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News im Ticker

Ukraine-News: Schon wieder Drohnen-Vorfall in Polen – zwei Verdächtige festgenommen

Ukraine-News im Ticker: In Polen kommt es zu einem neuen Drohnen-Vorfall. Die Nato-Ostflanke wird weiter verstärkt.

Dieser News-Ticker ist beendet. Die weiteren Entwicklungen in unserem neuen News-Ticker zum Ukraine-Krieg.

Update, 7.11 Uhr: Bei einem massiven russischen Angriff auf die Stadt Saporischschja (Ostukraine) ist am frühen Morgen ein Mensch getötet worden. Sieben weitere seien verletzt worden. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf ukrainische Behörden. Der Angriff habe zahlreiche Brände ausgelöst. Der öffentlich-rechtliche Sender Suspilne berichtet demnach von mindestens zehn Einschlägen in der Stadt.

Transparenzhinweis

Die hier verarbeiteten Informationen stammen von Nachrichtenagenturen und internationalen Quellen, aber auch von Kriegsparteien im Ukraine-Krieg. Die Angaben zum Ukraine-Krieg lassen sich nicht unabhängig überprüfen.

Ukraine-News: Zwei Belarussen nach Drohnen-Vorfall festgenommen

Update, 16. September, 5.20 Uhr: In Polen sind zwei Belarussen festgenommen worden, nachdem eine Drohne Regierungsgebäude in Warschau überflogen hatte. Der Staatsschutz SOP habe eine Drohne „neutralisiert“, erklärte Präsident Donald Tusk im Onlinedienst X. „Zwei belarussische Staatsbürger wurden festgenommen“, fügte Tusk hinzu.

Update, 22.40 Uhr: Die polnischen Behörden haben sich zu dem Drohnen-Vorfall in Warschau geäußert. Demnach sei das Flugobjekt um 19:00 Uhr über einem Regierungsgebäude gesichtet und kurz darauf von der Polizei sichergestellt worden sein. Das gab ein Sprecher der Sicherheitskräfte gegenüber dem Nachrichtensender TVN24 bekannt. Die Drohne sei nicht abgeschossen worden, so der Sprecher.

Update, 21.20 Uhr: Polnische Medien berichten nach dem erneuten Drohnen-Vorfall davon, dass in der polnischen Hauptstadt Warschau einzelne Straßen gesperrt werden. Es soll sich dabei um Gebiete handeln, in denen mehrere Regierungsgebäude liegen.

Lieferungen im Ukraine-Krieg: Selenskyj pocht auf Flugabwehrsysteme

Update, 20:41 Uhr: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj drängt auf die Lieferung von zugesagten Flugabwehrsystemen vor dem Winter. „Es müssen alle Vereinbarungen zur Lieferung von Flugabwehrsystemen, der zugehörigen Raketen und ebenfalls der Kaufverträge zu 100 Prozent erfüllt werden“, sagte der Staatschef in seiner abendlichen Videobotschaft. Er bezog sich dabei auf Zusagen westlicher Verbündeter bei Treffen vor kurzem in London, Washington und Paris, nannte aber keine konkreten Details. Gesondert erwähnte er Finanzierungsvereinbarungen für die Produktion von Drohnen und der ukrainischen Armee allgemein.

Update, 19:34 Uhr: Für den neuen NATO-Einsatz zur Sicherung des Luftraums an der Ostflanke gibt es weitere Unterstützungszusagen. Wie das oberste Hauptquartier der alliierten Streitkräfte in Europa (Shape) im belgischen Mons mitteilte, werden Spanien und Großbritannien in Kürze Beiträge ankündigen. Zudem hätten auch Italien und Schweden Hilfe signalisiert, hieß es. Die italienische Nachrichtenagentur Ansa berichtete unter Berufung auf Regierungskreise, dass Italien zwei Kampfjets vom Typ Eurofighter bereitstellen wolle. 

Polens Außenminister nennt Putin „Lügner und Aggressor“

Update, 18.30 Uhr: Mit Blick auf das Eindringen russischer Drohnen in den polnischen Luftraum sagte der polnische Außenminister Radosław Sikorski gegenüber der britischen Zeitung The Guardian, Kreml-Chef Wladimir Putin teste die Nato, ohne dabei aber einen Krieg auszulösen. „Ein Lügner und Aggressor wie Putin versteht nur die härtesten Gegenmaßnahmen“, so Sikorski gegenüber der Zeitung. Er betonte außerdem, hätte es Tote oder Verletzte durch russische Drohnen gegeben, dann hätte man eine „viel härtere Antwort“ gegeben.

