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Gewusst, wo

3 Stellen, an denen Hunde besonders gern gestreichelt werden – und 2, die nicht gehen

Close-Up von Hund, Hand ruht auf seinem Kopf.
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Die meisten Hunde mögen es, gestreichelt zu werden. Umarmungen gehen aber nicht bei jedem.

Wer kann bei so einem Hunde-Blick widerstehen? Die wenigsten – und wollen den Vierbeiner gleich streicheln. Doch wo gefällt es ihm am Körper – und wo nicht?

Sehen uns zwei süße Knopfaugen von unten an, können die wenigsten Hundefans widerstehen. Sie müssen den Vierbeiner einfach streicheln und liebkosen. Doch nicht jeder Hund mag das – und auch nicht an jeder Stelle am Körper. Es gibt sogar welche, wo er Berührungen gar nicht leiden kann oder auch Situationen, in denen er zurückweicht. Doch eigentlich will man ihm damit etwas Gutes tun und die eigene Zuneigung zeigen.

Hund streicheln stärkt Bindung – und macht glücklich

Das ist auch gut so, viele Hunde mögen Streicheleinheiten, zudem stärkt es die Bindung zwischen Mensch und Tier. Darüber hinaus macht es auch Spaß, die Vierbeiner zu verwöhnen oder ihr weiches Fell zu spüren. Hinzu kommt, dass es uns glücklich macht, einen Hund zu streicheln. Es baut Stress und kann laut Studien sogar den Blutdruck senken. Verantwortlich dafür ist das Bindungshormon Oxytocin, das bei angenehmen Berührungen und auch bei Blickkontakt zwischen Mensch und Hund auf beiden Seiten ausgeschüttet wird. Doch kann man beim Streicheln auch Fehler machen?

Ja, besonders, wenn man den Hund (noch) nicht gut kennt. Dann gilt es herauszufinden, wo er gerne berührt wird, ansonsten kann es sein, dass er sich unwohl fühlt. Im schlimmsten Falle schnappen sie sogar. Um das Vertrauen zu gewinnen, sollten Sie zuerst in die Hocke gehen, am besten seitlich vom Vierbeiner. Dadurch ist man mit ihm auf Augenhöhe und schafft eine entspannte Atmosphäre. Wirkt der Hund interessiert oder nähert sich sogar freundlich und schnüffelt, dürfen Sie ihn ruhig streicheln.

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Zuerst empfiehlt es sich, ihn am Rücken oder an der Brust zu berühren. Hunde mögen es auch, wenn man sie an der Körperseite oder an der Schnauze entlang streichelt. Empfindlich sind sie hingegen an Schwanz und Pfoten, vor allem, wenn sie es nicht gewohnt sind, dort angefasst zu werden.

Hund besser nicht umarmen – Ohrenmassagen aber liebend gern

Auch von Umarmungen sollte man besser absehen – oftmals frieren die Wauwaus dann förmlich ein, bewegen sich nicht mehr und fühlen sich unwohl. Während wir Menschen andere gerne im Arm halten, wenn wir sie lieb haben, drücken Hunde mit „Umarmungen“ schließlich ihre Überlegenheit gegenüber einem anderen Artgenossen aus.

