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Katze alleine halten

Mythos Einzelgänger: Katzen wollen mit einem Freund zusammenleben

Katzen leben am liebsten mit anderen Katzen zusammen. Aus verschiedenen Gründen braucht Ihr Vierbeiner dringend einen Artgenossen.

Katzen sind Einzelgänger? Von wegen! Der Mythos, dass Katzen am besten alleine gehalten werden, hält sich hartnäckig. Richtig ist jedoch: Katzen jagen zwar einzeln – aber sie wollen unbedingt mit einem Freund zusammenleben. Halten Sie Ihre Samtpfote trotzdem alleine, kann das schnell zu schwerwiegenden Verhaltensauffälligkeiten führen.

Katzen in Alleinhaltung – keine gute Idee

Entgegen der gängigen Meinung sind Katzen keine Einzelgänger.

Stubentiger sind von Natur aus gesellig: Sie schmusen gerne und lieben es, mit einem Spielgefährten zu toben. Ein Menschenfreund reicht da meistens nicht aus. Vor allem nicht, wenn Sie viel außer Haus arbeiten und Ihre Katze in der Wohnung halten. In diesem Fall kann es bald passieren, dass Ihr Haustier vor lauter Einsamkeit verhaltensauffällig wird. Mit diesen vier Tipps langweilt sich Ihre Katze nicht, wenn Sie nicht zu Hause sind.

Auf diese Warnzeichen sollten Sie achten:

  • Ihre Katze wird plötzlich unsauber. Katzen sind eigentlich reinliche Tiere. Pinkelt Ihr Tier aus Protest außerhalb des Katzenklos, dann sollten Sie sich Sorgen machen.
  • Ihre Katze ist aggressiv oder zerstört aus Langeweile die Wohnung.
  • Ihre Katze wirkt träge oder gar depressiv. Einsame Katzen verlieren oft die Lust am Spiel. Das Resultat ist nicht nur eine unglückliche Katze – sondern auch eine übergewichtige, weil sich das Tier nicht genug bewegt.

Es ist wichtig, eine Katze zu vergesellschaften

Die meisten Katzen brauchen also einen Gefährten. Allen voran sollten Kitten nie alleine gehalten werden. Für ihre Entwicklung brauchen die Jungtiere einen Artgenossen, mit dem sie lernen können. Bestenfalls ziehen von Anfang an zwei Katzen gemeinsam bei Ihnen ein. Ideal sind Geschwister aus dem gleichen Wurf. Oder Sie adoptieren zwei Freunde aus dem Tierheim. Es kann aber auch klappen, dass Sie für Ihren Stubentiger erst später einen Freund besorgen. Achten Sie darauf, dass die neue Katze ungefähr gleich alt ist und einen ähnlichen Charakter zeigt. Eine verspielte Babykatze wird sich nicht mit einer schüchternen Seniorin vertragen.

Nicht vergessen:

Halten Sie Katze und Kater zusammen, muss dieser rechtzeitig kastriert werden! Es kann auch das Zusammenleben einer ganzen Gruppe von Katzen und Katern gut funktionieren. Achten Sie jedoch auf die Grundregel: eine Katze pro Zimmer. Jedes Tier sollte sich in der Wohnungshaltung ungestört zurückziehen können.

Handeln Sie frühzeitig, wenn Ihr Tier einsam wirkt. Wird ein Kitten ohne Artgenossen groß oder lebt eine Katze zu lange in Alleinhaltung, verlernen sie das typische Sozialverhalten. Im schlimmsten Fall wird es unmöglich, die Katze wieder zu vergesellschaften.

