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Tipps

Erdbeeren vor dem Verzehr unbedingt waschen – aber nicht zu lange

Bio oder aus herkömmlichem Anbau: Erdbeeren sollte man auf jeden Fall säubern, bevor man sie verspeist. Auch ein kurzes Wasserbad empfiehlt sich.

Erdbeeren sollte man vor dem Verzehr unbedingt waschen. Darauf verweist die Zeitschrift Oekotest. Denn auf ihrer Oberfläche könnten sich Schmutz, Pestizidrückstände oder Bakterien befinden, die „aus dem Anbau, Transport und der Lagerung“ stammten. „Bio-Erdbeeren werden zwar ohne chemisch-synthetische Pestizide angebaut, doch auch an den Bio-Früchten kann Erde oder Schmutz kleben“, so der Hinweis.

Nach dem Waschen sollten die Erdbeeren gut trocknen. (Symbolbild)

Erdbeeren in ein Sieb legen und unter fließendem Wasser waschen

Deshalb sollte man Erdbeeren in jedem Fall waschen – allerdings behutsam, weil sich sonst leicht matschige Stellen bilden könnten. Laut Oekotest.de kann man die Früchte in eine Salatschleuder oder ein Spaghettisieb geben und darin „unter fließendem Wasser vorsichtig abwaschen“. Den Wasserhahn sollte man dabei nur leicht aufdrehen, damit bei den Früchten keine Druckstellen entstehen.

Erdbeeren waschen – aber nicht zu lange ins Wasserbad legen

Wassersparender sei ein kurzes Wasserbad für die Erdbeeren, so einer der weiteren Tipps. Die Früchte sollte man dafür in eine Schüssel legen, die man mit Wasser füllt. Dann sollte man die Schüssel „ein paar Mal hin und her“ schwenken und das Wasser wieder ausleeren. Doch aufgepasst, so heißt es weiter in dem Beitrag: „Erdbeeren nehmen schnell Wasser auf und verlieren dann ihren intensiven Geschmack. Lassen Sie die Früchte deshalb keinesfalls zu lange im Wasser liegen.“

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Das Grün der Erdbeere nicht vor dem Waschen entfernen

Das Grün der Erdbeeren sollte man – mithilfe eines kleinen, scharfen Messers – erst nach dem Waschen abschneiden, rät Oekotest, „und am besten erst kurz vor dem Verzehr“. Denn wasche man die Erdbeeren ohne das Grün, könnten sie womöglich „verwässern“.

Nach dem Waschen legt man die Erdbeeren einzeln auf ein sauberes Geschirrtuch und lässt sie gut trocknen. Danach kann man sie im Kühlschrank aufbewahren.

Frische Kräuter, Gemüse und Obst – zehn Sorten, die im Mai Saison haben

Frisch geernteter Rhabarber der Sorte Holsteiner Blut aus dem eigenen Gemüsegarten.
Die Erntezeit für Rhabarber beginnt Anfang Mai und endet mit dem Johannistag Ende Juni – die perfekte Zeit also, auf den Markt zu gehen und daheim einen köstlichen Rhabarber-Kuchen zu backen. © Christian Ditsch/Imago
Frischer grüner Kohlrabi.
Frisch auf den Tisch: Kohlrabi gibt es auf dem Wochenmarkt. Die Knolle kann man ganz unterschiedlich zubereiten. Kohlrabi aus geschütztem Anbau ist bereits Anfang Mai und aus dem Freilandanbau zum Monatsende zur Verarbeitung geeignet.  © Breaking The Walls/Panthermedia/Imago
Grüne Spargel und weiße Spargel dekoriert auf einem rustikalen Holztisch.
Auch frischer Spargel lässt die Herzen vieler Hobbyköche im Mai natürlich höher schlagen. Die Spargelzeit endet traditionell am 24. Juni. © U. J. Alexander/Imago
Bund Radieschen.
Beliebt ist im Mai auch Wurzelgemüse – allen voran Radieschen. Aber auch Möhren, Speiserüben und Spitzkohl haben in diesem Monat Saison.  © IMAGO/imageBROKER/Jürgen Pfeiffer
Tomaten, Gurke und Petersilie auf einem Schneidebrett.
Tomaten und Gurken sind jene Arten von Fruchtgemüse, die durch geschützten Anbau ebenfalls schon im Mai verzehrbar sind. Zudem bieten sich jetzt zahlreiche frische Kräuter an. © Wirestock/Imago
Zubereitung von Feldsalat.
Im Mai landen beinahe alle Salatarten in der Salatschüssel. Wie wäre es zum Beispiel mit einem knackigen Feldsalat? Auch Eisbergsalat, Kopfsalat und Eichblattsalat haben in dem Monat Saison. Bataviasalat, Romanasalat, Lollo rosso und Lollo biondo wollen ebenfalls geerntet werden. Nur Endivien, Radicchio und Rucola haben ihre Erntezeit erst später im Jahr.  © U. J. Alexander/Imago
Gewürze und Kräuter neben einem Holzbrett.
Wer es gerne würzig mag, kann jetzt mit vielen frischen Kräutern nachhelfen: Laut dem Saisonkalender beginnt auch die Erntezeit von Borretsch, Brennnessel, Dill, Kerbel und Pimpinelle – sie reicht bis in den Herbst hinein. © rezkrr/Panthermedia/Imago
Frische grüne Kräuter auf einem Tisch.
Frische grüne Kräuter eignen sich für viele Gerichte im Frühsommer. Für eine mediterrane Gewürznote ernten Hobbygärtner zum Beispiel das reife Blattwerk von Salbei, Thymian, Oregano, Rosmarin, Basilikum und Zitronenmelisse.  © IMAGO / Westend61
Rote und gelbe Äpfel vom Markt.
Frisches Obst gibt es im Mai noch nicht so viel. Fachleute empfehlen vorwiegend Äpfel als Lagerware.  ©  Wirestock/Imago
Frische Erdbeeren auf einem Holzbrett.
Lust auf selbstgemachten Kuchen mit frischen Früchten? Wer Obst aus Freiland- oder aus geschütztem Anbau bevorzugt, pflückt im Mai idealerweise Erdbeeren.  © Imago/Westend61

Erdbeeren aus dem Garten richtig pflücken

Noch ein Tipp für Hobbygärtner, die Erdbeeren im eigenen Garten haben: Beim Pflücken sollte der Stiel immer an der Erdbeere bleiben, wie 24garten.de schreibt. Das hilft dabei, sie etwas länger haltbar zu machen – allerdings sollte man mit dem Verzehr nicht länger als zwei Tage warten. Vor dem Verzehr lohnt es sich, die Erdbeeren in Salzwasser einzulegen.

Anmerkung der Redaktion: Dieser Text ist bereits in der Vergangenheit erschienen. Er hat viele Leserinnen und Leser besonders interessiert. Deshalb bieten wir ihn erneut an.

Grundsätzlich gilt: Sollten Sie nur den kleinsten Schimmel an einer Erdbeere entdecken, genügt es nicht, die befallene Stelle wegzuschneiden.

Rubriklistenbild: © Burakova Irina/Zoonar.com/Imago

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