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News-Ticker

Iran-Krieg: Neue Feuergefechte in der Straße von Hormus

News-Ticker zum Iran-Krieg: Trotz Waffenruhe und laufender Verhandlungen kommt es erneut zu gegenseitigen Angriffen. Auch Kuwait meldet Beschuss.

Dieser Ticker ist beendet. Aktuelle Informationen zur Lage rund um den Iran finden Sie in unserem neuen News-Ticker.

Update, 7:00 Uhr: Der Iran hält weiter an Kernforderungen fest. Teheran werde sich durch Trumps Rhetorik nicht von seinen „roten Linien“ abbringen lassen, schrieb Ebrahim Azizi in der Nacht auf X. Der Vorsitzende des Ausschusses für Nationale Sicherheit und Außenpolitik des iranischen Parlaments nannte drei rote Linien:

  1. das Recht auf Urananreicherung
  2. die Kontrolle über die für den globalen Öl- und Gashandel wichtige Straße von Hormus
  3. die Aufhebung der Sanktionen

„Offensichtlich sucht Trump nach einem Ausweg aus dieser strategischen Sackgasse und wechselt dabei zwischen Drohungen und Appellen zu einer Einigung“, so Azizi weiter. Der Politiker ist – soweit bekannt – nicht direkt in die Verhandlungen mit den USA eingebunden.

