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News-Ticker zum Iran-Krieg

Iran-News: Nächste Eskalationsstufe? Saudi-Arabien bereitet offenbar Kriegseintritt vor

Aktuelle Lage im Iran-Krieg: Widersprüchliche Aussagen zu Gesprächen zwischen Washington und Teheran. Wer soll das Land nach dem Krieg führen?

Dieser News-Ticker ist beendet. Die weiteren Entwicklungen in unserem neuen News-Ticker zum Iran-Krieg.

Update, 8:10 Uhr: Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate haben laut Wall Street Journal erste Schritte unternommen, um aktiv in den Iran-Krieg einzugreifen – ein mögliches Zeichen für eine weitere Eskalation des Konflikts. Saudi-Arabien soll den US-Streitkräften demnach Zugang zur König-Fahd-Luftwaffenbasis gewährt haben – eine scheinbare Kehrtwende, nachdem das Königreich zuvor erklärt hatte, seine Stützpunkte dürften nicht für Angriffe auf den Iran genutzt werden.

Iran-News: Trump-Regierung sieht Ghalibaf laut Bericht als Mann für die Nachkriegsphase

Update, 24. März, 5:14 Uhr: Irans Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf ist laut Reuters offenbar ins Visier der US-Regierung als möglicher künftiger Staatschef gerückt. Wie Politico unter Berufung auf zwei Regierungsvertreter meldet, gilt Ghalibaf in Teilen des Weißen Hauses als potenzieller Gesprächspartner für Verhandlungen mit US-Präsident Donald Trump im Iran-Krieg. Reaktionen aus Teheran oder Washington blieben zunächst aus.