Ukraine-News: Russischer Einsatz von Streumunition im Fokus

Update, 16:00 Uhr: Seit Beginn des Ukraine-Krieges sind nach Angaben eines internationalen Bündnisses über tausend ukrainische Zivilistinnen und Zivilisten von russischen Streubomben getroffen worden. Mehr als 1200 Menschen seien durch die umstrittene Waffe getötet oder verletzt worden, erklärte das Bündnis Cluster Munition Coalition (CMC) in seinem Jahresbericht. Die Ukraine verzeichne weltweit die höchste Opferzahl durch Streumunition, was „beunruhigende Rückschläge“ bei den weltweiten Bemühungen zur Abschaffung der tödlichen Waffen darstelle.

Update, 14:07 Uhr: Russland hat Vorwürfe zurückgewiesen, eine Drohne sei am Wochenende in den rumänischen Luftraum eingedrungen. Moskaus Botschafter Wladimir Lipajew bezeichnete die Anschuldigungen als „unbegründet“ und sprach von einer „gezielten Provokation des Kiewer Regimes“ im Ukraine-Krieg, wie Kyiv Independent schreibt.

Das rumänische Verteidigungsministerium hatte am Samstag gemeldet, eine russische Drohne sei in den rumänischen Luftraum eingedrungen. Zwei F-16-Kampfjets seien eingesetzt worden und hätten die Drohne bis zu ihrem Verschwinden vom Radar verfolgt. Rumänien, ein NATO-Mitglied, hatte bereits zuvor Drohnenfragmente auf seinem Territorium gefunden, während Russland Angriffe auf ukrainische Häfen entlang der Donau verstärkte.

Ukraine-News: Keine Vorfälle an Litauens Grenze zu Russland während Sapad-Militärübung

Update, 13:05 Uhr: Litauen hat bislang keine Zwischenfälle an seinen Grenzen während des russisch-belarussischen Manövers Sapad registriert. „Das erste Wochenende der aktiven Phase der Sapad-Übungen verlief relativ ruhig, sowohl was die illegale Migration als auch andere Vorfälle an der Staatsgrenze betrifft. Grenzschutzbeamte registrierten keine ungewöhnlichen Aktivitäten“, sagte Grenzschutz-Chef Rustamas Liubajevas im litauischen Radio. Weiterhin gibt es nach der Einschätzung der Behörden des baltischen EU- und NATO-Landes aber Risiken. 

