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Kognitive Wunder


Studie enthüllt: Border Collies verblüffen mit Superhirn

Wenn Hunde ihre Spielzeuge besser benennen können als wir, dann sind es meist Border Collies. Ihre Fähigkeit, sich an Namen zu erinnern, fasziniert und berührt.

Die emotionale Bindung zwischen einem Hund und seinem Menschen ist etwas ganz Besonderes. Diese Verbindung wird durch gemeinsame Aktivitäten und das Training nur noch vertieft. Besonders eindrucksvoll wird dies bei den Border Collies sichtbar, deren kognitive Fähigkeiten in jüngsten Studien erneut beeindruckend unter Beweis gestellt wurden. Die Hunde sind nicht nur in der Lage, sich an die Namen von Hunderten von Spielzeugen zu erinnern, sie können diese auch nach Jahren der Nichtbenutzung korrekt identifizieren.

Erinnerungsvermögen, das beeindruckt

In einer bemerkenswerten Studie, durchgeführt von Shany Dror und ihrem Team, zeigten die Hunde, dass sie sich an die Namen von Spielzeugen erinnern konnten, die sie zwei Jahre lang nicht gesehen hatten. Die Border Collies hatten eine Erfolgsquote von 60 bis 75 Prozent bei der korrekten Zuordnung der Spielzeuge, ein Ergebnis, das weit über dem Zufallsniveau liegt.

Mehr als nur ein Spiel

Border Collies zeigen ein enormes Talent beim Lernen von Objektwörtern. Sie speichern die Namen von Spielzeugen verlässlich ab, selbst wenn sie diese seit Jahren nicht mehr gesehen haben. (Symbolbild)

Die wissenschaftliche Bedeutung dieser Erkenntnisse ist enorm, denn sie zeigt, dass auch Hunde die Fähigkeit besitzen, sich langfristig an Wörter zu erinnern. Dies stellt einen wichtigen Schritt in unserem Verständnis der kognitiven Fähigkeiten von Tieren dar und könnte weitreichende Erkenntnisse für die Art und Weise haben, wie wir mit unseren vierbeinigen Freunden kommunizieren und sie trainieren. An welcher Geste Sie erkennen können, dass Ihr Hund intelligent ist.

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Diese elf Hunderassen sind vielleicht schlauer als Ihr Nachbar – belegt durch wissenschaftliche Tests

