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Zeichen von Intelligenz

Wie clever ist Ihr Hund? Diese 5 Anzeichen verraten es

Hunde sind mehr als nur treue Begleiter. Einige von ihnen zeigen Fähigkeiten, die auf eine hohe Intelligenz schließen lassen. Hier sind fünf Verhaltensmerkmale, die kluge Vierbeiner ausmachen.

Hunde gelten oft als die besten Freunde des Menschen, aber manche Hunde sind weit mehr als das, wie neue Studien offenbaren. Durch bestimmte Verhaltensweisen und Fähigkeiten zeigen sie eine Intelligenz, die uns Menschen verblüffen kann. Diese fünf Merkmale sind besonders kennzeichnend für schlaue Hunde.

1. Probleme lösen wie ein Profi

Schlaue Hunde denken nach, bevor sie handeln, und finden oft Wege, scheinbar unlösbare Probleme zu bewältigen. Ob es darum geht, einen versteckten Snack aus einem Schrank zu holen oder einen Zaun zu überwinden – diese Vierbeiner nutzen ihre Pfoten, Schnauze und sogar ihre Intuition, um ans Ziel zu gelangen.

Beispiel:
Ein intelligenter Hund könnte lernen, wie man Türen öffnet, indem er den Türgriff herunterdrückt. Oder er schiebt Stühle an einen Tisch, um auf die Arbeitsplatte zu springen und sich das Leckerli zu schnappen. Bei einigen Hunden allerdings kann die Suche nach Leckerlis auch mächtig in die Hosen gehen.

2. Menschen und ihre Emotionen lesen

Besonders kluge Hunde haben eine bemerkenswerte Fähigkeit, die Stimmungen und Emotionen ihrer Menschen zu erkennen. Sie reagieren auf Trauer, Stress oder Freude und passen ihr Verhalten entsprechend an. Diese Empathie zeigt sich in aufdringlichem Verhalten oder Bellen oder auch in ausgelassenem Spielen, wenn sie merken, dass ihr Halter aufgemuntert werden muss.

Beispiel:
Ein schlauer Hund könnte sich leise neben seinen Menschen legen und ihn trösten, wenn er merkt, dass dieser traurig ist. Ebenso könnten sie fröhlich bellen oder ihre Spielzeuge bringen, wenn sie spüren, dass ihr Mensch aufgeheitert werden will.

3. Komplexe Befehle verstehen und kombinieren

Die klügsten Hunde sind nicht nur in der Lage, grundlegende Kommandos wie „Sitz“ oder „Platz“ auszuführen, sondern sie können auch mehrere Befehle kombinieren oder neue Aufgaben lernen, die sie mit ihren bisherigen Erfahrungen verbinden.

Beispiel:
Ein cleverer Hund könnte nicht nur lernen, das Spielzeug zu bringen, sondern auf Kommando auch den Unterschied zwischen „Ball“, „Seil“ oder „Kuscheltier“ erkennen und gezielt das richtige Spielzeug bringen.

4. Hund neigt den Kopf zur Seite: Zeichen der Aufmerksamkeit

Forscher fanden heraus: Neigt der Hund den Kopf zur Seite, ist dies ein Zeichen für Intelligen bei Vierbeinern.

Forscher der Eötvös-Loránd-Universität in Budapest haben sich mit der Frage beschäftigt, woran man erkennt, ob ein Hund intelligent ist. Was sie in der Studie herausfanden: Hunde halten ihren Kopf schief, wenn sie besonders aufmerksam sind und Zusammenhänge verstehen wollen. Das Neigen des Kopfes ist ein Hinweis auf hohe Aufmerksamkeit und Auffassungsgabe. Besonders der Border Collie zeigt dieses Verhalten häufig. Die Studie legt nahe, dass die Kopfneigung auf eine bessere Verarbeitung von auditiven Informationen hinweist und somit ein Zeichen von Intelligenz ist.

