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Phishing-Mail?

Netflix, Amazon oder Paypal: Wie Sie Fake-Mails erkennen

Zahlungsänderungen, angebliche Probleme oder einfach nur ein Newsletter – Mails werden täglich zuhauf verschickt. Doch manche sind nicht echt.

„Ihr Kontozugriff ist Eingeschränkt [Anm. der Red. Rechtschreibfehler übernommen]“, eine vermeintliche Mail der Plattform Paypal – so versuchen Cyberkriminelle Bürgerinnen und Bürger aufzuschrecken, informiert die Verbraucherzentrale. Sogenannte Phishing-Mails dienen dazu, persönliche Daten und die jeweiligen Zugangsinformationen zu erhalten. Doch wie erkennen Sie Fake-Mails?

Phishing-Mails: Was bedeutet das eigentlich?

Cyberkriminelle versuchen mit Phishing-Mails an Ihre Daten zu kommen. Worauf Sie achten müssen.

Sie erhalten Mails vermeintlich im Namen von bekannten Unternehmen, Banken oder Online-Diensten. Sogenannte Phishing-E-Mails – der Begriff setzt sich aus der Kombination aus „Password“ und „fishing“ (dt.: fischen) zusammen. Es kann sein, dass Sie auf einen Link klicken, eine Datei öffnen, eingefügte Formulare ausfüllen oder sensible Daten übermitteln sollen, informiert die Verbraucherzentrale.

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Wie erkenne ich eine Phishing-Mail?

Die schlechte Nachricht: Phishing-Mails sehen täuschend echt aus – allerdings gibt es einige Merkmale, die einen Hinweis darauf geben können, dass Sie eine Fake-Mail erhalten haben. Folgende Sachen könnten Sie stutzig machen:

  • Grammatik- und Rechtschreibfehler: Sollten Sie eine Mail mit fehlerhaftem Deutsch erhalten, ist das ein ziemlich gutes Indiz dafür, dass Sie diese Mail nicht von dem Unternehmen selbst erhalten haben. Grund dafür ist, dass meist ein Übersetzungsdienst genutzt wurde, der fehleranfällig ist. Achten Sie auch auf Zeichensatzfehler, fehlende Umlaute oder etwa kyrillische Buchstaben, so die Verbraucherzentrale.
  • Fehlende Anrede: Sie werden mit „Sehr geehrter Kunde“ oder „Sehr geehrter Nutzer“ angesprochen, eine persönliche Anrede fehlt. Das ist unüblich für echte Mails von Banken oder Online-Zahldiensten. Aber Achtung: Nur weil Sie mit Namen angeschrieben werden, bedeutet das nicht, dass es sich automatisch um eine seriöse Mail handelt.
  • Absender-Überprüfen: Sollten Sie sich unsicher sein, ob es sich um eine echte Mail handelt, können Sie auch schauen, von welcher E-Mail-Adresse Sie diese Mail erhalten haben. Manchmal erkennen Sie dann schon, ob es sich um eine echte Mail handelt. Allerdings kann auch die E-Mail-Adresse erschreckend echt aussehen.

Hellhörig sollten Sie werden, wenn Sie Daten ausfüllen und schnell handeln sollen, weil ein „dringender Handlungsbedarf“ bestehe. Meist folgt darauf eine Konsequenz, falls Sie der Mail nicht nachkommen. Das kann beispielsweise eine Sperrung des jeweiligen Accounts oder Kontos sein.

