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Auf Kuschelkurs

Katze will nicht kuscheln: So wird die Katze zum Schmusetiger

Eine braune Katze liegt auf dem Schoß und lässt sich streicheln.
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Das ist die Wunschvorstellung vieler Katzenhalter: gemeinsame Kuschelstunden, die beide genießen. In der Realität sieht es jedoch oft anders aus.

Viele Katzen lieben es, gestreichelt zu werden. Einige hingegen halten nicht viel von Körperkontakt. Was man tun kann, wenn die Katze partout nicht kuscheln will.

Eine schnurrende Katze auf dem Schoß zu haben, ist für Katzenfreunde das größte Glück. Studien belegen, dass Katzen Stress bei ihren Haltern reduzieren und so sogar das Risiko von Herzerkrankungen sinkt. Wenn die Katze jedoch keine Lust auf Körperkontakt hat, nehmen Menschen das oft persönlich. Dabei gibt es viele Gründe, aus denen eine Katze nicht kuscheln will. Und somit auch zahlreiche Tipps, um aus der Katze einen Schmusetiger zu machen.

Vertrauen als Basis für Kuschelstunden mit der Katze

Legt sich die Katze zu einem Menschen auf den Schoß oder schmiegt sich eng an ihn, ist das ein riesiger Vertrauensbeweis. Bei vielen Samtpfoten muss man sich das erst verdienen. Deshalb sollte man niemals die Katze einfach hochnehmen oder festhalten. Das wird ihr Vertrauen im Grunde erschüttern und den Wunsch nach gemeinsamen Kuschelstunden in weite Ferne rücken lassen. Außerdem riskiert man so Verletzungen durch die Katze.

Vielmehr muss die Katze sich in Gegenwart des Menschen absolut sicher fühlen und wissen, dass nichts passiert, was sie nicht will. Besonders Tiere, die bereits schlechte Erfahrungen gemacht haben, brauchen viel Zeit, um wieder Vertrauen zu fassen. Ein liebevoller, respektvoller Umgang und Geduld führen in den meisten Fällen irgendwann zum Erfolg.

Der wichtigste Kuschel-Tipp: Die Katze entscheidet

Wichtig: Die Katze muss den ersten Schritt machen. Geht sie auf ihren Menschen zu und fordert vorsichtig Streicheleinheiten ein, sollte man die Katze beim Streicheln sehr genau beobachten und das Streicheln sofort einstellen, wenn sie zeigt, dass sie genug hat oder sie an einer bestimmten Stelle nicht angefasst werden möchte. Nur so kann Vertrauen wachsen. Durch gutes Beobachten des Verhaltens kann man schnell herausfinden, an welchen Stellen eine Katze besonders gern gestreichelt wird. Übrigens: Manche Katzen sind auch sehr nachtragend, wenn ihr Mensch mit ihnen schimpft. Daher ist es wichtig, eine Katze ohne Bestrafung zu erziehen.

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Aber auch das Timing muss stimmen. Wenn die Katze gerade schläft, frisst oder sich putzt, möchte sie ihre Ruhe haben. Fasst man sie dann einfach an oder nimmt sie gar hoch, ist das aus Katzensicht ein absolutes No-Go. Generell darf der Mensch seine Katze nie bedrängen oder sie gegen ihren Willen festhalten.