Ein Malinois drückt sich anschmiegsam gegen die Beine eines Soldaten.
Der Malinois, auch bekannt als Belgischer Schäferhund ist – Erkenntnissen einer Studie von Dezember 2022 zufolge – die intelligenteste Hunderasse der Welt. Häufig wird diese kluge Rasse als Polizei- oder Schutzhund eingesetzt. Ihre Eigenständigkeit stellte der Malinois während verschiedener Tests unter Beweis: Neben dem Deutschen Schäferhund war es beim Belgischen Schäferhund am wahrscheinlichsten, dass er sich angesichts einer unlösbaren Aufgabe nicht an seinen Besitzer wandte. © TT/Imago
Border Collie mit Frisbee im Maul.
Der sensible Border Collie gilt als eine der intelligentesten Hunderassen. Lange Zeit galt er sogar als die schlauste Rasse überhaupt. Aufgrund seiner Cleverness ist er ein prädestinierter Hund für Hundesportarten wie Agility oder Obedience. Sein „Will to please“ (der Wille, seinem Menschen zu gefallen) sorgt dafür, dass der Border Collie aufblüht, wenn er zusammen mit seinem Besitzer Aufgaben lösen darf. Der früher meist als Schäferhund eingesetzte Border Collie ist heute ein beliebter Familienhund. © Westend61/Imago
Porträt eines auf einer Bank in Cleadon Hills stehenden Pudels an einem sonnigen Tag.
Pudel sind nicht nur beliebte Familienhunde, sondern zeichnen sich durch ihre außerordentliche Klugheit und die überdurchschnittliche Lernfähigkeit aus. Der aus Frankreich stammende Rassehund wird oft als Rettungshund, Leichenspürhund oder als Blindenführhund eingesetzt. Wegen ihrer besonderen Sensibilität eignet sich der Pudel zudem hervorragend als Therapiehund. © Design Pics Editorial/Imago
Ein Polizist mit einem Polizeihund an der Leine.
Wie bereits sein Name verrät, hatte der Deutsche Schäferhund ursprünglich die Funktion eines Hütehundes. Seine hohe Intelligenz machen sich heutzutage vor allem Polizei, Militär und Zoll zunutze: Mit seiner Lernfähigkeit, einem ausgeprägten Gehorsam und der Gefügigkeit hat der treue Schäferhund das perfekte Zeug zum Diensthund. Er besitzt nicht nur ein ausgeglichenes Temperament, sondern ist auch für seine Aufmerksamkeit, Nervenstärke und Selbstsicherheit bekannt. © Design Pics/Imago
Menschen streicheln einen Hund in einer Gruppentherapiesitzung.
Nicht grundlos sehen wir den beliebten Golden Retriever oftmals als Blindenführhund oder als Begleithund für Gehörlose. Auch als Rettungshund eignet sich diese geduldige, ruhige und achtsame Hunderasse besonders gut. Ihre erstaunliche Intelligenz gepaart mit Gutmütigkeit bringen die liebenswürdigen Goldies gerne in ihre Besitzerfamilien ein. © Science Photo Library/Imago
Portrait einer Dobermann Hündin.
Seinem Ruf als aggressiver Hund zum Trotz überzeugt der Dobermann durch Cleverness, Aufmerksamkeit und Mut. Als Diensthund der Polizei oder Bundeswehr kann er seine Talente nutzbringend einsetzen. In der Zucht wird der charakterliche Schwerpunkt heute auf Ruhe und Freundlichkeit gelegt. Mit seiner gelehrigen, ausdauernden und aufmerksamen Art überzeugt er Hundekenner auch als loyaler Begleiter von sich. Eine gute und geduldige Erziehung kitzelt aus dem Dobermann außerdem einen Familienhund hervor. © Zoonar/Imago
Ein Shetland Sheepdog, stehend auf einem Felsen.
Der Shetland Sheepdog, auch Shelti genannt, ist für sein intelligentes, gutmütiges und lernwilliges Wesen bekannt. Ein ausgeprägter „Will to please“, schnelle Auffassungsgabe und Spaß am Lernen dominieren seine Art. Diese Fähigkeiten setzt der Shetland Sheepdog als Hütehund, Begleithund, Rettungshund oder Therapiehund ein. Der Shelti wird oftmals als besonders sensibel beschrieben. Er ist beispielsweise in der Lage, die Stimmung seiner Familie zu erkennen und ist stets darauf bedacht, diese– falls nötig – zu verbessern. © imagebroker/Imago
Labrador Retriever: Mehrere Hunde sitzen in der Wiese.
Als eine der beliebtesten Hunderassen hierzulande zeichnet sich der Labrador Retriever durch seine Intelligenz und Gutmütigkeit aus. Er strebt danach, seinen Besitzern zu gefallen, und wird oft als Drogenspürhund, Rettungshund oder Blindenhund eingesetzt. Dank seines aufmerksamen und lernwilligen Charakters, der jedoch stets von Freundlichkeit geprägt ist, erledigt er diese Aufgaben äußerst gewissenhaft. © imagebroker/Imago
Ein reinrassiger Rottweiler springt während eines Agility Trainings über ein Hindernis.
Intelligent, ausdauernd und furchtlos: So kennt man den Rottweiler. Auch Polizei und Militär schätzen ihn für diese Eigenschaften. Der gehorsame Rassehund kann Situationen selbstständig bewerten und punktet mit einem starken und aufmerksamen Charakter. Sein starker Beschützerinstinkt hat ihm in einigen Bundesländern den Status eines Listenhundes beschert. Dennoch gilt er als anhänglich und kinderlieb. Der Rottweiler wird ausschließlich Hundekennern mit langjähriger Erfahrung empfohlen. © YAY Images/Imago
Porträt eines Australian Cattle Dog, der in einer Blumenwiese steht.
Der intelligente Australian Cattle Dog liebt es, zu lernen: Er eignet sich mit Vorliebe die unterschiedlichsten Tricks und Fähigkeiten an. Als Treib- und Wachhund scheut er auch die Konfrontation mit körperlich überlegenen Bullen nicht. Mit konsequenter Erziehung und guter Führung durch einen erfahrenen Hundebesitzer wird aus dem Australian Cattle Dog ein loyaler Begleiter. © imagebroker/Imago
Ein liebenswerter Kanaan Hund in einem gelben Geschirr liegt am Meeresufer.
Auch Israelspitz genannt, ist der Kanaan Hund eine durchaus seltene Hunderasse. Mit den anderen aufgeführten Rassen hat er bis auf seine hohe Intelligenz nicht viel gemeinsam: Er gilt als besitzergreifend und liebt seine Unabhängigkeit. Ihm etwas aufzwingen zu wollen – das kommt dem reaktionsfreudigen Kanaan Hund nicht in die Tüte. Wer auf der Suche nach einem Kuscheltier ist, sollte sich anderweitig umschauen. Ob und wer ihn streicheln darf, das entscheidet der eigenständige Hund immer noch selbst. Kanaan Hunde eignen sich für ausschließlich für erfahrene Halter. Ist er jedoch einmal in die Familie integriert, beweist er sich als anhänglich, treu und schützend. © Wirestock/Imago

Eine tiefe emotionale Verbindung

Die Fähigkeit der Hunde, sich an die Namen ihrer Spielzeuge zu erinnern, ist nicht nur ein Zeichen ihrer Intelligenz, sondern auch ein Beweis für die tiefe emotionale Verbindung, die sie mit ihren Besitzern eingehen. Diese Verbindung wird durch das gemeinsame Training und die täglichen Interaktionen gestärkt und weiter vertieft.

Die Leistungen sind Beispiele dafür, wie außergewöhnlich die Beziehung zwischen Menschen und ihren tierischen Begleitern sein kann. Sie erinnern uns daran, dass Hunde nicht nur Haustiere sind, sondern Partner, die in der Lage sind, zu lernen, zu erinnern und zu lieben.

Rubriklistenbild: © Pond5 Images/Imago

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