Israel und USA attackieren Mullah-Regime – Bilder aus dem Iran-Krieg

Rauchsäule in teheran
Der Iran-Krieg beginnt am 28. Februar 2026 mit Angriffen aus Israel und den USA auf Teheran. Noch am ersten Tag wird auch Irans oberster Führer Ajatollah Ali Chamenei getötet. Seit dem Angriff hat sich der Konflikt auf die gesamte Golfregion ausgeweitet. © AFP
Iran-Krieg - Iran
Immer wieder schlagen Raketen in der iranischen Hauptstadt Teheran und der Umgebung ein. Die Menschen vor Ort berichten von zitternden Fenstern, in sozialen Medien kursieren Bilder von Rauchschwaden. In Teheran leben rund 15 Millionen Menschen.  © Vahid Salemi/dpa
Angriff auf den Iran - Iran
Präzisionsschläge auf relevante militärische Ziele – erstmals auch mit Drohnen, die von den Shaheds kopiert worden sind: „LUCAS kostet etwa 35.000 US-Dollar pro Plattform und ist ein kostengünstiges, skalierbares System, das modernste Fähigkeiten zu einem Bruchteil der Kosten herkömmlicher US-Langstreckensysteme mit vergleichbarer Wirkung bietet“, sagt der Marineoffizier Tim Hawkins gegenüber dem Magazin The War Zone (TWZ). US-Präsident Trump hat sich für den Angriff gegen den Iran vermutlich von den Waffen seines Gegners inspirieren lassen: Erstmals haben die USA Kamikaze-Drohnen eingesetzt, veröffentlicht das „US Central Command“ (CENTCOM).  © dpa
Angriff auf den Iran - U.S. Navy
Die Angriffe gehen ohne Unterlass weiter. Dieses Standbild aus einem vom U.S. Central Command zur Verfügung gestellten Video zeigt den Start einer Rakete von einem Schiff der U.S. Navy zur Unterstützung der Operation „Epic Fury“. © dpa
Raketenabwehrsystem Iron Dome
Der Iran antwortet mit Gegenangriffen auf Israel. Das israelische Raketenabwehrsystem Iron Dome fängt zahlreiche Geschosse ab. Über Tel Aviv kommt es zu entsprechenden Explosionen. © Jack Guez/AFP
Angriff auf den Iran - Israel
Auch am Tag feuert das israelische Luftabwehrsystem, um Raketen während eines iranischen Angriffs abzufangen. © Ohad Zwigenberg/dpa
Angriff auf den Iran - Tel Aviv
Dennoch kommt Israel nicht ungeschoren davon. Hier verbinden Rettungskräfte einen verwundeten Mann und leisten erste Hilfe am Ort eines direkten Einschlags einer iranischen Rakete in Tel Aviv. © Tomer Neuberg/dpa
Angriff auf den Iran - Tel Aviv
An einer anderen Stelle in Tel Aviv ist ein Feuerwehrmann dabei, ein brennendes Auto zu löschen. © Tomer Neuberg/dpa
USA Iran
Dieses offizielle Foto des Weißen Hauses, veröffentlicht am 28. Februar 2026 auf dem Account „White House X“, zeigt US-Vizepräsident JD Vance (Mitte), die Direktorin des Nationalen Nachrichtendienstes, Tulsi Gabbard (zweite von links), und US-Finanzminister Scott Bessent (rechts) im Lagezentrum in Washington, D.C. © AFP
Trump Iran
Ein weiteres offizielles Foto des Weißen Hauses zeigt Donald Trump im Gespräch mit Stabschefin Susie Wiles (rechts), während US-Außenminister Marco Rubio (Mitte) die Aktivitäten der „Operation Epic Fury“ gegen den Iran von einem nicht genannten Ort aus überwacht. „Chamenei, einer der bösartigsten Menschen der Geschichte, ist tot“, schrieb Trump später auf „Truth Social“. © AFP
Angriff auf den Iran - Israel
Was ist das Ziel der Operation Epic Fury (Einsatz Gewaltiger Zorn)? US-Präsident Trump begründet die Luftangriffe mit dem iranischen Atom- und Raketenprogramm und mit der iranischen Unterstützung für bewaffnete Milizen, wie etwa die Hisbollah im Libanon. Durch beides sieht Israel seine Existenz bedroht. Daneben will Trump aber auch die USA vor „direkten Bedrohungen“ durch den Iran schützen. © Leo Correa/dpa
Un-Sicherheitsrat
Der US-Angriff ruft die Vereinten Nationen auf den Plan: Der Sicherheitsrat ist zu einer Notfall-Sitzung zusammengekommen. UN-Generalsekretär António Guterres warnte die Botschafter, die Aktion berge die Gefahr, „eine Kette von Ereignissen auszulösen, die in der instabilsten Region der Welt niemand mehr kontrollieren kann“, wie die UN berichten. Israels Botschafter Danny Danon hatte die Angriffe als gerechtfertigt dargestellt und als einen notwendigen Akt, um eine existenzielle Bedrohung abzuwehren. © Spencer Platt/AFP
Minab-Mädchenschule
Das UN-Menschenrechtsbüro hat nach den Berichten über einen Angriff auf eine Mädchenschule im Iran mit fast 200 Toten eine umfassende Untersuchung verlangt. Nach Angaben einer Sprecherin könne es sich um ein Kriegsverbrechen handeln. Bei dem Angriff in Minab im Süden des Landes waren nach iranischen Angaben mindestens 168 Schülerinnen im Alter zwischen sieben und zwölf Jahren, 26 Lehrerinnen sowie vier Eltern ums Leben gekommen. Vertreter des israelischen Militärs hatten gesagt, ihnen seien keine Angriffe zu dem Zeitpunkt in der Region bekannt.  © Ali Najafi/AFP
