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Ängstliche Vierbeiner

Die drei häufigsten Ängste bei Hunden und was Sie dagegen tun können

Was haben Gewitter, Feuerwerk und die Fahrt zum Tierarzt gemeinsam? Es sind Situationen, die vielen Hunden Angst machen. Wir zeigen, wie Sie am besten reagieren.

Genau wie für uns Menschen gibt es für jeden Hund bestimmte Situationen, die ihm Angst machen. Das ist je nach Charakter unterschiedlich ausgeprägt, aber kein Grund zur Sorge. Wenn die Angstgefühle Ihres Kameraden jedoch den gemeinsamen Alltag zu stark beeinträchtigen, sollten Sie handeln.

Wir stellen Ihnen die häufigsten Ängste – darunter auch laute Geräusche – bei Hunden vor und zeigen, wie Sie Ihren Liebling in diesen Situationen am besten unterstützen können.

Der neue WhatsApp-Kanal von Landtiere.de ist da!

Tierische Tipps und rührende News gibt’s auf unserem WhatsApp-Kanal: Hier geht’s direkt zu Tierverliebt.

1. Ihr Hund hat Angst vor Feuerwerk

Viele Hunde haben vor Feuerwerk Angst.

Silvester ist für die meisten Haustiere ein Spießrutenlauf. Das laute Knallen und die hellen Lichtblitze können die Tiere nicht einordnen – und deshalb jagen sie ihnen eine Heidenangst ein. Außerdem liegt der markante Geruch von verbranntem Schwarzpulver in der gesamten Luft und versetzt die Tiere zusätzlich in Alarmbereitschaft. Denn dieser riecht für Sie nach Waldbrand und dadurch nach Gefahr. Halten Sie deshalb am besten Fenster und Türen geschlossen. Wenn Sie noch die Vorhänge zuziehen, sperren Sie auch die aggressiven Lichtblitze aus.

Lassen Sie Ihren vierbeinigen Freund außerdem nicht alleine, wenn ein Feuerwerk bevorsteht. Sonst ist das Tier seiner Panik schutzlos ausgeliefert. Wenn Sie anwesend sind und ruhig bleiben, wird dies Ihrem Tier schon ein wenig Sicherheit geben. Lassen Sie bei Bedarf zusätzlich den Fernseher laufen oder sorgen Sie anderweitig für eine ablenkende Geräuschkulisse mit möglichst vertrauten Klängen.

2. Was tun, wenn Ihr Hund Angst vor Gewitter hat?

Wenn Ihr Hund sich vor Gewitter fürchtet, geht es nicht nur um eine Nacht im Jahr – sondern um eine sehr häufige Situation. Wie viele andere Tiere reagieren Hunde sehr sensibel auf Umwelteinflüsse. So können Sie schon die feinen Luftdruckänderungen wahrnehmen, die ein Gewitter ankündigen. Wenn sich dann noch der Himmel verdunkelt und der Donner über den Himmel grollt, bekommen es viele Hunde mit der Angst zu tun. Hunde haben nämlich ein deutlich feineres Gehör als Menschen, sodass sie Unwetter viel intensiver erleben als Menschen. Auch hier gilt wieder:

  • Lassen Sie Ihr Tier nicht alleine.
  • Strahlen Sie Ruhe aus.
  • Schließen Sie Fenster und Vorhänge.
  • Sorgen Sie für eine ablenkende Geräuschkulisse.

Wenn Ihre Fellnase überdurchschnittlich unter Gewittern leidet, kann ein spezielles Training unter Umständen helfen. Hier gibt es mittlerweile in vielen Städten spezielle Angebote von Fachleuten.

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3. Wenn Ihr Hund Angst vor dem Tierarzt hat

Die wenigsten Hunde gehen gern zum Tierarzt. Wie durch einen siebten Sinn merkt Ihr Liebling manchmal oft schon vor dem Aufbruch, wo es hingeht – und sträubt sich dann mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln. So kann schon die Fahrt zur Praxis enorm belastend werden.