Schmusepfoten: Diese 17 Hunderassen kuscheln für ihr Leben gerne

Ein großer, dunkler Neufundländer auf einer Wiese
Der Neufundländer ist eine beeindruckende und große Hunderasse, die mit ihrem verschmusten Wesen verzaubert und daher perfekt als Familienhund geeignet ist. © Panthermedia/LuboIvanko/IMAGO
Labrador Retriever
Labrador Retriever sind äußerst vielseitige Vierbeiner, die es nicht nur lieben, aktiv zu sein, sondern auch jederzeit für eine Runde Kuscheln zu haben sind. © Cavan Images/Imago
Deutscher Boxer
Auch der Deutsche Boxer gilt als besonders verschmust, wenn er sich nicht gerade beim Spielen austobt. © Zoonar/Imago
Magyar Viszla
Eigentlich ist der Magyar Viszla als Jagdhund bekannt – interessieren Sie sich für die Rasse, sollten Sie allerdings wissen, dass die Vierbeiner nicht nur gerne schnüffeln, sondern auch vom gemeinsamen Schmusen nicht genug bekommen können. © Panthermedia/Imago
Süßer Welpe: Ein junger Malteser i
Zu den verschmusten Zeitgenossen auf vier Pfoten gehört auch der Malteser. Er ist derart menschenbezogen, dass er unter Trennungen auffallend leidet. © Shotshop/Imago
Samojede
Ihrem Volk in Sibirien dienten Samojeden einst als Schlittenhunde und benötigen daher noch immer ausgiebig Bewegung. Auch ihrer ehemaligen Funktion als „Bettwärmer“ kommen die flauschigen Wolken noch heute nach, indem sie ihrem Menschen immer ganz nah sind und es lieben, zu kuscheln. © YAY Images/Imago
Bobtail
Der Bobtail ist ein gutmütiger Mitbewohner, der es liebt, eine enge Bindung zu seinen Menschen aufzubauen. Seine große Zuneigung zeigt er unter anderem durch leidenschaftliche Kuscheleinheiten. © Wirestock/Imago
Golden Retriever kuschelt mit Baby.
Golden Retriever gelten als immer freundlich, stets entspannt – und als wahre Profis im Kuscheln. © Shotshop/Imago
Deutsche Dogge Welpen
Die Deutsche Dogge ist bekannt dafür, ihre eigene Größe gerne mal zu unterschätzen. Dabei lieben die tapsigen Vierbeiner es, zu schmusen und sich auf die Menschen ihres Vertrauens zu setzen. Gerade bei Kindern sollten Halter daher vorsichtig sein: Die Deutsche Dogge gilt als sehr kinderlieb und möchte das auch zeigen. © Panthermedia/Imago
Bichon Frisé
Ein weiterer wunderbarer Kuschelpartner ist der Bichon Frisé. Nach einem ausgiebigen Spiel gibt es für den kleinen Hund nichts Schöneres, als mit seinem Menschen zu schmusen. © Zoonar/Imago
Dackel
Wie bei den meisten Hunden gilt vor allem auch beim Dackel: Der liebevolle Vierbeiner hat zwar die Tendenz zum Kuscheln, allerdings hängt es von der individuellen Persönlichkeit des Hundes ab, wie stark dieses Charaktermerkmal tatsächlich ausgeprägt ist. Mit etwas Glück und einer liebevollen Erziehung bekommen Sie also einen richtigen Schmuse-Fan. © Depositphotos/Imago
Chihuahua
Die kleinste Hunderasse der Welt ist ebenfalls ein Meister im Kuscheln: Eine liebevolle Streicheleinheit lässt sich der Chihuahua niemals entgehen. © Dreamstime/Imago
Border Collie
Genau wie beim Dackel gilt auch beim Border Collie: Abhängig vom individuellen Charakter gibt es Border Collies, die nichts lieber tun, als zu kuscheln, andere hingegen bleiben lieber auf Abstand und genießen ab und an eine Runde Bauchkraulen. © Dreamstime/Imago
Cavalier King Charles Spaniel
Der Cavalier King Charles Spaniel gilt als Kindern gegenüber besonders aufgeschlossen und liebt es, mit seiner Familie zu kuscheln. © Pond5 Images/Imago
Berner Sennenhund
Der flauschige Riese ist wie eine Wolldecke auf vier Pfoten. Mit seinem dichten, weichen Fell und seiner sanften Art ist der Berner Sennenhund der perfekte Begleiter für gemütliche Stunden. Allerdings sollten Sie sicherstellen, dass Ihr Sofa groß genug ist. © Depositphotos/Imago
American Pitbull Terrier
Der American Pitbull Terrier gehört zu den Rassen, denen man auf den ersten Blick nicht unbedingt zutraut, besonders verschmust zu sein. Dennoch besitzt der Vierbeiner ein großes Herz und genießt Kuscheleinheiten über die Maßen. © Depositphotos/Imago
Affenpinscher
Der Affenpinscher verlangt zwar – wie die meisten Hunderassen – nach körperlicher und geistiger Auslastung – ist diese jedoch gegeben, zeigt sich der Hund von seiner verschmusten Seite. © Wirestock/Imago

Hinzu kommt: Wenn der Hund kein Interesse an Zärtlichkeiten hat, seinen Kopf sogar zur Seite oder wegdreht, sich duckt oder weggeht, dann sollten sie ihn nicht anfassen. Respektieren Sie, dass er nicht berührt werden will. Das gilt besonders dann, wenn er die Ohren anlegt oder die Augen zukneift. Das sind Zeichen dafür, dass der Hund sich bedroht fühlt oder in den Angriffsmodus wechselt.

Und ein letzter Tipp: Will man seinem Wauwau etwas besonders Gutes tun, dann gibt ihm man eine ausgedehnte Ohrenmassage. Viele Vierbeiner lieben es, an den Ohren gekrault zu werden, schließen dabei die Augen und lehnen sich sogar in die Berührung. Am Ende wissen Frauchen oder Herrchen immer noch, was ihrem Vierbeiner am besten gefällt.

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