Katzensprache verstehen: Zehn Signale, die zeigen, dass Ihre Katze Sie liebt

1. Zeichen: Fühlen sich Katzen in der Nähe ihres Menschen pudelwohl, fordern sie meist ausgiebige Kuscheleinheiten ein.
1. Zeichen: Fühlen sich Katzen in der Nähe ihres Menschen pudelwohl, fordern sie meist ausgiebige Kuscheleinheiten ein. (Symbolbild) © Westend61/Imago
Im Allgemeinen gelten Katzen als sehr intelligent.
2. Zeichen: Schnurrt eine Katze beim Schmusen, ist das ein eindeutiger „Liebesbeweis“. (Symbolfoto) © Westend61/Imago
3. Zeichen: Reibt Ihre Katze an den Beinen entlang, verteilt sie bestimmte Duftstoffe und markiert Sie damit als geliebtes Familienmitglied.
3. Zeichen: Reibt Ihre Katze an den Beinen entlang, verteilt sie bestimmte Duftstoffe und markiert Sie damit als geliebtes Familienmitglied. (Symbolbild) © Ardea/Imago
4. Zeichen: Mit einem „Katzenkuss“ drücken Samtpfoten ihre Liebe aus. Das machen sie oft, wenn man sich ihrem Gesicht mit der Stirn nähert.
4. Zeichen: Mit einem „Katzenkuss“ drücken Samtpfoten ihre Liebe aus. Das machen sie oft, wenn man sich ihrem Gesicht mit der Stirn nähert. (Symbolbild) © Westend61/Imago
5. Zeichen: Ihre Katze legt sich beim Kraulen auf den Rücken? Dann fühlt sie sich geborgen und sicher.
5. Zeichen: Ihre Katze legt sich beim Kraulen auf den Rücken? Dann fühlt sie sich geborgen und sicher. (Symbolbild) © Cavan Images/Imago
6. Zeichen: Drücken Katzen ihre Vorderpfoten abwechselnd auf den Boden, ist das ein klares Signal für Wohlbefinden. Der Milchtritt ist ein Verhalten aus der Kinderstube. (Symbolbild)
6. Zeichen: Drücken Katzen ihre Vorderpfoten abwechselnd auf den Boden, ist das ein klares Signal für Wohlbefinden. Der Milchtritt ist ein Verhalten aus der Kinderstube. (Symbolbild) © Shotshop/Imago
7. Zeichen: Tiefe Zuneigung zeigen Katzen, wenn sie Ihnen beim Streicheln die Hand oder den Arm abschlecken. Gegenseitiges Putzen ist unter Samtpfoten ein wichtiger Bestandteil des Sozialverhaltens. (Symbolbild)
7. Zeichen: Tiefe Zuneigung zeigen Katzen, wenn sie Ihnen beim Streicheln die Hand oder den Arm abschlecken. Gegenseitiges Putzen ist unter Samtpfoten ein wichtiger Bestandteil des Sozialverhaltens. (Symbolbild) © Imaginechina-Tuchong/Imago
8. Zeichen: Wenn Ihre Katze beim Streicheln vorsichtig an der Hand knabbert, tut sie das nicht, um Sie zu verletzen. Denn der „Liebesbiss“ ist eine zärtliche Geste.
8. Zeichen: Wenn Ihre Katze beim Streicheln vorsichtig an der Hand knabbert, tut sie das nicht, um Sie zu verletzen. Denn der „Liebesbiss“ ist eine zärtliche Geste. (Symbolbild) © Westend61/Imago
9. Zeichen: Ihre Katze liebt es, ausgelassen mit Ihnen zu spielen? Herzlichen Glückwunsch! Dann sind Sie ein geliebter Spielkamerad.
9. Zeichen: Ihre Katze liebt es, ausgelassen mit Ihnen zu spielen? Herzlichen Glückwunsch! Dann sind Sie ein geliebter Spielkamerad. (Symbolbild) © Westend61/Imago
10. Zeichen: Schläft Ihre Katze auf dem Schoß ein, zeigt sie damit vollkommenes Vertrauen in Sie. Mehr Liebe geht nicht.
10. Zeichen: Schläft Ihre Katze auf dem Schoß ein, zeigt sie damit vollkommenes Vertrauen in Sie. Mehr Liebe geht nicht. (Symbolbild) © Westend61/Imago

Der beste Tipp, um aus einer skeptischen Samtpfote eine Kuschelkatze zu machen, lautet daher: Die Katze entscheidet – und zwar über Zeitpunkt, Dauer und Intensität. Hat die Katze das Gefühl, die Kontrolle über die Situation zu haben, wird sie sich nach und nach mehr trauen und so vielleicht auch lernen, das Kuscheln zu genießen. Viele Katzen schlafen gerne bei ihrem Menschen im Bett.

Kuscheln ist eine Frage der Katzenpersönlichkeit

Es hängt auch immer von der Katzenpersönlichkeit ab, wie viel und gerne eine Katze kuschelt. Nicht jede Katze wird zum Kampfschmuser. Es gibt Katzen, die es nicht mögen, angefasst zu werden. Das muss der Mensch akzeptieren. Sie halten sich vielleicht gerne in der Nähe ihres Menschen auf. Auch das ist ein großes Kompliment. Manche Katzen spielen auch lieber mit ihrem Menschen als mit ihm zu kuscheln.

Die Sozialisation der Katze im Kittenalter hat großen Einfluss auf ihre Persönlichkeit. Hat eine Babykatze in den ersten Lebenswochen keinen Kontakt zum Menschen oder macht sogar negative Erfahrungen, kann sie das bis ins Erwachsenenalter begleiten. Einige Katzen können ihre Skepsis nie ganz ablegen. Wurde eine Katze immer gern gestreichelt und reagiert plötzlich abwehrend, können Schmerzen oder Gesundheitsprobleme der Grund sein. Ein Besuch beim Tierarzt bringt Klarheit.

Die wichtigsten Regeln fürs Katzenkuscheln

  • Die Katze nie gegen ihren Willen hochnehmen oder festhalten.
  • Die Katze beim Streicheln gut beobachten, Grenzen erkennen und akzeptieren.
  • Die Katze nie beim Schlafen oder Fressen stören.
  • Fürs Kuscheln einen Ort aussuchen, an dem die Katze entspannt ist.
  • Die Katze nicht bedrängen und nur dort streicheln, wo sie es mag.

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