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Macht er Ernst?

Wenn er den Thron besteigt: William könnte Meghan Markle und Prinz Harry ihre Titel wegnehmen

Meghan Markle und Prinz Harry dürfen ihre royalen Titel nicht geschäftlich nutzen. Obwohl König Charles dies nicht so streng sieht, könnte ein künftiger König William härter durchgreifen.

London/Montecito – Die Frage um die königlichen Titel von Prinz Harry (40) und Meghan Markle (43) ist erneut in den Fokus gerückt. Trotz der Vereinbarung, die royalen Anreden „His/Her Royal Highness“ (kurz: HRH) nicht zu verwenden, wurden diese dem Herzog und der Herzogin von Sussex nie offiziell entzogen. Das könnte sich unter einem künftigen König William (42) schnell ändern.

König Charles’ entspannte Haltung gegenüber Prinz Williams harter Linie

Stein des Anstoßes: Meghan hatte einen Brief der ukrainischen ersten stellvertretenden Ministerpräsidentin Julija Swyrydenko (39) bei Instagram geteilt. In diesem wurde sie mit „Your Royal Highness“ angesprochen. Die verstorbene Queen Elizabeth II. (96, † 2022) hatte ihrem Enkel Harry und seiner Ehefrau die Nutzung der Titel allerdings untersagt, als sie dem britischen Königshaus im Jahr 2020 den Rücken kehrten.

Neun Royals mit einem eigenen Job: Warum hat Kate Middleton eigentlich keinen?

Kate, die Prinzessin von Wales ist jetzt häufig als Schirmherrin etwa des All England Lawn Tennis Club bei denWimbledon Championships 2023 unterwegs
Laut einer Quelle des mirror.co.uk Queen Elizabeth II. der Meinung, dass eine heutige Prinzessin einen „richtigen Job“ braucht: „Nur von einem 5-Sterne-Ressort ins nächste zu wechseln“ war in ihren Augen nicht die passende Voraussetzung dafür, einmal möglicherweise Königin zu werden. Kate Middleton jobbte nach ihrem vierjährigen Kunstgeschichtestudium vorübergehend als Assistenz-Einkäuferin im Bereich Accessoires für das britische Modelabel Jigsaw und arbeteitete dann in der Firma für Partybedarf ihrer Mutter.  © Victoria Jones/dpa
Prinz Harry arbeitet als Coach und moderiert zudem seine Charity-Projekte wie „Invictus Games“
Seit März 2021 ist bekannt, dass der Herzog von Sussex zwei Jobs jenseits des Atlantiks übernommen hat. Prinz Harry ist Chief Impact Officer des Coaching- und Psychiatrie-Unternehmens BetterUp. Sein Chef Alexi Robichaux verriet gegenüber BBC News, dass der Herzog am Arbeitsplatz gerne „Harry“ genannt wird. Harry arbeitet außerdem Teilzeit als Kommissar für die neue Commission on Information Disorder des US-Think Tanks Aspen Institute, die den Zustand der Medien untersucht. © Avalon.red/Imago
Prinzessin Eugenie ist Direktorin der Kunstgalerie Hauser & Wirth.
Prinzessin Eugenie ist Direktorin der Kunstgalerie Hauser & Wirth. Nachdem ihrem Studium der englischen Literatur und Kunstgeschichte an der Newcastle University, zog die jüngere Tochter Prinz Andrews und Sarah Ferguson für ein Jahr nach New York, um für das Online-Auktionsunternehmen Paddle8 zu arbeiten. Anschließend kehrte sie zurück nach London, um 2015 eine Stelle als stellvertretende Direktorin bei Hauser & Wirth anzutreten. Zwei Jahre später übernahm sie voll als Direktorin.  © Future Image/Imago
Prinzessin Beatrice ist Vizepräsidentin für Partnerschaften und Strategie beim Technologieunternehmen Afiniti
Auch Prinzessin Beatrice müsste an der Seite des Immobilienentwicklers Edoardo Mapelli Mozzi nicht arbeiten. Doch sie ist Vizepräsidentin für Partnerschaften und Strategie beim Technologieunternehmen Afiniti. Zuvor war sie Teilhaberin bei der Investmentfirma Sandbridge Capital und davor war sie als zwischengeschaltete koordinierende Produzentin bei Sony Pictures Entertainment tätig. Nach ihrem Studium im Jahr 2011 war Beatrice zunächst als Research-Analystin bei einem Boutique-Privatvermögensunternehmen tätig. © S. Vas/Imago
Die älteste Tochter von Prinzessin Anne, Zara Tindall, ist wie ihre Mutter eine versierte Reiterin.
Die älteste Tochter von Prinzessin Anne, Zara Tindall, ist wie ihre Mutter eine versierte Reiterin. Bei den Olympischen Spielen 2012 in London gewann sie als Teil des britischen Vielseitigkeitsteams eine Silbermedaille. Im Januar 2020 wurde sie Direktorin der Pferderennbahn Cheltenham und machte damit ihre Leidenschaft zum Beruf. © Steven Paston For The Jockey Clu/dpa
Peter Phillips hat für Jaguar als Corporate Hospitality Manager und dann für das Williams-Rennteam gearbeitet
Zaras Bruder, Peter Phillips hat für Jaguar als Corporate Hospitality Manager und dann für das Williams-Rennteam gearbeitet. Er war als Manager für die Royal Bank of Scotland tätig, bevor er 2012 das Unternehmen verließ, um Geschäftsführer der Sport- und Unterhaltungsagentur SEL UK zu werden. Er besuchte die University of Exeter und schloss im Jahr 2000 sein Studium der Sportwissenschaften ab. © Javier Garcia/Imago
Kronprinzessin Marie-Chantal von Griechenland, die 1995 Kronprinz Pavlos heiratete, gründete im Jahr 2000 ihre eigene Luxusmarke für Kinderbekleidung, Marie-Chantal.
Kronprinzessin Marie-Chantal von Griechenland, die 1995 Kronprinz Pavlos heiratete, gründete im Jahr 2000 ihre eigene Luxusmarke für Kinderbekleidung, Marie-Chantal. Sie ist außerdem Treuhänderin des Royal Academy Trust. Auf dem Bild steht sie zwischen Königin Anne-Marie of Greece und ihrem Ehemann.  © Stephen Lock/imago
Die Tochter von Prinzessin Margaret, Sarah Chatto, stellt ihre Gemälde seit 1995 in der Redfern Gallery aus.
Sarah Chatto ist die Tochter von Prinzessin Margaret und stellt ihre Gemälde seit 1995 in der Redfern Gallery aus. Ihre Arbeiten waren in vielen anderen Ausstellungen zu sehen. Die Mutter von Samuel und Arthur Chatto, wurde an der Camberwell School of Art und an den Royal Academy Schools ausgebildet. Das Talent für Kunst liegt in der Familie, denn König Charles hat im Sandringham House seine Sammlung von Aquarellgemälden ausgestellt. © PanoramiC/Imago
David Armstrong-Jones, Sarahs älterer Bruder ist Möbelhersteller und gründete 1985 sein eigenes Unternehmen
David Armstrong-Jones, Sarahs älterer Bruder ist Möbelhersteller und gründete 1985 sein eigenes Unternehmen, Linley, nach seinem vorherigen Titel, Viscount Linley. Im Jahr 2015 wurde er zum Ehrenvorsitzenden von Christie‘s EMERI (Europa, Naher Osten, Russland und Indien) ernannt und ist außerdem Autor mehrere Bücher. © Javier Garcia/Imago
Prinz Joachim von Dänemark, ist der jüngere Sohn Königin Margrethes. Im September 2020 trat er seine Rolle als Verteidigungsattaché an der dänischen Botschaft in Paris
Prinz Joachim von Dänemark, ist der jüngere Sohn Königin Margrethes. Im September 2020 trat er seine Rolle als Verteidigungsattaché an der dänischen Botschaft in Paris an. Er und seine zweite Frau, Prinzessin Marie, leben mit ihren Kindern, Prinz Henrik und Prinzessin Athene, in Frankreich. Auf dem Bild sind neben Joachim Prinz Nikolai and Prinz Felix zu sehen.  © PPE/Imago