Putins Verbündete: Diese Länder stehen im Ukraine-Krieg an der Seite Russlands

Russlands Präsident Wladimir Putin bei einem Treffen der Gemeinschaft unabhängiger Staaten
Russlands Präsident Wladimir Putin bei einem Treffen der Gemeinschaft unabhängiger Staaten (GUS). Die GUS besteht aus ehemaligen Staaten der Sowjetunion, die bis heute zum Großteil eng verbunden mit Russland geblieben sind. Doch Moskau-Machthaber Putin hat nicht nur in den Sowjet-Gebieten Freunde. Putin findet auch nach mehreren Jahren Angriffskrieg in der Ukraine noch immer fast weltweit Verbündete. Eine Übersicht: © Imago
Alexander Lukaschenko und Wladimir Putin
Seit Beginn des Ukraine-Kriegs steht ein Mann eng an der Seite Wladimir Putins: Alexander Lukaschenko. Das von ihm autoritär beherrschte Belarus teilt sich eine mehr als tausend Kilometer lange Grenze mit der Ukraine. Lukaschenko unterstützte Putins Truppen logistisch bei ihrer Invasion des Nachbarlandes. © Imago
Kim Jong-un und Wladimir Putin
Ein weiterer enger Verbündeter Wladimir Putins ist Kim Jong-un. Der Machthaber regiert ein totalitäres Nordkorea, das als sozialistische Diktatur historisch enge Beziehungen zu Russland pflegt. © Gavriil Grigorov/Imago
russischer Soldat, der eine Gruppe nordkoreanischer Kameraden einweist
Im Lauf des Ukraine-Kriegs wurde aus der symbolischen Verbindung ein militärisches Bündnis. Kim Jong-un unterstützte Putins Feldzug mit Waffen, Munition und Soldaten. Laut Schätzungen könnten es mehr als 30.000 Mann aus Nordkorea sein, die an der Front im Ukraine-Krieg kämpfen. Auf dem Bild zu sehen ist ein russischer Soldat, der eine Gruppe nordkoreanischer Kameraden einweist.  © Imago
Xi Jinping zu Gast bei Wladimir Putin
Die Volksrepublik China pflegt sowohl mit Nordkorea als auch mit Russland enge Beziehungen. Das bewies Präsident Xi Jinping zuletzt durch seinen Besuch Moskaus am „Tag des Sieges“. An der Seite Putins begutachte Xi als Gast auf der Ehrentribüne die große Militärparade, die durch Russlands Hauptstadt rollte. Doch China unterstützt Russland nicht nur symbolisch durch Besuche, sondern auch ganz praktisch mit Seltenen Erden und Devisen. Seit Beginn des Ukraine-Kriegs ist China der größte Importeur für russische Rohstoffe geworden. © Imago
Präsident Wladimir Putin mit To Lam
Der Dritte im Bunde der ostasiatischen Verbündeten Russlands ist Vietnam. Hier posiert Präsident Wladimir Putin mit Tô Lâm, Präsident Vietnams von Mai 2024 bis Oktober 2024, bei einem Besuch des russischen Staatschefs in der vietnamesischen Hauptstadt Hanoi. © Kristina Kormilitsyna/Imago
Wladimir Putin und Narendra Modi
In Südasien, konkret auf dem indischen Subkontinent, findet sich mit Narendra Modi der nächste enge Verbündete Russlands. Indiens Premierminister pflegt ein enges Verhältnis zu Putin. Hier umarmen sich beide bei einem Treffen in Neu-Delhi im Jahr 2018. Indien ist durch mehrere internationale Organisationen und Bündnisse mit Russland verbandelt. Die wohl wichtigsten darunter sind die Zusammenkunft der sogenannten BRICS-Staaten und die Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SCO). © Imago
König Ibrahim Ismail von Johor aus Malaysia beim Besuch Putins in Russland
Auch Malaysia ist wie Russland Mitglied des BRICS-Staatenbundes. In Begleitung seiner Frau Raja Zarith Sofia reiste König Ibrahim Ismail von Johor nach Russland, um Putin im Kreml zu besuchen. © Imago
Präsident Kassym-Schomart Tokajew unterhält zu Präsident Wladimir Putin eine gute Beziehung
Zur Gemeinschaft unabhängiger Staaten (GUS) zählt neben Russland unter anderem die Ex-Sowjet-Republik Kasachstan. Das Land teilt sich mit 7644 Kilometern die längste Landgrenze der Welt mit Russland. Präsident Kassym-Schomart Tokajew unterhält zu Putin eine gute Beziehung. Kasachstan bezieht 90 Prozent seiner Waffenimporte aus Russland, das wiederum den in Kasachstan gelegenen Weltraumbahnhof Kosmodrom Baikonur mietet. Beide Länder sind außerdem Mitglied in der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SCO). © Imago
Putin und Traoré
Zu Putins engen Verbündeten gehört auch Burkina Fasos Regierungschef Inbrahim Traoré. Am 9. Mai 2025 besuchte er Putin in Moskau (im Bild). „Wir glauben, dass der Terrorismus, den wir heute erleben, vom Imperialismus herrührt, und wir bekämpfen ihn“, sagte er bei einem bilateralen Treffen. In Erinnerung geblieben ist auch eine virale Rede beim Afrika-Gipfel im Jahr 2023 in Russland. Im Beisein Putins machte er damals den Westen dafür verantwortlich, dass Afrika trotz seiner Rohstoffe der ärmste Kontinent sei.  © IMAGO/Mikhail Metzel/Kremlin Pool
Ägypten Militärband Moskau
Mehr als 80 Jahre Diplomatie verbinden Ägypten und Russland. Das Land am Nil ist wirtschaftlich von Moskau abhängig. Auch Putin profitiert von den Verbindungen nach Kairo. Der russische Präsident betrachtet Ägypten als Tor nach Afrika. Im August 2022 war eine ägyptische Militärband in Moskau zu Gast (im Bild). Auch bei der Militärparade zum 80. Jahrestag des Siegs über Nazi-Deutschland am 9. Mai 2025 marschierte eine Einheit aus Ägypten über den Roten Platz.  © Sergei Bobylev/Imago
Laos-einheit in Moskau
Am „Tag des Sieges“ über Nazi-Deutschland am 9. Mai 2025 paradierte auch eine Einheit aus Laos durch Moskau. Angeblich arbeitet Putin derzeit intensiv daran, das Land in den Krieg gegen die Ukraine einzubinden. Im Sommer 2025 begrüßte er den laotischen Präsidenten Thongloun Sisoulith in Moskau. © Ricardo Stuckert/Imago
