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Von Handy zu Handy
Bezahlsystem Wero geht an den Start: Wie es funktioniert
Einfach ohne IBAN in wenigen Sekunden Geld verschicken – mit einem europäischen System: das verspricht Wero. Wie es für Verbraucher funktioniert.
Im Supermarkt für Kollegen mit einkaufen, in dem kleinen Café an der Ecke schnell gemeinsam zahlen oder bei Gruppengeschenken das Geld sammeln – und dann alles direkt an die richtige Person schicken – das geht mit Wero. Wero ist das europäische Zahlsystem der European Payments Initiative (EPI). Alles, was Nutzer benötigen, ist ein Smartphone und die Online-Banking-App.
Neue Bezahlfunktion von Konto zu Konto: So funktioniert Wero
Wero ist am 2. Juli 2024 gestartet – zum Auftakt dabei sind die Sparkasse, Volksbank, Sparda-Bank und die PSD Bank, demnächst integriert die Postbank und die BB Bank das System, informiert das Portal Wero-wallet.eu. Innerhalb von zehn Sekunden soll man Geld empfangen oder versenden können. Aktuell geht dies auch länderübergreifend in Deutschland, Frankreich und Belgien. Weitere europäische Länder sollen folgen. Was Nutzer beachten müssen:
Online-Banking-App (der teilnehmenden Bank) öffnen: Wenn Sie auf die Funktion „Geld senden“ klicken, können Sie verschiedene Punkte auswählen, darunter ist ganz neu die Funktion „Wero“ von Handy zu Handy. Wenn Sie dies anklicken, registrieren Sie sich in wenigen Schritten und können dann Geld direkt von Ihrem Konto versenden. Wollen Sie Geld empfangen, sollten Sie in Ihrer Banking-App Ihre Handynummer oder E-Mailadresse hinterlegen.
Kontakt: Um das Geld zu versenden, benötigen Sie die Handynummer oder E-Mail-Adresse des Empfängers, informiert Wero-wallet.eu.
Betrag eingeben: Dann geben Sie ganz normal den Betrag ein, den Sie versenden wollen und können bei Bedarf eine Nachricht dazu versenden. Das Geld ist innerhalb von zehn Sekunden auf dem Konto.
Grundsätzlich ähnelt der Vorgang dem von Paypal – das Hauptunterscheidungsmerkmal ist, dass Sie keine Daten mit einem amerikanischen Anbieter teilen müssen.
Auch die Konkurrenz hat neue Bezahlmöglichkeiten auf den Markt gebracht, kürzlich startete Apple die Funktion ‚Tap to Pay‘ in Deutschland. Die soll vor allem kleineren Dienstleistern das Leben erleichtern.
Das ist mit Wero aktuell möglich
Aktuell kann man mit Wero nur das Geld an Freunde oder Familie versenden oder es von ihnen empfangen. Ab 2025 soll man mit Wero online zahlen können, ab 2026 ist die Zahlfunktion für den Einzelhandel geplant, informiert Tagesschau.de.
Steuererklärung 2023: Bei vielen Kosten gibt es Geld zurück
Ziel von Wero ist es, ein einheitliches, EU-weites System zu haben. Ebenso wollen die Macher damit gegen große US-Konzerne wie Mastercard, Visa oder Paypal antreten. Mit der europäischen Alternative soll dem Vormarsch von Apple Pay und Google Pay Einhalt geboten werden.
„Wero wird diese Abhängigkeit nachhaltig und langfristig beenden, indem es hier eine europäische Alternative bietet und damit auch die Wertschöpfung im Bereich Zahlungsverkehr innerhalb Europas hält“, zitiert die Tagesschau Joachim Schmalzl, Vorstand im Sparkassenverband DSGV und Aufsichtsratsvorsitzender von EPI.