Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Königshaus bangt

Dramatische Wende: Kronprinzessin Mette-Marit muss sich Lungentransplantation unterziehen

Die Krankheit schreitet schneller voran als gedacht: Kronprinzessin Mette-Marit braucht eine neue Lunge. Der Palast gibt ein dramatisches Update.

Oslo – Es sind besorgniserregende Nachrichten: Kronprinzessin Mette-Marit (52) muss sich auf eine Lungentransplantation vorbereiten. Das teilte der norwegische Hof am Freitagmorgen (19. Dezember) in einer offiziellen Pressemitteilung mit. Die Ehefrau von Kronprinz Haakon (52) leidet seit 2018 an Lungenfibrose – einer chronischen Erkrankung, die zu Vernarbungen in der Lunge führt und die Sauerstoffaufnahme vermindert. Doch jetzt hat sich ihr Zustand dramatisch verschlechtert.

Kronprinzessin Mette-Marit braucht eine neue Lunge.

Im Herbst 2025 wurden mehrere Tests durchgeführt, die eine deutliche Verschlechterung zeigten, wie das Königshaus am Freitag bekannt gab. Die Ärzte des renommierten Rikshospitalet in Oslo haben daher mit den Vorbereitungen für eine mögliche Lungentransplantation begonnen. Professor Are Martin Holm, Abteilungsleiter der Lungenabteilung, erklärte am Freitag: „Wir nähern uns dem Zeitpunkt, an dem eine Lungentransplantation durchgeführt werden muss.“ Wann genau Mette-Marit auf die Warteliste gesetzt wird, steht noch nicht fest.

Kronprinzessin Mette-Marit äußert sich emotional zu ihrem Gesundheitszustand

Die Kronprinzessin selbst äußerte sich bereits vorab in der norwegischen NRK-Dokumentation „Året med kongefamilien“ (zu Dt.: „Das Jahr mit der Königsfamilie“), die am 25. Dezember ausgestrahlt wird, zu ihrem Gesundheitszustand. „Ich habe die ganze Zeit gehofft, dass wir die Krankheit mit Medikamenten in Schach halten könnten“, gesteht sie darin offen laut übereinstimmender Medienberichte. Die Entwicklung sei jedoch schneller vorangeschritten, als sie und die Ärzte gehofft hätten. Besonders belastend: „Es gibt sehr viele Dinge, die ich nicht mehr tun kann.“

Trotz der ernsten Diagnose will Mette-Marit weiterhin ihren royalen Pflichten nachkommen. In der am Freitag veröffentlichten Mitteilung betonte der Palast, dass die Kronprinzessin „ein starkes Bedürfnis hat, weiterzuarbeiten“. Ihr offizielles Programm werde jedoch entsprechend angepasst, damit Gesundheit und royale Rolle bestmöglich miteinander vereinbar sind. Die 52-Jährige habe „zunehmend Bedarf an angepasstem Training, Ruhe und Erholung“, heißt es in der Erklärung weiter.

Wer ist wer im norwegischen Königshaus? Das sind die Mitglieder der royalen Familie

