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Ausgefallenes Rezept

Als Snack sind sie der Star: Saftige Cevapcici-Hot Dogs mit Avjar

Cevapcici-Hot Dogs mit Avjar, Zwiebeln und Petersilie.
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Wem selbstgemachte Cevapcici im Brötchen zu langweilig sind, kann auch Hot Dogs draus zaubern. Das Rezept für Cevapcici-Hot Dogs gibt es hier.

Cevapcici schmecken nach Urlaub an der kroatischen Küste und lassen sich auch zu Hause einfach zubereiten. Besonders zart werden sie dank einer Geheimzutat.

Die kleinen Hackfleischröllchen vom Grill namens Cevapcici (oder Ćevapčići) sind vor allem in der Balkanregion bekannt und beliebt. Fun Fact: Der Name „Ćevapčići“ leitet sich vom Wort „ćevapi“ ab, was so viel wie „kleine Würstchen“ oder auch „klein gewürfeltes Fleisch“ bedeutet.

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Meist werden sie mit frischem Fladenbrot, Zwiebeln, Ajvar und Petersilie serviert und bestehen oft aus einer Mischung aus Rind- und Lammfleisch, wobei es von Region zu Region Unterschiede gibt.

Ob als Streetfood, Snack auf die Hand oder als Spezialität bei Familienessen – es gibt nichts, was Cevapcici nicht können. Daher passen sie auch wunderbar in softe Hot Dog Brötchen, wie auch Currywurst oder Weißwurst.

So einfach gelingen saftige Cevapcici-Hot Dogs:

Einfach Tasty-Rezeptvideos am laufenden Band gibt es dank des kostenlosen Green-Feeds von Xymatic direkt auf das Smartphone.

Für leckere Cevapcici im Hot Dog Brötchen braucht man diese Zutaten:

  • Cevapcici:
  • 500 g Hackfleisch, gemischt
  • 80 g Avjar (Paprika-Dip)
  • 1 TL Backpulver
  • 1 TL Majoran
  • 1 EL Paprikapulver
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 2 EL Speiseöl
  • Hot Dogs:
  • 4 Hot Dog Brötchen
  • Avjar
  • Petersilie
  • Zwiebeln, gewürfelt

Ferien für den Gaumen: 14 Rezepte, die nach Urlaub schmecken

Blick von der Seite auf einen Teller mit drei Königinpasteten gefüllt mit Ragout fin.
Die kulinarische Weltreise beginnt in Berlin. Auch wenn sich der Name „Ragout fin“ französisch anhört, handelt es sich um einen Berliner Klassiker.  © Einfach Tasty
Blick von oben auf eine Kasserolle, gefüllt mit gegartem Coq au vin (Hähnchen in Rotweinsauce).
Von der Hauptstadt Deutschlands aus geht es weiter nach Frankreich. Beim Coq au vin wird das Hähnchen in Rotweinsauce mit Speck geschmort.  © Einfach Tasty
Ein Teller mit Melonen-Schinken-Salat mit Joghurtdressing und Kürbiskernen garniert.
Der Melonen-Schinken-Salat bringt die Sonne Italiens, in das wechselhafte Wetter Deutschlands. Die Süße der Melonen und Parmaschinken erinnern an warme Spätsommerabende. © Einfach Tasty
Griechische Gyros-Bowl mit Hackfleisch, Krautsalat, Tsatsiki, Oliven, Feta und Salatgurke.
In einer griechischen Gyros-Bowl wird alles, was die griechische Küche zu bieten hat, vereint. Von einem warmen Land, geht es zum nächsten.  © Einfach Tasty
Patatas Bravas mit Salsa Brava und Aioli in einer Schale.
In Spanien gelten Patatas Bravas mit scharfer Salsa und Aioli zu den absoluten Tapas-Klassikern. Die frittierten Kartoffelstücke sind unwiderstehlich knusprig.  © Einfach Tasty
Frontalblick auf 2 gefüllte Gläser Sangria und einen Krug. Im Vordergrund sind diverse Früchte zu sehen.
Hoch die Gläser! Denn was könnte mehr nach Urlaub schmecken, als Sangria?  © Einfach Tasty
Eine Schale Çilbir – türkische Eier mit Joghurt und Fladenbrot.
Drei Prozent der Türkei liegen in Europa, die restlichen 97 Prozent in Asien. Çilbir (Türkische Eier mit Joghurt) verbinden milde Cremigkeit und pikante Würze. © Einfach Tasty
Ein Teller mit einem traditionell thailändischen Pad Thai mit Erdnüssen, Limette, Hühnchen und Reisbandnudeln
Obwohl die Flugentfernung von Instanbul nach Bangkok etwa 7300 Kilometer beträgt, bleiben wir in Asien. Pad Thai ist das Herzstück des thailändischen Streetfood.  © Einfach Tasty
Blick auf einen Teller mit drei gebackenen Sushi-Muffins. Im Hintergrund: Avocado, Frühlingszwiebeln und Reis.
Die japanische Küche ist bekannt für ästhetische Zubereitungen. Die Sushi-Muffins gibt es für alle, die keinen rohen Fisch mögen.  © Einfach Tasty
Spinat-Falafel mit Feta auf einem Teller, garniert mit Erdnusssauce und Zitronenspalten.
Von Japan, dem Fernen Osten, geht es jetzt in den Nahen Osten. Die frittierten Bratlinge, Falafel, gelten als vegetarische Lieblinge in Pita-Taschen.  © Einfach Tasty
Kartoffelchip wird in Zucchini-Baba Ghanoush gedippt. Im Hintergrund sind schwarzen Oliven, Fladenbrot und Kartoffelchips zu sehen.
Zucchini-Baba Ghanoush ist ein orientalisches Geschmackserlebnis. Ein cremiger Dip, der hauptsächlich aus Auberginen und Sesampaste besteht.  © Einfach Tasty
Hot Dog-Waffeln auf einem Holzbrett mit Würstchen, Röstzwiebeln und Gürkchen.
Die kulinarische Reise über den Atlantischen Ozean führt in die USA. In einem Waffeleisen kann man auch Hot Dogs zubereiten. Hot-Dog-Waffeln sind der Beweis. © Einfach Tasty
Ein Taco-Salat geschichtet in Gläsern, mit gebratenem Hackfleisch, Salat, Paprika, Mais, Kidneybohnen, Salsa-Sauce, Schmand, Käse und Tortilla-Chips.
Der Flug geht weiter Richtung Süden – nach Mexiko. Der Taco-Salat ist ein Aromenfest, in dem würzige Tacos, Schicht für Schicht, auf knackigen Salat treffen.  © Einfach Tasty
Zwei Longdrinkgläser, gefüllt mit Banana Colada. Als Deko Banane, Ananas und Kokosraspeln.
Der beliebte Cocktailklassiker Piña Colada kommt aus Puerto Rico. Der alkoholfreie Banana Colada bringt uns zum erfrischenden Ende der kulinarischen Weltreise. © Einfach Tasty

