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(Un)gesunde Snacks

Kalorienfallen im Snackregal: Diese Lebensmittel sollte man mit Bedacht genießen

Möchtet ihr gesunde Snacks genießen? Entdeckt die häufigsten Fehler bei der Snackwahl und findet heraus, welche Alternativen wirklich gesund sind.

Egal, ob auf der Suche nach einem schnellen Snack oder einer schnellen Mahlzeit – im Supermarkt begegnen einem zahlreiche Produkte, die als „gesund“ verkauft werden. Doch der Schein trügt oft. Viele dieser Snacks enthalten mehr Zucker, Fett und künstliche Zusatzstoffe, als es auf den ersten Blick scheint. In diesem Artikel zeigen wir, welche Snacks man besser meiden sollten und welche gesunden Alternativen es gibt.

1. Reiswaffeln – Der niedrige Nährwert

Reiswaffeln erscheinen oft als gesunde Wahl für zwischendurch. Sie sind fettarm und kalorienarm, aber sie bieten nur wenige Nährstoffe. Sie bestehen größtenteils aus leeren Kohlenhydraten, die schnell in Zucker umgewandelt werden und den Blutzuckerspiegel ansteigen lassen.

Eine bessere Wahl sind Vollkorn-Snacks oder Nüsse, die mehr Ballaststoffe und gesunde Fette liefern. Diese sättigen länger und bieten mehr Nährstoffe, ohne den Blutzuckerspiegel in die Höhe zu treiben.

Kalorienfallen im Supermarkt: So erkennt ihr gesund getarnte Lebensmittel

2. Proteinriegel – Zucker und künstliche Zutaten

Proteinriegel sind häufig die Wahl vieler Sportler und gesundheitsbewusster Menschen. Doch viele Riegel enthalten nicht nur viel Zucker, sondern auch künstliche Aromen und Konservierungsstoffe. Während sie einen hohen Proteinanteil haben, machen die zusätzlichen Zutaten diese Riegel oft zu einer Zuckerbombe.

Wer sich mit Protein versorgen möchte, kann auch auf natürliche Snacks wie griechischen Joghurt mit Nüssen oder eine Handvoll Mandeln zurückgreifen. Diese bieten gesunde Fette und Eiweiße ohne unnötige Zusatzstoffe.

3. Fertige Smoothies – Ein versteckter Zuckerlieferant

Fertige Smoothies aus dem Supermarkt erscheinen als gesunde Wahl, sind aber häufig mit Zucker, Konservierungsstoffen und künstlichen Aromen versetzt. Auch wenn sie aus Obst bestehen, ist der Zuckergehalt oft höher als in frischem Obst. Zudem fehlt vielen Fertig-Smoothies die Ballaststoffe, die die ganze Frucht bietet.

Selbstgemachte Smoothies mit frischem Obst, Gemüse und etwas Joghurt oder pflanzlicher Milch sind eine deutlich bessere Wahl, da sie alle Nährstoffe enthalten, die die Frucht von Natur aus bietet, und weniger Zuckerzusätze.

Fertige Smoothies aus dem Supermarkt verstecken häufig viel Zucker und künstliche Aromen.

4. Fertige Salate – Versteckte Kalorien und Dressingfalle

Fertige Salate aus dem Supermarkt erscheinen als praktische, gesunde Option, doch viele enthalten mehr versteckte Kalorien als erwartet. Oft sind sie mit fettreichen Dressings oder Zutatenschichten versehen, die den Nährwert deutlich reduzieren. Zudem werden Konservierungsstoffe und Zucker in den Dressings häufig eingesetzt, um den Geschmack zu verbessern.

Selbstgemachte Salate bieten nicht nur eine größere Kontrolle über die Zutaten, sondern auch die Möglichkeit, frische und nährstoffreiche Zutaten zu wählen. Ein einfaches Dressing aus Olivenöl, Balsamico-Essig und frischen Kräutern ist eine gesunde und leckere Alternative.