Israel und USA attackieren Mullah-Regime – Bilder aus dem Iran-Krieg

Rauchsäule in teheran
Der Iran-Krieg beginnt am 28. Februar 2026 mit Angriffen aus Israel und den USA auf Teheran. Noch am ersten Tag wird auch Irans oberster Führer Ajatollah Ali Chamenei getötet. Seit dem Angriff hat sich der Konflikt auf die gesamte Golfregion ausgeweitet. © AFP
Iran-Krieg - Iran
Immer wieder schlagen Raketen in der iranischen Hauptstadt Teheran und der Umgebung ein. Die Menschen vor Ort berichten von zitternden Fenstern, in sozialen Medien kursieren Bilder von Rauchschwaden. In Teheran leben rund 15 Millionen Menschen.  © Vahid Salemi/dpa
Angriff auf den Iran - Iran
Präzisionsschläge auf relevante militärische Ziele – erstmals auch mit Drohnen, die von den Shaheds kopiert worden sind: „LUCAS kostet etwa 35.000 US-Dollar pro Plattform und ist ein kostengünstiges, skalierbares System, das modernste Fähigkeiten zu einem Bruchteil der Kosten herkömmlicher US-Langstreckensysteme mit vergleichbarer Wirkung bietet“, sagt der Marineoffizier Tim Hawkins gegenüber dem Magazin The War Zone (TWZ). US-Präsident Trump hat sich für den Angriff gegen den Iran vermutlich von den Waffen seines Gegners inspirieren lassen: Erstmals haben die USA Kamikaze-Drohnen eingesetzt, veröffentlicht das „US Central Command“ (CENTCOM).  © dpa
Angriff auf den Iran - U.S. Navy
Die Angriffe gehen ohne Unterlass weiter. Dieses Standbild aus einem vom U.S. Central Command zur Verfügung gestellten Video zeigt den Start einer Rakete von einem Schiff der U.S. Navy zur Unterstützung der Operation „Epic Fury“. © dpa
Raketenabwehrsystem Iron Dome
Der Iran antwortet mit Gegenangriffen auf Israel. Das israelische Raketenabwehrsystem Iron Dome fängt zahlreiche Geschosse ab. Über Tel Aviv kommt es zu entsprechenden Explosionen. © Jack Guez/AFP
Angriff auf den Iran - Israel
Auch am Tag feuert das israelische Luftabwehrsystem, um Raketen während eines iranischen Angriffs abzufangen. © Ohad Zwigenberg/dpa
Angriff auf den Iran - Tel Aviv
Dennoch kommt Israel nicht ungeschoren davon. Hier verbinden Rettungskräfte einen verwundeten Mann und leisten erste Hilfe am Ort eines direkten Einschlags einer iranischen Rakete in Tel Aviv. © Tomer Neuberg/dpa
Angriff auf den Iran - Tel Aviv
An einer anderen Stelle in Tel Aviv ist ein Feuerwehrmann dabei, ein brennendes Auto zu löschen. © Tomer Neuberg/dpa
USA Iran
Dieses offizielle Foto des Weißen Hauses, veröffentlicht am 28. Februar 2026 auf dem Account „White House X“, zeigt US-Vizepräsident JD Vance (Mitte), die Direktorin des Nationalen Nachrichtendienstes, Tulsi Gabbard (zweite von links), und US-Finanzminister Scott Bessent (rechts) im Lagezentrum in Washington, D.C. © AFP
Trump Iran
Ein weiteres offizielles Foto des Weißen Hauses zeigt Donald Trump im Gespräch mit Stabschefin Susie Wiles (rechts), während US-Außenminister Marco Rubio (Mitte) die Aktivitäten der „Operation Epic Fury“ gegen den Iran von einem nicht genannten Ort aus überwacht. „Chamenei, einer der bösartigsten Menschen der Geschichte, ist tot“, schrieb Trump später auf „Truth Social“. © AFP
Angriff auf den Iran - Israel
Was ist das Ziel der Operation Epic Fury (Einsatz Gewaltiger Zorn)? US-Präsident Trump begründet die Luftangriffe mit dem iranischen Atom- und Raketenprogramm und mit der iranischen Unterstützung für bewaffnete Milizen, wie etwa die Hisbollah im Libanon. Durch beides sieht Israel seine Existenz bedroht. Daneben will Trump aber auch die USA vor „direkten Bedrohungen“ durch den Iran schützen. © Leo Correa/dpa
Un-Sicherheitsrat
Der US-Angriff ruft die Vereinten Nationen auf den Plan: Der Sicherheitsrat ist zu einer Notfall-Sitzung zusammengekommen. UN-Generalsekretär António Guterres warnte die Botschafter, die Aktion berge die Gefahr, „eine Kette von Ereignissen auszulösen, die in der instabilsten Region der Welt niemand mehr kontrollieren kann“, wie die UN berichten. Israels Botschafter Danny Danon hatte die Angriffe als gerechtfertigt dargestellt und als einen notwendigen Akt, um eine existenzielle Bedrohung abzuwehren. © Spencer Platt/AFP
Minab-Mädchenschule
Das UN-Menschenrechtsbüro hat nach den Berichten über einen Angriff auf eine Mädchenschule im Iran mit fast 200 Toten eine umfassende Untersuchung verlangt. Nach Angaben einer Sprecherin könne es sich um ein Kriegsverbrechen handeln. Bei dem Angriff in Minab im Süden des Landes waren nach iranischen Angaben mindestens 168 Schülerinnen im Alter zwischen sieben und zwölf Jahren, 26 Lehrerinnen sowie vier Eltern ums Leben gekommen. Vertreter des israelischen Militärs hatten gesagt, ihnen seien keine Angriffe zu dem Zeitpunkt in der Region bekannt.  © Ali Najafi/AFP
