„Calming signals“

Beschwichtigungssignale sofort erkennen – so lesen Sie Ihren Hund richtig

Ein schwarz-brauner Hundewelpe hebt das rechte Vorderbein.
1 von 10
Hebt oder winkelt der Hund die Vorderpfote an, bedeutet das entweder, dass der Vierbeiner in einer Situation überfordert ist oder dass er Aufmerksamkeit fordert. Die Tiere setzen das Signal außerdem in Spielsituationen ein.
Ein Hund schüttelt sich.
2 von 10
Das „Stress-Schütteln“ (ohne nass zu sein) hilft dem Hund, Anspannung abzubauen. Es ist wie ein Reset-Knopf für das Nervensystem und tritt oft nach stressigen Situationen auf.
Hund blinzelt in der Sonne.
3 von 10
Langsames, bewusstes Blinzeln oder das Zusammenkneifen der Augen sind ein deutliches Friedenssignal. Hunde nutzen es, um zu zeigen, dass sie keine Bedrohung darstellen.
Hund kratzt sich
4 von 10
Stress-Kratzen ist eine Übersprungshandlung. Der Hund ist unsicher oder gestresst und „kratzt sich die Verlegenheit weg.“ Das tut er besonders häufig in neuen oder herausfordernden Situationen.
Ein Hund schnüffelt auf dem Boden.
5 von 10
Intensives Schnüffeln am Boden, oft scheinbar grundlos, kann verschiedene Ursachen haben. Es beruhigt und hilft beim Stressabbau, dient als Ablenkung oder um Konflikte zu vermeiden. Dadurch ignoriert der Hund eine für ihn unangenehme oder stressige Situation.
Ein kleiner weißer Hund geht langsam auf den Fotografen zu.
6 von 10
Langsame Bewegungen signalisieren: „Ich bin entspannt und friedlich.“ Dieses Verhalten zeigen Hunde oft, wenn sie auf andere Vierbeiner oder Menschen zugehen, um Unterwerfung und friedliche Absichten zu demonstrieren.
Eine Frau umarmt einen Hunde, dieser schaut währenddessen in eine andere Richtung.
7 von 10
Fühlt sich der Vierbeiner vom Menschen bedrängt oder möchte er eine Hundebegegnung entschärfen, wendet er den Kopf ab.
Ein braun-weißer Mischlingshund leckt sich über die eigene Nase.
8 von 10
Sich über das Maul und die Nase lecken, zeigt leichte Unsicherheit oder Stress an. Besonders häufig zu beobachten, wenn der Hund angesprochen wird, neue Menschen kennenlernt oder sich in einer unklaren Situation befindet.
Ein Hund liegt im Gras und gähnt herzhaft.
9 von 10
Stress-Gähnen unterscheidet sich deutlich vom müden Gähnen. Es tritt auf, wenn der Hund sich unwohl fühlt, überfordert ist oder eine angespannte Situation wahrnimmt. Oft zeigen die Tiere es zum Beispiel beim Tierarzt, in neuen Umgebungen oder wenn das Training zu intensiv war.
Zwei Hunde treffen aufeinander, ein Hund ist an der Leine und eine Hund läuft frei.
10 von 10
Ihr Hund läuft einen weiten Bogen um andere Hunde, Menschen oder Objekte? Es ist ein höfliches „Ich komme in Frieden.“ Direktes aufeinander Zugehen gilt in der Hundewelt als unhöflich oder bedrohlich. Der Bogen zeigt Respekt und friedliche Absichten.

Ihr Hund leckt sich die Nase, obwohl sie sauber ist? Er gähnt mitten im Spiel? Erkennen Sie die 10 wichtigsten „Calming Signals“ und lernen Sie, was Ihr Vierbeiner wirklich sagen möchte.

Als Hundebesitzer kennen Sie das sicher: Ihr Vierbeiner verhält sich manchmal auf eine Art, die Sie nicht sofort verstehen. Warum gähnt er plötzlich, obwohl er nicht müde ist? Weshalb leckt er sich die Nase, wenn Sie ihn rufen? Die Antwort liegt in der faszinierenden Welt der Calming Signals – einer subtilen Kommunikationsform, die jeder Hundehalter verstehen sollte.

Was sind Calming Signals?

Calming Signals, auch Beschwichtigungssignale genannt, sind eine Art „Körpersprache des Friedens“ bei Hunden. Die norwegische Hundetrainerin Turid Rugaas prägte diesen Begriff und identifizierte über 30 verschiedene Signale, mit denen Hunde Stress abbauen, Konflikte vermeiden und sowohl sich selbst als auch andere beruhigen.

Noch mehr spannende Tier-Themen finden Sie im kostenlosen Newsletter von Landtiere.de, den Sie gleich hier abonnieren können.

Diese Signale dienen drei Hauptzwecken:

  • Selbstberuhigung: Der Hund reguliert seinen eigenen Stresslevel.
  • Beschwichtigung anderer: Signalisierung friedlicher Absichten
  • Konfliktvermeidung: Deeskalation angespannter Situationen

Die zehn wichtigsten Beschwichtigungssignale und wie Sie sie erkennen, erklärt Ihnen die Redaktion oben in der Fotostrecke.

Rubriklistenbild: © blickwinkel / Imago

Kommentare