5. Verpackte Nüsse – Versteckte Kalorien und Salz

Verpackte Nüsse, die oft als „Snack-Nüsse“ angeboten werden, erscheinen gesund, enthalten jedoch häufig Zucker, Salz und Öl, um den Geschmack zu verbessern. Diese Zusätze machen die Nüsse kalorienreicher und weniger gesund. Außerdem können sie durch die industrielle Verarbeitung an Nährstoffen verlieren.

Frische, ungesalzene Nüsse bieten eine bessere Wahl. Sie liefern gesunde Fette, Eiweiße und Ballaststoffe, die für eine ausgewogene Ernährung wichtig sind. Wer auf die gesunde Variante setzt, sollte Nüsse in kleinen Mengen genießen und auf die ungesalzene, rohe Version zurückgreifen.

Ungesunde Doppelgänger: Warum ihr diese Lebensmittel besser nicht vertauschen solltet

Wildheidelbeere vs. Kulturheidelbeere
Wildheidelbeeren sind kleiner und intensiver im Geschmack. Sie enthalten mehr Antioxidantien und Vitamine, insbesondere Anthocyane, die entzündungshemmend wirken. Kulturheidelbeeren sind größer und süßer, aber ihre Nährstoffdichte ist oft geringer. Wildheidelbeeren sind somit die gesündere Wahl, wenn es um Nährstoffe geht. © IMAGO / Dreamstime / IMAGO / imagebroker
Reis (braun) vs. Reis (weiß)
Brauner Reis enthält mehr Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe, da er weniger verarbeitet wird. Weißer Reis ist stärker raffiniert und hat weniger Nährstoffe. © IMAGO / imagebroker
Erdnüsse vs. Erdnussbutter
Erdnüsse sind reich an gesunden Fetten und Eiweiß, während Erdnussbutter oft Zucker, Salz und zusätzliche Fette enthält. Für den vollen Nährstoffgehalt, sind rohe Erdnüsse die bessere Wahl. © IMAGO / Shotshop
Apfelessig vs. Weißweinessig
Apfelessig enthält Probiotika und kann die Verdauung fördern, während Weißweinessig weniger Nährstoffe enthält und oft für Salatdressings verwendet wird. Apfelessig bietet mehr gesundheitliche Vorteile. © IMAGO / Zoonar
Süßkartoffeln vs. normale Kartoffeln
Süßkartoffeln sind nährstoffreicher, da sie mehr Vitamin A und Antioxidantien enthalten, während normale Kartoffeln hauptsächlich aus Stärke bestehen. © IMAGO / Westend61
Red and yellow bananas
Die rote Banane ist kleiner, hat eine süßere, intensivere Fruchtnote und enthält mehr Vitamin C sowie Eisen im Vergleich zur gelben, konventionellen Banane. Die rote Banane hat auch eine festere Textur und weniger Zucker, was sie zu einer gesünderen Wahl für den Blutzuckerspiegel macht. Die gelbe Banane hingegen wird aufgrund ihrer Züchtung und Lagerung weltweit häufiger konsumiert, bietet jedoch weniger Nährstoffe und eine höhere Zuckerkonzentration. © IMAGO / Depositphotos
Drei Keramikschalen mit Kichererbsen roten und Tellerlinsen
Beide Hülsenfrüchte sind nahrhaft, aber Linsen haben einen höheren Gehalt an Ballaststoffen und Eiweiß, während Kichererbsen mehr gesunde Fette bieten und häufig in mediterranen Gerichten verwendet werden. © IMAGO / Zoonar
Putenbrust vs. Schinken
Putenbrust ist magerer und hat weniger gesättigte Fette als Schinken, der oft viel Salz und Konservierungsstoffe enthält. © IMAGO / YAY Images
Gemüsesaft vs. Fruchtsaft
Gemüsesaft hat weniger Zucker und bietet mehr Ballaststoffe, während Fruchtsäfte aufgrund des hohen Zuckergehalts weniger gesund sind, auch wenn sie Vitamine bieten. ©  IMAGO / Panthermedia
Lachsfilet (Zucht) vs. Wildlachs
