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Was Meghan Markle tatsächlich über ihren Adelstitel „von Sussex“ denkt

Mit ihrer Heirat mit Prinz Harry erhielt Meghan Markle den Titel „von Sussex“. Die wahre Bedeutung dieses Namens für sie gab die Herzogin jetzt zum Beginn ihrer Netflix-Doku preis.

New York – Seit ihrer Hochzeit mit Prinz Harry (40) im Jahr 2018 hat Meghan Markle (43) ihren Geburtsnamen abgelegt und den Titel einer Herzogin von Sussex angenommen. In der Tradition der britischen Royals haben Mitglieder des Königshauses keinen Nachnamen. So ist Harry offiziell Prinz Harry, Herzog von Sussex, während Meghan als Meghan, Herzogin von Sussex, bekannt ist. Besonders alltagstauglich ist der Name in den Vereinigten Staaten, der Wahlheimat Harrys und Meghans, allerdings nicht.

Für Meghan Markle ist der Name „von Sussex“ Teil ihrer Liebesgeschichte

In einem Interview mit dem People-Magazin anlässlich ihrer am 4. März startenden Netflix-Show „With Love, Meghan“ sprach die frühere Schauspielerin über die Bedeutung des Namens „Sussex“ für ihre Familie. Sie beschreibt ihn als Teil ihrer und Harrys Liebesgeschichte und erklärt: „Es ist unser gemeinsamer Name als Familie, und ich glaube, ich habe nicht erkannt, wie bedeutend das für mich sein würde, bis wir Kinder hatten.“

Neun Royals mit einem eigenen Job: Warum hat Kate Middleton eigentlich keinen?

Kate, die Prinzessin von Wales ist jetzt häufig als Schirmherrin etwa des All England Lawn Tennis Club bei denWimbledon Championships 2023 unterwegs
Laut einer Quelle des mirror.co.uk Queen Elizabeth II. der Meinung, dass eine heutige Prinzessin einen „richtigen Job“ braucht: „Nur von einem 5-Sterne-Ressort ins nächste zu wechseln“ war in ihren Augen nicht die passende Voraussetzung dafür, einmal möglicherweise Königin zu werden. Kate Middleton jobbte nach ihrem vierjährigen Kunstgeschichtestudium vorübergehend als Assistenz-Einkäuferin im Bereich Accessoires für das britische Modelabel Jigsaw und arbeteitete dann in der Firma für Partybedarf ihrer Mutter.  © Victoria Jones/dpa
Prinz Harry arbeitet als Coach und moderiert zudem seine Charity-Projekte wie „Invictus Games“
Seit März 2021 ist bekannt, dass der Herzog von Sussex zwei Jobs jenseits des Atlantiks übernommen hat. Prinz Harry ist Chief Impact Officer des Coaching- und Psychiatrie-Unternehmens BetterUp. Sein Chef Alexi Robichaux verriet gegenüber BBC News, dass der Herzog am Arbeitsplatz gerne „Harry“ genannt wird. Harry arbeitet außerdem Teilzeit als Kommissar für die neue Commission on Information Disorder des US-Think Tanks Aspen Institute, die den Zustand der Medien untersucht. © Avalon.red/Imago
Prinzessin Eugenie ist Direktorin der Kunstgalerie Hauser & Wirth.
Prinzessin Eugenie ist Direktorin der Kunstgalerie Hauser & Wirth. Nachdem ihrem Studium der englischen Literatur und Kunstgeschichte an der Newcastle University, zog die jüngere Tochter Prinz Andrews und Sarah Ferguson für ein Jahr nach New York, um für das Online-Auktionsunternehmen Paddle8 zu arbeiten. Anschließend kehrte sie zurück nach London, um 2015 eine Stelle als stellvertretende Direktorin bei Hauser & Wirth anzutreten. Zwei Jahre später übernahm sie voll als Direktorin.  © Future Image/Imago
Prinzessin Beatrice ist Vizepräsidentin für Partnerschaften und Strategie beim Technologieunternehmen Afiniti
Auch Prinzessin Beatrice müsste an der Seite des Immobilienentwicklers Edoardo Mapelli Mozzi nicht arbeiten. Doch sie ist Vizepräsidentin für Partnerschaften und Strategie beim Technologieunternehmen Afiniti. Zuvor war sie Teilhaberin bei der Investmentfirma Sandbridge Capital und davor war sie als zwischengeschaltete koordinierende Produzentin bei Sony Pictures Entertainment tätig. Nach ihrem Studium im Jahr 2011 war Beatrice zunächst als Research-Analystin bei einem Boutique-Privatvermögensunternehmen tätig. © S. Vas/Imago
Die älteste Tochter von Prinzessin Anne, Zara Tindall, ist wie ihre Mutter eine versierte Reiterin.
Die älteste Tochter von Prinzessin Anne, Zara Tindall, ist wie ihre Mutter eine versierte Reiterin. Bei den Olympischen Spielen 2012 in London gewann sie als Teil des britischen Vielseitigkeitsteams eine Silbermedaille. Im Januar 2020 wurde sie Direktorin der Pferderennbahn Cheltenham und machte damit ihre Leidenschaft zum Beruf. © Steven Paston For The Jockey Clu/dpa
Peter Phillips hat für Jaguar als Corporate Hospitality Manager und dann für das Williams-Rennteam gearbeitet
Zaras Bruder, Peter Phillips hat für Jaguar als Corporate Hospitality Manager und dann für das Williams-Rennteam gearbeitet. Er war als Manager für die Royal Bank of Scotland tätig, bevor er 2012 das Unternehmen verließ, um Geschäftsführer der Sport- und Unterhaltungsagentur SEL UK zu werden. Er besuchte die University of Exeter und schloss im Jahr 2000 sein Studium der Sportwissenschaften ab. © Javier Garcia/Imago
Kronprinzessin Marie-Chantal von Griechenland, die 1995 Kronprinz Pavlos heiratete, gründete im Jahr 2000 ihre eigene Luxusmarke für Kinderbekleidung, Marie-Chantal.
Kronprinzessin Marie-Chantal von Griechenland, die 1995 Kronprinz Pavlos heiratete, gründete im Jahr 2000 ihre eigene Luxusmarke für Kinderbekleidung, Marie-Chantal. Sie ist außerdem Treuhänderin des Royal Academy Trust. Auf dem Bild steht sie zwischen Königin Anne-Marie of Greece und ihrem Ehemann.  © Stephen Lock/imago
Die Tochter von Prinzessin Margaret, Sarah Chatto, stellt ihre Gemälde seit 1995 in der Redfern Gallery aus.
Sarah Chatto ist die Tochter von Prinzessin Margaret und stellt ihre Gemälde seit 1995 in der Redfern Gallery aus. Ihre Arbeiten waren in vielen anderen Ausstellungen zu sehen. Die Mutter von Samuel und Arthur Chatto, wurde an der Camberwell School of Art und an den Royal Academy Schools ausgebildet. Das Talent für Kunst liegt in der Familie, denn König Charles hat im Sandringham House seine Sammlung von Aquarellgemälden ausgestellt. © PanoramiC/Imago
David Armstrong-Jones, Sarahs älterer Bruder ist Möbelhersteller und gründete 1985 sein eigenes Unternehmen
David Armstrong-Jones, Sarahs älterer Bruder ist Möbelhersteller und gründete 1985 sein eigenes Unternehmen, Linley, nach seinem vorherigen Titel, Viscount Linley. Im Jahr 2015 wurde er zum Ehrenvorsitzenden von Christie‘s EMERI (Europa, Naher Osten, Russland und Indien) ernannt und ist außerdem Autor mehrere Bücher. © Javier Garcia/Imago
Prinz Joachim von Dänemark, ist der jüngere Sohn Königin Margrethes. Im September 2020 trat er seine Rolle als Verteidigungsattaché an der dänischen Botschaft in Paris
Prinz Joachim von Dänemark, ist der jüngere Sohn Königin Margrethes. Im September 2020 trat er seine Rolle als Verteidigungsattaché an der dänischen Botschaft in Paris an. Er und seine zweite Frau, Prinzessin Marie, leben mit ihren Kindern, Prinz Henrik und Prinzessin Athene, in Frankreich. Auf dem Bild sind neben Joachim Prinz Nikolai and Prinz Felix zu sehen.  © PPE/Imago

