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Umstrittene Entscheidung
„Thronfolgerin, die das Volk nicht kennt“: Gefährdet Ingrid Alexandra ihre Zukunft als Königin?
Prinzessin Ingrid Alexandra wird die nächsten drei Jahre in Australien leben. Ihr Studium könnte erhebliche Auswirkungen auf ihr Image in Norwegen haben.
Oslo – Prinzessin Ingrid Alexandra von Norwegen (21) hat kürzlich einen neuen Lebensabschnitt eingeläutet: Sie studiert seit August an der University of Sydney, um einen Bachelor in Sozialwissenschaften mit Schwerpunkt auf internationaler Politik und politischer Ökonomie zu bekommen. Das Königshaus veröffentlichte offizielle Fotos, die die Studentin auf dem Campus zeigen, doch viel mehr gibt es über das neue Leben der Thronfolgerin in Australien nicht zu lesen.
Prinzessin Ingrid Alexandra wird die nächsten drei Jahre in Australien verbringen. Ihr Studium könnte große Auswirkungen auf ihr Image in Norwegen haben.
Die junge Thronfolgerin lebt wie viele ihrer Kommilitonen direkt auf dem Campus. Fernab von royalem Palastalltag ermöglicht ihr das ein annähernd normales Studentenleben und den persönlichen Kontakt zu Gleichaltrigen aus aller Welt. Parallel dazu warnen Experten vor potenziellen negativen Auswirkungen auf ihr Image in Norwegen: Denn während Ingrid Alexandra in Australien ihr Studentenleben genießt, könnte die Bevölkerung in ihrem Heimatland langsam, aber sicher den Bezug zur zukünftigen Königin verlieren.
Prinzessin Ingrid Alexandra: War das Studium in Übersee die falsche Entscheidung?
„Wenn Prinzessin Ingrid Alexandra drei Jahre lang 16.000 Kilometer entfernt lebt, ist es wichtig, dass sie regelmäßig mit den norwegischen Medien zusammentrifft. Andernfalls läuft sie Gefahr, in Vergessenheit zu geraten und als Thronfolgerin nach Hause zurückzukehren, die das Volk nicht kennt“, so Königshaus-Experte Trond Norén Isaksen (44) im Gespräch mit „Se og Hør“.
Dass Ingrid Alexandra ausgerechnet in Australien studiert, scheint kein Zufall zu sein. Denn Down Under kann die Prinzessin nicht nur der norwegischen Presse entfliehen, sondern auch dem Skandal um ihren Halbbruder Marius Borg Høiby (28). Dem erstgeborenen Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit (51) werden unter anderem schwere Sexualdelikte vorgeworfen, wegen denen er sich womöglich demnächst vor Gericht verantworten muss.
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Dass Høiby aufgrund seiner familiären Beziehungen allerdings auch mit dem Schrecken davonkommen könnte, ist laut Experten ebenfalls im Rahmen des Möglichen. „Es ist wichtig, zu unterstreichen, dass die Staatsanwaltschaft zu einem anderen Ergebnis als die Polizei kommen kann“, erklärte ein Kriminalist zuletzt im Gespräch mit der Zeitung „Verdens Gang“. Auch Ingrid Alexandra hofft sehr wahrscheinlich, dass die Anklage ihrer Familie erspart bleibt. Haakon und Sverre Magnus flogen kürzlich sogar mit Marius Borg Høiby in den Urlaub. Verwendete Quellen: Se og Hør, Verdens Gang