Proteste in London
Weltweit gehen noch am ersten Abend des Iran-Kriegs Exil-Iranerinnen und -Iraner auf die Straßen und feiern den Tod von Ajatollah Chamenei. Dieses Bild zeigt eine Demonstration vor der iranischen botschaft in London. © Vuk Valcic/Imago
Angriff auf den Iran - Berlin
Auch auf dem Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor in Berlin gehen die Menschen spontan auf die Straße. © Christophe Gateau/dpa
Demo in der Türkei
Anders sieht es in der Türkei aus: Vor dem israelischen Konsulat in Istanbul machen Demonstranten Donald Trump und Israel für die Eskalation verantwortlich. Sie protestierten gegen den Angriff auf den Iran und die Tötung von Ajatollah Chamenei, indem sie eine US-Flagge verbrennen. © Ozan Kose/AFP
Angriff auf den Iran - Indien
578889050.jpg © Mukhtar Khan/dpa
Angriff auf den Iran - Dubai
Der Iran-Krieg zieht auch die arabischen Länder mit in den Konflikt hinein. Mit Hunderten Raketen und Drohnen greift der Iran seit Ende Februar unter anderem Kuwait, Katar, Bahrain, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate an. Hier steigt Rauch nach einem iranischen Drohnenangriff im Hafengebiet von Dubai auf. © Fatima Shbair/dpa
Angriff auf den Iran – Katar
Folgen der Rache des Iran: Die USA betreiben in al-Udeid eine Militärbasis. Die liegt im Fokus des Iran – allerdings befindet sich rund 30 Kilometer entfernt die Stadt Doha; und die wird kaum durch die Luftabwehr der US-Basis abgedeckt.  © dpa
Iran-Krieg - reaktionen
US-amerikanisch-israelische Luftschläge – Schockwellen in der gesamten Welt: Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet hätten Demonstranten im pakistanischen Karatschi vor dem Konsulat „Tod Amerika! Tod Israel!“ skandiert; Reuters-Reporter hätten Schüsse gehört und in den umliegenden Straßen Tränengas wahrgenommen. Die Nachrichtenagentur spricht von mindestens 23 getöteten Demonstranten; davon zehn im Hafen von Karatschi, wo Sicherheitskräfte des US-Konsulats gefeuert hätten auf Demonstrierende nach deren Durchbruch durch die äußere Mauer. Elf Menschen seien demnach in der nördlichen Stadt Skardu ums Leben gekommen – die Menge soll ein UN-Büro in Brand gesetzt haben; zwei Tote verzeichnet Reuters in Pakistans Hauptstadt Islamabad. © Imago
Weitere Bilder der Straßenschlachten, die sich in Teilen Pakistans nach dem US-Angriff auf den Iran ereigneten.
Explosionen im Iran, Beben in Pakistan: „Pakistans Westgrenzen befinden sich im Kriegszustand“, sagt Muzzammil Aslam gegenüber Arab News. Der Finanzminister der nordwestlichen Provinz Khyber Pakhtunkhwa an der Grenze zu Afghanistan fürchtet wirtschaftliche Verwerfungen, sollte der Iran seine Rachegelüste gegenüber dem Westen ausleben und damit den gesamten Nahen Osten in den Abgrund reißen. Die Wirtschaftskraft des Landes hängt an den Arbeitern in den Golfstaaten, die im Visier des Iran liegen und Anschläge auf ihre Energieindustrie befürchten müssen.  © dpa
Angriff auf den Iran - Irak
578899115.jpg © Hadi Mizban/dpa
Beirut
Der Iran-Krieg führt auch zu einer neuen Eskalation zwischen Israel und der Hisbollah. Die Schiiten-Miliz feuert als Reaktion auf die Tötung von Ajatollah Ali Chamenei Raketen in Richtung Israel ab. Daraufhin greift das israelische Militär zahlreiche Ziele im Libanon an, vor allem im Süden des Landes und in den Vororten der Hauptstadt Beirut (im Bild). Diese Gebiete gehören zum Einflussgebiet der Hisbollah. © AFP
Angriff gegen den Iran - Luftverkehr
Der Iran-Krieg legt zu Beginn auch den Flugverkehr teilweise lahm. Hier prüft ein Reisender die Abflugzeiten am internationalen Flughafen Beirut Rafik Hariri, da viele Fluggesellschaften nach den Angriffen auf den Iran ihre Flüge gestrichen haben.  © Hassan Ammar/dpa
Stra0ße von Hormus
Dieses Satellitenbild, aufgenommen von 2026 Planet Labs PBC am 2. März 2026, zeigt Rauchwolken, die nach einer Explosion im Hafen von Bandar Abbas an der Straße von Hormus von einem Schiff aufsteigen. Der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus, durch die ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggashandels läuft, ist weitgehend zum Erliegen gekommen.  © 2026 Planet Labs PBC/AFP

