
Angriff auf den Iran - Irak
578899115.jpg © Hadi Mizban/dpa
Beirut
Der Iran-Krieg führt auch zu einer neuen Eskalation zwischen Israel und der Hisbollah. Die Schiiten-Miliz feuert als Reaktion auf die Tötung von Ajatollah Ali Chamenei Raketen in Richtung Israel ab. Daraufhin greift das israelische Militär zahlreiche Ziele im Libanon an, vor allem im Süden des Landes und in den Vororten der Hauptstadt Beirut (im Bild). Diese Gebiete gehören zum Einflussgebiet der Hisbollah. © AFP
Angriff gegen den Iran - Luftverkehr
Der Iran-Krieg legt zu Beginn auch den Flugverkehr teilweise lahm. Hier prüft ein Reisender die Abflugzeiten am internationalen Flughafen Beirut Rafik Hariri, da viele Fluggesellschaften nach den Angriffen auf den Iran ihre Flüge gestrichen haben.  © Hassan Ammar/dpa
Stra0ße von Hormus
Dieses Satellitenbild, aufgenommen von 2026 Planet Labs PBC am 2. März 2026, zeigt Rauchwolken, die nach einer Explosion im Hafen von Bandar Abbas an der Straße von Hormus von einem Schiff aufsteigen. Der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus, durch die ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggashandels läuft, ist weitgehend zum Erliegen gekommen.  © 2026 Planet Labs PBC/AFP

Update, 21:28 Uhr: Die Bundesregierung hat den tödlichen Angriff auf die Unifil-Mission im Libanon „aufs Schärfste“ verurteilt. „Die Verantwortlichen für den Angriff müssen zur Rechenschaft gezogen werden“, forderte das Auswärtige Amt am Samstag in einer Mitteilung im Onlinedienst X. Die Sicherheit der UN-Blauhelme müsse gewährleistet werden. Zugleich bekräftigte das Auswärtige Amt die Forderung, dass die pro-iranische Hisbollah-Miliz im Libanon ihre Waffen niederlegen müsse. Bei dem Angriff auf eine Unifil-Patrouille einen Tag nach dem Inkrafttreten einer Waffenruhe zwischen Israel und dem Libanon war am Samstag ein französischer Soldat getötet worden. Drei weitere französische Unifil-Soldaten wurden verletzt.

Iran-News: Teheran erhält „neue Vorschläge“ von den USA

Update, 19 Uhr: Im Ringen um eine Friedenslösung hat der Iran nach eigenen Angaben „neue Vorschläge“ von den USA erhalten. Die während des Aufenthalts des als Vermittler auftretenden pakistanischen Armeechefs in Teheran vorgelegten Vorschläge würden derzeit geprüft, erklärte der Oberste Nationale Sicherheitsrat des Iran am Samstag. Die Islamische Republik habe noch nicht geantwortet. Zugleich schlug das Gremium harte Töne an: Die iranische Verhandlungsdelegation werde „nicht den geringsten Kompromiss“ eingehen, zurückweichen oder Nachsicht zeigen. Vielmehr werde sie „mit all ihrer Kraft die Interessen der iranischen Nation verteidigen“.

Update, 16:57 Uhr: Die USA und der Iran haben im Ringen um ein Friedensabkommen nach iranischen Angaben noch keinen Termin für eine zweite Verhandlungsrunde vereinbart. „Bis wir uns nicht auf ein Rahmenwerk geeinigt haben, können wir kein Datum festlegen“, sagte der iranische Vize-Außenminister Said Chatibsadeh am Samstag bei einem diplomatischen Forum in der türkischen Provinz Antalya. „Wir hoffen, dass wir zum nächsten Schritt übergehen können, sobald wir das abgeschlossen haben.“ Weiter hieß es: „Wir wollen nicht in eine Verhandlung oder ein Treffen gehen, das zum Scheitern verurteilt ist und einen Vorwand für eine weitere Eskalationsrunde bieten könnte.“ Er betonte zugleich, der Iran sehe sich der Diplomatie verpflichtet.

