Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

News im Ticker

Iran-Krieg aktuell: USA starten nächste Angriffswelle auf militärische Ziele im Iran

News zur aktuellen Lage im Iran-Krieg: Trump will das Mullah-Regime mit weiteren Angriffen auf das Land an den Verhandlungstisch zurückzwingen. Der Ticker.

Update, 16. Juli, 7:05 Uhr: US-Präsident Donald Trump ⁠rechnet ‌nach eigenen Angaben im militärischen Konflikt mit dem Iran mit einem raschen Erfolg. „Wir werden den Iran bald besiegt haben. Sie werden sehr bald ‌besiegt sein“, sagt Trump bei einer Veranstaltung im Bundesstaat Pennsylvania. Die Führung in Teheran wolle unbedingt eine Übereinkunft erzielen. „Wir werden ⁠sehen, ob wir uns mit ihnen einigen oder ob wir es einfach zu Ende bringen“, erklärt er weiter.

Seit neuerlichen iranischen Attacken auf Schiffe in der Straße von Hormus dauern Gegenschläge von Trumps USA an.

Update, 21:40 Uhr: Das US-Militär hat nach eigenen Angaben die zweite Angriffswelle des Tages gegen den Iran gestartet. Diese habe um 15.00 US-Ostküstenzeit (21.00 Uhr deutscher Zeit) begonnen, teilte das zuständige Regionalkommando des US-Militärs Centcom auf der Plattform X mit. Die Angriffe richten sich demnach gegen militärische Fähigkeiten des Irans, die dafür genutzt worden seien, Handelsschiffe in der Straße von Hormus zu bedrohen. Eine ähnliche Begründung hatte das US-Militär auch für Angriffe in den vergangenen Tagen gegeben. 

US-Präsident Donald Trump hatte dem Iran jüngst einmal mehr mit Angriffen auf zivile Infrastruktur gedroht. Auf die Frage einer Journalistin, ob er dem Iran ein Ultimatum gebe, bevor das US-Militär mit Bombenangriffen auf Brücken beginnen würde, sagte Trump nun: „Ich mag es nicht, Fristen zu setzen.“

Update, 15. Juli, 5:45 Uhr: US-Präsident Donald Trump hat dem Iran mit Angriffen auf die zivile Infrastruktur des Landes gedroht. Nächste Woche würden alle Kraftwerke und Brücken zerstört, „es sei denn, sie kommen an den Verhandlungstisch und verhandeln“, sagte er in einem Interview des US-Senders Fox News. Trump kündigte weitere heftige Angriffe an. Die Attacken würden weitergehen, „bis ich sage, dass es genug ist“. Trump hatte vergangene Woche die seit April geltende Waffenruhe mit dem Iran für beendet erklärt und weitere harte Angriffe angekündigt. 

Iran-Krieg aktuell: Kuwait meldet erneut Angriffe aus dem Iran – Warnsirenen auch in Bahrain

Update, 21:05 Uhr: Kuwait hat erneute Angriffe aus dem Iran gemeldet. Die Flugabwehr fange Raketen und Drohnen ab, teilten die Streitkräfte des Golfstaats mit. Explosionen im Land stammten von den Abwehreinsätzen, hieß es. Einwohner wurden wie zuvor aufgerufen, sich keinen Trümmerteilen zu nähern und diese auch nicht anzufassen oder zu fotografieren. Auch in Bahrain ertönten wieder die Warnsirenen. Bürger wurden aufgerufen, Anweisungen der Behörden zu befolgen und sich in Sicherheit zu begeben, wie das Innenministerium mitteilte.

Update, 16:19 Uhr: Die US-Armee hat ihre Angriffe auf den Iran am Dienstag mit unverminderter Härte fortgesetzt und hat nach Angaben beider Seiten unter anderem die Stadt Buschehr mit dem einzigen aktiven Atomkraftwerk der Islamischen Republik angegriffen. Die Revolutionsgarden reagierten mit Angriffen auf US-Ziele unter anderem in Bahrain. Zudem wurden im Bereich der Straße von Hormus erneut Tanker angegriffen. Die USA wollten ihre Seeblockade gegen iranische Häfen am Abend gegen 22.00 Uhr MESZ wieder aufnehmen.

