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Ein Klassiker

Karnevalsgebäck: Krapfen mit Marmelade gefüllt – warum nicht gleich selber welche backen?

Manche sprechen vom Berliner, andere vom Krapfen oder Kreppel – das süße Gebäck ist im Februar ein beliebtes Mitbringsel, das einigen schmeckt.

Krapfen, Berliner oder Faschingskreppel: Das beliebte Gebäck zur Faschings- beziehungsweise Karnevalszeit wird aktuell gern bei Kindergeburtstagen, Familientreffen oder als Mitbringsel für die Kollegen gereicht – und darf bei vielen Bäckereien in der Auslage nicht fehlen.

Faschingsgebäck: Krapfen oder Berliner zum Selberbacken

Sie sind zu einer Feier eingeladen oder wollen einfach so Ihre Freunde oder Familie mit dem süßen Gebäck verwöhnen? Dann können Sie Krapfen oder Berliner auch selbst backen. Da der Hefeteig erst langsam gehen muss, sollten Sie jedoch genügend Zeit einplanen. Praktisch: Mit Erdbeer- oder Aprikosenmarmelade gefüllt sind die in Fett gebackenen Hefeballen ein echter Klassiker, der immer gern verspeist wird. Sie können sie aber auch gern mit Pflaumenmus füllen, oder einfach mit einer Konfitüre Ihrer Wahl.

Ein Klassiker: Faschingskrapfen mit Puderzucker.

Folgende Zutaten brauchen Sie für selbstgemachte Berliner oder Krapfen

  • 375 g Mehl
  • 180 ml Milch
  • 30 g Kristallzucker
  • 0,5 Würfel frische Hefe
  • 3 Eigelbe
  • 40 g Butter (zimmerwarm)
  • 1 Prise Salz
  • Puderzucker
  • ein Glas Marmelade
  • Butterschmalz oder Sonnenblumenöl

Krapfen oder Berliner selber backen: So funktioniert die Zubereitung

  • In einer Tasse verrühren Sie fünf Esslöffel lauwarme Milch mit einer Prise Zucker und bröckeln die frische Hefe hinein. Wenn Sie diese Mischung zugedeckt rund zehn Minuten lang stehen lassen, können Sie beobachten, wie sich langsam kleine Bläschen bilden.
  • Dann geben Sie das Mehl in eine Schüssel und drücken mit der Hand eine Mulde hinein, in die Sie die Hefemilch schütten. Einmal umrühren nicht vergessen.
  • Die restliche Milch, den Zucker sowie die Eigelbe und die weiche Butter geben sie zum Mehl dazu, und dazu noch eine Prise Salz. Diese Mischung verkneten Sie zu einem glatten Teig. Den Hefeteig lassen Sie danach zugedeckt an einem warmen Ort etwa eine Stunde lang gehen, bis sich sein Volumen in etwa verdoppelt hat. Dann sollten Sie den Teig noch einmal nachkneten, damit er schön locker wird.
  • Geben Sie nun etwas Mehl auf die Arbeitsfläche und rollen Sie den Teig etwa einen halben bis einen Zentimeter dick aus. Mit einem umgedrehten Glas oder mithilfe von runden Ausstechformen können Sie nun mehrere runde Kreise (mit einem Durchmesser von bis zu sechs Zentimetern) aus dem Teig ausstechen.
  • Auf jeden Kreis geben Sie danach einen Klecks der Marmelade Ihrer Wahl und streichen den Rand rundherum mit etwas Wasser ein. Erst danach können Sie nun den zweiten Kreis darauf setzen und ihn mit den Fingern andrücken. So entsteht quasi ihr späterer Krapfen oder Berliner mit der Füllung.
  • Die einzelnen Teiglinge setzen Sie nun vorsichtig auf ein mit Backpapier belegtes Backblech. Lassen Sie sie nun zugedeckt noch einmal etwa weitere 20 Minuten gehen.
  • Jetzt geht es ans Ausbacken mit dem Butterschmalz oder dem Sonnenblumenöl, das Sie in einem Topf auf etwa 170 Grad erhitzen. Sie geben die Krapfen beziehungsweise Berliner nun einfach nach und nach in das Fett (bei mittlerer Hitze) und frittieren sie bei aufgelegtem Deckel insgesamt etwa drei Minuten lang (dazwischen mit einem Schaumlöffel einmal wenden).
  • Auf einem Küchenpapier können Sie das Gebäck eine Zeit lang abkühlen lassen. Danach können Sie es mit einfach mit Puderzucker bestäuben, oder Sie bestreichen es mit einem Zuckerguss.

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Von Vanillekipferl bis Spitzbuben: Die sieben beliebtesten Plätzchenrezepte

Vanillekipferl
Vanillekipferl sind die Klassiker unter den Weihnachtsplätzchen. Der Geschmack von zartem Mürbeteig und echter Bourbon-Vanille mundet Groß und Klein.  © Alfred Hofer/Imago
Spitzbuben
Spitzbuben – wer kennt sie nicht? Mit Marmelade nach Wahl werden die sonst so unscheinbar wirkenden Plätzchen zum Augen- und Gaumenschmaus. © Raimund Kutter/Imago
Kokosmakronen
Wer den Geschmack von Kokosnuss liebt, kann von Kokosmakronen nicht genug bekommen. Mit Schokolade verziert, sehen sie erst recht zum Anbeißen aus. © Berit/Imago
Dekoration von Lebkuchenherzen
Selbstgebacken schmecken Lebkuchen immer noch am besten. Sie gehören zu den liebsten Weihnachtsplätzchen und bei der Verzierung kann man sich kreativ austoben.  © CHROMORANGE/Imago
Ausstechplätzchen
Ausstechplätzchen sind einfach und lecker – und ein großer Spaß für Groß und Klein. Mit verschiedenen Gewürzen wie Vanille, Zimt oder Kakao schmecken sie immer anders.  © Cavan Images/Imago
Zimtsterne
Zimtsterne sind lecker, aber jeder, der sie schon mal gebacken hat, weiß, wie schwer es ist. Zudem können sie schnell trocken werden. Daher gilt: schnell naschen! © CSP_citylights/Imago
Rumkugeln
Rumkugeln sind theoretisch gesehen keine klassischen Plätzchen. Doch viele kennen und lieben sie. Aber Vorsicht: Sind sie mit echtem Rum, sollten Kinder lieber fernbleiben! © CSH/Imago

Kennen Sie schon Schwarzwälder Käsekuchen? Die beiden Klassiker gibt es in einem leckeren Rezept vereint.

Rubriklistenbild: © Bihlmayerfotografie/Imago

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