Proteste in London
Weltweit gehen noch am ersten Abend des Iran-Kriegs Exil-Iranerinnen und -Iraner auf die Straßen und feiern den Tod von Ajatollah Chamenei. Dieses Bild zeigt eine Demonstration vor der iranischen botschaft in London. © Vuk Valcic/Imago
Angriff auf den Iran - Berlin
Auch auf dem Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor in Berlin gehen die Menschen spontan auf die Straße. © Christophe Gateau/dpa
Demo in der Türkei
Anders sieht es in der Türkei aus: Vor dem israelischen Konsulat in Istanbul machen Demonstranten Donald Trump und Israel für die Eskalation verantwortlich. Sie protestierten gegen den Angriff auf den Iran und die Tötung von Ajatollah Chamenei, indem sie eine US-Flagge verbrennen. © Ozan Kose/AFP
Angriff auf den Iran - Indien
578889050.jpg © Mukhtar Khan/dpa
Angriff auf den Iran - Dubai
Der Iran-Krieg zieht auch die arabischen Länder mit in den Konflikt hinein. Mit Hunderten Raketen und Drohnen greift der Iran seit Ende Februar unter anderem Kuwait, Katar, Bahrain, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate an. Hier steigt Rauch nach einem iranischen Drohnenangriff im Hafengebiet von Dubai auf. © Fatima Shbair/dpa
Angriff auf den Iran – Katar
Folgen der Rache des Iran: Die USA betreiben in al-Udeid eine Militärbasis. Die liegt im Fokus des Iran – allerdings befindet sich rund 30 Kilometer entfernt die Stadt Doha; und die wird kaum durch die Luftabwehr der US-Basis abgedeckt.  © dpa
Iran-Krieg - reaktionen
US-amerikanisch-israelische Luftschläge – Schockwellen in der gesamten Welt: Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet hätten Demonstranten im pakistanischen Karatschi vor dem Konsulat „Tod Amerika! Tod Israel!“ skandiert; Reuters-Reporter hätten Schüsse gehört und in den umliegenden Straßen Tränengas wahrgenommen. Die Nachrichtenagentur spricht von mindestens 23 getöteten Demonstranten; davon zehn im Hafen von Karatschi, wo Sicherheitskräfte des US-Konsulats gefeuert hätten auf Demonstrierende nach deren Durchbruch durch die äußere Mauer. Elf Menschen seien demnach in der nördlichen Stadt Skardu ums Leben gekommen – die Menge soll ein UN-Büro in Brand gesetzt haben; zwei Tote verzeichnet Reuters in Pakistans Hauptstadt Islamabad. © Imago
Weitere Bilder der Straßenschlachten, die sich in Teilen Pakistans nach dem US-Angriff auf den Iran ereigneten.
Explosionen im Iran, Beben in Pakistan: „Pakistans Westgrenzen befinden sich im Kriegszustand“, sagt Muzzammil Aslam gegenüber Arab News. Der Finanzminister der nordwestlichen Provinz Khyber Pakhtunkhwa an der Grenze zu Afghanistan fürchtet wirtschaftliche Verwerfungen, sollte der Iran seine Rachegelüste gegenüber dem Westen ausleben und damit den gesamten Nahen Osten in den Abgrund reißen. Die Wirtschaftskraft des Landes hängt an den Arbeitern in den Golfstaaten, die im Visier des Iran liegen und Anschläge auf ihre Energieindustrie befürchten müssen.  © dpa
Angriff auf den Iran - Irak
578899115.jpg © Hadi Mizban/dpa
Beirut
Der Iran-Krieg führt auch zu einer neuen Eskalation zwischen Israel und der Hisbollah. Die Schiiten-Miliz feuert als Reaktion auf die Tötung von Ajatollah Ali Chamenei Raketen in Richtung Israel ab. Daraufhin greift das israelische Militär zahlreiche Ziele im Libanon an, vor allem im Süden des Landes und in den Vororten der Hauptstadt Beirut (im Bild). Diese Gebiete gehören zum Einflussgebiet der Hisbollah. © AFP
Angriff gegen den Iran - Luftverkehr
Der Iran-Krieg legt zu Beginn auch den Flugverkehr teilweise lahm. Hier prüft ein Reisender die Abflugzeiten am internationalen Flughafen Beirut Rafik Hariri, da viele Fluggesellschaften nach den Angriffen auf den Iran ihre Flüge gestrichen haben.  © Hassan Ammar/dpa
Stra0ße von Hormus
Dieses Satellitenbild, aufgenommen von 2026 Planet Labs PBC am 2. März 2026, zeigt Rauchwolken, die nach einer Explosion im Hafen von Bandar Abbas an der Straße von Hormus von einem Schiff aufsteigen. Der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus, durch die ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggashandels läuft, ist weitgehend zum Erliegen gekommen.  © 2026 Planet Labs PBC/AFP