Die US-Armee hatte zuvor die dritte Nacht in Folge Angriffe auf den Iran gestartet. Der Einsatz habe rund fünf Stunden gedauert, teilte das US-Regionalkommando Centcom mit. Dabei seien „militärische Ziele“ in südiranischen Hafenstädten ins Visier genommen worden. Unter anderem griff die Armee nach eigenen Angaben Verteidigungssysteme sowie Drohnen- und Raketenanlagen an. Vier Stellen in der Hafenstadt Buschehr seien gegen Mittag (Ortszeit) „von feindlichen Geschossen getroffen“ worden, erklärten die iranischen Behörden. Nahe der an der Straße von Hormus gelegenen Hafenstadt Bandar Abbas waren laut der iranischen Nachrichtenagentur Irna Explosionen zu hören.

Israel und USA attackieren Mullah-Regime – Bilder aus dem Iran-Krieg

Rauchsäule in teheran
Der Iran-Krieg beginnt am 28. Februar 2026 mit Angriffen aus Israel und den USA auf Teheran. Noch am ersten Tag wird auch Irans oberster Führer Ajatollah Ali Chamenei getötet. Seit dem Angriff hat sich der Konflikt auf die gesamte Golfregion ausgeweitet. © AFP
Iran-Krieg - Iran
Immer wieder schlagen Raketen in der iranischen Hauptstadt Teheran und der Umgebung ein. Die Menschen vor Ort berichten von zitternden Fenstern, in sozialen Medien kursieren Bilder von Rauchschwaden. In Teheran leben rund 15 Millionen Menschen.  © Vahid Salemi/dpa
Angriff auf den Iran - Iran
Präzisionsschläge auf relevante militärische Ziele – erstmals auch mit Drohnen, die von den Shaheds kopiert worden sind: „LUCAS kostet etwa 35.000 US-Dollar pro Plattform und ist ein kostengünstiges, skalierbares System, das modernste Fähigkeiten zu einem Bruchteil der Kosten herkömmlicher US-Langstreckensysteme mit vergleichbarer Wirkung bietet“, sagt der Marineoffizier Tim Hawkins gegenüber dem Magazin The War Zone (TWZ). US-Präsident Trump hat sich für den Angriff gegen den Iran vermutlich von den Waffen seines Gegners inspirieren lassen: Erstmals haben die USA Kamikaze-Drohnen eingesetzt, veröffentlicht das „US Central Command“ (CENTCOM).  © dpa
Angriff auf den Iran - U.S. Navy
Die Angriffe gehen ohne Unterlass weiter. Dieses Standbild aus einem vom U.S. Central Command zur Verfügung gestellten Video zeigt den Start einer Rakete von einem Schiff der U.S. Navy zur Unterstützung der Operation „Epic Fury“. © dpa
Raketenabwehrsystem Iron Dome
Der Iran antwortet mit Gegenangriffen auf Israel. Das israelische Raketenabwehrsystem Iron Dome fängt zahlreiche Geschosse ab. Über Tel Aviv kommt es zu entsprechenden Explosionen. © Jack Guez/AFP
Angriff auf den Iran - Israel
Auch am Tag feuert das israelische Luftabwehrsystem, um Raketen während eines iranischen Angriffs abzufangen. © Ohad Zwigenberg/dpa
Angriff auf den Iran - Tel Aviv
Dennoch kommt Israel nicht ungeschoren davon. Hier verbinden Rettungskräfte einen verwundeten Mann und leisten erste Hilfe am Ort eines direkten Einschlags einer iranischen Rakete in Tel Aviv. © Tomer Neuberg/dpa
Angriff auf den Iran - Tel Aviv
An einer anderen Stelle in Tel Aviv ist ein Feuerwehrmann dabei, ein brennendes Auto zu löschen. © Tomer Neuberg/dpa
USA Iran