Turkmenistan Moskau Parade
Turkmenistan schickte ebenfalls eine Einheit nach Moskau. Die zentralasiatische Republik Turkmenistan am Kaspischen Meer gehört auch Jahrzehnte nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion zu den am meisten abgeschotteten Staaten der Welt.  © Ricardo Stuckert/Imago
Aleksandar Vucic Putin Netanjahu
Auch der serbische Staatschef Aleksandar Vučić nahm 2025 – wie auch schon 2018 (im Bild) – in Moskau an der Parade vor rund 10.000 Soldaten teil. Die Beziehungen zwischen Serbien und Russland gelten als traditionell freundschaftlich. Belgrad verweigert sich den Sanktionen gegen Russland und hat den Westen für den Ukraine-Krieg verantwortlich gemacht. Zuletzt gab es trotzdem zwischen Moskau und Belgrad Verstimmungen, als der russische Auslandsgeheimdienst Serbien den Verkauf von Munition an die Ukraine vorwarf. © Mikhail Metzel/Imago
Milorad Dodik
Putins wichtigster Mann am Balkan heißt Milorad Dodik (2. von rechts). Der bosnisch-serbische Separatistenführer betreibt seit Jahren die Abspaltung des Landesteils Republika Srpska vom bosnischen Staat. Dodik stimmt sich dabei regelmäßig mit dem russischen Präsidenten ab. © Alexei Nikolsky/Imago
Salva Kiir Putin
Im September 2023 traf sich Putin mit Salva Kiir Mayardit, dem Präsidenten von Südsudan. „Die Welt diktiert, dass niemand allein überleben oder Erfolg haben kann“, sagte Salva Kiir. Zu Putin gewandt meinte er, dass sein Land starke Freunde brauche: „Sie sind einer von ihnen.“ © Valery Sharifulin/Imago
Orban Putin
Ungarns Regierungschef Viktor Orbán ist Putin im Ukraine-Krieg stets treu geblieben. So hat er während der ungarischen EU-Ratspräsidentschaft im zweiten Halbjahr 2024 den bis dahin weitgehend isolierten Kremlchef zum Ärger vieler EU-Länder überraschend in Moskau besucht und sich als Vermittler inszeniert (im Bild). Zugleich nutzt Orbán jede Gelegenheit, um gegen die Ukraine auszuteilen.  © Valeriy Sharifulin/Imago
Putin und Ramaphosa
Ende Juli 2023 war Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa bei Putin zu Gast. Der Kremlchef hatte seine Gäste zum Abschluss eines zweitägigen Afrika-Gipfels in St. Petersburg eingeladen, den er in der russischen Ostsee-Metropole veranstaltete. Südafrika, das mit Russland, China, Indien und Brasilien die Brics-Staatengruppe bildet, wird wegen seiner Russland-Nähe vom Westen mit Skepsis betrachtet.  © Sergei Bobylev/Imago
Peseschkian Putin
Im Januar 2025 war Massud Peseschkian in Moskau zu Besuch. Dabei unterzeichnete Irans Präsident gemeinsam mit Putin ein Abkommen über eine strategische Partnerschaft. Russland und der Iran vertieften damit ihre militärische und wirtschaftliche Zusammenarbeit für die nächsten 20 Jahre.  © Imago
Putin Ortega
Seit vielen Jahren steht Nicaragua an der Seite Putins. Nach dem Aufstand der russischen Privatarmee Wagner gegen die eigene Staatsführung im Juni 2023 schickte auch Präsident Daniel Ortega (hier ein Bild aus dem Jahr 2014) eine Botschaft nach Moskau. In der offiziellen Mitteilung hieß es, Ortega und seine Ehefrau sowie Vizepräsidentin Rosario Murillo übermittelten Putin „unsere Zuneigung in revolutionärer Bruderschaft“. © Cesar Perez/afp
Maduro
Venezuelas Präsident Nicolás Maduro tat es ihm gleich. „Wir senden unsere Umarmung der Solidarität und der Unterstützung an den Präsidenten der Russischen Föderation, Wladimir Putin, dem es gelungen ist, einen Versuch des Verrats und des Bürgerkriegs zu bewältigen und seinem Volk den Sieg und den Frieden zu garantieren“, twitterte er damals. © Alexandr Kryazhev/Imago
Putin Goita
Im Juni 2025 verständigten sich Putin und Malis Militärmachthaber Assimi Goïta auf eine bilaterale Kooperation. Russland ist enger Verbündeter von Goïta, der gegen Terrormilizen in Mali auch auf russische Wagner-Söldner setzte. Das Militär hatte sich 2020 und 2021 an die Macht geputscht, die Zusammenarbeit mit Ex-Kolonialmacht Frankreich beendet und sich Moskau zugewandt. © Alexander Kazakov/Imago
Putin Sassou Nguesso Afewerki
Ende Juli 2023 war Putin gemeinsam mit Denis Sassou Nguesso, dem Präsidenten der Republik Kongo (rechts), und dem eritreischen Präsidenten Isaias Afewerki (links) beim Tag der Marine auf der Newa in St. Petersburg unterwegs. Mit ihrem Besuch beim Russland-Afrika-Gipfel konnten die beiden Staatsmänner die Achse zwischen Russland und ihren Ländern noch einmal stärken. © Alexander Kazakov/Imago
Putin Raúl Castro
Ein besonders inniges Verhältnis pflegt Russland zu Kuba. Für die hoch verschuldete Karibikinsel ist Russland einer der engsten Verbündeten und wichtigsten Geldgeber. Der Kreml bezeichnete den sozialistischen Karibikstaat, der den Ukraine-Krieg nicht verurteilt hat, als „sehr wichtigen Partner“. Im Jahr 2014 war Putin beim vormaligen Präsidenten Raúl Castro zu Gast. © Imago
Putin
Der Kremlchef ist seit Beginn des Ukraine-Kriegs im Februar 2022 im Westen weitestgehend isoliert. Umso wichtiger ist ihm der Kontakt zu seinen Verbündeten – den sucht er in vielen Fällen auch per Video. Im Mai 2025 nahm er an einer Sitzung der Kommission für militärisch-technische Zusammenarbeit mit ausländischen Staaten teil.  © Alexander Kazakov/Imago

