Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Ökotest

Verdorben oder noch gut? Wann man dunkelgelb verfärbte Butter noch essen kann

Je älter die Butter oder Margarine, desto höher das Risiko eines gelben Belags. Können die Brotaufstriche noch verzehrt werden oder lieber ab in den Müll damit?

Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass sich sowohl Butter als auch Margarine dunkelgelb verfärben können, wenn sie lange Zeit nicht verzehrt werden? Falls Sie sich gefragt haben, ob die Lebensmittel dann noch gegessen werden können oder ob man sie lieber wegwerfen sollte, liefert ein Bericht von Ökotest schlüssige Antworten. Was Sie bei der Haltbarkeit von Butter beachten sollten, erfahren Sie im Folgenden.

Warum werden Butter und Margarine mit der Zeit dunkelgelb?

Je älter ein Stück Butter ist, desto eher bildet sich dunkelgelber Belag – kann man den Brotaufstrich dann noch verwenden?

Aus dem Bericht geht hervor, dass sich mit der Zeit auf Butter und Margarine – vor allem, wenn sie mit Sauerstoff, Keimen, Licht und Wärme in Kontakt kommen – gelber Belag bilden kann. Das hängt mit dem Stoffwechsel bestimmter Bakterien zusammen. Die Butter wird dadurch dunkler und weicher und beginnt in der Folge zu verderben. Da in einer vergangenen Analyse von Ökotest fast alle Buttermarken durchgefallen sind, ist Butter mit dem Butterfass selber machen vielleicht doch gar keine so schlechte Option. Wussten Sie außerdem, dass Rama gar keine Margarine ist – und auch keine Butter.

Sie möchten keine Rezepte und Küchentricks mehr verpassen?

Hier geht’s zum Genuss-Newsletter unseres Partners Merkur.de.

Kann man gelbe Butter noch essen oder sollte man sie lieber wegwerfen?

Ökotest empfiehlt, sich auf seinen Geschmacks- und Geruchssinn zu verlassen. Ist die Butter sauer oder ranzig, sollte sie nicht mehr verzehrt werden. Schmeckt Sie unverändert, können Sie dunklere Stellen wegschneiden. Wer auf Nummer sicher gehen will, verwendet ältere Butter nicht mehr als Brotaufstrich – kennen Sie schon die TikTok-Trends Butterbrett statt Butterbrot oder karamellisierte Butter mit roten Zwiebeln? Verbrauchen Sie betroffene Butter stattdessen also eher beim Backen.

Zwiebeln neben Kartoffeln? Zehn Lebensmittel, die Sie vermutlich falsch lagern

Geöffnete Mehlpapiertüte
Wer Mehl länger lagert, sollte es in eine luftdichte Vorratsdose umfüllen. In der Papiertüte, auch wenn sie noch verschlossen ist, haben Schädlinge wie Lebensmittelmotten leichtes Spiel. © agefotostock/Imago
Person hält Apfel in Hand, dahinter liegen Bananen und Äpfel.
Keine gute Idee, Äpfel in der Nähe von Bananen aufzubewahren: Beide stoßen das Reifegas Ethylen aus und reifen dann schneller, als man wohl möchte. Dies gilt auch für anderes Obst, das man neben diesen Früchten lagert. © agefotostock/Imago
Kartoffeln und Zwiebeln im Weidekorb
Zwiebeln neben Kartoffeln? Lieber nicht: Kartoffeln geben Feuchtigkeit ab, Zwiebeln nehmen sie auf und können faulen. © CHROMORANGE/Imago
Verschiedene Gewürze in durchsichtigen Vorratsgläsern
Fast alles falsch: Gewürze sollte man nicht in durchsichtigen Gläsern hell lagern – am besten auch nicht in zu großen Mengen auf Vorrat. Stattdessen: Dunkel und eher kühl im Küchenschrank oder in der Schublade. © agefotostock/Imago
Burger in Alufolie
Salzige Lebensmittel wie Fertiggerichte mit Fleisch oder Saures wie Zitrusfrüchte sollte man nicht in Alufolie aufbewahren, da Aluminium sich sonst lösen und auf die Nahrung übergehen kann.  © Panthermedia/Imago
Brote und Brötchen in Plastikverpackungen
Wenn man in Plastik verpacktes Brot oder Backwaren nicht am gleichen Tag isst, sollte man es lieber in eine Papiertüte und/oder in den Brotkasten stecken – aber nicht in den Kühlschrank, wo sie leicht schimmeln.  © Panthermedia/Imago
Braune Champignons in Plastikschale
Pilze in der gekauften Plastikschale und -folie sind auf Dauer kein gutes Team, da sich darin Kondenswasser sammeln kann, das die Pilze leichter verderben lässt. Eine Papiertüte ist dafür gut geeignet. © Panthermedia/Imago
Möhren mit Grün
Wurzelgemüse wie Möhren, Rote Bete oder Radieschen lagert man am besten ohne ihre grünen Blätter, da diese den Knollen sonst Wasser entziehen. © agefotostock/Imago
Verschiedene Gemüsesorten im Kühlschrank bzw. Gemüsefach
Tomaten, Paprika und Zucchini lagern zwar gerne eher kühl, aber nicht im Kühlschrank, wo sie an Aroma verlieren oder schneller matschig werden. © Shotshop/Imago
Verschiedene Obst- und Gemüsesorten im Kühlschrank
Auch Zwiebeln und Knoblauch schimmeln im Kühlschrank schneller. Obst wie Zitrusfrüchte und Banane bevorzugen ebenfalls eine (eher kühle) Zimmertemperatur.  © imago stock&people

Haltbarkeit: Wie Sie Butter richtig lagern sollten

Butter sollte kühl gelagert werden, am besten in einer Butterdose im Kühlschrank. So kommt sie nicht mit zu viel Wärme und Sauerstoff in Kontakt und verdirbt weniger schnell. Noch länger hält sich Butter, wenn Sie sie einfrieren.

Rubriklistenbild: © hecke/Imago

Kommentare