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Führungsstil

Mitarbeiter besser motivieren – lässt sich Charisma trainieren?

Ein charismatischer Führungsstil kann aus Sicht von Experten dabei helfen, dass Mitarbeiter im Unternehmen motivierter sind.

Soziale Kompetenz ist gefragt, wenn es zum Beispiel darum geht, Mitarbeiter im Unternehmen zu motivieren. Dass ein charismatischer Führungsstil viel Potenzial für Firmen birgt, davon sind einige Experten überzeugt. „Das Prinzip Geld gegen Leistung funktioniert heute nicht mehr“, erklärt der Wirtschaftspsychologe Florian Becker in einem Bericht des Handelsblatts. „Gerade die jüngeren Generationen sehen in Geld heute nicht mehr ihren Lebenssinn. Sie wollen anders motiviert werden.“

Untersuchungen zum Thema Mitarbeitermotivation hätten gezeigt, dass es erfolgversprechender ist, Mitarbeitende mit Überzeugungskraft und emotionalen Werten zu motivieren als nur mit finanzieller Vergütung, so der Experte laut handelsblatt.com. Ein charismatischer Führungsstil kann dabei helfen.

Sind die Mitarbeiter im Unternehmen motiviert, liegt das oft am jeweiligen Führungsstil. (Symbolbild)

Womit charismatische Vorgesetzte ihre Mitarbeiter begeistern

Welche Eigenschaften haben charismatische Führungspersonen im Unternehmen? „Charismatische Führungspersonen müssen wissen, was sie tun, warum sie es tun und was das große übergeordnete Ziel ist“, so Florian Becker in dem Bericht auf handelsblatt.com. Sie bräuchten „eine klare Vision von der Zukunft ihres Unternehmens“, schildert der Wirtschaftspsychologe unter anderem. Diese dürfe auch ruhig emotional und übertrieben sein: „Wenn Elon Musk sagt, er möchte mit den Menschen den Mars besiedeln, wird es immer noch als großer Erfolg gelten, wenn er das doch nur mit dem Mond schafft.“

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Klar ist bei der Umsetzung natürlich auch: Das jeweilige Ziel kann nicht völlig aus der Luft gegriffen sein. Gleichzeitig braucht es eine Strategie, um die Teilziele realistisch umzusetzen.

Führungskräfte: Charisma kann auch trainiert werden

Charisma lässt sich nach Ansicht von Experten auch trainieren: „Am Ende wird nicht jeder ein Barack Obama oder Steve Jobs, doch es gibt genug Möglichkeiten, als Führungskraft an seinem Selbstbewusstsein zu arbeiten“, so der Wirtschaftspsychologe. Auch Optimismus, Achtsamkeit und zum Beispiel Selbstreflexion können Führungskräfte bei einem begleitenden Coaching trainieren.

Aufmerksames Zuhören ist grundsätzlich gefragt

Ganz wichtig: Die Kommunikation im Unternehmen sollte keinesfalls nur einseitig erfolgen. Aufmerksames Zuhören hilft Vorgesetzten dabei, ihre Mitarbeiter besser zu verstehen. Auch die Wertschätzung spielt im Unternehmen eine große Rolle und trägt zur Motivation der Mitarbeiter bei.

Rubriklistenbild: © Westend61/Imago

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