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Ab dem 11. April in Kraft

Neue Nutzungsbedingungen bei WhatsApp: Das ändert sich

Whatsapp
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WhatsApp ist einer der beliebtesten Messengerdienste hierzulande. Nun werden die Nutzungsbedingungen aktualisiert.

Der beliebte Messengerdienst WhatsApp ändert seine Nutzungsbedingungen. Was das konkret bedeutet und was Ihr jetzt tun müsst, lest Ihr hier:

WhatsApp hat es bereits groß angekündigt: Zum 11. April ändern sich die Nutzungsbedingungen des Messengerdienstes, der wie Instagram und Facebook zum Meta-Konzern gehört. Offiziell wurden die Nutzungsbedingungen wie auch die ergänzende Datenschutzrichtlinie schon am 16. Februar 2024 aktualisiert und diejenigen, die sich erst nach diesem Datum registriert haben, mussten ihnen bereits zustimmen. Für alle bisherigen Nutzer wird das nun zum 11. April fällig.

Das ist WhatsApp

WhatsApp ist eine weltweit verfügbare Messenger-Anwendung mit Geschäftssitz in Menlo Park, Kalifornien, USA. Die Anwendung gehört Meta Platforms, Inc., ehemals bekannt als Facebook, Inc. Sie ist für iOS, Android, Windows Phone und Web verfügbar und unterstützt mehr als 60 Sprachen. Mit über zwei Milliarden aktiven Nutzern weltweit (Stand: Januar 2022) ist WhatsApp eine der am weitesten verbreiteten Kommunikationsplattformen.

Zu den besonderen Merkmalen von WhatsApp gehören die verschlüsselte Ende-zu-Ende-Kommunikation für Nachrichten, Anrufe und Dateien, die Möglichkeit, Gruppenchats mit bis zu 256 Mitgliedern zu erstellen, Unterstützung für Sprach- und Videoanrufe sowie Funktionen für Statusaktualisierungen und Storys.

Hintergrund der Änderung sind zwei neue EU-Verordnungen: Das Gesetz über digitale Dienste, „Digital Services Act (DSA)“ und das Gesetz über digitale Märkte, „Digital Market Act (DMA)“. Diese Verordnungen sollen sicherstellen, dass mehr Transparenz und weniger Hass und Hetze im Netz herrscht, sowie die Monopolstellung einzelner Konzerne gemindert wird. So wurden unter anderem neue Meldemethoden eingeführt, die Werbung stärker reguliert, sowie Behörden mit mehr Kompetenzen ausgestattet, um die Regelungen durchsetzen zu können.

Diese Regelungen ändern sich konkret

Auch WhatsApp muss diese Regelungen nun umsetzen. Das ändert sich in den Nutzungsbedingungen zum 11. April:

  • WhatsApp ergänzt präzisere Informationen bezüglich der Grundsätze und Richtlinien, die auf der Plattform gelten.
  • Aufgrund der neuen EU-Verordnungen erlaubt WhatsApp das Senden von Nachrichten an Drittanbieter-Apps und integriert entsprechende Regelungen.
  • Es wird detailliert erläutert, wie Inhalte gemeldet oder Entscheidungen angefochten werden können und auf welcher Basis Kanäle empfohlen werden.
  • Bei internationalen Datenübertragungen für Nutzer aus der EU orientiert sich WhatsApp am EU-US Data Privacy Framework, welches die Einhaltung von Datenschutzbestimmungen sicherstellen soll.
  • Das Mindestalter für die Nutzung von WhatsApp in der EU wird von 16 auf 13 Jahre herabgesetzt, um ein weltweit einheitliches Mindestalter zu etablieren.

So stimmt Ihr zu – und so lehnt Ihr ab

Um den Nutzungsbedingungen zuzustimmen, müsst Ihr nichts aktiv tun. Es reicht, wenn Ihr WhatsApp auch nach dem 11. April weiterhin verwendet, so stimmt ihr automatisch zu. Wenn Ihr hingegen nicht zustimmt, bleibt Euch nichts anderes übrig, als WhatsApp zu löschen und nicht mehr weiter zu verwenden. Das ist aber eben wegen der Aktualisierung der Nutzungsbedingungen kein großes Problem mehr: Ihr könnt nämlich zukünftig auch als Telegram- oder Signal-Nutzer Nachrichten an WhatsApp-Nutzer verschicken, ohne dafür einen eigenen WhatsApp-Account haben zu müssen.

Was sich hingegen nicht ändert, ist laut WhatsApp die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung der Chats, die dafür sorgt, dass Eure Nachrichten sicher sind: „Niemand anders, nicht einmal WhatsApp, kann sie lesen oder anhören“, so das Unternehmen.

fso

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