Iran-News: Neuer Vorfall in der Straße von Hormus

Update, 14:05 Uhr: Iranische Kanonenboote haben nach Angaben einer britischen Behörde auf einen Tanker in der Straße von Hormus geschossen. Wie die britische Behörde für maritime Sicherheit (UKMTO) mitteilte, berichtete der Kapitän des Tankers von einem Angriff durch zwei Kanonenboote der Iranischen Revolutionsgarden rund 37 Kilometer nordöstlich von Oman. Ohne Vorwarnung hätten die Boote „auf den Tanker geschossen“. Der Tanker und die Besatzung sind demnach in Sicherheit, die Behörden ermitteln.

Update, 13:00 Uhr: Eigentlich warteten alle auf einen neuen Verhandlungstermin im Iran-Konflikt. Nun nimmt Teheran die Öffnung der Straße von Hormus zurück. Der Iran macht die USA für die Kehrtwende verantwortlich, weil sie an der Seeblockade festgehalten haben. Naheliegend ist, dass Trump den Iran seinerseits mit Vorwürfen überzieht, wie er es im Laufe des Krieges immer wieder gemacht hat. Trump hat für heute (15.00 Uhr MESZ) eine Pressekonferenz angekündigt. Zwar soll es da eigentlich nicht um den Iran gehen, aber er könnte sich dort auch zur neuen Entwicklung in dem Konflikt äußern und dürfte auf jeden Fall danach gefragt werden. 

Update, 11:45 Uhr: Nach nicht einmal 24 Stunden hat der Iran die Straße von Hormus wieder geschlossen. In einer Erklärung hieß es, der Iran habe einer kontrollierten Durchfahrt einer begrenzten Anzahl von Öltankern und Handelsschiffen durch die Straße von Hormus zugestimmt. Die USA hätten dagegen ihre Blockade fortgesetzt. Deshalb sei die Kontrolle über die Straße von Hormus wieder in den früheren Zustand zurückgekehrt: Die strategisch wichtige Meerenge unterliege der strengen Verwaltung und Kontrolle der Streitkräfte. Daran ändere sich nichts, solange die USA die uneingeschränkte Bewegungsfreiheit von Schiffen vom Iran zu ihrem Bestimmungsort und von ihrem Bestimmungsort zurück in den Iran nicht wiederherstellten.

Update, 10:25 Uhr: Der Iran macht die am Vortag angekündigte Öffnung der Straße von Hormus rückgängig. Das teilte das Hauptquartier der Streitkräfte laut Nachrichtenagentur Fars mit. Als Grund wird die anhaltende Blockade iranischer Häfen durch die USA angeführt.

News zum Iran-Krieg: Trump glaubt weiter an Deal

Update, 9:15 Uhr: Donald Trump rechnet in den nächsten Tagen mit einem Abkommen zwischen Iran und den USA. Die Gespräche liefen und würden über das Wochenende fortgesetzt, sagte er der Presse. Laut unbestätigten US-Medienberichten könnten die Unterhändler am Montag in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad zu einer neuen Verhandlungsrunde zusammenkommen. Ein konkreter Termin sei bislang nicht angesetzt, sagte ein ranghoher US-Beamter der Deutschen Presse-Agentur. Zugleich drohte er aber, die aktuelle Waffenruhe in dem Konflikt zu beenden, sollte bis zu ihrem Ablauf am Mittwoch keine Einigung erzielt werden. Zudem kündigte ⁠Trump an, die US-Blockade iranischer Häfen aufrechtzuerhalten.

