Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Rezept-Tipp

Laugenbrötchen einfach selber backen: So schmeckt‘s wie vom Bäcker, wenn nicht besser

Laugenbrezeln, Laugenstangen und Laugenbrötchen sind ein beliebter Klassiker vom Bäcker, vor allem in Süddeutschland. Machen Sie das köstliche Gebäck doch einfach selbst!

Zugegeben: Neben der Möglichkeit, Laugengebäck beim Bäcker zu kaufen, gibt es heutzutage viele Teiglinge in der Tiefkühltruhe im Supermarkt, die man nur im Ofen aufbacken muss. Aber Sie wissen ja: Selbstgemacht schmeckt meistens besser. Und auch wenn das berühmte „Laugen-Bad“, durch das Brezeln* und Co. ihre typische Färbung erhalten, erstmal etwas abenteuerlich klingt: Die Zubereitung ist ganz einfach.

So machen Sie Laugenbrötchen selbst: Sie brauchen Natronlauge

Was genau macht denn Gebäck zu einem Laugengebäck? Der Teigling besteht erst einmal aus einem Weizen-Hefeteig, der dem Weißbrot ähnlich ist. Vor dem Backen werden die Teiglinge in eine Natronlauge getaucht. Zuhause können Sie dafür handelsübliches Küchen- oder Haushaltsnatron verwenden. Die Lauge reagiert mit dem Gluten im Teig und setzt Aminosäuren frei, die wiederum eine Maillard-Reaktion auslösen. Dadurch entsteht die typische braunglänzende Färbung des Gebäcks. Auch geschmacklich haben Laugenbrötchen und -brezeln ein kräftigeres Aroma als „normales“ Weizengebäck.

Lesen Sie auch: Warm und knusprig: So backen Sie Brezen wie vom Bäcker.

Rezept für selbst gebackene Laugenbrötchen: Diese Zutaten brauchen Sie

  • 500 g Mehl
  • 1 Würfel Hefe
  • 250 ml lauwarmes Wasser
  • 1 gehäufter EL Zucker
  • 1 TL Salz
  • 50 g zimmerwarme Butter
  • 1 Beutel Haushaltsnatron/Küchennatron
  • grobes Salz zum Bestreuen

Auch interessant: „Friss-dich-dumm“-Brot backen: Hiervon bekommen Sie garantiert nicht genug.

Zubereitung: So machen Sie leckere selbstgemachte Laugenbrötchen

  1. Geben Sie das Mehl in eine Schüssel, drücken eine Mulde in die Mitte und bröseln den Hefewürfel hinein.
  2. Fügen Sie circa 100 ml des lauwarmen Wassers sowie den Zucker hinzu und verrühren mit einer Gabel Hefe, Zucker und Wasser etwas, damit sich die Hefe schon einmal lösen kann.
  3. Lassen Sie das Ganze für 10 Minuten stehen, streuen Sie dann das Salz über den Mehlrand und geben Sie das restliche Wasser sowie die Butter in Flocken dazu.
  4. Kneten Sie den Teig mit den Händen oder in einer Küchenmaschine durch und formen Sie ihn zu einer Kugel. Sollte der Teig zu fest sein, können Sie noch etwas Wasser dazugießen. Der Teig sollte fest sein, sodass man mit dem Finger hineinstechen kann, ohne dass Teig daran kleben bleibt.
  5. Decken Sie die Schüssel mit einem Küchentuch ab und lassen Sie den Teig für eine halbe Stunde gehen. Der Teig sollte sein Volumen ungefähr verdoppelt haben.
  6. Geben Sie den Teig auf eine Arbeitsplatte und formen Sie ihn zu einer langen, dicken Rolle. Schneiden Sie aus der Rolle etwa 10 gleich große Stücke.
  7. Formen Sie aus den Stücken Kugeln, bedecken Sie diese noch einmal mit einem Küchentuch und lassen Sie sie für 10-15 Minuten ruhen.
  8. Heizen Sie den Backofen auf 180 Grad Umluft vor.
  9. Für die Lauge kochen Sie in einem großen Topf etwa 2 Liter Wasser auf, reduzieren die Hitze, sodass es nur noch simmert, und geben nach und nach das Küchennatron dazu. (Achtung, schäumt sehr!)
  10. Nun geben Sie die Brötchen-Teiglinge nacheinander für 30-45 Sekunden in die Lauge und wenden sie dabei häufig.
  11. Heben Sie die Brötchen dann heraus auf ein mit Backpapier belegtes Backblech. Schneiden Sie die Brötchenoberseite kreuzförmig mit einer Schere ein und bestreuen Sie die Brötchen mit grobem Salz.
  12. Nun backen Sie die Laugenbrötchen für 20-25 Minuten im vorgeheizten Backofen.

Und schon haben Sie außen knusprige und innen wunderbar fluffige Laugenbrötchen selbstgemacht. Und wie es in der Küche duften wird... Laugenbrötchen schmecken frisch am besten, wenn Sie mögen, noch warm. Der klassische Belag ist einfach nur Butter. Sie können Ihre Brötchen aber natürlich mit allem belegen, was Ihnen schmeckt: Wurst, Käse oder süß mit Honig oder Marmelade. Guten Appetit!