Update, 12:03 Uhr: US-Präsident Donald Trump hat Russland erstmals als Aggressor im Ukraine-Krieg bezeichnet. „8000 Soldaten sind diese Woche gestorben, aus beiden Ländern. Einige mehr aus Russland, aber wenn man der Aggressor ist, verliert man mehr“, sagte Trump am Sonntag vor Reportern, wie Politico schreibt.

Update, 11:08 Uhr: Russland würde nach Worten von Ex-Kreml-Chef Dmitri Medwedew einen Schutz des ukrainischen Luftraums durch NATO-Kräfte als Kriegserklärung betrachten. Der jetzige Vizechef des Sicherheitsrates in Moskau schrieb auf seinem russischen Telegram-Kanal: „Die Umsetzung der provokanten Idee einiger Kiewer und sonstiger Idioten, eine Flugverbotszone über der ‚Ukraine‘ einzurichten und mit NATO-Kräften unsere Drohnen abzuschießen, bedeutet bloß eins – einen Krieg der NATO mit Russland.“

Ukraine-News: Trump bezeichnet Gespräche zwischen Selenskyj und Putin als unwahrscheinlich

Update, 10:10 Uhr: Donald Trump hat direkte Gespräche zwischen dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und Russlands Staatschef Wladimir Putin für unwahrscheinlich erklärt. Der US-Präsident begründete dies mit dem „unergründlichen Hass“ zwischen beiden Führern im Ukraine-Krieg.

