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Rührei-Rezepte

Drei Rühreier-Variationen aus der ganzen Welt, die man kennen sollte

Rührei mit Zwiebeln, Salz und Pfeffer war gestern. Drei abwechslungsreiche Rezeptideen bringen internationales Flair in die Welt der Frühstückseier.

Eier sind aus der deutschen Küche nicht mehr wegzudenken. Klein gehackt im Eiersalat, als dekoratives Element auf der Spinatquiche oder als Backzutat in einem klassischen Goldtröpfchenkuchen – die Vielseitigkeit von Eiern bleibt unumstritten. Umso erstaunlicher ist es, dass die meisten Menschen keine Experimente bei ihrem Rührei machen. Wieso eigentlich? Mithilfe von Zutaten aus der ganzen Welt wird das Frühstück zu einem internationalen Feuerwerk der Geschmäcker. Die folgenden drei Rezeptideen nehmen mit auf eine Reise von der Türkei, über Mexiko bis nach Goa.

Rührei mit ein paar Zwiebeln kann jeder. Wie wäre es mal mit einigen Rührei-Variationen, die einen in die Geschmackswelten in der ganzen Welt entführen?

Rühreier aus der ganzen Welt: 1. Türkisches Rührei (Menemen)

Türkisches Menemen wird meistens in der Mitte des Tisches serviert, damit alle zugreifen können. (Symbolbild)

Mit seinen leuchtenden Farben und fruchtigen Aromen verkörpert Menemen den Geschmack und das Lebensgefühl der Türkei in einer einzigen Pfanne. Es ist ein traditionelles türkisches Gericht, das in der Regel zum Frühstück gegessen wird. Serviert wird das türkische Rührei in der Mitte des Tisches in einer speziellen Pfanne namens Sahan: einer flachen, oft aus Kupfer oder Gusseisen gefertigten Pfanne mit zwei Griffen.

Zutaten:

  • 4 Tomaten, gewürfelt
  • 50 ml Olivenöl
  • 4 grüne Paprikaschoten, fein gehackt
  • 2 rote Paprikaschoten, fein gehackt
  • 1 Zwiebel, fein gehackt
  • Salz, nach Geschmack
  • Pfeffer, nach Geschmack
  • 1 TL Paprikapulver
  • 0,5 TL Kreuzkümmel
  • 4 Eier
  • Petersilie zum Garnieren

Zubereitung:

  1. Tomaten kreuzweise einschneiden, in kochendem Wasser kurz blanchieren, dann in kaltem Wasser abschrecken und die Haut abziehen.
  2. Rote und grüne Paprika und Zwiebel in Olivenöl andünsten. Die Tomaten hinzufügen, mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver und Kreuzkümmel würzen und köcheln lassen, bis sie weich sind.
  3. Die Eier hinzufügen und umrühren. Bei niedriger Hitze garen, bis die Eier gerade durch sind.
  4. Mit Petersilie garnieren und in der Pfanne servieren.

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2. Mexikanisches Rührei

Das pikante Rinderhack trifft auf cremige Avocado und schmelzenden Käse in diesem würzigen mexikanischen Rührei. (Symbolbild)

Mit dieser Rührei-Variation landet ein Hauch von Mexiko auf dem Frühstücksteller. Von dem kräftigen Aroma des Rinderhacks, über die Schärfe der Jalapeño, bis zur Cremigkeit der Avocado – das mexikanische Rührei verkörpert das Temperament des lateinamerikanischen Landes.

Zutaten:

  • 2 EL Olivenöl
  • 200 g Rinderhackfleisch
  • 1 rote Zwiebel, gewürfelt
  • 1 rote Paprikaschote, gewürfelt
  • 2 Jalapeños, fein gehackt
  • 2 Tomaten, gewürfelt
  • 4 Eier
  • 1 Avocado, gewürfelt
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • 1 TL Paprikapulver
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack
  • 100 g geriebener Cheddar
  • 4 Tortillas

Zubereitung:

  1. Rinderhackfleisch, rote Zwiebel, Paprika und Jalapeños in Olivenöl anbraten. Tomaten hinzufügen und unter Rühren weiterbraten. Mit Kreuzkümmel, Paprikapulver, Salz und Pfeffer würzen.
  2. Die Eier hinzufügen und rühren, bis sie gekocht sind und sich mit dem Hackfleisch und Gemüse vermischen.
  3. Mit geriebenem Cheddar bestreuen, mit Avocado garnieren und am besten in warmen Tortillas servieren.

3. Rührei aus Goa

Die Küche Goas verbindet Einflüsse der indischen Küche mit denen der portugiesischen. Das erkennt man auch an der goanischen Rührei-Variation.

Goa, gelegen an der Westküste Indiens, war über vier Jahrhunderte lang eine portugiesische Kolonie. In dieser Zeit haben die portugiesischen Siedler ihre eigenen kulinarischen Traditionen mitgebracht und mit den lokalen Zutaten und Kochtechniken kombiniert. Die würzige Goanische Chouriço ist das perfekte Beispiel für die kulinarische Symbiose der beiden Kulturen. Die Wurst enthält typischerweise Schweinefleisch und eine Mischung aus Gewürzen, darunter Essig, Knoblauch, Chilischoten, Kreuzkümmel, Koriander und Tamarinde, die ihr einen unverwechselbar würzigen und sauren Geschmack verleihen. Gleichzeitig bleibt die goanische Küche tief in den indischen Wurzeln verankert. Dank Kurkuma und Kreuzkümmel hat diese Rührei-Variation die satte Farbe und den typischen Geschmack Indiens.

Zutaten:

  • 2 EL Olivenöl
  • 200 g Goanische Chouriço (oder andere pikante Wurst), in Scheiben
  • 1 mittlere Zucchini, gewürfelt
  • 6 Okra-Schoten, in Scheiben
  • 1 rote Paprikaschote, gewürfelt
  • 1 mittlere Zwiebel, fein gehackt
  • 2 grüne Chilischoten, fein gehackt
  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 1 TL Kurkuma
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • Salz, nach Geschmack
  • Pfeffer, nach Geschmack
  • 4 Eier
  • Korianderblättchen zum Garnieren
  • 4 Naan-Brote

Zubereitung:

  1. Wurst, Zucchini, Okra, Paprika, Zwiebel, Chilischoten und Knoblauch in Olivenöl anbraten.
  2. Kurkuma, Kreuzkümmel, Salz und Pfeffer hinzufügen und gut umrühren, um die Aromen freizusetzen.
  3. Die Eier hinzufügen und rühren, bis sie gekocht sind und sich mit dem Gemüse vermischt haben.
  4. Mit Koriander garnieren und auf Naan-Brot servieren.

Schluss mit langweiligem Rührei mit Salz und Pfeffer. Das kulinarische Abenteuer um die Welt beginnt mit einem außergewöhnlichem Frühstücksei.

Dieser Artikel wurde mithilfe maschineller Unterstützung erstellt. Dafür wurde ein Sprachmodell verwendet, das sich auf Informationen aus verschiedenen Quellen stützt. Vor Veröffentlichung wurde dieser Text von der Redakteurin Eva Lipka bearbeitet.

Rubriklistenbild: © Natasha Makarovskas Images/Canva.com

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