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Koch-Ratgeber

Mit drei geheimen Zutaten, die jeder zu Hause hat, wird jedes Gericht noch besser

Ob Hobby- oder Profikoch, mit wenigen Zutaten gelingt ein perfekt ausbalanciertes Gericht, das alle begeistert. Welche genau, wird hier verraten.

Hand aufs Herz: Wer hat nicht schon mal etwas gekocht, was einfach nicht geschmeckt hat? Oder zumindest nicht so gut war, wie in der eigenen Vorstellung? Obwohl man sich genau an das Rezept gehalten hat, Zutatenmengen und Arbeitsschritte präzise nach Anleitung verfolgt hat – das gewisse Etwas fehlt. Aber was ist dieses „gewisse Etwas“, was uns beim Genuss in kulinarische Höhen schweben lässt und von dem wir einfach nicht genug bekommen können? Wen man Profiköch:innen glauben darf, sind es genau drei Zutaten, die, perfekt dosiert, jedes Gericht besser machen.

Egal, ob herzhaft oder süß, diese drei Zutaten verbessern jedes Gericht

Was sich wohl hinter den drei Geheimzutaten für das perfekte Gericht verbirgt?

Es sind drei einfache Zutaten, die den Geschmack von nahezu allen Speisen auf ein neues Niveau heben können. Vorausgesetzt, sie werden richtig dosiert und aufeinander abgestimmt. Denn ein Überkonsum kann nicht nur das Gegenteil vom gewünschten Ziel bewirken (es schmeckt einfach nicht), sondern auch zu gesundheitlichen Problemen führen. Der Spruch „Die Dosis macht das Gift“, was von einem Zitat des österreichischen Arztes Paracelsus abgeleitet wurde, trifft hier den Nagel auf den Kopf.

1. Salz – eine Prise Geschmack

Wenn Salz in einem Gericht fehlt, dann schmeckt es meistens nicht (Symbolbild).

Früher galt Salz als das weiße Gold und wurde auch so gehandelt. Kulturen, die Salz besaßen und in großen Mengen abbauen konnten, strotzen vor Geld und Macht. Denn Salz war und ist bis heute lebenswichtig und jeder Mensch sollte täglich sechs Gramm Salz zu sich nehmen, um den Salzbedarf zu decken. Durch die Industrialisierung ist Salz heutzutage ein billiges Massenprodukt und die Lebensmittelindustrie macht sich das Salz als billigen Geschmacksverstärker zunutze. Durch den Genuss stark verarbeiteter Lebensmittel nehmen viele von uns mehr als die täglich benötigte Menge an Salz zu sich, was den Blutdruck und das Magenkrebs-Risiko erhöhen kann. Daher sollte Salz sparsam eingesetzt werden, denn eine Prise Salz kann den Geschmack von Gemüse verstärken, das Fleisch zarter machen und den süßen Kontrast in einem Schokoladendessert betonen.

Eine gehörige Portion Salz wird beim Fisch in Salzkruste verwendet. Keine Sorge, einen versalzenen Fisch hat man nicht zu befürchten, denn die Salz-Eiweiß-Hülle dient als Garofen und nicht zur Würzung.

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2. Zucker – die süße Verführung

Leg dich nicht mit Zucker an – er ist raffiniert.

Vorsicht Verwechslungsgefahr, denn Zucker kann auch gerne mal mit Salz verwechselt werden! Wer ins richtige Vorratsglas greift, dem zaubert Zucker mit jedem Bissen ein Lächeln ins Gesicht, denn Zucker ist nicht nur süß, sondern ebenfalls ein Geschmacksverstärker. Der menschliche Körper ist von Natur aus auf zuckerhaltige Nahrungsmittel eingestellt, was zu einem Verlangen danach führen kann. Diesen Trick kennen und nutzen Profiköche. Ein Hauch Zucker balanciert beispielsweise die Säure von Tomatensauce aus und eine großzügige Portion davon verleiht Kuchen und Desserts die köstliche Süße. Zucker ist einfach unwiderstehlich, aber auch hier ist die richtige Menge entscheidend.
Der bewusste Verzicht auf Zucker kann positive Auswirkungen auf die psychische und physische Gesundheit haben. Einfach Tasty Redakteurin Eva stellte sich der No-Added-Sugar Challenge und berichtet, wie es ihr nach 40 Tagen zuckerfrei erging.

3. Butter – das goldgelbe Glück

Alles in Butter?