Dieses offizielle Foto des Weißen Hauses, veröffentlicht am 28. Februar 2026 auf dem Account „White House X“, zeigt US-Vizepräsident JD Vance (Mitte), die Direktorin des Nationalen Nachrichtendienstes, Tulsi Gabbard (zweite von links), und US-Finanzminister Scott Bessent (rechts) im Lagezentrum in Washington, D.C. © AFP
Trump Iran
Ein weiteres offizielles Foto des Weißen Hauses zeigt Donald Trump im Gespräch mit Stabschefin Susie Wiles (rechts), während US-Außenminister Marco Rubio (Mitte) die Aktivitäten der „Operation Epic Fury“ gegen den Iran von einem nicht genannten Ort aus überwacht. „Chamenei, einer der bösartigsten Menschen der Geschichte, ist tot“, schrieb Trump später auf „Truth Social“. © AFP
Angriff auf den Iran - Israel
Was ist das Ziel der Operation Epic Fury (Einsatz Gewaltiger Zorn)? US-Präsident Trump begründet die Luftangriffe mit dem iranischen Atom- und Raketenprogramm und mit der iranischen Unterstützung für bewaffnete Milizen, wie etwa die Hisbollah im Libanon. Durch beides sieht Israel seine Existenz bedroht. Daneben will Trump aber auch die USA vor „direkten Bedrohungen“ durch den Iran schützen. © Leo Correa/dpa
Un-Sicherheitsrat
Der US-Angriff ruft die Vereinten Nationen auf den Plan: Der Sicherheitsrat ist zu einer Notfall-Sitzung zusammengekommen. UN-Generalsekretär António Guterres warnte die Botschafter, die Aktion berge die Gefahr, „eine Kette von Ereignissen auszulösen, die in der instabilsten Region der Welt niemand mehr kontrollieren kann“, wie die UN berichten. Israels Botschafter Danny Danon hatte die Angriffe als gerechtfertigt dargestellt und als einen notwendigen Akt, um eine existenzielle Bedrohung abzuwehren. © Spencer Platt/AFP
Minab-Mädchenschule
Das UN-Menschenrechtsbüro hat nach den Berichten über einen Angriff auf eine Mädchenschule im Iran mit fast 200 Toten eine umfassende Untersuchung verlangt. Nach Angaben einer Sprecherin könne es sich um ein Kriegsverbrechen handeln. Bei dem Angriff in Minab im Süden des Landes waren nach iranischen Angaben mindestens 168 Schülerinnen im Alter zwischen sieben und zwölf Jahren, 26 Lehrerinnen sowie vier Eltern ums Leben gekommen. Vertreter des israelischen Militärs hatten gesagt, ihnen seien keine Angriffe zu dem Zeitpunkt in der Region bekannt.  © Ali Najafi/AFP
Proteste in London
Weltweit gehen noch am ersten Abend des Iran-Kriegs Exil-Iranerinnen und -Iraner auf die Straßen und feiern den Tod von Ajatollah Chamenei. Dieses Bild zeigt eine Demonstration vor der iranischen botschaft in London. © Vuk Valcic/Imago
Angriff auf den Iran - Berlin
Auch auf dem Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor in Berlin gehen die Menschen spontan auf die Straße. © Christophe Gateau/dpa
Demo in der Türkei
Anders sieht es in der Türkei aus: Vor dem israelischen Konsulat in Istanbul machen Demonstranten Donald Trump und Israel für die Eskalation verantwortlich. Sie protestierten gegen den Angriff auf den Iran und die Tötung von Ajatollah Chamenei, indem sie eine US-Flagge verbrennen. © Ozan Kose/AFP
Angriff auf den Iran - Indien
578889050.jpg © Mukhtar Khan/dpa
Angriff auf den Iran - Dubai
