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Kuchen-Rezept

Die Philadelphia-Torte aus dem Kühlschrank ist ein echter Kuchenklassiker

Die luftig-leichte Frischkäsecreme und der knusprige Keksboden sind die typischen Merkmale der beliebten Philadelphia-Torte aus dem Kühlschrank.

Egal ob Geburtstag, Familienfeier oder einfach nur so am Wochenende: es geht einfach nichts über selbstgebackene Kuchen. Wenn die Kuchenrezepte auch noch mit wenigen Zutaten und geringer Zubereitungszeit auskommen, umso besser.
Der Tortenklassiker namens Philadelphia-Torte, die auch als Frischkäsetorte bekannt ist, gehört zu dieser Kategorie und braucht dazu nicht einmal einen Backofen.

Für das Grundrezept benötigen Sie diese Zutaten:

Leckere Kuchen gelingen auch ohne Backofen (Symbolbild).
  • Keksboden:
  • 250 g Löffelbiskuits
  • 200 g Butter
  • Frischkäsecreme:
  • 500 g Doppelrahm-Frischkäse
  • 300 g Joghurt (3,5 % Fett)
  • 3 EL Zitronensaft
  • 6 Blätter Gelatine
  • 75 g Zucker

Für die Zubereitung brauchen Sie keinen Backofen, aber einen Kühlschrank:

Schauen Sie schnell in Ihren Kühlschrank: Einige Lebensmittel müssen sofort raus

Tag des deutschen Apfels
Äpfel bleiben knackiger und geschmackvoller, wenn Sie sie dunkel und kühl aufbewahren. Der Kühlschank ist zu kalt. Außerdem entströmt Äpfeln Methylen. Dieses Gas lässt viele Obst- und Gemüsesorten in der Umgebung schneller verderben. © Annette Riedl/dpa
Mit einem Edelstahlmesser vertreibt man den Knoblauchgeruch von den Händen
Knoblauch verliert im Kühlschrank seinen Geschmack und gibt ihn unglücklicherweise an alles ab, was sich in seiner Nähe befindet. © INSADCO/Imago
Basilikum Kräuter
Basilikum liebt die Wärme und wird im Kühlschrank geschmacklos. Kaufen Sie ihn stattdessen im Topf, oder stellen Sie ihn in ein Glas mit frischem Wasser. © Wassilis Aswestopoulos/Imago
Brot und Backwaren
Sie denken vielleicht, dass Brot im Kühlschrank länger frisch bleibt, aber das Gegenteil ist der Fall: Es trocknet schneller aus. Bewahren Sie es stattdessen in einem Brotkasten auf © Swen Pförtner/dpa
Kaffeebohnen und Kaffeepulver in Schale
Kaffeepulver sollten Sie in einem luftdichten Behälter außerhalb des Kühlschranks aufbewahren. Es nimmt schnell fremde Gerüche und Feuchtigkeit auf. Kaffeebohnen können Sie dagegen in kleinen Mengen einfrieren. © imagebroker/Imago
Krieg belastet Honig-Markt
Honig hält sich ewig ohne Kühlung. Im Kühlschrank kristallisiert er nur und lässt sich unmöglich aufs Brot schmieren. © Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Pfirsiche in einer Schale
Steinobst wie Pfirsiche, Pflaumen und Co. können Sie bei Zimmertemperatur aufbewahren. Besonders Kirschen leiden im Kühlschrank. © H.Tschanz-Hofmann/Imago
Olivenöl auf einem Löffel
Öl verfestigt sich und wird trüb im Kühlschrank. Nur Nussöle sollten kalt aufbewahrt werden. © Nessi Panthermedia/Imago
Zwiebeln auf einem lilafarbenen Küchennetz.
Auch Zwiebeln verlieren im Kühlschrank einen Großteil ihres Geschmacks. © CSP_ArtCookStudio/Imago
Pellkartoffeln aufwärmen
Die Kälte im Kühlschrank verwandelt Stärke in Zucker. Das Ergebnis: Kartoffeln schmecken seltsam. Dieser Zucker wird beim Braten und Frittieren dann auch noch in das krebserregende Acrylamid umgewandelt. Also ein doppeltes Nein.  © CSH/Imago
Verschiedene Gewürze
Auch Gewürze verlieren im Kühlschrank ihr Aroma und damit eigentlich auch ihren ganzen Sinn. © VITTA GALLERY/Imago
Koch gießt Sojasoße über die Fleischwürfel auf der Kochstelle eines asiatischen Restaurants.
Sojasoße ist so salzig, dass sie sich auch ohne Kühlung ewig hält. Bewahren Sie sie also einfach im Küchenschrank auf.  © Jochen Tack/Imago
Tomaten
Tomaten werden im Kühlschrank weich und büßen ihr herrliches Aroma ein. Also: lieber bei Zimmertemperatur lagern. © Mark1987 / Imago Images
Bananen
Bananen und andere nachreifende Obstsorten haben im Kühlschrank nichts verloren. Die Schale verfärbt sich schneller braun und die Frucht wird ungenießbar. © Michael Mata/imago
Eier befinden sich in einem Karton.
Das mag Sie überraschen, aber Eier müssen erst etwa 18 Tage nach dem Legedatum in die Kühlung. Vorher werden sie von der Citicula geschützt. Kaufen Sie die Eier dagegen gekühlt, müssen Sie sie weiter kühlen.  © Imago
  1. Für den Boden: Löffelbiskuits in einem Blitzhacker oder mit den Händen fein zerbröseln. Butter schmelzen und mit Löffelbiskuitbröseln gut vermengen. In eine mit Backpapier ausgelegte Springform (ø 26 cm) geben und gut andrücken.
  2. Für die Frischkäsecreme: Frischkäse, Joghurt und Zitronensaft mit den Quirlen eines Handmixers oder in einer Küchenmaschine etwa 5 Minuten aufschlagen. So wird die Torte nachher schön cremig.
  3. Gelatine in kaltem Wasser 10 Minuten einweichen und anschließend gut ausdrücken.
  4. Gelatine mit Zucker in einem kleinen Topf unter Rühren erwärmen, bis sie sich aufgelöst hat. Frischkäsecreme nach und nach zügig unter die Gelatine rühren, damit keine Klümpchen entsteht.
  5. Creme in die Springform füllen und Torte für mindestens 3 Stunden oder über Nacht kühlen.
  6. Aus der Springform lösen und nach Belieben dekorieren.  

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So einfach können Sie den Tortenklassiker abwandeln:

Sie können das Grundrezept einfach Ihren Geschmack anpassen, indem Sie Ihrer Kreativität bei der Dekoration freien Lauf lassen. Vor allem frisches Obst und Beeren, aber auch Nüsse und Schokolade eignen sich gut als Topping. Aber auch die Frischkäsecreme selbst lässt sich durch geschmolzene Schokolade, Schokosplittern, Schaumküsse oder auch mit Götterspeisen-Pulver abwandeln. Letztere dient dann zum Teil als Gelatineersatz.

Alternativ können Sie sich an einer herzhaften Variante versuchen: dafür ersetzen Sie die Löffelbiskuits im Boden einfach durch salzige Cracker, Salzbrezeln oder auch Knäckebrot. Die Frischkäsecreme können Sie mit verschiedenen Kräutern und gebratenen Speckwürfeln oder Räucherlachs verfeinern. Die Zuckermenge sollte dann aber bitte auch reduziert werden.

Damit Ihre Torte möglichst gerecht unter all Ihren Gästen aufgeteilt wird, bedarf es einer innovativen Anschnitt-Technik. Und dafür benötigen Sie nicht mal ein Messer.

Rubriklistenbild: © Panthermedia / IMAGO

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