Madame Moneypenny gibt Tipps: Zehn Geldregeln von der Finanzexpertin

Familie beim Kuscheln auf dem Sofa.
Regel 1: Legen Sie sich einen Notgroschen für unvorhergesehene Kosten bzw. Ereignisse zurück. Die Höhe des gesparten Notfallgelds sollte laut Madame Moneypenny drei Monatsgehälter betragen. Damit Sie selbst und die Menschen, die von Ihnen finanziell abhängig sind – wie zum Beispiel Ihre Kinder – im Ernstfall gut versorgt sind.  © Joseffson/Imago
Frau am Strand beim Surfen.
Regel 2: Sparen Sie nicht am falschen Ende. Insbesondere Gesundheit, Sport und Ernährung sollten einen hohen Stellenwert haben. © ingimage/Imago
Gitarrenkoffer mit Geldspenden.
Regel 3: Wenn Sie Geld spenden möchten – egal ob dem Musiker in der Fußgängerzone oder Organisationen, die Ihnen am Herzen liegen – legen Sie dafür maximal 10 Prozent Ihres Gehalts fest. 30 Prozent sollten Sie Madame Moneypenny zufolge investieren, zum Beispiel in ETFs. (Symbolbild) © Vladimir Gerdo/Imago
Frau mit Laptop auf dem Sofa und Stift in der Hand.
Regel 4: Auch in Sachen Bildung bzw. Weiterbildung wird nicht gespart. Egal, ob Buch oder Online-Kurs: seinen Horizont zu erweitern lohnt sich immer. © Bonninstudio/Imago
Frau in Bekleidungsgeschäft hält Pullover, der auf einem Kleiderbügel hängt, in der Hand.
Regel 5: Qualität schlägt Quantität – das Beste gewinnt. Wenn Madame Moneypenny die Wahl zwischen zwei Dingen hat, setzt sie auf Qualität. Das ist auch nachhaltig, wenn man qualitativ hochwertige Produkte besonders lange nutzen kann. (Symbolbild) © ingimage/Imago
Zwei Menschen sitzen in einem Restaurant.
Regel 6: Seien Sie großzügig – zu anderen, aber auch zu sich selbst. Tun Sie sich selbst etwas Gutes und machen Sie anderen eine Freude, indem Sie sie beispielsweise zum Essen einladen. © ANTHONY PHOTOGRAPHY/Imago
Menschen im Büro.
Regel 7: Verdienen Sie so viel, dass Sie sich aussuchen können, mit welchen Menschen Sie zusammenarbeiten. Sehr viel Lebenszeit verbringen Sie vermutlich mit Arbeiten. Deshalb sind das Arbeitsumfeld und nette Kolleginnen und Kollegen sehr wichtig. © Angel Santana Garcia/Imago
Junge Frau liegt auf dem Sofa.
Regel 8: Sparen Sie nicht an Komfort und Bequemlichkeit, machen Sie sich Ihr Leben so einfach und schön wie möglich. Denn man hat nur eines, und das ist auch noch begrenzt.  © Xavier Lorenzo/Imago
Mann und Frau trinken Wein im Restaurant.
Regel 9: Achten Sie im Restaurant nicht auf den Preis, sondern genießen Sie das gute Essen. Bestellen Sie, wonach Ihnen der Sinn steht und verbringen Sie eine schöne Zeit. © Monkey Business 2/Imago
Wecker liegt auf Euroscheinen.
Regel 10: Apropos Zeit: Da diese wertvoller als Geld ist, sollten Sie Ihre Zeit nicht im Verhältnis 1:1 gegen Geld tauschen. © Berit Kessler/Zoonar.com/Imago

Es ist auch möglich, dass Sie betrügerische Anrufe beispielsweise im Namen von Paypal erhalten. Wie Sie sich davor schützen können.

Amazon, Netflix und Paypal: Was raten die Unternehmen zu Phishing-Mails

Cyberkriminalität und Phishing-Mails sind keine neuen Herausforderungen, auch die Unternehmen wissen, dass in ihrem Namen versucht wird an die Daten der Kundinnen und Kunden zu kommen. Auf den Webseiten der Anbieter finden sich beispielsweise Handlungsempfehlungen oder Informationen, die Sie bei der Entscheidung unterstützen, ob ein Kontaktversuch echt ist oder nicht.

  • Echte Amazon-Mails: Das Unternehmen schreibt auf der eigenen Webseite, dass niemals in E-Mails nach persönlichen Informationen gefragt werde. Auch eine Aufforderung, die Zahlungsinformationen zu aktualisieren, werde nicht kommen, sofern diese nicht mit einer Bestellung oder einem Service in Verbindung stehen. Ebenfalls sollten Sie nicht auf Links klicken, die Sie betrügerisch finden. Besser sei es, direkt in Ihr Amazon-Konto zu gehen.
  • Echte Netflix-Mails: Per Mail oder SMS werden niemals personenbezogene Daten wie Kredit- oder Debitkartennummern, Bankkontodetails oder Passwörter abgefragt, informiert das Unternehmen auf der eigenen Webseite. Auch Zahlungsaufforderungen über Drittanbieter gibt es nicht.
  • Echte Paypal-Mails: Paypal informiert, dass Sie immer mit Ihrem Vor- und Nachnamen oder unter dem Firmennamen angesprochen werden, sollte es sich um eine echte Mail handeln. Erhalten Sie eine Mail, in der Sie dringend etwas ändern sollten, sollten Sie hellhörig werden. Loggen Sie sich am besten normal in Ihr Konto ein und schauen Sie dort nach entsprechenden Informationen. Ist dort nichts zu finden, besteht kein Handlungsbedarf bei Ihrem Konto.

Rubriklistenbild: © VITTA GALLERY/Imago

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