Dabei ist ein wenig Angst oder Unbehagen normal. Fast 80 Prozent aller Hunde zeigen Angst beim Tierarztbesuch. Schließlich ist dieser oft mit Spritzen oder unangenehmen Untersuchungen verbunden – und in der Erinnerung des Tieres manchmal mit konkreten Leiden oder Schmerzen assoziiert. „Keine Angst vorm Tierarzt“ hat dieser Hund, denn er wird besonders liebevoll von einem Tierarzt geimpft. Doch auch die hektische Atmosphäre einer Tierarztpraxis in Kombination mit dem Stresslevel der anderen Tiere dort versetzt so manchen Hund in Alarmbereitschaft. Dies alles kann für Ihr Tier durchaus furchterregend sein.

Versuchen Sie also, möglichst ruhig mit der Situation umzugehen. Wenn Sie selbst angespannt sind, spürt Ihr Tier das sofort und wird erst recht nervös. Wenn Sie hingegen ruhige Zuversicht ausstrahlen, hilft das Ihrem Tier enorm. Achten Sie deshalb unbedingt auch darauf, dass bei Ihnen beiden die Chemie mit dem Tierarzt stimmt. Wenn alle Beteiligten sich in der Praxis und mit den Menschen dort wohlfühlen, ist schon viel gewonnen.

Sie mögen es eher leise? Zehn Hunderassen, die wenig bellen

Basenji in einem Feld mit gelben Blumen
Die wahrscheinlich älteste Hunderasse der Welt ist einzigartig: Der Basenji kann gar nicht bellen, nur jaulen (oder jodeln). © Pond5 Images/IMAGO
Ein schwarz-weißer Shih Tuz
Der Shih Tzu bewacht aufmerksam das Haus. Aber wahrscheinlich wird er eher mit dem Einbrecher kuscheln als laut zu bellen. © Pond5 Images/IMAGO
Eine schwarze Deutsche Dogge vor einer gelben Wand
Die Deutsche Dogge gehört zu den größten Hunderassen und ist eine imposante Erscheinung. Der Riesen-Schoßhund, hat es daher gar nicht nötig, durch Bellen zu beeindrucken. © Westend61/Eva Blanco/IMAGO
Ein Berner Sennenhund auf einer Wiese
Auch der Berner Sennenhund ist ein sanfter Riese: Er bellt nur im Notfall. © imageBROKER/G. Lacz/IMAGO
Ein Havanese in einer Hängematte
Der Havanese ist zwar sehr lebhaft – aber nicht laut. © Martin Erdniss/IMAGO
Ein Shiba Inu liegt auf einer Wiese
Der Shiba Inu drückt sich eher mit seiner Körpersprache und seiner Mimik aus als mit lautem Bellen. © Pond5 Images/IMAGO
Ein Rhodesian Ridgeback vor dem Karmin
Der Rhodesian Ridgeback wurde darauf gezüchtet, dass er bei der Jagd nicht die Beute verschreckt. © Pond5 Images/IMAGO
Ein blonder Labrador
Der Labrador ist ein verspielter Gefährte. Dabei bellt er aber nur selten. © Omelianenko Anna 2010/Design Pics/IMAGO
Ein Golden Retriever im Weizenfeld
Auch sein Verwandter, der Golden Retriever, ist ein freundlicher wie stiller Familienhund. © Pond5 Images/IMAGO
Eine Englische Bulldogge im Wald
Die Englische Bulldogge bellt nicht sehr viel. Dafür macht sie andere Geräusche: Sie schnarcht und pupst. © HMB-Media/Heiko Becker/IMAGO

Wenn möglich, weichen Sie auf die Online-Sprechstunde aus. Lässt sich ein Besuch nicht vermeiden, halten Sie ihn so kurz wie möglich. Zum Beispiel, indem Sie vorher einen festen Termin ausmachen. So vermeiden Sie die Stressbelastung durch lange Wartezeiten zusammen mit den anderen Tieren. Wenn es um einen akuten Fall geht und ein Termin nicht möglich war, können Sie eine mögliche Wartezeit mit einem kleinen Spaziergang überbrücken.

Rubriklistenbild: © Michael Bihlmayer / Imago

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