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Fehlerkultur

Lernen aus Scheitern: Wie Sie Erfolge aus Fehlern machen

Das Gefühl zu scheitern ist für die Betroffenen nicht schön. Es ist allerdings notwendig, um zu wachsen. Warum Sie keine Angst vor Fehlern haben sollten.

Einfach ausprobieren, scheitern und weitermachen – Kinder lernen genau so. Dieser intuitive Ansatz lehrt, wie man mit Problemen umgehen kann und trotzdem ans Ziel kommt. ‚Trial and Error‘ (dt. Versuch und Irrtum) ist ein bewährtes Lernprinzip. Warum man aus Fehlern lernen sollte und wie man Erfolge daraus macht, erfahren Sie hier.

Eigene Fehler bemerken: Neue neuronale Verknüpfungen entstehen

Wenn Fehler wertfrei angenommen werden und konstruktiv daran gearbeitet wird, ist das langfristig fürs Unternehmen sinnvoll.

Wer (s)einen Fehler bemerkt und darauf reagieren muss, aktiviert im Gehirn ein Frühwarnsystem, informiert das Portal Arbeitsabc auf Grundlage einer Forschung von Psychologieprofessor Andy Wills (Univerity of Exeter). Hintergrund ist, dass bei Probanden, die einen Fehler bemerkten, Gehirnaktivität gemessen wurde. Das Gehirn lernt infolgedessen dazu und schafft neue Verknüpfungen. Um einen Lernerfolg zu verbuchen, müssen Fehler also nicht nur begangen, sondern vielmehr erkannt werden. In dem Zusammenhang kann auch die Trial-and-Error-Methode hilfreich sein.

Welche Vorteile hat es Fehler zu machen: Trial and Error

Fehler müssen begangen werden, um daraus lernen zu können. Was zu den wissenschaftlichen Erkenntnissen von Wills passt, wird auch in den Vorteilen von Trail and Error deutlich. Das Portal Karrierebibel nennt Vorteile der Methode:

  • Handeln: Nach der Planung kommen Sie direkt ins Ausprobieren, Sie zerdenken nicht, was schiefgehen könnte.
  • Fehlerquellen werden schnell ausgeschlossen.
  • Sie entwickeln keine Angst, Fehler zu machen.

Nicht verpassen: Alles rund ums Thema Job & Beruf finden Sie im Karriere-Newsletter unseres Partners Merkur.de.

Fehler machen im Unternehmen: Die richtige Fehlerkultur hilft

Führungskräfte im Unternehmen können eine Umgebung schaffen, in der Arbeitnehmer aus Fehlern lernen können. Wichtig ist da vor allem ein offener und positiver Umgang mit Fehlern, informiert gruenderplattform.de. Dafür sollte den Arbeitnehmern die Angst vor Konsequenzen bei Fehlern genommen werden. Dies gelingt beispielsweise, wenn man sich auf die Gründe der Fehler und deren Lösung fokussiert. Auch ein offener Austausch im Team kann dabei verhelfen, dass Fehler angesprochen und nicht unter den Tisch gekehrt werden. Machen Sie also im Unternehmen Fehler und sprechen darüber, ist die Chance da, dass Sie sich langfristig verbessern. Gibt es innerhalb des Teams Kritik und Feedback, welches konstruktiv kommuniziert wird, können Betroffene dies eher annehmen.

Tipps für eine offene Fehlerkultur

  • Stellen Sie den Fehler in den Mittelpunkt, nicht die Person, die den Fehler begangen hat.
  • Das Problem sollte zeitnah angegangen werden.
  • Halten Sie Emotionen zurück. Schuldzuweisungen und unsachliche Kritik helfen nicht.

Rubriklistenbild: © MrTommy/Pond5 Images/Imago

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