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Tierärztin im Interview

Spar-Tipps: So sichern Sie die Zukunft Ihres Haustieres

Die zunehmenden Kosten für Tierarztbesuche zwingen viele Tierliebhaber, ihre Tiere wegzugeben. Doch eine Tierärztin strebt nach einer besseren Lösung.

Die Kosten für Tierfutter, Steuern und insbesondere Tierarztbesuche belasten zunehmend die Haushaltskassen von Tierhaltern. Seit der Einführung der neuen Gebührenordnung für Tierärzte (GoT) im Jahr 2022 sind die Kosten laut Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) im Durchschnitt um 20 bis 25 Prozent gestiegen.

Wenn ein Tierhalter seinem Hund helfen möchte, aber die finanziellen Mittel fehlen, steht oft nur die Option Tierheim zur Verfügung. Die Folge: Tierheime sind überfüllt. Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, bestätigt: „Mehr als zwei Drittel der Tierheime bestätigen, dass die Auslastung ‚sehr hoch‘ oder ‚über den Kapazitäten‘ ist“. Seit 2022 ist die Anzahl der Tiere in Tierheimen stetig gestiegen, und immer öfter werden auch kranke Tiere abgegeben.

Tierärztin engagiert sich ehrenamtlich

Spar-Tipp: Legen Sie sich monatlich etwas Geld zur Seite. So haben Sie für den Ernstfall Geld zur Verfügung. (Symbolbild)

Eine Krankheit oder der Verlust des Arbeitsplatzes können schnell zu finanziellen Engpässen führen. Dennoch möchten viele Menschen ihr geliebtes Haustier nicht abgeben. Ehrenamtliche Helfer schließen eine Versorgungslücke und setzen ein „Zeichen für das Allgemeinwohl trotz großer Herausforderungen“. Eine solche Helferin ist Dr. Katrin Wontorra. In ihrer „Tierarztpraxis ohne Grenzen“ in Ratingen bietet sie einmal wöchentlich Behandlungen und Operationen für kranke Tiere an, die sich durch Einnahmen der von ihr gegründeten gemeinnützigen Unternehmensgesellschaft finanzieren.

Im Interview mit Landtiere.de erzählt Dr. Wontorra von einem Schlüsselerlebnis, das sie dazu bewegt hat, neben ihrer regulären Praxis eine Art soziale Tierarztpraxis zu gründen: „Es war der Moment, als eine ältere Dame in meine Praxis kam und sagte: ‚Liebes Kind, ich habe keine 50 Euro im Monat übrig für Medikamente für mein Tier‘.“ Die Frau konnte sich die teuren Herzmedikamente für ihren erkrankten Hund nicht leisten. Ohne Hilfe drohte der Hund zu ersticken. „Es war klar, dass die Frau ihren Hund verliert, sollte dieser nicht mit den speziellen Medikamenten behandelt werden. Das kann es doch nicht sein, das darf so nicht sein“, sagt Dr. Wontorra. „Dass Menschen ihr über alles geliebtes Tier nur aus Geldgründen verlieren, sollte in Deutschland nicht sein“.

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Tiere sollten versichert werden

Getrieben von dem Wunsch, zu helfen, gründete Dr. Wontorra die „Tierarztpraxis ohne Grenzen“. Mit dieser gemeinnützigen Gesellschaft sammelt sie Spenden, um die gesetzlichen Mindestsätze für Behandlungen und Medikamente zu übernehmen. Dr. Wontorra warnt jedoch vor steigenden Kosten: „Wenn man sein Tier nicht versichert hat, kann man sich sein Haustier bald nicht mehr leisten“. Sie prognostiziert, dass sich Normalverdiener in etwa zehn Jahren kein Haustier mehr leisten können. „Tierheime schließen. Weil die hohen Kosten nicht zu begleichen sind“.