Update, 18. April, 6:05 Uhr: Eine Gruppe von ​rund 20 Handelsschiffen hat den Versuch abgebrochen, die Straße von Hormus zu passieren. Schiffsbewegungsdaten ​zufolge sind die meisten Schiffe, darunter Containerschiffe, Massengutfrachter und Tanker, wieder umgekehrt. Der Grund dafür ⁠ist zurzeit unklar. Zu der Gruppe gehören auch drei Containerschiffe der französischen Reederei CMA CGM. Sie lehnte eine Stellungnahme ab. Die Schiffe waren Teil des ⁠bisher größten Schiffskonvois Richtung Straße von Hormus ‌seit Beginn des Iran-Krieges.

Update, 21:02 Uhr: Eine Friedensvereinbarung mit dem Iran ist nach den Worten von US-Präsident Donald Trump „sehr nah“. Es gebe bei den Gesprächen „überhaupt keine Knackpunkte“ mehr, sagte Trump am Freitag in einem Telefoninterview mit der Nachrichtenagentur AFP. „Wir sind sehr nah dran. Es sieht so aus, als ob es für alle sehr gut sein wird. Wir sind sehr nah dran, einen Deal zu haben.“ Trump verwies unter anderem auf die vom Iran angekündigte Öffnung der strategisch wichtigen Straße von Hormus. „Die Meerenge wird offen sein, sie ist schon offen“, sagte der Präsident. „Und die Dinge laufen sehr gut.“

Update, 16:28 Uhr: US-Präsident Donald Trump will die Seeblockade gegen den Iran trotz der angekündigten Öffnung der Straße von Hormus aufrechterhalten. Auf Truth Social jubelte er zunächst in Versalien: „Der Iran hat gerade verkündet, dass die Straße des Irans [sic] vollständig geöffnet und bereit für die Durchfahrt ist. Danke!“ Dennoch bleibt die Blockade für Schiffe mit einem iranischen Hafen als Start oder Ziel in Kraft – so lange, bis die Verhandlungen mit Teheran abgeschlossen sind, machte Trump auf seiner Plattform deutlich.

Update, 16:01 Uhr: Der Ölpreis ist nach der Ankündigung des Irans, die Straße von Hormus für Handelsschiffe zu öffnen, um mehr als zehn Prozent eingebrochen. Die Nordseesorte Brent fiel auf 89,11 Dollar pro Barrel, die US-Referenzsorte WTI verlor sogar 11,11 Prozent und sank auf 84,11 Dollar. Irans Außenminister Abbas Araghtschi hatte zuvor auf X mitgeteilt: „Die Durchfahrt für alle Handelsschiffe durch die Straße von Hormus ist für die verbleibende Zeit der Waffenruhe vollständig offen.“ Unklar blieb, ob er sich dabei auf die Waffenruhe zwischen dem Libanon und Israel oder jene zwischen dem Iran und den USA bezog, laut AFP.

Update, 15:03 Uhr: Die Straße von Hormus wird nicht länger durch den Iran blockiert. Das gab Außenminister Abbas Araghtschi auf X bekannt. Der Politiker schrieb: „Im Einklang mit dem Waffenstillstand im Libanon wird die Durchfahrt für alle Handelsschiffe durch die Straße von Hormus für die verbleibende Dauer des Waffenstillstands auf der bereits von der Häfen- und Schifffahrtsorganisation der Islamischen Republik Iran angekündigten koordinierten Route für vollständig geöffnet erklärt.“ Ob auch die USA ihre Blockade pausieren, ist noch unklar.

Derweil warnt die Linkspartei vor einer deutschen Beteiligung an einer militärischen Absicherung der Straße von Hormus. „Es wäre Wahnsinn, die Bundeswehr jetzt in einen heißen Krieg zu schicken“, sagte Linken-Chef Jan van Aken am Freitag der Nachrichtenagentur AFP in Berlin. Anstatt Minenräumboote und Seeaufklärer zu schicken, müsse sich Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) um diplomatische Initiativen bemühen.

Rubriklistenbild: © Alex Brandon/Asghar Besharati/dpa

Kommentare