Wildlachs enthält mehr Omega-3-Fettsäuren, die entzündungshemmend wirken und die Herzgesundheit unterstützen. Zuchtlachs hat zwar auch Omega-3, jedoch häufig in geringeren Mengen und kann auch mehr Schadstoffe wie PCB enthalten. Wildlachs ist daher die gesündere Wahl für die Herzgesundheit und weniger belastet. © IMAGO / Depositphotos / IMAGO / Shotshop
Avocado vs. Guacamole
Avocado ist eine gesunde Frucht, die gesunde Fette und viele Vitamine enthält. Guacamole hingegen kann Zucker, künstliche Zusatzstoffe und mehr Kalorien haben. © IMAGO / Panthermedia
Naturjoghurt vs. Fruchtjoghurt
Naturjoghurt enthält keine zugesetzten Zucker oder Aromen und bietet nützliche Probiotika. Fruchtjoghurt enthält oft Zucker und künstliche Aromen. © IMAGO / Westend61
Zuckerfreie Limonade vs. Wasser mit Zitrone
Zuckerfreie Limonade mag kalorienarm erscheinen, enthält jedoch oft künstliche Süßstoffe. Wasser mit Zitrone ist frisch und ohne Zusatzstoffe. © IMAGO / Dreamstime
Vollkornbrot vs. Weißbrot
Vollkornbrot enthält mehr Ballaststoffe und Nährstoffe, da es aus dem ganzen Korn besteht, während Weißbrot aus raffiniertem Mehl besteht und weniger Nährstoffe bietet. ©  IMAGO / Zoonar
Weißer und brauner Zucker
Brauner Zucker enthält Melasse und ist aufgrund seines höheren Mineralstoffgehalts wie Calcium und Eisen die gesündere Wahl. Weißer Zucker wird stärker verarbeitet und enthält keine Mineralstoffe mehr. Brauner Zucker hat also nicht nur mehr Geschmack, sondern auch einen minimalen gesundheitlichen Vorteil aufgrund der erhaltenen Nährstoffe. © IMAGO / imagebroker
Jodsalz vs. Tafelsalz
Jodsalz ist mit Jod angereichert, was für die Funktion der Schilddrüse und den Stoffwechsel wichtig ist. Besonders in Gebieten, in denen Jodmangel herrscht, ist Jodsalz eine wichtige Quelle dieses Spurenelements. Tafelsalz enthält dagegen keine zusätzlichen Mineralstoffe und kann bei übermäßigem Gebrauch die Gesundheit negativ beeinflussen. Jodsalz ist daher die gesündere Wahl, da es eine wichtige Ergänzung für die tägliche Ernährung darstellt. © IMAGO / Dreamstime
Echter Ahornsirup vs. Ahornsirup-„Ersatz“
Echter Ahornsirup enthält neben Zucker auch Antioxidantien, Zink und Mangan, die das Immunsystem unterstützen. Ahornsirup-„Ersatz“ ist oft mit Zucker und künstlichen Aromen versetzt und bietet keinen gesundheitlichen Mehrwert. Echter Ahornsirup hat somit nicht nur einen besseren Geschmack, sondern auch zusätzliche Nährstoffe, die dem Körper zugutekommen. ©  IMAGO / ingimage / IMAGO / imagebroker
Alpenmilch vs. normale Kuhmilch
Alpenmilch stammt von Kühen, die in den Alpen grasen und oft weniger verarbeitet wird, was zu einem höheren Gehalt an natürlichen Nährstoffen wie Omega-3-Fettsäuren führt. Normale Kuhmilch kann durch die industrielle Verarbeitung und den Fütterungsprozess weniger Vitamine und Mineralstoffe enthalten. Alpenmilch hat also durch die artgerechte Haltung der Tiere und den natürlichen Lebensraum einen klaren gesundheitlichen Vorteil. © IMAGO / Dreamstime
Chia-Samen vs. Leinsamen
Chia-Samen sind reich an Omega-3-Fettsäuren, Antioxidantien und Ballaststoffen, die die Verdauung fördern. Leinsamen enthalten ebenfalls Omega-3, jedoch in Form von ALA (Alpha-Linolensäure), die der Körper weniger effektiv umwandeln kann. Beide sind nährstoffreich, aber Chia-Samen bieten durch ihren hohen Gehalt an leicht verfügbaren Nährstoffen einen besseren gesundheitlichen Nutzen. © IMAGO / imagebroker
