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Während die AfD bei den Umfragen zulegt, büßt die SPD an Beliebtheit ein. Es sind die Streitthemen der Ampel, die ihr offensichtlich schaden.
Berlin – Klares Stimmungsbild zum Klausurende der Bundesregierung: Die Mehrheit der Deutschen sind von dem Zoff in der Ampel genervt. Das spiegelt sich in aktuellen Umfragen wider. In Meseberg will die Ampel mehrere Streitpunkte aus dem Weg räumen. Auf der Tagesordnung steht am heutigen Mittwoch (30. August) das Wachstumschancengesetz von Christian Lindner (FDP). Doch bekommt die Ampel bei der Klausurtagung in Meseberg die Kurve und kann so dem Aufwärtstrend der AfD etwas entgegensetzen?
AfD legt wieder in Umfragen zu – kriegt Ampel in Meseberg die Kurve?
Würde diese Woche die Bundestagswahl stattfinden, wäre die AfD zweitstärkste Kraft. Das sind Ergebnisse des neuen RTL/ntv-Trendbarometers. Anfang August büßte die AfD erstmals seit Ende März an Beliebtheit ein und rutschte laut einem Insa-Trend der Bild auf 20,5 Prozent ab. Nun kann die AfD kann im Vergleich zur vergangenen Woche zulegen (21 Prozent) und liegt weiter vor der SPD. Diese verliert einen Prozentpunkt im Vergleich zur vergangenen Woche.
Die Union könnte, wenn der Bundestag in dieser Woche gewählt würde, mit 26 Prozent rechnen. Die SPD würde als drittstärkste Kraft mit 17 Prozent hervorgehen, während die Grünen 14 Prozent erhalten und die FDP sieben Prozent. Die Linke würde es nicht einmal über die Fünfprozenthürde schaffen. Durch den unverändert großen Frust vieler Wahlberechtigten über die Politik der Ampelkoalition und die ebenfalls anhaltende Schwäche der Union bleibt der Anteil der Nichtwähler und Unentschlossenen mit 29 Prozent vergleichsweise hoch.
AfD wegen Ampel-Zoff wieder im Umfragehoch? SPD verliert an Zustimmung
Die RTL/ntv-Umfrage zeigt ebenfalls: Nur noch eine Minderheit der Deutschen von 35 Prozent hat „Verständnis dafür, dass es wegen unterschiedlicher Meinungen zwischen den drei Regierungsparteien Streit gibt“. Über die Hälfte der Bürger, 61 Prozent, sind „von den andauernden Streitigkeiten der drei Regierungsparteien inzwischen so genervt, dass sie gar nicht mehr genau hinhören, worüber genau gestritten wird“.
Sieben Prozent der Bürger trauen der AfD zu, mit den Problemen in Deutschland am besten fertig zu werden. Nur noch neun Prozent nennen die SPD, auf die Union entfallen bei der Frage elf Prozent, auf die Grünen acht Prozent. Damit traut nur noch jeder fünfte Wahlberechtigte einer der drei die Bundesregierung bildenden Parteien politische Kompetenz zu. Über die Hälfte der Befragten, 60 Prozent, trauen überhaupt keiner Partei die Lösung der Probleme in Deutschland zu. Das sind so viele wie noch nie in diesem Jahr.
Kabinett Scholz: Nach dem Ampel-Aus kommt Rot-Grün ohne Mehrheit
Über die Hälfte halten Kanzler Scholz für führungsschwach
Mittlerweile 63 Prozent der Bundesbürger halten den Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) für führungsschwach. Nur noch 32 Prozent schätzen Scholz anders ein. Die einzige Gruppe, in der eine Minderheit Scholz nicht für führungsschwach hält, sind die derzeitigen Anhänger der SPD. Dennoch würden die meisten Wahlberechtigten (21 Prozent) eher Scholz ihre Stimme geben, würde der Kanzler nicht vom Bundestag gewählt werden. 19 Prozent würden CDU-Chef Friedrich Merz wählen, 15 Prozent Wirtschaftsminister Robert Habeck. 45 Prozent würden keinen der drei wählen.
Die Daten zum RTL/ntv-Trendbarometer wurden vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag von RTL Deutschland zwischen dem 22. und 28. August erhoben. (bohy)