Der Iran-Krieg zieht auch die arabischen Länder mit in den Konflikt hinein. Mit Hunderten Raketen und Drohnen greift der Iran seit Ende Februar unter anderem Kuwait, Katar, Bahrain, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate an. Hier steigt Rauch nach einem iranischen Drohnenangriff im Hafengebiet von Dubai auf. © Fatima Shbair/dpa
Angriff auf den Iran – Katar
Folgen der Rache des Iran: Die USA betreiben in al-Udeid eine Militärbasis. Die liegt im Fokus des Iran – allerdings befindet sich rund 30 Kilometer entfernt die Stadt Doha; und die wird kaum durch die Luftabwehr der US-Basis abgedeckt.  © dpa
Iran-Krieg - reaktionen
US-amerikanisch-israelische Luftschläge – Schockwellen in der gesamten Welt: Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet hätten Demonstranten im pakistanischen Karatschi vor dem Konsulat „Tod Amerika! Tod Israel!“ skandiert; Reuters-Reporter hätten Schüsse gehört und in den umliegenden Straßen Tränengas wahrgenommen. Die Nachrichtenagentur spricht von mindestens 23 getöteten Demonstranten; davon zehn im Hafen von Karatschi, wo Sicherheitskräfte des US-Konsulats gefeuert hätten auf Demonstrierende nach deren Durchbruch durch die äußere Mauer. Elf Menschen seien demnach in der nördlichen Stadt Skardu ums Leben gekommen – die Menge soll ein UN-Büro in Brand gesetzt haben; zwei Tote verzeichnet Reuters in Pakistans Hauptstadt Islamabad. © Imago
Weitere Bilder der Straßenschlachten, die sich in Teilen Pakistans nach dem US-Angriff auf den Iran ereigneten.
Explosionen im Iran, Beben in Pakistan: „Pakistans Westgrenzen befinden sich im Kriegszustand“, sagt Muzzammil Aslam gegenüber Arab News. Der Finanzminister der nordwestlichen Provinz Khyber Pakhtunkhwa an der Grenze zu Afghanistan fürchtet wirtschaftliche Verwerfungen, sollte der Iran seine Rachegelüste gegenüber dem Westen ausleben und damit den gesamten Nahen Osten in den Abgrund reißen. Die Wirtschaftskraft des Landes hängt an den Arbeitern in den Golfstaaten, die im Visier des Iran liegen und Anschläge auf ihre Energieindustrie befürchten müssen.  © dpa
Angriff auf den Iran - Irak
578899115.jpg © Hadi Mizban/dpa
Beirut
Der Iran-Krieg führt auch zu einer neuen Eskalation zwischen Israel und der Hisbollah. Die Schiiten-Miliz feuert als Reaktion auf die Tötung von Ajatollah Ali Chamenei Raketen in Richtung Israel ab. Daraufhin greift das israelische Militär zahlreiche Ziele im Libanon an, vor allem im Süden des Landes und in den Vororten der Hauptstadt Beirut (im Bild). Diese Gebiete gehören zum Einflussgebiet der Hisbollah. © AFP
Angriff gegen den Iran - Luftverkehr
Der Iran-Krieg legt zu Beginn auch den Flugverkehr teilweise lahm. Hier prüft ein Reisender die Abflugzeiten am internationalen Flughafen Beirut Rafik Hariri, da viele Fluggesellschaften nach den Angriffen auf den Iran ihre Flüge gestrichen haben.  © Hassan Ammar/dpa
Stra0ße von Hormus
Dieses Satellitenbild, aufgenommen von 2026 Planet Labs PBC am 2. März 2026, zeigt Rauchwolken, die nach einer Explosion im Hafen von Bandar Abbas an der Straße von Hormus von einem Schiff aufsteigen. Der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus, durch die ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggashandels läuft, ist weitgehend zum Erliegen gekommen.  © 2026 Planet Labs PBC/AFP