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Innerhalb der königlichen Familie gibt es offenbar unterschiedliche Ansichten in dieser Angelegenheit. König Charles (76) zeigt sich zurückhaltend und vermeidet es, einen neuen Konflikt innerhalb der Familie zu entfachen. Ein Freund aus dem Umfeld des Königs erklärt laut thedailybeast.com: „Charles wird keinen neuen Kriegsschauplatz wegen eines Instagram-Posts eröffnen.“ Meghan ihrerseits dürfte inzwischen an Kritik gewöhnt sein.

Wollte Meghan mit dem Posting die Situation bewusst austesten?

Deshalb kommen manche Beobachter zu der Ansicht, Meghan könnte mit dem Posting die Situation bewusst ausgetestet haben. Doch dies könnte früher oder später Konsequenzen haben, denn im Gegensatz zu Charles‘ sanfterer Natur wird Prinz William eine härtere Haltung nachgesagt. Freunde von William berichten, dass er Harry und Meghan strenger angehen könnte, sobald er König wird. „Es ist kein Geheimnis, dass William möchte, dass Harry härter behandelt wird“, so ein Vertrauter des Prinzen.

Ist Prinz William erst König, können sich Meghan Markle und Prinz Harry nicht mehr auf König Charles’ Rücksichtnahme verlassen (Fotomontage).

Der Royal-Experte Richard Fitzwilliams (75) gab nun gegenüber dem Daily Express eine Erklärung: Während Prinz Harrys Prinzen-Titel ein unveränderliches Geburtsrecht ist, das auch seine Ehefrau zum Tragen eines Prinzessinnen-Titels berechtigt, sieht es beim Titel „Herzog und Herzogin von Sussex“ anders aus.

Laut Fitzwilliams ist der einzige Weg, wie der Titel gekippt werden könnte, eine Gesetzesänderung, der das Parlament zustimmen müsste. „Was sehr unwahrscheinlich ist“, schätzt er die Chancen ein. Ob William als König diese Möglichkeit in Betracht zieht, bleibt abzuwarten.

Bei aller Theorie wünscht William seinem Vater, König Charles, sicher ein langes Leben. Exakt durchgeplant ist der Todesfall des Monarchen aber schon seit dem Tode seiner königlichen Mutter. Verwendete Quellen: thedailybeast.co.uk, express.co.uk

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