Wichtig zu wissen: Wenn Sie ein Backblech aus Aluminium zuhause haben, müssen Sie besonders aufpassen, dass weder die Natronlauge, noch die Teiglinge damit direkt in Berührung kommen. Denn Natronlauge zerstört die Oxidschicht des Alu-Blechs und die Brötchen könnten mit Aluminium belastet werden. (mad) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

Weiterlesen: Einfach Semmeln backen: mit diesen drei Zutaten – ohne Hefe und Ofen.

Diese Mikrowellentricks kennt kaum jemand – dabei sind sie wirklich praktisch

Zitronen entsaften: Wenn Sie die Zitrone vor dem Auspressen 20 Sekunden erwärmen, gibt sie mehr Saft.
Zitronen entsaften: Wenn Sie die Zitrone vor dem Auspressen 20 Sekunden erwärmen, gibt sie mehr Saft. © Holger Hollemann/picture alliance
Orange
Dieser einfach Mikrowellen-Tipp funktioniert auch mit Orangen und verschafft Ihnen in Rekordzeit mehr frischen Orangensaft. © IMAGO/anelina
Limetten
Und auch Limetten geben mehr Saft, wenn Sie die Früchte vor dem Auspressen erst in der Mikrowelle erwärmen. Probieren Sie es aus! © Christian Heeb/Imago
Getrocknete Bohnen in der Mikrowelle einweichen
Müssen Sie getrocknete Bohnen oder Linsen eine ganze Nacht lang einweichen? Wer hat denn Zeit dafür? Wenn Sie eine Mikrowelle haben, brauchen Sie dafür nur etwa eine Stunde: Geben Sie die Hülsenfrüchte dafür zusammen mit Natron in eine Schüssel und bedecken Sie sie mit Wasser. Stellen Sie sie dann in die Mikrowelle und lassen Sie das Gerät 10 Minuten auf der höchsten Stufe laufen. Anschließend lassen Sie die Bohnen noch etwa 30 bis 40 Minuten durchziehen und schon sind sie fertig. © Jürgen Pfeiffer/imageBROKER/Imago
Kräuter in der Mikrowelle trocknen
Petersilie und andere Kräuter können Sie rasend schnell trocknen und so lange haltbar machen. Legen Sie einfach eine Handvoll Kräuter auf ein Küchenpapier und platzieren Sie es in der Mikrowelle. Lassen Sie das Gerät dann bei voller Leistung zwischen zwei und vier Minuten laufen. Die Feuchtigkeit aus den Kräutern verdampft und Sie können sie einfach in dem Küchenpapier zerbröseln und umfüllen. © hamik/Imago
Zwiebeln schneiden: Schneiden Sie die Enden der Zwiebel ab und legen Sie sie dann 30 Sekunden bei voller Wattzahl in die Mikrowelle. Anschließend zwei Minuten warten und schneiden. Tränen adé!
Zwiebeln schneiden: Schneiden Sie die Enden der Zwiebel ab und legen Sie sie dann 30 Sekunden bei voller Wattzahl in die Mikrowelle. Anschließend zwei Minuten warten und schneiden. Tränen adé! © picture alliance / dpa/dpa
Zucchini und Aubergine in der Mikrwowelle garen.
Wollen Sie Gemüse mit dicker Schale, so wie Tomaten, Auberginen und Co., in der Mikrowelle garen, sollten Sie die Schale vorher ein paar Mal mit einer Gabel einstechen, da sie sonst platzt. © Berena Alvarez/Imago
Blitzschnelles Rührei: Schlagen Sie das Ei in eine Tasse auf, verquirlen Sie es gründlich mit einem Schuss Milch und geben Sie es dann etwa eine bis anderthalb Minuten bei voller Wattzahl in die Mikrowelle.
Blitzschnelles Rührei: Schlagen Sie das Ei in eine Tasse auf, verquirlen Sie es gründlich mit einem Schuss Milch und geben Sie es dann etwa eine bis anderthalb Minuten bei voller Wattzahl in die Mikrowelle. © Armin Weigel/picture alliance
Sekundenschneller Milchschaum: Geben Sie Milch in ein verschließbares und mikrowellensicheres Gefäß. Schütteln Sie die Milch 30 Sekunden, bis sich Schaum bildet und geben Sie sie dann 30 Sekunden in die Mikrowelle. Der Schaum wird fest und Sie können Ihn abschöpfen.
Sekundenschneller Milchschaum: Geben Sie Milch in ein verschließbares und mikrowellensicheres Gefäß. Schütteln Sie die Milch 30 Sekunden bis sich Schaum bildet und geben Sie dann 30 Sekunden in die Mikrowelle. Der Schaum wird fest und Sie können ihn abschöpfen. © Martin Gerten/dpa
Chips und Flips retten: Mit der Mikrowelle können Sie Chips vom Vortag wieder richtig knusprig zaubern. Einfach auf Küchenkrepp legen und zehn Sekunden erhitzen.
Chips und Flips retten: Mit der Mikrowelle können Sie Chips vom Vortag wieder richtig knusprig zaubern. Einfach auf Küchenkrepp legen und zehn Sekunden erhitzen. © Daniel Karmann/dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance/Carmen Jaspersen/dpa

Kommentare