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Tabubruch
„Tief besorgt“: William und Kate äußern sich erstmals zu Andrews Epstein-Skandal
Kate und William brechen ihr Schweigen zum Epstein-Skandal. Ihre Botschaft gilt den Opfern – und ist eine klare Distanzierung.
Es ist ein Statement, das aufhorchen lässt: Prinz William (43) und Prinzessin Kate (44) äußern sich erstmals öffentlich zum Epstein-Skandal um Andrew Mountbatten-Windsor (65), der die königliche Familie seit Wochen in Atem hält. Wie ein Sprecher des Kensington-Palastes der BBC mitteilt, seien Kate und William „tief besorgt“ über die fortlaufenden Enthüllungen. „Ihre Gedanken bleiben auf die Opfer fokussiert“, heißt es in der Erklärung. Das Timing des Statements ist bemerkenswert: Es erfolgt genau zu dem Zeitpunkt, als William zu einer diplomatisch heiklen Reise nach Saudi-Arabien aufbricht.
Der Hintergrund der royalen Stellungnahme sind neue Dokumente, die von US-Behörden veröffentlicht wurden und Andrew Mountbatten-Windsor, den Onkel von William, erneut unter Druck setzen. Wie die britische Tageszeitung The Independent berichtet, handelt es sich um Millionen von Seiten aus den Ermittlungen gegen den verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (66, † 2019). Kate und William hatten sich bislang zu den Vorwürfen gegen Andrew ausgeschwiegen – bis jetzt. Ihre Sorge gilt ausdrücklich den Opfern, während Andrew weiterhin jegliches Fehlverhalten bestreitet.
Prinzessin Kate und Prinz William äußern tiefe Besorgnis über Andrews Epstein-Enthüllungen
Die neuen Enthüllungen bringen Andrew in massive Bedrängnis. Laut BBC sind unter den veröffentlichten Dokumenten Fotos, die Andrew in kompromittierenden Situationen zeigen. Zudem bestätigt offenbar eine E-Mail von Ghislaine Maxwell, Epsteins ehemaliger Vertrauter, die Echtheit des berüchtigten Fotos, das Andrew mit seiner Anklägerin Virginia Giuffre (41 † 2025) zeigt.
Andrew hatte das Foto zuvor als womöglich gefälscht bezeichnet und behauptet, Giuffre nie getroffen zu haben. Die junge Frau warf ihm vor, als Teenager zu sexuellen Handlungen mit ihm gezwungen worden zu sein. Im Jahr 2022 einigte sich Andrew mit Giuffre außergerichtlich, ohne ein Schuldeingeständnis oder eine Entschuldigung. Inzwischen hat Andrew seine royale Residenz Royal Lodge vorzeitig verlassen und lebt auf dem privaten Anwesen von König Charles in Sandringham, wie The Independent meldet.
Tampongate, Untreue, Missbrauch: Die zehn größten Skandale im britischen Königshaus
Das Statement von Kate und William erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem der Skandal um Andrew das öffentliche Ansehen der Monarchie zu überschatten droht. Während William in Saudi-Arabien diplomatische Gespräche mit Kronprinz Mohammed bin Salman (40) führt, macht der Kensington-Palast unmissverständlich klar: Kate und William stehen an der Seite der Opfer. Verwendete Quellen: independent.co.uk, bbc.com