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„Lieber gesund als niedlich“: Bei diesen Hunden würde Tierärztin zugreifen

Ein junger Welpe blickt in die Kamera.
Fellpflege beim Hund ist ein großes Thema. Wird das Fell nicht ausreichend gepflegt, kann es zu Verfilzungen kommen, Kletten verfangen sich oder Flöhe und Parasiten nisten sich ein. Viele langhaarige Hunde werden zudem geschoren. Durch die Schur kann das Haarkleid dauerhaft zerstört werden und zu gesundheitlichen Problemen führen. Zu lange Haare im Augenbereich kann diese reizen und zu Entzündungen führen. Das Fell sollte daher nicht allzu lang sein. © blickwinkel/Imago
Ein Mischlingshund steht auf einer Wiese.
Ein Hund sollte weder zu klein, wie die Teacup-Varianten von Yorkshire-Terrier oder Chihuahua, noch zu riesig gezüchtet sein. Mittelgroße Hunde mit rund 20 Kilogramm leben häufig länger und haben weniger Gelenkprobleme.  © blickwinkel/Imago
Ein schwarzer Hund springt über die Wiese.
Der Körper sollte etwas länger sein, als der Hund groß ist.  © Westend61/Imago
Ein Terrier blickt in die Kamera.
Ein gesundes Hundeauge sollte nicht hervorquellen und zu riesig sein.  © Zoonar/Imago
Junge Blue-Merle-Französische-Bulldogge liegt auf dem Boden.
Bitte keine spezielle Fellfarbe. Hier ein Blue-Merle bei der Französischen Bulldogge. Die Genmutation kann zu Taub- und Blindheit führen. Auch Silber oder Champagner beim Labrador sind nicht zu empfehlen. Oftmals leiden die Tiere unter einer Hautkrankheit, die zu Fellausfall und starkem Juckreiz führt.  © imagebroker/Imago
Shar-Pei Welpe steht auf einer Wiese.
Hunde mit zu viel und überschüssigen Hautfalten leiden oft unter einer sogenannten Hautfaltendermatis. In den Falten sammeln sich Schmutz und Feuchtigkeit an, es kommt zu Reizungen, dies führt zu Juckreiz und dann zu einer ausgewachsenen Entzündung. Die Haut dieses Shar-Pei-Welpen muss wohl ein Leben lang gereinigt und medizinisch behandelt werden.  © Pond5 Images/Imago
Mischlingshund steht auf einer Wiese.
Die Hinterhand sollte am besten nicht zu stark gewinkelt sein. Sind die Beine nicht gerade, kann dies zu Bandscheibenvorfällen oder Patellaluxation führen. © blickwinkel/Imago
Ein Basset sitzt auf einer Wiese.
Hunde mit Schlappohren sind besonders anfällig für Ohrkrankheiten.  © Depositphotos/Imago
Ein schwarzer Terrier blickt in die Kamera.
Die Schnauze sollte in etwa so lang sein wie die Stirn.  © Wassilis Aswestopoulos/Imago
Ein Hund mit langem Schweif buddelt in der Erde.
Die Rute beim Hund ist ein effektives Mittel zur Kommunikation. Der Schweif sollte nicht zu lang oder zu kurz sein. © Meike Engels/Imago
Kerngesunde Hundezähne von einem erwachsenen Labrador
Ein Scherengebiss ist für einen Hund optimal. Hier das von einem erwachsenen Labrador. ©  Gottfried Czepluch/Imago

5. Selbstständige Entscheidungen treffen

Hunde, die eine hohe Intelligenz besitzen, handeln oft eigenständig und treffen Entscheidungen, ohne dass ein Mensch sie dazu anleitet. Sie können Situationen einschätzen und reagieren dabei unabhängig, um sich oder ihre Menschen zu schützen.

Beispiel:
Ein besonders schlauer Hund könnte selbstständig eine Straße meiden, wenn er bemerkt, dass Autos nahen, oder er könnte eigenständig einen anderen Weg nach Hause finden, wenn die übliche Route versperrt ist.

Intelligente Hunde beeindrucken nicht nur durch ihre Problemlösungsfähigkeiten und ihr Einfühlungsvermögen, sondern auch durch ihre Kreativität und ihre Fähigkeit, aus Erfahrungen zu lernen. Wer einen cleveren Hund besitzt, sollte sich also darauf einstellen, immer wieder überrascht zu werden.

Rubriklistenbild: © Westend61/Imago

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