Wie lange leben Labradore, Dackel & Co? Lebenserwartung der beliebtesten Hunderassen

Es ist ein Lancashire Heeler (Hunderasse) zu sehen.
Lancashire Heeler haben mit 15,4 Jahren im Durchschnitt die höchste Lebenserwartung. Die kleinen, aber kräftig gebauten Hunde haben trotz ihrer Größe einen länglichen Körperbau. Markenzeichen sind ihre relativ großen Ohren, die aufrecht stehen. Die Hunderasse ist freundlich und eignet sich auch als Familienhund. © Wirestock/Imago
Es ist ein Tibet Spaniel zu sehen.
Auch der kleine Tibet Spaniel wird besonders alt. Mit durchschnittlich 15,2 Jahren gehören die Hunde auch zu den gesündesten Hunderassen. Sie werden in der Regel nicht größer als 25 Zentimeter und wiegen etwa sieben bis neun Kilogramm. Trotz ihrer relativ kurzen Nase haben die Tibet Spaniels kaum Probleme mit dem Atmen. © Panthermedia/Imago
Es ist ein Bologneser Hund in einer Winterlandschaft zu sehen.
Die weißen Bologneser sehen den bekannteren Maltesern aufgrund ihres langen weißen Fells sehr ähnlich. Mit einer Größe von bis zu 30 Zentimetern zählen auch diese Hunde zu den kleineren Rassen. Bologneser haben meist eine enge Bindung zu ihrem Besitzer und werden durchschnittlich etwa 14,9 Jahre alt. © Wirestock/Imago
Es ist ein Pudel zu sehen.
Pudel sind die idealen Familienhunde. Gerade für Kinder sind sie aufgrund ihres neugierigen und intelligenten Charakters ideal als Spielgefährten geeignet. Anders als viele andere Rassehunde gelten Pudel zudem als überaus gesunde Hunde. Mit 14 Jahren gehören sie auch zu den langlebigsten Hunden. © Zoonar/Imago
Es sind zwei Dachshunde (Dackel) zu sehen.
Kleine Hunde mit länglicher Schnauze wie der Zwergdackel haben laut Forschern die längste Lebenserwartung. Etwa 14 Jahre alt werden die Zwergdackel im Durchschnitt – sie zählen damit zu den gesündesten Hunden. © YAY Images/Imago
Es ist ein Parson Russel Terrier zu sehen.
Auch der Parson Russel Terrier ist ein eher kleiner, aber sehr aktiver und lebhafter Hund. Die Rasse wird durchschnittlich etwa 13,8 Jahre alt. Trotz des kleinen Körperbaus gelten Parson Russel Terrier daher als besonders robust. © imagebroker/Imago
Es ist ein Golden Retriever zu sehen.
Das goldfarbene, mittellange Deckhaar ist das typische Markenzeichen des Golden Retriever. Mit etwa 13,2 Jahren werden die großen Hunde zudem durchschnittlich besonders alt. Nicht nur in Deutschland zählen die Familienhunde daher zu den beliebtesten Rassen. Wie bei vielen Hunderassen können allerdings auch bei Golden Retrievern bestimmte Erbkrankheiten auftreten. © Panthermedia/Imago
Es ist ein schwarzer Labrador zu sehen.
Der Labrador zählt zu den großen Hunderassen. Seine Lebenserwartung liegt mit 13,1 Jahren aber trotzdem noch über dem Durchschnitt. Der Körperbau des Labradors ist eher kräftig, das macht ihn zu einem robusten Familienhund. Wie bei vielen Hunderassen können auch beim Labrador Überzüchtungen und Erbkrankheiten auftreten. © Panthermedia/Imago
Es ist ein Chihuahua zu sehen.
Der Chihuahua ist für seinen kleinen und kompakten Körperbau bekannt. Das macht ihn für viele Menschen zum perfekten Begleiter. Die Rasse wird durchschnittlich etwa 11,8 Jahre alt. © Panthermedia/Imago
Es ist eine französische Bulldogge zu sehen.
Die Französische Bulldogge ist an ihren großen Ohren und der kurzen Nase zu erkennen. Die häufigsten Gesundheitsprobleme dieser Rasse werden durch ihr stark abgeflachtes Gesicht verursacht. Für die Französische Bulldogge liegt die Lebenserwartung daher nur noch bei lediglich 9,8 Jahren. © Zoonar/Imago

Tierärztin gibt hilfreiche Spar-Tipps für Tierhalter

  • Schließen Sie eine Tierkrankenversicherung ab
  • Wenn Sie das nicht möchten, dann legen Sie monatlich etwas Geld zur Seite. So können Sie im Fall der Fälle darauf zurückgreifen
  • Wenn es mal ganz schnell gehen muss: Nehmen Sie Leihhäuser oder Pfandhäuser in Anspruch. Hier können Sie Schmuck oder Wertgegenstände hinbringen und bei Bedarf wieder zurückkaufen

Rubriklistenbild: © Depositphotos/Imago

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