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Die Verbundenheit mit dem Nachnamen wuchs also seit der Geburt ihrer Kinder Archie (5) und Lilibet (3), die zunächst den Namen Mountbatten-Windsor trugen und erst später den Prinzen- und Prinzessinnen-Titel erhielten, bevor sich die Familie auf den Namen von Sussex für alle einigte.

Trotzdem entschieden sich die vier für Sussex, also ohne das Adelsprädikat, als Familiennamen. Damit nutzen sie ihn zwar nicht ganz im Sinne Queen Elizabeths II. (96, † 2022), die Meghan und Harry den Titel „von Sussex“ zu ihrer Hochzeit als Geschenk verliehen hatte, trotzdem ist er Meghan eine große Freude: „Ich liebe es, dass das etwas ist, das Archie, Lili, H und ich alle gemeinsam haben. Es bedeutet mir viel“, erklärt Meghan weiter.

Kurz nach dem Megxit wurden Rufe laut, Meghan und Harry sollten ihre Titel zurückgeben

Prinz Harry trägt den Titel „Prinz“ aber als Geburtsrecht. Auch wenn das die Gegner der Monarchie als Ironie empfinden: Meghan führt als seine Ehefrau die Titel Prinzessin und Herzogin ebenfalls zurecht, darf sich aber nicht HRH (Her Royal Highness) nennen, so wollte es die Queen – und nur König Charles als ihr Nachfolger könnte das ändern.

Meghans neue Netflix-Show zeigt auch den veränderten Lebensweg der Herzogin

Meghan Markle vor dem Ludlow House in New York City, um mit ihren engsten Mitarbeitern den unmittelbar bevorstehenden Start ihrer Netflix-Show zu feiern (Fotomontage).

Die Tradition, einen royalen Titel als Nachnamen zu verwenden, ist nicht neu. Auch Prinz William (42) und Prinzessin Kate (43) nutzten zunächst Herzog und Herzogin von Cambridge als „normalen“ Nachnamen. Seit dem Tod von Williams und Harrys Großmutter führen sie die Titel Prinz und Prinzessin von Wales, während Prinz Charles zu König Charles III. (67) wurde.

Seit ihrem Rückzug aus der königlichen Familie hat Meghan Markle sich als Content-Creator mit diversen Serien und Formaten ausprobiert. Jetzt geht ihr jüngstes Projekt als Netflix-Show mit acht Folgen an den Start, in denen es um Kochen, Gartenarbeit und die Rolle als Gastgeberin geht.

Meghan flog am Vorabend des Serienstarts eigens nach New York, um dort im „Ludlow House“ mit den engsten Mitarbeitern den Abschluss der Arbeit an der Serie zu feiern, die seit 4. März zum Streamen bei Netflix bereitsteht. Trotz eines ruppigen Auftakts kann es jetzt also losgehen und Meghan selbst sprach von einer positiven Entwicklung. Verwendete Quellen: people.com, mirror.co.uk, Instagram

Rubriklistenbild: © IMAGO / Cover-Images & Richard Shotwell/dpa

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