Die Zubereitung ist einfach und geht schnell:

  1. Für die Cevapcici: Hackfleisch, Avjar, Backpulver, Majoran, Paprikapulver und Knoblauch gut vermengen. Aus dem Fleischteig daumendicke Würstchen formen, in der Länge der Hot Dog Brötchen.
  2. In einer Pfanne Speiseöl erhitzen und Cevapcici von allen Seiten scharf anbraten.
  3. Für die Hot Dogs: Hot Dog Brötchen nach Packungsangabe vorbereiten. Mit Cevapcici, Avjar, Zwiebeln und Petersilie füllen.
  4. Zack – fertig!
Mit Hot Dogs kann man seiner Kreativität freien Lauf lassen! Mit Avja, Zwiebel, Petersilie und Hackfleisch wird daraus dann schnell ein Cevapcici-Hot Dog. Hier geht's zum Rezept.

Was hat Backpulver im Hackfleisch zu suchen?

Cevapcici sollen nicht nur scharf gegrillt und würzig sein, sondern bestenfalls noch zart und saftig. Damit dies immer gelingt, machen sich clevere Köche die Grundlagen der Chemie zunutze und fügen dem Hackfleisch ein wenig Backpulver hinzu. Was in vielen Regionen des Balkans eine typische Zubereitung von Fleisch ist, wirft hierzulande eher Fragen auf. Denn Backpulver, wird in der Küche meist als Treibmittel verwendet, um vor allem Teige aufzulockern und ihnen eine luftigere Konsistenz zu verleihen. Aber auch in Bezug auf Hackfleisch kann das Hinzufügen von Backpulver entscheidende Vorteile haben:

  • Zarte Textur: Backpulver beziehungsweise das in ihm enthaltene Natron kann das Fleisch zarter machen, indem es die Eiweißstrukturen im Fleisch lockert („Denaturieren“). Dies führt zu einer zarteren Textur der Hackfleischmischung und verhindert, dass die Cevapcicizu fest oder gummiartig werden.
  • Lockere Konsistenz: Das Backpulver erzeugt Kohlendioxidgas, wenn es erhitzt wird. Dieses Gas bildet kleine Bläschen in der Fleischmischung, die dazu beitragen, dass die Cevapcici beim Braten oder Grillen aufgehen und eine leichtere, lockerere Konsistenz erhalten.
  • Saftigkeit: Die Gasbildung durch das Backpulver hilft, Feuchtigkeit im Fleisch einzuschließen und so die Cevapcici noch saftiger zu machen.

Wie so oft gilt auch hier das Motto „Die Dosis macht das Gift“, daher sollte Backpulver nur in kleinen Mengen verwendet werden. Nicht, dass der Eigengeschmack des Triebmittels das lecker-würzige Aroma der Cevapcici überdeckt.

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