Ukraine-News: Tschechien sendet Militärhubschrauber nach Polen an die NATO-Ostflanke

Update, 15. September, 06:13 Uhr: Tschechische Militärhubschrauber sind in Polen eingetroffen, um die NATO-Ostflanke nach Russlands Verletzung des polnischen Luftraums zu verstärken. Die drei Mi-171S-Helikopter sollen künftig Patrouillenflüge an der Ostgrenze durchführen, wie der Kyiv Independent berichtet. Der Einsatz ist Teil der neuen NATO-Operation „Eastern Sentry“, die als Reaktion auf die russische Drohnenattacke im Kontext des Ukraine-Kriegs gestartet wurde. Polens Präsident Karol Nawrocki bestätigte, dass weitere Verbündete Truppen entsenden werden – darunter dänische F-16-Jets, französische Rafale-Kampfjets und deutsche Eurofighter, wie NATO-Generalsekretär Rutte mitteilte.

Update, 22:55 Uhr: Nach mehreren Zwischenfällen im russischen Eisenbahnnetz hat der ukrainische Militärgeheimdienst die Verantwortung für zwei Anschläge übernommen. Bei den Vorfällen, bei denen am Samstag in der russischen Region Oriol drei Menschen getötet wurden und am Sonntag ein Zug in der Region Leningrad entgleiste, handele es sich um gezielte Sabotageakte, erklärte ein Vertreter des Militärgeheimdienstes HUR.

Laut dem Regionalgouverneur entgleiste daraufhin ein Güterzug mit 15 unbeladenen Tankwaggons. Der ukrainische Militärgeheimdienst erklärte dagegen, die Tankwaggons seien samt dem darin geladenen Treibstoff zerstört worden. In einem anderen Teil der Region Leningrad entgleiste laut Gouverneur Drosdenko am Sonntag eine Lokomotive, dabei sei der Lokführer ums Leben gekommen. Am Samstag waren nach russischen Behördenangaben drei Mitglieder der Nationalgarde bei einer Explosion an einer Bahnstrecke in der rund 800 Kilometer von der Region Leningrad entfernten Region Oriol getötet worden.

Rumänien bestätigt russische Herkunft der Drohne

Update, 18:56 Uhr: Eine russische Geran-Drohne ist am Samstag etwa 50 Minuten lang durch den rumänischen Luftraum geflogen, bevor sie wieder in Richtung Ukraine abdrehte. Das rumänische Verteidigungsministerium bestätigte, dass es sich um denselben Drohnentyp handelt, der bei russischen Angriffen auf die Ukraine eingesetzt wird.

Ukraine sprengt russische Bahnstrecken und tötet drei Soldaten

Update, 17:13 Uhr: Der ukrainische Militärgeheimdienst GRU hat die Verantwortung für zwei Sabotageakte im russischen Eisenbahnnetz übernommen. Am Samstag in der Region Oriol wurden drei Mitglieder der russischen Nationalgarde bei einer Explosion an einer Bahnstrecke getötet, die als Sprengmeister zur Entschärfung von Sprengsätzen eingesetzt waren. Am Sonntag wurde in der Region Leningrad ein Abschnitt der Bahnstrecke zwischen St. Petersburg und Pskow gesprengt, wodurch ein Güterzug mit 15 Tankwaggons entgleiste. Der GRU behauptet, die beladenen Tankwaggons seien zerstört worden, während russische Behörden von unbeladenen Waggons sprechen.

Röttgen fordert Beschaffungsprogramm für Abwehrdrohnen 

Update, 15:10 Uhr: Nach dem Eindringen russischer Drohnen in den polnischen Luftraum hat der CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen ein Beschaffungsprogramm für Abwehrdrohnen gefordert. „Die NATO braucht Drohnen zur Abwehr russischer Drohnen“, sagte Röttgen der Rheinischen Post. Für Deutschland, das auf dem Gebiet „nahezu blank“ sei, gelte das in gesteigertem Maße. „Die Bundesregierung muss hier schnellstens ein Beschaffungsprogramm auflegen.“

Trump gibt Vertrauten gegenüber Zweifel an Putin-Strategie zu

Update, 11:38 Uhr: Donald Trump hat offenbar Zweifel daran, Wladimir Putin entscheidend beeinflussen zu können, um den Ukraine-Krieg zu beenden. Dies soll der US-Präsident gegenüber engen Vertrauten zugegeben haben, berichtet das US-Portal Axios unter Berufung auf eine anonyme Quelle. Trump habe demnach Putins Wunsch nach Frieden falsch eingeschätzt.