Norwegens König Haakon VIII. legt am 1. September 2026 im Storting den Eid gemäß der Verfassung ab.
König Haakon VIII. ist zwar zwei Jahre jünger als seine Schwester Prinzessin Märtha Louise, ursprünglich hatten die Männer in Norwegens Monarchie jedoch Vorrang. Erst in den 1990ern wurde die Verfassung geändert, jedoch nicht rückwirkend. Demnach folgte Haakon seinem Vater Harald nach dessen Tod auf den Thron. © picture alliance/dpa/NTB Pool/Lise Åserud
Kronprinzessin Mette-Marit am norwegischen Nationalfeiertag 2024 auf Gut Skaugum.
Am 25. August 2001 heiratete Haakon Mette-Marit Tjessem Høiby und machte sie so zur zukünftigen Königin Norwegens. Mette-Marit brachte ihren damals vierjährigen Sohn Marius mit in die Ehe, gemeinsam mit Kronprinz Haakon hat sie zwei Kinder. Wie 2018 bekanntgegeben wurde, ist die Kronprinzessin unheilbar an chronischer Lungenfibrose erkrankt. © Lise Åserud/NTB/AFP
Königin Sonja und König Harald 2023 bei einer Audienz im Palast vor der Verleihung des Friedensnobelpreises.
König Harald V. von Norwegen übernahm am 17. Januar 1991 nach dem Tod seines Vaters Olav V. († 87) das Zepter und blieb seinem Versprechen treu, bis zu seinem Lebensende zu regieren. Seine bürgerliche Ehefrau Sonja durfte er erst heiraten, nachdem er gedroht hatte, andernfalls für immer ledig zu bleiben. Sonja trägt auch nach Haralds Tod am 28. August 2026 weiterhin den Titel Königin. Am 29. August 2026 hätten die beiden ihren 58. Hochzeitstag gefeiert. © picture alliance/dpa/NTB/Hanna Johre
Norwegens Kronprinzessin Ingrid Alexandra bei der Vereidigung ihres Vaters König Haakon VIII. am 1. September 2026 im Storting in oslo.
Kronprinzessin Ingrid Alexandra ist das erstgeborene Kind von König Haakon und Königin Mette-Marit, nach der Verfassungsänderung hat sie in der Thronfolge Vorrang vor ihrem zwei Jahre jüngeren Bruder. © picture alliance/dpa/NTB Pool/Lise Åserud
Sverre Magnus, Prinz von Norwegen, trifft im Storting ein, wo König Haakon VIII. am 1.9.2026 gemäß der Verfassung seinen Eid ablegt.
Prinz Sverre Magnus ist der jüngere Bruder von Prinzessin Ingrid Alexandra und belegt in der norwegischen Thronfolge aktuell Rang zwei. © picture alliance/dpa/NTB Pool/Terje Pedersen
Prinzessin Märtha Louise von Norwegen 2025 bei der Aufzeichnung einer Talkshow in Stockholm.
Prinzessin Märtha Louise ist das älteste Kind von König Harald und Königin Sonja, aufgrund der damaligen Verfassung landet sie in der Thronfolge allerdings hinter ihrem älteren Bruder Haakon und dessen Kindern. In erster Ehe war Märtha Louise mit dem Schriftsteller Ari Behn († 2019) verheiratet, die beiden ließen sich 2017 scheiden. © IMAGO/TT
Maud Angelica Behn, Emma Tallulah Behn und Leah Isadora Behn bei der Hochzeit von Prinzessin Märtha Louise und Durek Verrett in Geiranger.
Maud Angelica, Emma Tallulah und Leah Isadora stammen aus Prinzessin Märtha Louises Ehe mit Ari Behn. Maud belegt in der norwegischen Thronfolge Platz 5, dahinter folgt Leah auf Rang 6, an 7. Stelle steht Emma. © picture alliance/dpa/NTB/Cornelius Poppe
Prinzessin Märtha Louise und Durek Verrett bei ihrer Hochzeit am 31. August 2024 in Geiranger.
Am 31. August 2024 heiratete Prinzessin Märtha Louise in Geiranger den selbsternannten Schamanen Durek Verrett. Die Beziehung ist in Norwegen umstritten, nach der Verlobung kündigte Märtha Louise an, keine offiziellen Aufgaben mehr für das Königshaus zu übernehmen. Ihren Prinzessinnen-Titel will sie zudem nicht für kommerzielle Zwecke nutzen. Durek Verrett ist trotz Hochzeit kein offizielles Mitglied der norwegischen Königsfamilie. © IMAGO/PPE
Marius Borg Høiby 2022 bei den Feierlichkeiten zu Prinzessin Ingrid Alexandras 18. Geburtstag.
Ebenfalls kein offizielles Mitglied der königlichen Familie ist Marius Borg Høiby. Der erstgeborene Sohn von Mette-Marit wuchs gemeinsam mit seinen beiden Halbgeschwistern Ingrid Alexandra und Sverre Magnus auf, sorgte jedoch regelmäßig für negative Schlagzeilen. Im August 2024 wurde der negative Höhepunkt erreicht, nachdem Marius wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung festgenommen wurde. Hinzu kam der Vorwurf der Vergewaltigung, weshalb Marius im November 2024 eine Woche in Untersuchungshaft verbrachte. © Lise Åserud/NTB/AFP
Prinzessin Astrid 2024 bei der Hochzeit von Prinzessin Märtha Louise und Durek Verrett.
Prinzessin Astrid ist die ältere Schwester von König Harald. Prinzessin Ragnhild, die älteste Tochter von König Olav V., verstarb 2012 im Alter von 82 Jahren. © IMAGO/PPE

Die Nachricht kommt kurz vor Weihnachten und versetzt ganz Norwegen in Sorge. Seit Jahren kämpft Mette-Marit tapfer gegen ihre Lungenerkrankung, trat bei offiziellen Anlässen auf und zeigte sich stets pflichtbewusst. Nun steht sie vor der größten gesundheitlichen Herausforderung ihres Lebens. Doch es ist nicht das einzige, was die Kronprinzessin derzeit belasten dürfte: Auch der Skandal um ihren Sohn Marius Borg Høiby (28) aus erster Ehe setzt der königlichen Familie schwer zu.

Der 28-Jährige wird in 32 Punkten angeklagt – unter anderem wegen Vergewaltigung, Körperverletzung und Sachbeschädigung. Der Prozess beginnt am 3. Februar 2026 und hat bereits jetzt Kosten von über drei Millionen norwegischen Kronen (rund 252.000 Euro) verursacht. Das norwegische Volk und Royal-Fans weltweit hoffen nun, dass Mette-Marit trotz aller Belastungen bald ein passendes Spenderorgan erhält und wieder zu Kräften kommt. Verwendete Quellen: Pressemitteilung des Norwegischen Königshauses

Rubriklistenbild: © IMAGO/Gonzales Photo

Kommentare