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Wichtiger Tipp

Achtung: Wenn Sie Mehl so abmessen, klappt es nicht mit Ihrem Kuchen oder Brot

Mehl ist eine Zutat, bei der Sie sich beim Backen nicht verschätzen sollten.
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Mehl ist eine Zutat, bei der Sie sich beim Backen nicht verschätzen sollten.

Im Gegensatz zum Kochen, ist Backen eine genaue Kunst. Deshalb kann das Gelingen und Scheitern schon an wenigen Gramm Mehl hängen. Vermeiden Sie diesen Fehler.

Kochen Sie nach Rezept oder nach Gefühl? Wenn Sie zu den Mutigen gehören, die sich nur vage an die Anweisungen im Kochbuch halten, dann wollen Sie vielleicht auch beim Backen so vorgehen. Ohne lange Erfahrung wird das aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit schiefgehen.

Verbreiteter Fehler: Falsche Mehlmenge macht Kuchen ungenießbar

Gerade bei der Mehlmenge, die in Kuchen und Co. verwendet wird, müssen Sie genau sein, sonst wird das Ergebnis trocken, zu fest und krümelig. Problematisch wird es, wenn in einem Rezept keine Grammzahlen angegeben werden. Das ist zum Beispiel bei sogenannten Becherkuchen der Fall. Hier werden die Zutaten mit einem leeren 250-Gramm-Sahnebecher abgemessen. Aber auch bei US-amerikanischen Rezepten, die durch Pinterest und Co. immer mehr auf dem Vormarsch sind, werden Sie kaum Grammangaben finden. Hier wird in Cups gemessen, was ärgerlicherweise wiederum keinem "Sahnebecher" entspricht.

Auch interessant: Oma hatte recht – Deshalb sollten Sie keinen rohen Teig naschen

Backen: So messen Sie Mehl richtig ab

Bei solchen Rezepten landet schnell zu viel oder zu wenig Mehl im Teig, weil Sie das feine Pulver falsch abmessen. Wenn Sie das Mehl direkt mit dem Becher oder dem Cup-Maß aus der Mehltüte holen, werden Sie wahrscheinlich das Mehl zusammendrücken und deshalb mehr als gewünscht herausholen. So machen Sie es richtig:

  1. Schütteln Sie das Mehl etwas auf, damit es schön locker ist.
  2. Nehmen Sie einen Esslöffel und füllen Sie das Mehl damit in den Becher, bis er etwas zu voll ist.
  3. Nehmen Sie ein Messer zur Hand und streichen Sie mit dem Rücken das überschüssige Mehl ab.

Wenn Sie die Menge Mehl, die Sie so abmessen, mit der vorher beschriebenen Methode vergleichen, werden Sie erstaunt sein, wie unterschiedlich das Ergebnis ist.

Fünf-Minuten-Methode: So backen Sie einfach frisches Brot

Mehl richtig abmessen: Was gewogen werden kann, sollten Sie wiegen

Die herkömmliche Grammmethode, die in deutschsprachigen Rezepten zum Einsatz kommt, ist wesentlich genauer. Wollen Sie diese Methode auf US-Rezepte anwenden, müssen Sie sich mit Umrechnungstabellen aus dem Internet behelfen. Aber Achtung: Wie viel tatsächlich in einen Cup passt, hängt natürlich von der Zutat ab. Deshalb gibt es unterschiedliche Tabellen für Mehl, Wasser, gefrorene Erdbeeren und vieles mehr. Ein Umstand, der schon so manchen Hobbybäcker zur Verzweiflung getrieben hat. Da ist es dann doch einfacher, sich einfach ein amerikanisches Cup-Maß zu kaufen. Jetzt können Sie damit ja auch Mehl richtig abmessen...

Lesen Sie auch: Warm und knusprig – So backen Sie Brezen wie vom Bäcker.

