Hacks für die perfekte Pizza
Pizza übrig? Mit diesen fünf Methoden kannst du sie perfekt aufwärmen
Ob Pfanne, Mikrowelle oder Heißluftfritteuse – hier kommen heiße Tipps und verschiedene Methoden, um Pizza vom Vortag perfekt aufzuwärmen.
Dieses Thema spaltet die Menschheit: Isst man übrig gebliebene Pizza – sofern es so etwas für einen als Individuum überhaupt gibt – lieber kalt oder aufgewärmt?
Wenn letzteres, kennen wir doch alle den frustrierenden Anblick von labbriger, kalter Pizza, die am Pizzakarton klebt. Oder einfach am Teller, denn so einfach gelingt der perfekte Pizzateig auch zu Hause. Egal ob bestellt oder selbstgemacht – es bleibt was übrig. Tja, da waren die Augen wohl wieder größer als der Hunger und die Familienpizza für einen alleine hätte gestern Abend definitiv nicht sein müssen. Und am nächsten Tag schaut der Pizzarest einen an, mit schrumpeligen Stückchen Käse und kaltem pappigen gewordenem Teig. Doch keine Sorge, es gibt zahlreiche geniale Methoden, um deine übrig gebliebene Pizza wieder knusprig zu machen und den Käse zurück in den köstlichen, warmen und geschmolzenen Zustand zu versetzen. Hier sind einige Tricks, die du unbedingt ausprobieren solltest:
1. Der gute alte Klassiker: Mikrowelle
Die Mikrowelle ist eine schnelle und bequeme Methode, um Pizza aufzuwärmen. Platziere das Stück Pizza auf einem mikrowellengeeigneten Teller und erwärme es für etwa 30 Sekunden bis eine Minute bei hoher Leistung. Das Ergebnis lässt zwar oft zu Wünschen übrig, da der Teig nicht knusprig und die eigentliche Teigkruste steinhart sind, aber es erfüllt seinen Zweck. Dem kann man mit einem kleinen Trick – besser gesagt einer Tasse Wasser – entgegensteuern.
- Übrig gebliebene Pizza auf einen mikrowellengeeigneten Teller legen.
- Daneben einen mikrowellengeeigneten Becher oder eine Tasse mit etwas Wasser stellen.
- Pizza auf höchster Stufe in 30 bis 45 Sekunden Intervallen erhitzen, bis das Stück heiß ist.
Wieso funktioniert es mit einer Tasse Wasser besser als ohne? Das liegt an der Funktionsweise einer Mikrowelle, die – wie der Name schon sagt – Wellen erzeugt, die von den Wassermolekülen absorbiert werden. Die Schwingungen der Wassermoleküle, die diese Energie absorbieren, erwärmen die Lebensmittel. Das Wasser in der Tasse ist ein Lockvogel, der den Großteil der Mikrowellen absorbiert und Wärme an die Pizza abgibt. So wird die Pizza gleichmäßig erwärmt, ohne selbst zu viel Feuchtigkeit zu verlieren.
2. Perfekt für kleine Portionen: Pfanne
Wenn man ein bisschen mehr Zeit und vor allem Geduld hat, so ist das Aufwärmen der übriggebliebenen Pizza in der Pfanne eine großartige Option. Vor allem, wenn man nur noch ein, zwei Stückchen hat und dafür lohnt es sich einfach nicht einen Backofen aufzuheizen.
- Die Bratpfanne bei mittlerer Hitze erhitzen.
- Die Pizzastücke hineingeben und ein paar Minuten zugedeckt braten.
- An den Rand der Pfanne (nicht auf die Pizza) ein paar Tropfen Wasser geben.
- Die Pfanne sofort mit einem Deckel abdecken und die Pizza noch ein paar Minuten backen, bis der Käse geschmolzen und die Pizza durchgebraten ist.
Das Wasser verwandelt sich in der heißen Pfanne direkt in Wasserdampf, der dafür sorgt, dass der Belag heiß wird und der Käse schmilzt. Durch die direkte von unten wird der Boden knusprig und das Ergebnis ist eine leckere, wieder erwärmte Pizza.
3. Für große Reste: Backofen
Wenn man den Stimmen aus dem Netz glauben darf, so ist der Backofen wohl die beste Methode, um eine Pizza vom Vortag wieder aufzuwärmen. Sie schmeckt dann fast genauso wie am Vorabend: warm, mit einer perfekt knusprigen Kruste, zähflüssigem Käse und brutzelnder Peperoni (oder einem anderen Belag).
- Backofen inklusive Backblech auf 230 °C vorheizen.
- Übrig gebliebene Pizza auf das heiße Backblech legen und 5–7 Minuten backen, bis sie heiß und knusprig ist.
- Genießen!
Das heiße Backblech funktioniert wie ein Pizzastein und sorgt für eine knusprig gebackene Teigkruste. Wer seine Pizza eher weich bevorzugt, der heizt das Backblech einfach nicht mit vor, sondern legt die Pizza auf ein kaltes Backblech und schiebt sie dann in den vorgeheizten Backofen.
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4. Für ein perfektes Ergebnis, was Strom spart: Heißluftfritteuse / Airfryer
Die meisten handelsüblichen Heißluftfritteusen funktionieren wie Mini-Backöfen und können viel mehr als nur knusprige Pommes backen. Eine Heißluftfritteuse backt einige Stücke Pizza perfekt auf und verbraucht weniger Energie, als der große Bruder Backofen. Und dazu muss sie nicht vorgeheizt werden.
- Heißluftfritteuse auf 190 °C stellen.
- Pizzastücke auf das Gitter in den Garkorb legen und 3-5 Minuten backen.
5. Unkonventionell und perfekt für kleine Küchen: Waffeleisen
Zugegeben, es ist eher eine Notlösung, aber es funktioniert. Und nebenbei kreiert man mit einem „Pizza-Sandwich“ ein ganz neues Gericht - von wegen aufgewärmt.
- Waffeleisen vorheizen.
- Pizzastücke mit der Käseseite aufeinander klappen und mit den Teigseiten nach außen ins Waffeleisen legen.
- Waffeleisen zuklappen und 3–5 Minuten backen, bis der Teig knusprig und der Käse geschmolzen ist.
Und wer sich jetzt denkt, die haben doch einen an der Waffel von Einfach Tasty, der findet Croffles und auch Cheeseburger-Waffeln definitiv auch kurios.
Egal für welche Methode man sich entscheidet, alle bringen einem zum Ziel einer heißen Pizza. So kann man sorgenfrei die große Pizza bestellen (hat meistens eh ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis), um auch am nächsten Tag eine leckere Mahlzeit genießen zu können. Klingt nach einer perfekten Win-win-Situation, oder?
Rubriklistenbild: © Einfach Tasty/Canva.com