Bio-Eier vs. konventionelle Eier
Bio-Eier stammen von Hühnern aus Freilandhaltung, die mit biologischem Futter gefüttert werden. Diese Eier haben einen höheren Gehalt an Omega-3-Fettsäuren und Vitamin E. Konventionelle Eier enthalten weniger Nährstoffe und haben oft einen höheren Anteil an gesättigten Fetten, da die Hühner in Käfighaltung leben und mit weniger naturnahen Futterquellen versorgt werden. © IMAGO / Design Pics
Grüner Tee vs. Schwarzer Tee
Grüner Tee enthält mehr Antioxidantien wie Catechine, die das Immunsystem stärken und das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken können. Schwarzer Tee wird stärker verarbeitet und verliert dabei einige dieser gesunden Inhaltsstoffe. Grüner Tee hat daher den gesundheitlichen Vorteil, vor allem im Hinblick auf die Prävention von chronischen Krankheiten. ©  IMAGO / Zoonar
Cooking oils, Olive oil, Rape, Sunflower flowers in bottles
Rapsöl hat einen höheren Anteil an Omega-3-Fettsäuren und ist reich an einfach ungesättigten Fettsäuren, die das Herz schützen. Sonnenblumenöl enthält vorwiegend Omega-6-Fettsäuren, die in größeren Mengen Entzündungen im Körper fördern können. Rapsöl ist also die bessere Wahl für eine gesunde Ernährung und hat aufgrund seines Fettsäureprofils gesundheitliche Vorteile. © IMAGO / Panthermedia
Kokosmilch vs. Kokosnusswasser
Kokosmilch ist fettreich und eignet sich hervorragend zum Kochen und Backen. Sie enthält mittelkettige Fettsäuren (MCTs), die schnell vom Körper verarbeitet und in Energie umgewandelt werden. Kokosnusswasser hingegen ist kalorienarm und reich an Elektrolyten wie Kalium, das die Hydration unterstützt. Kokosnusswasser ist also die bessere Wahl, wenn es um die Unterstützung der Flüssigkeitsaufnahme geht, während Kokosmilch mehr Energie liefert. © IMAGO / Zoonar
Schokolade Viele unterschiedliche Sorten
Dunkle Schokolade enthält mehr Kakao und weniger Zucker als Milchschokolade und bietet mehr Antioxidantien, die gut für die Gesundheit sind. Milchschokolade hat mehr Zucker und weniger Nährstoffe. © IMAGO / Zoonar
Haferflocken vs. Instant-Haferflocken
Haferflocken sind ein gesundes, unverarbeitetes Produkt, das reich an Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralstoffen wie Eisen und Magnesium ist. Sie sind langsam verdaulich und fördern eine langanhaltende Sättigung. Instant-Haferflocken, wie fertiges Porridge, hingegen sind oft stark verarbeitet und enthalten häufig Zuckerzusätze und Aromen, die die Nährstoffdichte verringern. Sie lassen den Blutzuckerspiegel schneller ansteigen und bieten nicht dieselbe langanhaltende Sättigung wie herkömmliche Haferflocken. © IMAGO / Andreas Berheide

Tipp: Gesunde Snacks selbst zubereiten

Der einfachste Weg, ungesunde Snacks im Supermarkt zu vermeiden, ist, gesunde Snacks selbst zuzubereiten. Kombiniert Nüsse, Obst und Joghurt zu leckeren Snacks, die nicht nur den Hunger stillen, sondern auch den Körper mit wertvollen Nährstoffen versorgen. Bereitet frisches Gemüse vor, stellt euer eigenes Müsli her oder bereitet euch eine schnelle Smoothie-Bowl zu – so habt ihr immer gesunde Optionen parat, die keine Zuckerfallen beinhalten.

Rubriklistenbild: © IMAGO / Dreamstime / IMAGO / Zoonar / IMAGO / Pond5 Images

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