Nicht nur an Fisch gehört ein bisschen Butter, sondern eigentlich auch an jedes andere Gericht. Butter ist wie ein sanfter Schmelz, der sich über Lebensmittel legt und damit unsere Geschmacksknospen umschmeichelt. Sie verleiht Saucen eine cremige Textur, veredelt Gebäck und gibt Gemüse einen himmlischen Glanz.
Butter war in letzter Zeit in aller Munde, als das sogenannte Butter Board – ein Brett, was mit Butter bestrichen und mit süßen oder herzhaften Zutaten getoppt wird – viral ging. Das ist selbst für Einfach Tasty zu viel des Guten, daher haben wir uns an einer leichteren Variante, einem Frischkäse Board mit Lemon Curd, versucht.

12 leckere Rezeptideen mit Fertigteig aus dem Kühlregal

Blick auf ein Stück Prasselkuchen aus Blätterteig, Marmelade und Butterstreuseln auf einem Teller.
Aus Blätterteig, Marmelade und Butterstreuseln entsteht in wenigen Minuten ein Prasselkuchen, der einfach nur lecker ist.  © Einfach Tasty
Eine Scheibe Blätterteigstrudel mit Schinken und Käse auf einem Teller. Dazu ein gemischter, grüner Salat.
Genauso schnell und genauso einfach ist ein herzhafter Blätterteigstrudel mit Schinken und Käse zubereitet. Dazu ein Salat und fertig ist das Abendessen.  © Einfach Tasty
Blick auf mehrere gebackene und mit Puderzucker bestäubte Mini-Bienenstich-Käsekuchen aus Blätterteig.
Feine Vanillecreme mit knusprigen Mandeltopping gibt es dank Blätterteig im handlichen Format: Mini-Bienenstich-Käsekuchen. © Einfach Tasty
Ein Stück herzhafte Lauch-Quiche mit Speck auf einem runden Teller, das von einer Gabel in kleine Stücke unterteilt wurde.
Ganz klassisch können aus frischen, runden Quiche- & Tarteteigen eine herzhafte Lauch-Quiche mit Speck oder... © Einfach Tasty
Runde Gemüsequiche mit Möhren und Zucchini in Spiralform.
...ein kleines Kunstwerk in Form einer vegetarischen, bunten Gemüsequiche entstehen. © Einfach Tasty
Blick von oben auf einen länglichen Teller, gefüllt mit gebackenen Empanadas mit Salsa.
Aus Fertigflammkuchenteig lassen sich leckere Empanadas aus Costa Rica zubereiten.  © Einfach Tasty
Zwei Stücke eines süßen Flammkuchens mit Birne und Pflaume auf einem Teller. Im Hintergrund sind die Zutaten zu sehen.
Oder - welch Überraschung - leckere Flammkuchen, wie diese süße Variante mit Pflaume und Birne.  © Einfach Tasty
Ein gebackenes Monkeybread bestehend aus einzelnen Teigbällchen in einer Gugelhupfform.
Da Pizzateig aus dem Kühlregal quasi nur Hefeteig ist, kann man daraus ein Monkeybread mit Käsefüllung oder... © Einfach Tasty
Ein Teller voll kleiner quadratischer Pizzataschen, die frittiert wurden.
... kleine Pizzataschen, die nicht gebacken, sondern frittiert werden, machen.  © Einfach Tasty
Ein Erdnussbutter-Croissant wird zwischen zwei Händen in der Hälfte geteilt.
Aus einer handvoll Zutaten entstehen in kurzer Zeit die schnellen Erdnussbutter-Croissants. © Einfach Tasty
Blick auf einen gebackenen Teigring aus Croissantteig mit deftiger Käse- und Schinkenfüllung auf einem Teller. Mittig ist ein Schälchen mit Dip platziert.
Dass man aus Croissantteig nicht nur süße Hörnchen herstellen kann, beweist der herzhafte Osterkranz mit Schinken und Käse.  © Einfach Tasty
Drei quadratische Stücke Baklava mit Pistazien und Zuckersirup auf einem Teller.
Mit dem hauchdünnen Filoteig gelingen süße Leckereien aus dem Orient, wie beispielsweise Baklava, auch zu Hause.  © Einfach Tasty

Die richtige Dosierung ist entscheidend

In der Welt der Gastronomie sind Salz, Zucker und Butter die wahren Superstars. Sie haben die Fähigkeit, einfache Zutaten in magische Meisterwerke zu verwandeln. Dieses Wissen kann man sich auch als Hobbykoch:in zunutze machen. Dabei gilt es zu bedenken, dass Salz, Zucker und Butter mit Bedacht eingesetzt werden sollten, um den Geschmack des einzelnen Gerichts zu verbessern, aber nicht zu überwältigen. Ein zu salziges Gericht kann die Zunge betäuben, zu viel Zucker kann den Genuss verderben und zu viel Butter kann unsere Hüften belasten. Also genieße diese verlockende Dreierkombination, aber mit Maß und Ziel.

Rubriklistenbild: © Dean Drobot/Canva.com

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