Update, 9:17 Uhr: Aktueller Stand bei der russischen Ölraffinerie, in der ein Brand ausgebrochen war: Das Feuer ist nach russischen Angaben inzwischen gelöscht. Verletzt wurde demnach niemand, teilte der dortige Gouverneur Alexander Drosdenko auf Telegram mit. Bei der Anlage handelt es sich um die Raffinerie Kinef, die zum Konzern Surgutneftegas gehört. Sie ist eine der beiden größten Raffinerien in Russland. Dort werden jährlich etwa 17,7 Millionen Tonnen russisches Rohöl verarbeitet, was 355.000 Barrel pro Tag entspricht, berichtete Reuters. Die Ukraine setzt in ihrer Verteidigung stark auf den Beschuss von russischen Ölanlagen.

Update vom 14. September, 8:05 Uhr: US-Präsident Donald Trump hat die NATO-Partner aufgefordert, ihre Ölimporte aus Russland umgehend zu beenden. In einem Beitrag auf seiner Plattform Truth Social kündigte er an, zusätzliche Sanktionen gegen Moskau nur dann einzuleiten, wenn alle Mitgliedsstaaten geschlossen handeln. „Ich bin bereit, sobald Sie es sind. Sagen Sie mir einfach, wann“, erklärte Trump.

Ukraine-News: Selenskyj wirft Putin Ausweitung des Ukraine-Kriegs auf Polen und Rumänien vor

Update, 21.17 Uhr: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Russland nach den Luftalarmen in den Nachbarländern Polen und Rumänien die Ausweitung des Ukraine-Kriegs vorgeworfen. Die russischen Militärs wüssten genau, wohin ihre Drohnen fliegen, und das sei auch keine Eigenmächtigkeit irgendwelcher untergeordneter Kommandeure, schrieb Selenskyj auf Telegram. „Das ist eine offensichtliche Ausweitung des Kriegs durch Russland.“

Ukraine-News: Russische Drohne in Rumäniens Luftraum abgefangen

Update, 19:31 Uhr: Eine russische Drohne ist von der rumänischen Luftwaffe im eigenen Luftraum abgefangen worden. Zwei F-16-Kampfjets des 86. Luftwaffenstützpunkts in Fetești waren gestartet, um die Situation an der ukrainischen Grenze nach russischen Angriffen auf die Infrastruktur der Ukraine zu überwachen, berichtet der rumänische CNN-Sender Antena 3. Das Wrack der Drohne sei mittlerweile entdeckt worden.

Luftalarm in Polen wegen Russland-Drohnen

Update, 18:29 Uhr: Nach Angaben der polnischen Agentur PAP gaben die Bürgermeister von Swidnik und von Chelm im Osten von Polen in den sozialen Medien bekannt, dass aufgrund der Bedrohung aus der Luft Warnsirenen eingesetzt worden seien. Sie forderten demnach die Bevölkerung auf, Ruhe zu bewahren. Ein Krisenzentrum der Regierung schickte zudem an alle Handys in fünf Bezirken im Grenzgebiet zur Ukraine SMS, die vor der „Gefahr einer Attacke aus der Luft“ warnten. Laut dem Führungskommando der polnischen Armee seien außerdem Kampfjets im Einsatz.

Update, 17:49 Uhr: Polens Luftverteidigung ist aktuell auf der „höchsten Bereitschaft“, aufgrund von russischen Drohnen in der Ukraine nahe der polnischen Grenze, erklärte der polnische Ministerpräsident Donald Tusk auf X. Er teilte in einem Beitrag mit: „Aufgrund der Bedrohung durch russische Drohnen, die über der Ukraine nahe der Grenze zu Polen operieren, haben präventive Luftoperationen der polnischen und verbündeten Luftstreitkräfte in unserem Luftraum begonnen. Bodengebundene Luftabwehrsysteme befinden sich in höchster Alarmbereitschaft.“

Rubriklistenbild: © IMAGO/Artur Widak/NurPhoto

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