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Pfeifen Sie auf das MHD: So erkennen Sie, ob ein Lebensmittel verdorben ist

Brot, das schimmelt, gehört in den Müll. Hartes Brot können Sie dagegen noch retten.
Kennen Sie die Regel, dass ein fauler Apfel den ganzen Korb verdirbt? So ähnlich ist es mit Brot auch. Wenn Sie an einem Brotlaib oder auch nur an einer Brotscheibe Schimmel entdecken, sollten Sie das gesamte Brot in den Müll werfen. Brot ist so porös, dass die Schimmelsporen ganz leicht und rasend schnell alles durchdringen. Ist das Brot dagegen nur abgelaufen, hart oder trocken, müssen Sie nicht gleich Abschied nehmen. © picture alliance/dpa
Eier Haltbarkeit erkennen
Je älter ein Ei ist, desto mehr Luft konnte durch die poröse Eierschale ins Innere gelangen. So entsteht ein Luftpolster zwischen Eigelb und Schale. Wenn Sie das Ei in ein Glas mit Wasser legen, schwimmt deshalb die Seite mit der Luftblase oben. Wenn es schließlich an der Oberfläche schwimmt, ist das Ei mit höchster Wahrscheinlichkeit verdorben. © picture alliance/dpa
Fisch Haltbarkeit erkennen
Wenn Sie ihn an der Fischtheke gekauft haben, bleiben Ihnen noch maximal drei Tage, lieber weniger. Sobald der Fisch schlecht ist, wird seine Haut und das Fleisch schleimig und der typische, unangenehme Fischgeruch steigt Ihnen in die Nase. Finger weg! © Holger Hollem/dpa
Fleisch Haltbarkeit erkennen
Frisches, rohes Fleisch hat einen eigentümlichen Geruch, den ungeübte Nasen schon mal falsch interpretieren können. Dabei verströmt fauliges Fleisch einen Gestank, dem man sich kaum nähern kann. Ist das Fleisch außerdem noch schleimig oder klebrig, lassen Sie bitte die Finger davon. Farbveränderungen sind zwar nicht per se ein Hinweis auf verdorbenes Fleisch, aber gräulich sollte es nicht aussehen. © picture alliance / Oliver Berg/d
Joghurt Haltbarkeit erkennen
Wenn das Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen ist, ist das aber noch lange kein Grund, den Joghurt wegzuschmeißen. Meist ist er noch völlig in Ordnung und genießbar. Die enthaltenen Bakterien funktionieren dabei wie ein natürliches Konservierungsmittel. Erst, wenn sich auf der Oberfläche ungewöhnlich für Flüssigkeit bildet und der Joghurt auch unten im Becher flüssig ist, sollten Sie ihn entsorgen. © picture alliance / dpa
Käseplatte mit Wein
Je weicher und feuchter der Käse, desto leichter wird er schlecht. Er fängt dann an, unangenehm sauer zu riechen. Auch bei Schimmelbefall sollten Sie Weichkäse in die Tonne werfen, da dieser die feuchte Käsemasse sehr schnell durchdringt und dabei nicht unbedingt sichtbar ist.  © crisper85/Imago
Käse Haltbarkeit erkennen
Das gilt natürlich nicht für Sorten mit Edelschimmel, wie Gorgonzola, Brie oder Roquefort. Hartkäse wie Parmesan hat eine deutlich längere Haltbarkeit. Hier können Sie Schimmel an den Außenseiten ruhig großzügig wegschneiden und den Rest des Laibes ohne schlechtes Gewissen genießen. © Harald Tittel/dpa
Milch Haltbarkeit erkennen
Schlechte Milch müssen Sie nicht in jedem Fall wegschütten. Schmeckt oder riecht die Milch schlecht oder ist sie klumpig geworden, dann müssen Sie sie entsorgen. Das gilt aber nicht für unbehandelte Milch. Daraus können Sie noch einiges zaubern.  © picture alliance/dpa
Olivenöl Haltbarkeit erkennen
Olivenöl muss fruchtig riechen, dann können Sie es jahrelang genießen. Altes, schlechtes Öl riecht dagegen ranzig, teilweise sogar wie Motoröl. Lagern Sie das Öl am besten dunkel und dicht verschlossen, dann kann es sich viele Jahre halten. © Lorenzo Carne/dpa
Wurst Haltbarkeit erkennen
Sie haben Wurst an der Fleischertheke gekauft? Dann sollten Sie sie so schnell wie möglich verbrauchen, am besten innerhalb der nächsten drei Tage. Fängt die Wurst an, seltsam zu riechen und schleimig zu werden, haben Bakterien ganze Arbeit geleistet. Dauerwurst, wie Salami, hält sich länger, wie der Name schon verrät. © picture alliance / Patrick Pleul

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