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Omas Kochtipps: So schmeckt‘s wie früher

Großmütter haben einige Tipps und Tricks für die Küche auf Lager.
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Großmütter haben einige Tipps und Tricks für die Küche auf Lager.

Es ist ja weithin bekannt: Oma weiß es am besten. Wir sollten viel öfter die guten alten Rezepte sowie Tipps und Tricks aus Omas Küche nachmachen.

  • Omas Koch- und Backkünste* sind unvergleichlich und bei den meisten für immer in guter Erinnerung.
  • Was hatte Oma in ihrer Küche eigentlich für Tricks und Kniffe?
  • Wenn Sie diese Tipps beachten, können Sie Ihrer Oma in Sachen Kochkunst nacheifern.

Wenn Sie an den besten Koch denken sollen, den Sie in Ihrem privaten Umfeld kennen: Kommt Ihnen da auch gleich Ihre Großmutter in den Kopf? Man hat ihr als Kind oft zugeschaut, wie sie in der Küche hantiert hat, dabei mühelos die köstlichsten Gerichte gezaubert und Kuchen für die Kaffeetafel gebacken hat. Einen Sonntagsbraten auf den Tisch bringen? Kein Problem. Eine eindrucksvolle Buttercremetorte vorbereiten? Ein Kinderspiel.

Aber so sehr man auch versucht ihr nachzueifern, die Ergebnisse sind einfach nicht genauso wie in Omas Küche. Hier sind ein paar Gründe dafür, warum Großmutter einfach die Beste in der Küche war und was Sie sich abschauen können.

Auch interessant: Geheimnis gelüftet: Mit diesen Tricks bereiten Sie die perfekte Sauce zu.

Omas Küchentipps: Gemüse und Obst selbst anbauen oder saisonal einkaufen

Früher war es noch viel selbstverständlicher, Gemüse und Obst im eigenen Garten anzupflanzen: Kartoffeln, Tomaten, Salat, Äpfel, Pflaumen ... Die Großeltern wusste dadurch auch immer, welche Sorten gerade Saison haben. Das ist uns heutzutage mit der fast ständigen Verfügbarkeit aller Lebensmittel etwas verloren gegangen. Aber: Wer selbst anbaut, kann einiges an Geld sparen und sicher gehen, dass Obst und Gemüse ungespritzt sind.

Sie haben keinen eigenen Garten? Dann achten Sie zumindest beim Einkauf auf Saison und Regionalität, das spart Ihnen meistens bares Geld. Zudem sind dann die meisten gesunden Inhaltsstoffe enthalten. Und Kräuter kann jeder zuhause auf dem Fensterbrett züchten, zum Beispiel Kresse, Basilikum, Minze, Schnittauch.

Selbermachen: Quitten – Machen Sie aus dem ungenießbaren Obst köstliches Gelee.

Omas Kochtipps: Alles von Hand gemacht

Ein weiterer Unterschied zwischen heutiger Küchenarbeit und Omas Handgriffen: Sie wusste noch, wie man alles von Hand macht: Saucen, Brot, die verschiedenen Grundteige für Gebäck und Gemüsebrühe. Wir vereinfachen uns heute das Leben zwar etwas mit dem Kauf all dieser Dinge, aber selbstgemacht schmeckt tatsächlich meistens besser. Es muss ja nicht gleich die selbstgemachte Bratwurst sein. Probieren Sie einfach mal aus, eine Sauce selbst zu machen oder eine Brühe anzusetzen. Der Aufwand lohnt sich!

Keine Angst vor Fett: In Omas Küche gehört Butter und Schmalz dazu

Diät-Ratgeber warnen gern vor zu viel Fett, nur ein Esslöffel Olivenöl hier und da darf es mal sein. Aber schon Oma wusste: Fett ist ein Geschmacksträger. Und in Butterschmalz gebratenes Fleisch wird so viel knuspriger, der Kuchen mit extra viel Butter so viel köstlicher. Also: Keine Angst vor Fett beim Kochen!

Auch interessant: So einfach und lecker: Saftiger Butterkuchen mit Apfel und Mandelblättchen.*

Omas Küchentipps: Sie wusste, wie man improvisiert und Zutaten austauscht

Beim Einkaufen eine Zutat vergessen und deshalb gleich den ganzen Speiseplan umschmeißen? Keine Sahne im Haus, dann kann die Sauce ja nicht gelingen? Das hat es bei Oma nicht gegeben. Das Zauberwort heißt improvisieren. Zutaten hier und da austauschen, statt der einen Gemüsesorte eben eine andere verwenden und mit dem arbeiten, was in der Vorratskammer ist. Einige Zutaten kann man ganz simpel austauschen – je nachdem, was gekocht oder gebacken werden soll:

ButterÖl, Margarine, Butterschmalz
ZuckerStevia, Honig, Ahornsirup, Agavendicksaft
NatronBackpulver, kohlensäurehaltiges Mineralwasser
Sahnesaure Sahne, Milch, Schmand, Crème fraîche, Joghurt
ReisCouscous, Bulgur, Hirse, Graupen

Na, haben Sie jetzt auch Lust, ein paar von Omas Klassikern nachzukochen? Dann frisch ans Werk mit diesen Tipps aus Großmutters Küche. Und wenn es dennoch beim nächsten Mal nicht gleich gelingt, trösten Sie sich: Oma hatte schließlich viele Jahre Zeit, ihre Rezepte und Küchen-Fertigkeiten zu perfektionieren. (mad) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

Lesen Sie auch: Wie bei Oma: So gelingt Ihnen die perfekte Buttercreme in zwei Schritten.