Iran-Krieg aktuell: EASA warnt Fluggesellschaften

Update, 13:54 Uhr: Die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) warnt Fluggesellschaften davor, über Bahrain, Kuwait, Katar, die Vereinigten Arabischen Emirate sowie in der Nähe der Gewässer im Golf von Oman zu fliegen. „Unvorhersehbare militärische Entwicklungen in Kombination mit dem möglichen Einsatz von Raketen, Drohnen, Kampfflugzeugen und Luftverteidigungssystemen schaffen ein hohes Risiko für zivile Flüge in allen Höhen und auf allen Flughöhen innerhalb des betroffenen Luftraums“, teilte die EASA mit. Bereits in der vergangenen Woche hatte die Behörde Airlines geraten, den Luftraum über dem Iran, dem Irak und dem Libanon zu meiden.

Update, 11:49 Uhr: Die Straße von Hormus werde niemals durch „Krieg, das Böse und amerikanische Aggression“ geöffnet, zitierte die iranische Nachrichtenagentur Tasnim den Sprecher der iranischen Armee, Brigadegeneral Mohammad Akraminia. Die Streitkräfte würden in der strategisch wichtigen Meerenge nicht nachgeben, fügte Akraminia demnach hinzu. Die Straße von Hormus könne nur geöffnet werden, wenn die Rechte des iranischen Volkes respektiert würden. „Wir sind verpflichtet, das Blut der Märtyrer zu rächen, insbesondere des gemarterten Führers der Islamischen Revolution“, sagte Akraminia.

Iran-Krieg aktuell: Bahrain äußert sich zur aktuellen Lage

Update, 9:36 Uhr: Bahrain hat nach eigenen Angaben mehrere iranische Angriffe abgewehrt. In einer Erklärung teilten die bahrainischen Streitkräfte mit, man habe am Morgen „mehrere iranische Angriffe vereitelt“. „Das Generalkommando der bahrainischen Streitkräfte gibt bekannt, dass der Iran seine systematische Aggression durch seine abscheulichen Angriffe auf Zivilisten im Königreich Bahrain fortsetzt“, heißt es in der Mitteilung.

Unterdessen berichtete der Schiffsverkehrsdienst TankerTrackers, der Iran habe in den vergangenen vier Wochen mehr als 80 Millionen Barrel Rohöl und Raffinerieprodukte im Wert von derzeit rund sechs Milliarden US-Dollar exportiert. Zugleich warteten weitere Millionen Barrel noch auf den Abtransport. „Da die Blockade der US-Marine nun mehr als einen Monat früher als geplant wieder in Kraft tritt, scheinen rund 30 Millionen Barrel iranisches Rohöl noch nicht abgefahren zu sein“, erklärte die Beobachtungsgruppe.

Update, 7:15 Uhr: Während das US-Militär im eskalierenden Konflikt um die Straße von Hormus weiter Ziele im Iran bombardiert, hat das Mullah-Regime in Teheran in der Meerenge zwei Tanker mit Marschflugkörpern attackiert. Bei der Attacke auf die Schiffe der mit den USA verbündeten Vereinigten Arabischen Emirate wurde nach Angaben des dortigen Verteidigungsministeriums ein indisches Besatzungsmitglied getötet, zudem habe es acht Verletzte gegeben. Derweil meldeten iranische Medien in der Nacht mehrfache Explosionen an der Südküste der Islamischen Republik.

Update, 14. Juli, 5:45 Uhr: Das US-Militär hat in der dritten Nacht nacheinander Ziele im Iran attackiert. Wie das zuständige Regionalkommando des US-Militärs auf der Plattform X mitteilte, hätten die Streitkräfte eine neue Angriffswelle gestartet. Örtliche Behörden meldeten Explosionen an der Südküste des Landes. Laut der den Revolutionsgarden nahestehenden Nachrichtenagentur Fars sowie dem regierungstreuen Sender Press TV gab es mehrere Detonationen auf der Insel Kisch am Persischen Golf. Auch aus dem Bereich der Hafenstadt Buschehr, der Insel Qeschm in der Straße von Hormus sowie der Großstadt Bandar Abbas wurden Explosionen gemeldet. US-Präsident Donald Trump hatte zuvor in einem Radiointerview angekündigt, dass das US-Militär den Iran erneut attackieren und hart treffen werde. 

Rubriklistenbild: © Alex Brandon/picture alliance/dpa

Kommentare