Update, 22:15 Uhr: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj wirft Russland vor, den Iran-Krieg durch die Weitergabe von Geheimdienstinformationen zu verlängern. Es gebe weitere Belege dafür, dass Russland der iranischen Führung weiterhin mit Geheimdienstinformationen helfe, sagte er in seiner abendlichen Videobotschaft unter Berufung auf den ukrainischen Militärgeheimdienst HUR. Details nannte er nicht.

Auch der Geheimdienst SBU erstattete Selenskyj demnach Bericht. Der russische Krieg dürfe nicht von der geopolitischen Lage und solchen Krisen-Ölpreisen profitieren, sagte der ukrainische Präsident. Er dankte den Soldaten für ihre „Treffsicherheit“ bei Angriffen auf die russische Ölindustrie, die wichtig für Moskaus Kriegskasse ist. Selenskyj sprach auch von guten Ergebnissen des SBU an der Front und beim Vorgehen gegen russische Spionagenetzwerke.

Iran-News: Netanjahu sieht Chance auf Abkommen mit Teheran

Update, 20:11 Uhr: Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat in einer Videobotschaft bestätigt, dass er mit US-Präsident Donald Trump über den Iran-Krieg gesprochen habe. Trump sehe demnach eine Chance auf eine Einigung mit Teheran. Der US-Präsident glaube an die Möglichkeit, „die gewaltigen Errungenschaften der israelischen und der US-Streitkräfte zu nutzen, um die Kriegsziele in einem Abkommen zu verwirklichen – einem Abkommen, das unsere lebenswichtigen Interessen wahren wird“, so Netanjahu.

Update, 17:53 Uhr: Der iranische Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf hat Trumps Gesprächsbehauptungen scharf zurückgewiesen – es habe keinerlei Verhandlungen mit Washington gegeben. „Fake News“ würden genutzt, um Finanz- und Ölmärkte zu manipulieren und dem „Sumpf zu entkommen, in dem die USA und Israel feststecken“, so Ghalibaf. Auch das Außenministerium in Teheran bestätigte laut der staatlichen Nachrichtenagentur Irna: In den vergangenen 24 Tagen habe es keine Gespräche mit den USA gegeben.

Trump hingegen beharrt auf seiner Darstellung: Er habe das Verteidigungsministerium angewiesen, Angriffe auf iranische Kraftwerke und Energieinfrastruktur auszusetzen, und sprach von „detaillierten und konstruktiven Gesprächen“ mit der Islamischen Republik. Berichten zufolge soll Trumps Sonderberater Witkoff im Austausch mit Ghalibaf gewesen sein.

Update, 16:33 Uhr: Laufen Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran über ein Ende der Hormus-Blockade? Der Axios-Journalist Barak Ravid meldete in einem Beitrag auf X, dass der US-Sondergesandte Steve Witkoff und Trumps Schwiegersohn Jared Kushner mit dem Sprecher des iranischen Parlaments, Mohamma Bagher Ghalibaf, verhandeln. Zuvor hatte Trump erklärt, man sei in Gesprächen mit einer „Top-Person“ des iranischen Regimes.

Update, 15:31 Uhr: Donald Trump hat bestätigt, dass die USA mit einer hochrangigen iranischen Persönlichkeit verhandeln – nicht jedoch mit dem Obersten Führer Chamenei. Über dessen Verbleib herrscht wohl weiterhin Unklarheit: „Wir wissen nicht, ob er noch lebt“, so Trump. Der US-Präsident zeigte sich dennoch optimistisch: Im Atomstreit gebe es grundlegende Einigkeit mit Teheran. Die USA bestehen demnach auf die Herausgabe des angereicherten Urans. „Den Nuklearstaub. Den werden wir wollen. Und ich glaube, dass wir ihn kriegen werden. Da sind wir uns einig“, sagte Trump.