Iran-Krieg: Revolutionsgarden greifen US-Stützpunkt an

Update, 5:50 Uhr: Die iranischen Revolutionsgarden greifen ‌einem Agenturbericht zufolge einen US-Luftwaffenstützpunkt an. Der Angriff sei um 04.50 Uhr ⁠Ortszeit als Reaktion auf einen US-Angriff nahe dem Flughafen von Bandar Abbas erfolgt, meldete die iranische Nachrichtenagentur Tasnim. Die Revolutionsgarden warnen, jede „weitere Aggression“ werde jeweils eine „entschlossenere“ Antwort nach sich ziehen.

Iran-Krieg: Kuwait meldet neuen Angriff mit Raketen und Drohnen

Update, 5:40 Uhr: Der Golfstaat Kuwait wird von Raketen und Drohnen angegriffen. Die Luftabwehr sei im Einsatz, die Attacken abzuwehren, teilte das Militär des Landes am frühen Morgen auf der Plattform X mit. Zu möglichen Schäden und Opfern gab es zunächst keine Informationen. Woher der Beschuss erfolgte, wurde zunächst ebenfalls nicht mitgeteilt.

Iran-Krieg: US-Militär startet neue Angriffe

Update, 28. Mai, 5:15 Uhr: Das US-Militär hat nahe der Straße von Hormus eine iranische Stellung angegriffen, von der aus Drohnen gesteuert wurden. Zudem seien vier Drohnen abgeschossen worden, die eine Bedrohung für die USA darstellten, erklärte ein US-Beamter. Die angegriffene Stellung in der Stadt Bandar Abbas sei gerade dabei gewesen, eine fünfte Drohne abzufeuern. „Diese Maßnahmen waren zurückhaltend, rein defensiv und darauf ausgerichtet, die Waffenruhe aufrechtzuerhalten“, hieß es weiter. 

Die USA bestätigen einen Angriff auf eine iranische Stellung. (Symbolbild)

Update, 20:35 Uhr: Israel hat ein großes Gebiet im Süden des Libanon zur „Kampfzone“ erklärt. Die israelische Armee rief die Bewohner von Ortschaften südlich des Sahrani-Flusses am Mittwoch auf, „sich in Sicherheit zu bringen, da alle Gebiete südlich des Flusses als Kampfzone gelten“. Der Fluss verläuft rund 40 Kilometer nördlich der israelisch-libanesischen Grenze. Der israelische Armeesprecher Avichay Adraee warf der pro-iranischen Hisbollah wiederholte Verstöße gegen die seit Mitte April geltende Waffenruhe zwischen Israel und dem Libanon vor. Israels Militär werde „mit aller Härte“ gegen die Miliz vorgehen.

Update, 19:05 Uhr: Aus der Sicht von Donald Trump ist der Verhandlungsstand zu einem möglichen Ende des Iran-Kriegs noch nicht zufriedenstellend. In einer Sitzung seines Kabinetts im Weißen Haus sagte der US-Präsident, der Iran sei sehr entschlossen: „Sie wollen unbedingt ein Abkommen schließen.“ Die US-Regierung sei damit aber nicht „zufrieden“, werde es aber später sein. Trump erneuerte die Drohung, dass man entweder einen Deal abschließen oder weiter kämpfen werde – er sprach davon, dann „die Sache zu Ende“ zu bringen.

Update, 18:04 Uhr: Erneut kam es im Laufe des Tages zu schweren israelischen Luftangriffen im Süden und im Osten des Libanons. Im Gebiet um die Stadt Nabatija und in der umliegenden Region kam es libanesischen Sicherheitskreisen zufolge wieder zu heftigen Angriffen. Die staatliche Nachrichtenagentur NNA berichtete weiter von mehreren Angriffen auch im Osten des Landes.

In Gebieten nahe der antiken Stadt Baalbek wurden mindestens sieben Luftangriffe gemeldet. Zu genauen Opferzahlen gab es zunächst keine offiziellen Angaben. Gestern wurden nach Behördenangaben bei israelischen Angriffen 31 Menschen im Libanon getötet.

Iran-Krieg: Israel ruft zu Evakuierungen im Libanon auf

Update, 16:35 Uhr: Israels Armee hat erstmals seit Verkündung der Waffenruhe im Konflikt mit der Hisbollah im Libanon fast alle Einwohner der Küstenstadt Tyrus und umliegender Orte zur Flucht aufgerufen. Israel werde dort gegen die Hisbollah vorgehen, teilte ein Militärsprecher in arabischer Sprache auf X mit. Grund seien die Angriffe der vom Iran unterstützten Miliz auf Israel. 

Der Sprecher forderte die Menschen auf, sich nördlich des Sahrani-Flusses zu begeben, der etwa 40 Kilometer von der israelisch-libanesischen Grenze verläuft. Israels Armee veröffentlicht ähnliche Fluchtaufforderungen vor anstehenden Angriffen derzeit häufig, betroffen sind meist Dörfer. Nicht betroffen von der jüngsten Warnung ist eine von Christen bewohnte Gegend in der Stadt.

