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Wer kann bei so einem Hunde-Blick widerstehen? Die wenigsten – und wollen den Vierbeiner gleich streicheln. Doch wo gefällt es ihm am Körper – und wo nicht?
Sehen uns zwei süße Knopfaugen von unten an, können die wenigsten Hundefans widerstehen. Sie müssen den Vierbeiner einfach streicheln und liebkosen. Doch nicht jeder Hund mag das – und auch nicht an jeder Stelle am Körper. Es gibt sogar welche, wo er Berührungen gar nicht leiden kann oder auch Situationen, in denen er zurückweicht. Doch eigentlich will man ihm damit etwas Gutes tun und die eigene Zuneigung zeigen.
Hund streicheln stärkt Bindung – und macht glücklich
Das ist auch gut so, viele Hunde mögen Streicheleinheiten, zudem stärkt es die Bindung zwischen Mensch und Tier. Darüber hinaus macht es auch Spaß, die Vierbeiner zu verwöhnen oder ihr weiches Fell zu spüren. Hinzu kommt, dass es uns glücklich macht, einen Hund zu streicheln. Es baut Stress und kann laut Studien sogar den Blutdruck senken. Verantwortlich dafür ist das Bindungshormon Oxytocin, das bei angenehmen Berührungen und auch bei Blickkontakt zwischen Mensch und Hund auf beiden Seiten ausgeschüttet wird. Doch kann man beim Streicheln auch Fehler machen?
Ja, besonders, wenn man den Hund (noch) nicht gut kennt. Dann gilt es herauszufinden, wo er gerne berührt wird, ansonsten kann es sein, dass er sich unwohl fühlt. Im schlimmsten Falle schnappen sie sogar. Um das Vertrauen zu gewinnen, sollten Sie zuerst in die Hocke gehen, am besten seitlich vom Vierbeiner. Dadurch ist man mit ihm auf Augenhöhe und schafft eine entspannte Atmosphäre. Wirkt der Hund interessiert oder nähert sich sogar freundlich und schnüffelt, dürfen Sie ihn ruhig streicheln.
Zuerst empfiehlt es sich, ihn am Rücken oder an der Brust zu berühren. Hunde mögen es auch, wenn man sie an der Körperseite oder an der Schnauze entlang streichelt. Empfindlich sind sie hingegen an Schwanz und Pfoten, vor allem, wenn sie es nicht gewohnt sind, dort angefasst zu werden.
Hund besser nicht umarmen – Ohrenmassagen aber liebend gern
Auch von Umarmungen sollte man besser absehen – oftmals frieren die Wauwaus dann förmlich ein, bewegen sich nicht mehr und fühlen sich unwohl. Während wir Menschen andere gerne im Arm halten, wenn wir sie lieb haben, drücken Hunde mit „Umarmungen“ schließlich ihre Überlegenheit gegenüber einem anderen Artgenossen aus.
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Hinzu kommt: Wenn der Hund kein Interesse an Zärtlichkeiten hat, seinen Kopf sogar zur Seite oder wegdreht, sich duckt oder weggeht, dann sollten sie ihn nicht anfassen. Respektieren Sie, dass er nicht berührt werden will. Das gilt besonders dann, wenn er die Ohren anlegt oder die Augen zukneift. Das sind Zeichen dafür, dass der Hund sich bedroht fühlt oder in den Angriffsmodus wechselt.
Und ein letzter Tipp: Will man seinem Wauwau etwas besonders Gutes tun, dann gibt ihm man eine ausgedehnte Ohrenmassage. Viele Vierbeiner lieben es, an den Ohren gekrault zu werden, schließen dabei die Augen und lehnen sich sogar in die Berührung. Am Ende wissen Frauchen oder Herrchen immer noch, was ihrem Vierbeiner am besten gefällt.