Pfeifen Sie auf das MHD: So erkennen Sie, ob ein Lebensmittel verdorben ist

Brot, das schimmelt, gehört in den Müll. Hartes Brot können Sie dagegen noch retten.
Kennen Sie die Regel, dass ein fauler Apfel den ganzen Korb verdirbt? So ähnlich ist es mit Brot auch. Wenn Sie an einem Brotlaib oder auch nur an einer Brotscheibe Schimmel entdecken, sollten Sie das gesamte Brot in den Müll werfen. Brot ist so porös, dass die Schimmelsporen ganz leicht und rasend schnell alles durchdringen. Ist das Brot dagegen nur abgelaufen, hart oder trocken, müssen Sie nicht gleich Abschied nehmen. © picture alliance/dpa
Eier Haltbarkeit erkennen
Je älter ein Ei ist, desto mehr Luft konnte durch die poröse Eierschale ins Innere gelangen. So entsteht ein Luftpolster zwischen Eigelb und Schale. Wenn Sie das Ei in ein Glas mit Wasser legen, schwimmt deshalb die Seite mit der Luftblase oben. Wenn es schließlich an der Oberfläche schwimmt, ist das Ei mit höchster Wahrscheinlichkeit verdorben. © picture alliance/dpa
Fisch Haltbarkeit erkennen
Wenn Sie ihn an der Fischtheke gekauft haben, bleiben Ihnen noch maximal drei Tage, lieber weniger. Sobald der Fisch schlecht ist, wird seine Haut und das Fleisch schleimig und der typische, unangenehme Fischgeruch steigt Ihnen in die Nase. Finger weg! © Holger Hollem/dpa
Fleisch Haltbarkeit erkennen
Frisches, rohes Fleisch hat einen eigentümlichen Geruch, den ungeübte Nasen schon mal falsch interpretieren können. Dabei verströmt fauliges Fleisch einen Gestank, dem man sich kaum nähern kann. Ist das Fleisch außerdem noch schleimig oder klebrig, lassen Sie bitte die Finger davon. Farbveränderungen sind zwar nicht per se ein Hinweis auf verdorbenes Fleisch, aber gräulich sollte es nicht aussehen. © picture alliance / Oliver Berg/d
Joghurt Haltbarkeit erkennen
Wenn das Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen ist, ist das aber noch lange kein Grund, den Joghurt wegzuschmeißen. Meist ist er noch völlig in Ordnung und genießbar. Die enthaltenen Bakterien funktionieren dabei wie ein natürliches Konservierungsmittel. Erst, wenn sich auf der Oberfläche ungewöhnlich für Flüssigkeit bildet und der Joghurt auch unten im Becher flüssig ist, sollten Sie ihn entsorgen. © picture alliance / dpa
Käseplatte mit Wein
Je weicher und feuchter der Käse, desto leichter wird er schlecht. Er fängt dann an, unangenehm sauer zu riechen. Auch bei Schimmelbefall sollten Sie Weichkäse in die Tonne werfen, da dieser die feuchte Käsemasse sehr schnell durchdringt und dabei nicht unbedingt sichtbar ist.  © crisper85/Imago
Käse Haltbarkeit erkennen
Das gilt natürlich nicht für Sorten mit Edelschimmel, wie Gorgonzola, Brie oder Roquefort. Hartkäse wie Parmesan hat eine deutlich längere Haltbarkeit. Hier können Sie Schimmel an den Außenseiten ruhig großzügig wegschneiden und den Rest des Laibes ohne schlechtes Gewissen genießen. © Harald Tittel/dpa
Milch Haltbarkeit erkennen
Schlechte Milch müssen Sie nicht in jedem Fall wegschütten. Schmeckt oder riecht die Milch schlecht oder ist sie klumpig geworden, dann müssen Sie sie entsorgen. Das gilt aber nicht für unbehandelte Milch. Daraus können Sie noch einiges zaubern.  © picture alliance/dpa
Olivenöl Haltbarkeit erkennen
Olivenöl muss fruchtig riechen, dann können Sie es jahrelang genießen. Altes, schlechtes Öl riecht dagegen ranzig, teilweise sogar wie Motoröl. Lagern Sie das Öl am besten dunkel und dicht verschlossen, dann kann es sich viele Jahre halten. © Lorenzo Carne/dpa
Wurst Haltbarkeit erkennen
Sie haben Wurst an der Fleischertheke gekauft? Dann sollten Sie sie so schnell wie möglich verbrauchen, am besten innerhalb der nächsten drei Tage. Fängt die Wurst an, seltsam zu riechen und schleimig zu werden, haben Bakterien ganze Arbeit geleistet. Dauerwurst, wie Salami, hält sich länger, wie der Name schon verrät. © picture alliance / Patrick Pleul

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