Iran-Krieg: Mullah-Regime rechnet mit weiteren „Operationen“ der USA und Israel

Update, 15:30 Uhr: Die USA und Israel wollen nach Darstellung Teherans weiterhin die Führung des Iran stürzen. „Der Feind“ verfolge nun mit anderen Mitteln das Ziel, das er zu Beginn des Iran-Krieges „offen verkündet“ habe, das er aber durch militärische Mittel „nicht erreichen konnte“, hieß es in einer am Mittwoch vom iranischen Staatsfernsehen verbreiteten Erklärung des Geheimdienstministeriums.

Das Ministerium erklärte weiter, es habe Hinweise darauf erhalten, dass die USA und Israel versuchen würden, den „wirtschaftlichen Druck zu verstärken“, religiöse und ethnische Gruppen zu spalten sowie Sabotageakte und andere „terroristische Operationen“ auszuführen. Dazu würden im großen Stil „Waffen, Munition und illegale Kommunikationsmittel, insbesondere Starlink-Geräte“ für den Zugang zum Internet per Satellit geschmuggelt.

Update, 11:40 Uhr: Ein erneutes Aufflammen des Krieges zwischen dem Iran und den USA ist nach Einschätzung eines Vertreters der iranischen Revolutionsgarden unwahrscheinlich. „Die Wahrscheinlichkeit eines Krieges ist gering wegen der Schwäche des Feindes“, sagte Mohammed Achbarsadeh, ein ranghoher Vertreter der Marine der Revolutionsgarden, laut der Nachrichtenagentur Tasnim am Mittwoch vor dem Hintergrund der diplomatischen Verhandlungen über ein Ende des Krieges.

Zugleich betonte er die anhaltende Kampfbereitschaft des Iran: „Die Streitkräfte halten sich bereit, mit vollen Magazinen.“ „Das Gebiet von Tschabahar bis Mahschahr“ an der Südküste des Iran könne „in einen Friedhof für Aggressoren“ verwandelt werden, sagte er.

Iran-Krieg: Hamas-Chef bei israelischem Angriff getötet

Update, 9:15 Uhr: Etwa anderthalb Wochen nach dem tödlichen Angriff auf den Chef des bewaffneten Arms der radikalislamischen Palästinenserorganisation Hamas hat Israel nach offiziellen Angaben auch dessen mutmaßlichen Nachfolger im Gazastreifen getötet. Mohammed Odeh, Kommandeur der Essedin-al-Kassam-Brigaden in dem Palästinensergebiet, sei „eliminiert“ worden, erklärte Verteidigungsminister Israel Katz am Mittwoch. Die Hamas bestätigte Odehs Tod zunächst nicht.

Verteidigungsminister Katz erklärte im Onlinedienst X, Odeh sei bei einem Angriff am Dienstag zu seinen Mitstreitern „in die Tiefen der Hölle geschickt“ worden. Auch im Namen von Regierungschef Benjamin Netanjahu gratuliere er der Armee und dem Geheimdienst Shin Bet zu der „brillanten Ausführung“. Katz fügte hinzu: „Wir haben uns verpflichtet, jeden auszuschalten, der das Massaker vom 7. Oktober angeführt hat, und genau das werden wir tun.“

Iran-Krieg: Israel verschärft Angriffe im Libanon

Update vom 27. Mai, 05:25 Uhr: Bei israelischen Angriffen auf Ziele im Libanon sind nach Angaben der Regierung in Beirut am Dienstag mehr als 30 Menschen getötet worden. Es habe mindestens 31 Todesopfer gegeben, teilte am Abend das libanesische Gesundheitsministerium mit. Unter ihnen seien vier Kinder und drei Frauen. Etwa 40 Menschen seien zudem verletzt worden. Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu hatte am Montagabend eine nochmalige Verstärkung der Militäroffensive gegen die pro-iranische Hisbollah-Miliz im Libanon angekündigt.

Update, 22:01 Uhr: Nach der jüngsten Tötung des militärischen Führers der Hamas im Gazastreifen hat Israel eigenen Angaben zufolge nun auch dessen Nachfolger angegriffen. Mohammed Odeh sei einer der Drahtzieher des Terrorüberfalls vom 7. Oktober 2023, hieß es in einer gemeinsamen Erklärung von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und Verteidigungsminister Israel Katz am Abend. „Odeh war für die Ermordung, Entführung und Verwundung zahlreicher israelischer Bürger verantwortlich.“

Aus Israel und dem Gazastreifen gab es zunächst keine Angaben dazu, ob Odeh tatsächlich getroffen oder gar getötet wurde. Aus medizinischen Kreisen im Gazastreifen hieß es allerdings, dass bei einem israelischen Angriff auf ein Haus in der Stadt Gaza mehrere Menschen ums Leben gekommen seien. Zudem habe es dabei mehrere Verletzte gegeben. Es war zunächst aber unklar, ob es sich bei dem Luftschlag um den Angriff auf Odeh handelte.