Trump hatte zuvor Verhandlungen mit Teheran gelobt – der Iran dementierte daraufhin jedoch, mit Trump in Kontakt zu stehen.

Iran-News: Lawrow nennt Angriffe auf iranische Atomanlagen ein „inakzeptables Risiko“

Update, 14:23 Uhr: Russlands Außenminister schlägt Alarm: Sergej Lawrow hat sich besorgt über eine mögliche Ausweitung des Iran-Kriegs auf das Kaspische Meer geäußert – einer Region, die unmittelbar an russisches Territorium grenzt. Lawrows iranischer Amtskollege Abbas Aragtschi habe diese Sorgen in einem Gespräch am heutigen Montag (23. März) geteilt, teilte das Außenministerium in Moskau laut Reuters mit.

Beide Minister machten die USA und Israel für die Eskalation des Konflikts verantwortlich. Lawrow tätigte auch eine Äußerung, die man wohl nicht übersehen sollte: Er warnte vor Angriffen auf iranische Atomanlagen – darunter das Kraftwerk in Buschehr –, die er als ein „inakzeptables Risiko“ für russisches Personal vor Ort bezeichnete.

Update, 13:22 Uhr: Teheran dementiert Donald Trumps Aussage, wonach Verhandlungen mit Washington laufen (siehe vorheriges Update). Es gebe keinerlei direkte Kontakte zu Trump, auch nicht über Vermittler, hieß es in Berichten der Nachrichtenagenturen Fars und Tasnim, die den Revolutionsgarden nahestehen. 

Der US-Präsident hingegen hatte zuvor auf seiner Plattform Truth Social mitgeteilt, in den kommenden fünf Tagen auf Angriffe gegen iranische Energieanlagen zu verzichten, und verwies dabei auf „produktive Gespräche“ über ein Ende der gegenseitigen Angriffe. Ursprünglich hatte er Teheran ein Ultimatum gesetzt, bis zur Nacht auf Dienstag (24. März) die Straße von Hormus zu öffnen – andernfalls wollte er Irans Kraftwerke zerstören lassen.

Fars aber zitierte jetzt eine anonyme Quelle im iranischen Machtapparat, wonach Trump zurückgerudert sei, nachdem er gehört habe, dass alle Kraftwerke in Westasien Ziele iranischer Angriffe sein würden. Tasnim schrieb, Trump habe sich „vom Druck der Finanzmärkte“ überzeugen lassen. Der Iran werde die Verteidigung fortsetzen, „bis die notwendige Abschreckung erreicht ist“.

Iran-News: Trump will Angriffe nach Teheran-Gesprächen ruhen lassen

Update, 12:26 Uhr: Für die Angriffe im Iran-Krieg deutet sich eine diplomatische Pause an. Donald Trump hat bekanntgegeben, dass Washington und Teheran in den vergangenen zwei Tagen intensive Verhandlungen geführt hätten. „Ich freue mich, berichten zu können, dass die Vereinigten Staaten von Amerika und der Iran in den letzten zwei Tagen sehr gute und produktive Gespräche über eine vollständige und umfassende Beilegung unserer Feindseligkeiten im Nahen Osten geführt haben“, schrieb der US-Präsident auf Truth Social. Militärschläge gegen iranische Energie- und Kraftwerksinfrastruktur sollten nun für fünf Tage ruhen, hieß es weiter.

Iran-News: Wo ist der Oberste Führer Modschtaba Chamenei?

Update, 10:34 Uhr: Im Iran-Krieg herrscht weiterhin Unklarheit über die iranische Führung. Der Oberste Religionsführer Modschtaba Chamenei soll verletzt und isoliert sein und auf keine Nachrichten reagieren. Das berichtet laut Reuters die Washington Post. Chamenei übernahm die Führung nach dem Tod seines Vaters Ajatollah Ali Chamenei, der am 28. Februar zu Kriegsbeginn ums Leben kam. Seitdem wurde er nicht mehr öffentlich gesehen – Spekulationen über seine Handlungsfähigkeit nehmen zu.

