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Lebensrettender Kniff

Video zeigt Rettung, nachdem Hund Ball verschluckt hat – Tierärztin erklärt, wie Sie richtig handeln

Das Leben eines Hundes wird in Sekundenschnelle gerettet, nachdem er seinen Ball verschluckt hat. Doch was sagt eine Tierärztin dazu? Wir haben nachgefragt.

In einem Video, das aktuell auf der Social-Media-Plattform TikTok kursiert, ist ein weißer Hund zu sehen, der seinen Ball verschluckt hat. Seine Besitzer konnten ihn offenbar rechtzeitig zum Tierarzt bringen. In der Praxis wird dem Vierbeiner der Ball fachmännisch innerhalb weniger Sekunden entfernt. Landtiere.de hat bezüglich der gezeigten Vorgehensweise bei filu Veterinary, einer Kleintierpraxis mit Standorten in München und Düsseldorf, nachgefragt. Dass ein solcher Unfall mit dem Spielzeug tödlich enden kann, zeigte dieser dramatische Vorfall in München.

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„Das Vorgehen im Video ist korrekt“, bestätigt Dr. Anna Magdalena Naderer, Tierärztin bei filu. „Der Kopf wird langgestreckt, sodass man den Ball vom Ösophagus (untere Speiseröhre) bzw. Pharynx (obere Atem- und Speiseröhre) außen am Hals nach vorne schieben kann, um ihn dann aus dem Maul zu nehmen.“ Mit welchen vier Spielzeugen eine Tierärztin ihren Hund niemals spielen lassen würde, lesen Sie hier.

@nofunnystufff Dog vs Ball😯 #fyp #viral #dog #dogs #dogoftiktok #dogoftheday #omg #xyz #xy #xyzabc ♬ Yonce Freestyle (feat. Sexyy Red & B.G.) - Kevin Gates

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Laut Dr. Anna Magdalena Naderer, Tierärztin bei filu Veterinary, ist das Vorgehen in dem TikTok-Video korrekt und kann Leben retten.

Wenn das Tier atmen kann, ist es am besten, es sofort zum Tierarzt zu bringen. Unprofessionelles und ungeschultes Vorgehen kann die Situation verschlimmern.

Dr. Anna Magdalena Naderer, Tierärztin bei filu Veterinary

Was tun, wenn der Hund einen Ball verschluckt?

Kein Hundebesitzer wünscht sich, dass dieser Fall eintritt und doch rettet es unter Umständen Leben, wenn Sie im Notfall korrekt reagieren können. Sollte Ihr Hund beim Spielen aus Versehen sein Spielzeug, etwa einen Ball, verschlucken, rät Dr. Naderer zu folgender Reihenfolge:

  1. Tier beruhigen: Das Tier muss beruhigt werden, damit man ihm helfen kann.
  2. Atemwege freimachen: Es ist wichtig, die Atemwege freizumachen und durch Strecken des Kopfes sicherzustellen, dass der Ball oder die Zunge die Luftröhre nicht verschließen.
  3. Sofort zum Tierarzt fahren: Wenn das Tier atmen kann, ist es am besten, es sofort zum Tierarzt zu bringen. Unprofessionelles und ungeschultes Vorgehen kann die Situation verschlimmern.
  4. Notfalls vorgehen wie im Video: Wenn das Tier nicht genügend Luft bekommt, sollte der Besitzer oder der Laie versuchen, den Ball wie im Video zu entfernen. Dazu benötigt man Helfer – deshalb Umstehende um Hilfe bitten.

Sie möchten die Körpersprache von Hunden verstehen? Zehn Signale, die Sie kennen sollten

Eine Frau sitzt zusammen mit einem Hund auf dem Sofa und umarmt ihn während dieser sich an sie kuschelt.
Wenn der Hund sich ganz nah an einen Menschen anlehnt, ist dies ein Zeichen von großer Zuneigung und Liebe. © Pond5 Images / Imago
Ein braun-weißer Mischlingshund leckt sich über die eigene Nase.
Sich über das Maul lecken soll das Gegenüber besänftigen und demütig wirken. Nicht zu verwechseln ist dieses Signal mit dem Maulputzen nach dem Fressen. © blickwinkel / Imago
Ein grau-brauner Hund steht wartend auf einer grünen Wiese.
Wenn der Hund in der Bewegung einfriert, verhält er sich stark beschwichtigend. Er zeigt damit Hoffnung, dass sich eine Situation wieder entspannt. © Pond5 Images / Imago
Ein schwarz-brauner Hundewelpe hebt das rechte Vorderbein.
Hebt oder winkelt der Hund die Vorderpfote an, bedeutet das entweder, dass der Hund in einer Situation überfordert ist oder dass er Aufmerksamkeit fordert. Hunde setzen das Signal außerdem in Spielsituationen ein. © blickwinkel/Imago
Zwei schwarz-braune Hunde spielen miteinander.
Meistens ist die Vorkörpertiefstellung bei Hunden eine Spielaufforderung, sie kann aber auch beschwichtigend wirken. © Pond5 Images / Imago
Ein brauner Hund der Rasse Boxer kratzt sich während er auf einer grünen Wiese sitzt.
Hunde kratzen sich als sogenanntes Übersprungsverhalten. Das bedeutet, sie sind mit einer Situation kurzfristig überfordert oder fühlen sich bedroht. © Redeleit / Imago
Ein Dalmatiner hebt das rechte Hinterbein zum urinieren auf einer grünen Wiese.
Beim Urinieren handelt es sich oft um Markierverhalten. Damit möchte der Hund seiner Umwelt über die Duftstoffe, die im Urin enthalten sind, eine Botschaft hinterlassen. © imagebroker/Imago
Eine Frau umarmt einen Hunde, dieser schaut währenddessen in eine andere Richtung.
Fühlt der Vierbeiner sich vom Menschen bedrängt oder möchte er eine Hundebegegnung entschärfen, wendet er den Kopf ab. © SeventyFour / Imago
Ein Australian Shephard schnüffelt im grünen Gras.
Ist die Nase nur knapp über dem Boden und gilt der Blick dem Gegenüber, signalisiert dies meist eine Kombination aus Beschwichtigung und einer Übersprungshandlung. © Zoonar / Imago
Gähnender brauner französischer Bulldoggenhund mit weißem offenem Maul und Zunge und Zähnen vor weißen Frühlingsblumen.
Gähnen ist ein natürliches Zeichen von Müdigkeit. Es hilft den Vierbeinern aber auch, sich in einer für sie stressigen Situation selbst zu beruhigen und zu entspannen. © imagebroker / Imago

Unter dem Video kommentiert ein User, was sich vermutlich viele beim Ansehen des Clips denken: „Wahnsinn! Das sollte jeder Hundehalter gesehen haben! Sehr lehrreich und schockierend.“ So können soziale Medien wie TikTok nicht nur virale Trends setzen und für Unterhaltung sorgen, sondern sogar lebensrettende Erste-Hilfe-Maßnahmen für Haustiere, wie in diesem Fall für Hunde, vermitteln. Dadurch können Hundebesitzer im Notfall angemessen reagieren und möglicherweise das Leben ihrer pelzigen Gefährten retten. Was hingegen passiert, wenn der Hund seinen Ball in den Fischteich fallen lässt, sehen Sie hier.

Rubriklistenbild: © nofunnystufff bzw. madelinelis/TikTok

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