Update, 21:02 Uhr: Drei Monate nach Beginn des Iran-Kriegs haben die Behörden des Landes das Internet teilweise wiederhergestellt. Vizepräsident Mohammed Resa Aref erklärte am Dienstag auf X, die Regierung erfülle damit „die Forderungen der Iraner“. Dies sei der „erste Schritt in Richtung eines freien und regulierten Zugangs“ zum Internet. Seit Beginn der Angriffe Israels und der USA Ende Februar war das Netz im Iran blockiert gewesen. Auch die staatlichen Nachrichtenagenturen Irna und Fars erklärten, dass Nutzer von Festnetzanschlüssen jetzt wieder vollen Zugang zum Internet hätten.

Iran-Krieg: Israels Armee beginnt neue Bodenoffensive im Süden des Libanon

Update, 18:31 Uhr: Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben mit einer Bodenoffensive nördlich der sogenannten gelben Linie im Süden des Libanon begonnen. Das Militär „operiert gezielt jenseits der ersten Verteidigungslinie, um direkte Bedrohungen für die Bürger des Staates Israel und die israelischen Soldaten“ zu beseitigen, sagte ein Armeevertreter am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP. Konkrete Angaben zu den Standorten der Soldaten machte er nicht.

Zuvor hatten israelische Medien über Aktivitäten der Soldaten nördlich der „gelben Linie“ berichtet. Damit meint die israelische Armee die Abgrenzung zu einer Art Pufferzone im Süden des Libanon, die rund zehn Kilometer hinter der Grenze liegt. Innerhalb dieser Zone sind israelische Truppen stationiert, eine Rückkehr der von dort geflohenen Bevölkerung ist untersagt.

Iran-Krieg: Teheran wirft „US-Regime“ Verletzung des Waffenstillstands vor

Update, 15:05 Uhr: Das iranische Außenministerium hat den USA in einer Stellungnahme vorgeworfen, den Waffenstillstand durch Angriffe in der südiranischen Provinz Hormozgan verletzt zu haben. „Die Vereinigten Staaten haben in den vergangenen 48 Stunden in der Region Hormozgan eine grobe Verletzung des Waffenstillstands begangen … Der Iran macht das US-Regime für alle Folgen verantwortlich, die sich aus diesen aggressiven und ungerechtfertigten Handlungen ergeben“, heißt es in der Erklärung.

Update, 13:20 Uhr: China hat die beteiligten Kriegsparteien dazu aufgerufen, die Waffenruhe im Iran-Krieg einzuhalten. „Wir fordern die betroffenen Parteien nachdrücklich auf, ihren Verpflichtungen zur Waffenruhe nachzukommen, Streitigkeiten auf friedlichem Wege beizulegen … und die rasche Wiederherstellung des Friedens zu fördern“, erklärte die Sprecherin des Außenministeriums, Mao Ning, auf einer Pressekonferenz. Zuvor hatten die USA Ziele im Iran angegriffen, während der Iran mitteilte, eine US-Drohne abgeschossen zu haben.

Iran-Krieg: Teheran fordert Freigabe von Vermögenswerten

Erstmeldung: Der Iran fordert im Rahmen eines möglichen Abkommens mit den USA offenbar die Freigabe von 24 Milliarden Dollar an eingefrorenen Geldern. Das berichtete die halbstaatliche iranische Nachrichtenagentur Tasnim unter Berufung auf eine dem iranischen Verhandlungsteam nahestehende Quelle. Demnach soll nach Teherans Vorstellung die Hälfte dieses Betrags – 12 Milliarden US-Dollar – bereits bei der Bekanntgabe einer Absichtserklärung freigegeben werden. Der verbleibende Betrag sei dann innerhalb von 60 Tagen freizugeben.

Rubriklistenbild: © ---/kyodo/dpa

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