Iran-News: Israel kappt Süd-Libanon vom Rest des Landes

Update, 9:48 Uhr: Die vom Iran unterstützte Hisbollah-Miliz im Libanon hat innerhalb von 24 Stunden mehr als 60 Angriffe auf Israel für sich beansprucht. Hisbollah-Kämpfer hätten mit Raketen, Drohnen und Artillerie unter anderem israelische Soldaten und Fahrzeuge im Grenzgebiet angegriffen, teilte die Miliz mit. Die ausgeweiteten Angriffe auf den erklärten Erzfeind Israel seien auch eine Antwort auf dessen „systematische Angriffe auf wichtige Straßen und Brücken“ im Libanon. 

Die israelische Armee greift im Libanon seit mehreren Tagen wichtige Brücken, Straßen und auch Tankstellen an. Israel wirft der mit dem Iran verbündeten libanesischen Hisbollah-Miliz vor, über die Brücken Waffen zu schmuggeln. Libanesischen Sicherheitskreisen zufolge wurden drei von fünf wichtigen Brücken, die über den Litani-Fluss führen, zerstört. Der libanesische Präsident Joseph Aoun sprach von einem Versuch Israels, die Region im Süden vom Rest des Landes „abzuschneiden“ und eine Pufferzone entlang der Grenze aufzubauen.

Iran-News: Iran weist Trump-Ultimatum zurück

Update, 17:35 Uhr: Der Iran weist das Ultimatum von US-Präsident Donald Trump zurück und droht mit weitreichenden Gegenmaßnahmen. Sollten die USA iranische Kraftwerke angreifen, werde man die Straße von Hormus vollständig sperren, erklärten die Revolutionsgarden über den Staatssender Irib. Die für den globalen Ölhandel zentrale Meerenge werde erst nach dem Wiederaufbau der zerstörten Anlagen wieder geöffnet.

Iran-News: Israel fordert Kriegseintritt von anderen Staaten

Update, 14:25 Uhr: Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat weitere Länder dazu gedrängt, sich dem Iran-Krieg anzuschließen. „Sie haben eine interkontinentale ballistische Rakete auf Diego Garcia abgefeuert“, sagte Netanjahu bei einem Besuch in der israelischen Wüstenstadt Arad, in der am Samstagabend eine iranische Rakete eingeschlagen und schwere Zerstörungen angerichtet hatte.

„Sie haben jetzt die Kapazität, tief nach Europa vorzudringen“, sagte Netanjahu nach Angaben seines Büros. Der Iran habe schon europäische Länder wie Zypern angegriffen. Mit der Blockade der für den Welthandel wichtigen Straße von Hormus versuche Teheran zudem, „die gesamte Welt zu erpressen“. Netanjahu fragte: „Welchen weiteren Beweis brauchen Sie noch, dass dieses Regime, das die ganze Welt bedroht, gestoppt werden muss?“ Es sei an der Zeit, „dass die Staats- und Regierungschefs der übrigen Länder sich anschließen“, sagte Netanjahu.

Update, 22. März, 6:20 Uhr: Trump hat dem Iran mit Angriffen auf dessen Energieanlagen gedroht, falls Teheran die Straße von Hormus nicht binnen 48 Stunden „ohne Drohungen“ öffnet. Andernfalls würden die USA die Kraftwerke des Iran zerstören, „beginnend mit dem größten!“, schrieb Trump auf Truth Social.

Der Iran reagierte sofort mit einer Gegendrohung: Bei einem Angriff auf iranische Kraftstoff- und Energieinfrastruktur werde das Militär alle Energieanlagen und Entsalzungsanlagen mit US-Verbindungen in der Golfregion angreifen, zitierte die den Revolutionsgarden nahestehende Agentur Fars einen Sprecher. Der Krieg zwischen den USA, Israel und dem Iran droht damit zu eskalieren – mit unabsehbaren Folgen für die Region und die Weltwirtschaft. (Redaktion mit Nachrichtenagenturen)

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