Katzensprache verstehen: Zehn Signale, die zeigen, dass Ihre Katze Sie liebt

1. Zeichen: Fühlen sich Katzen in der Nähe ihres Menschen pudelwohl, fordern sie meist ausgiebige Kuscheleinheiten ein.
1. Zeichen: Fühlen sich Katzen in der Nähe ihres Menschen pudelwohl, fordern sie meist ausgiebige Kuscheleinheiten ein. (Symbolbild) © Westend61/Imago
Im Allgemeinen gelten Katzen als sehr intelligent.
2. Zeichen: Schnurrt eine Katze beim Schmusen, ist das ein eindeutiger „Liebesbeweis“. (Symbolfoto) © Westend61/Imago
3. Zeichen: Reibt Ihre Katze an den Beinen entlang, verteilt sie bestimmte Duftstoffe und markiert Sie damit als geliebtes Familienmitglied.
3. Zeichen: Reibt Ihre Katze an den Beinen entlang, verteilt sie bestimmte Duftstoffe und markiert Sie damit als geliebtes Familienmitglied. (Symbolbild) © Ardea/Imago
4. Zeichen: Mit einem „Katzenkuss“ drücken Samtpfoten ihre Liebe aus. Das machen sie oft, wenn man sich ihrem Gesicht mit der Stirn nähert.
4. Zeichen: Mit einem „Katzenkuss“ drücken Samtpfoten ihre Liebe aus. Das machen sie oft, wenn man sich ihrem Gesicht mit der Stirn nähert. (Symbolbild) © Westend61/Imago
5. Zeichen: Ihre Katze legt sich beim Kraulen auf den Rücken? Dann fühlt sie sich geborgen und sicher.
5. Zeichen: Ihre Katze legt sich beim Kraulen auf den Rücken? Dann fühlt sie sich geborgen und sicher. (Symbolbild) © Cavan Images/Imago
6. Zeichen: Drücken Katzen ihre Vorderpfoten abwechselnd auf den Boden, ist das ein klares Signal für Wohlbefinden. Der Milchtritt ist ein Verhalten aus der Kinderstube. (Symbolbild)
6. Zeichen: Drücken Katzen ihre Vorderpfoten abwechselnd auf den Boden, ist das ein klares Signal für Wohlbefinden. Der Milchtritt ist ein Verhalten aus der Kinderstube. (Symbolbild) © Shotshop/Imago
7. Zeichen: Tiefe Zuneigung zeigen Katzen, wenn sie Ihnen beim Streicheln die Hand oder den Arm abschlecken. Gegenseitiges Putzen ist unter Samtpfoten ein wichtiger Bestandteil des Sozialverhaltens. (Symbolbild)
7. Zeichen: Tiefe Zuneigung zeigen Katzen, wenn sie Ihnen beim Streicheln die Hand oder den Arm abschlecken. Gegenseitiges Putzen ist unter Samtpfoten ein wichtiger Bestandteil des Sozialverhaltens. (Symbolbild) © Imaginechina-Tuchong/Imago
8. Zeichen: Wenn Ihre Katze beim Streicheln vorsichtig an der Hand knabbert, tut sie das nicht, um Sie zu verletzen. Denn der „Liebesbiss“ ist eine zärtliche Geste.
8. Zeichen: Wenn Ihre Katze beim Streicheln vorsichtig an der Hand knabbert, tut sie das nicht, um Sie zu verletzen. Denn der „Liebesbiss“ ist eine zärtliche Geste. (Symbolbild) © Westend61/Imago
9. Zeichen: Ihre Katze liebt es, ausgelassen mit Ihnen zu spielen? Herzlichen Glückwunsch! Dann sind Sie ein geliebter Spielkamerad.
9. Zeichen: Ihre Katze liebt es, ausgelassen mit Ihnen zu spielen? Herzlichen Glückwunsch! Dann sind Sie ein geliebter Spielkamerad. (Symbolbild) © Westend61/Imago
10. Zeichen: Schläft Ihre Katze auf dem Schoß ein, zeigt sie damit vollkommenes Vertrauen in Sie. Mehr Liebe geht nicht.
10. Zeichen: Schläft Ihre Katze auf dem Schoß ein, zeigt sie damit vollkommenes Vertrauen in Sie. Mehr Liebe geht nicht. (Symbolbild) © Westend61/Imago

Katze alleine halten: In diesen Fällen ist es besser

Manche Samtpfoten bleiben jedoch besser alleine. Nehmen Sie ein erwachsenes Tier bei sich auf, ist es manchmal bereits daran gewöhnt, ohne Katzenfreund zu leben. Dann möchte es wahrscheinlich sein Revier auch in Zukunft nicht teilen. Genauso bleiben Katzen, die zu Aggressionen neigen, besser in Einzelhaltung. Ebenso kleine, schwächliche Tiere, die sich schlecht wehren können. Bei ihnen könnte ein Mitbewohner schnell vom Katzenfreund zum Katzenmobber werden. Als Halter können Sie keine Freundschaft erzwingen – wird deutlich, dass sich die Katzen nicht vertragen, müssen Sie notgedrungen für ein Tier ein neues Zuhause suchen.

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Katze und Hund zusammen halten: Funktioniert das?

In vielen Familien leben Katze und Hund zusammen. Kann der Fellfreund einen anderen Stubentiger ersetzen? Die Antwort lautet: besser nicht. Zwar können Hunde und Katzen gute Freunde werden – vor allem, wenn sie bereits miteinander aufwachsen. Trotzdem sind die Tiere sehr unterschiedlich und sprechen verschiedene Sprachen. Wie Tierperspektive.com ausführt, entwickelt sich zwischen den Tieren selten eine enge Freundschaft. Ihre Katze sollte daher zumindest Freigang haben, auch wenn sie mit einem Hund zusammenlebt.

Rubriklistenbild: © Anka Agency International/imago stock&people/IMAGO

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