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Markenchaos um Meghan

„Lächerlich“: Experten beurteilen Meghans Vorgehen als Schnellschuss

Mit der Umtaufung ihres Lifestyle-Labels in „As Ever“ sorgt Meghan Markle für Überraschung. Jedoch löst die Vorgehensweise Kritik und Verwirrung aus.

Montecito – Zum Jahresbeginn überraschte Meghan Markle (43) ihre Fans mit einem eigenen Instagram-Account. Mittlerweile folgen ihr zwei Millionen User. Am Dienstag (18. Februar) teilte die Frau von Prinz Harry (40) ein Video, in dem sie die Umbenennung ihrer Lifestyle-Marke ankündigte. Statt American Riviera Orchard trägt das Unternehmen nun den Namen As Ever. Dieser Schritt sorgte innerhalb von 24 Stunden für viel Stress.

Experten kritisieren Meghan Markles Launch-Strategie als überstürzt und chaotisch

Die Umbenennung wurde notwendig, nachdem Meghan bei der Sicherung der Markenrechte für American Riviera Orchard auf rechtliche Hürden gestoßen war. Eine andere Firma hatte bereits Beschwerde eingelegt, was zur Umbenennung führte. Doch auch der neue Name As Ever bleibt nicht ohne Kontroversen. Das Logo, das eine Palme und zwei Kolibris zeigt, erinnert stark an das Wappen der spanischen Stadt Porreres, was zu weiteren Diskussionen führte. Die Bürgermeisterin von Porreres, Xisca Mora, äußerte sich kritisch und forderte die Entfernung des Logos.

Neun Royals mit einem eigenen Job: Warum hat Kate Middleton eigentlich keinen?

Kate, die Prinzessin von Wales ist jetzt häufig als Schirmherrin etwa des All England Lawn Tennis Club bei denWimbledon Championships 2023 unterwegs
Laut einer Quelle des mirror.co.uk Queen Elizabeth II. der Meinung, dass eine heutige Prinzessin einen „richtigen Job“ braucht: „Nur von einem 5-Sterne-Ressort ins nächste zu wechseln“ war in ihren Augen nicht die passende Voraussetzung dafür, einmal möglicherweise Königin zu werden. Kate Middleton jobbte nach ihrem vierjährigen Kunstgeschichtestudium vorübergehend als Assistenz-Einkäuferin im Bereich Accessoires für das britische Modelabel Jigsaw und arbeteitete dann in der Firma für Partybedarf ihrer Mutter.  © Victoria Jones/dpa
Prinz Harry arbeitet als Coach und moderiert zudem seine Charity-Projekte wie „Invictus Games“
Seit März 2021 ist bekannt, dass der Herzog von Sussex zwei Jobs jenseits des Atlantiks übernommen hat. Prinz Harry ist Chief Impact Officer des Coaching- und Psychiatrie-Unternehmens BetterUp. Sein Chef Alexi Robichaux verriet gegenüber BBC News, dass der Herzog am Arbeitsplatz gerne „Harry“ genannt wird. Harry arbeitet außerdem Teilzeit als Kommissar für die neue Commission on Information Disorder des US-Think Tanks Aspen Institute, die den Zustand der Medien untersucht. © Avalon.red/Imago
Prinzessin Eugenie ist Direktorin der Kunstgalerie Hauser & Wirth.
Prinzessin Eugenie ist Direktorin der Kunstgalerie Hauser & Wirth. Nachdem ihrem Studium der englischen Literatur und Kunstgeschichte an der Newcastle University, zog die jüngere Tochter Prinz Andrews und Sarah Ferguson für ein Jahr nach New York, um für das Online-Auktionsunternehmen Paddle8 zu arbeiten. Anschließend kehrte sie zurück nach London, um 2015 eine Stelle als stellvertretende Direktorin bei Hauser & Wirth anzutreten. Zwei Jahre später übernahm sie voll als Direktorin.  © Future Image/Imago
Prinzessin Beatrice ist Vizepräsidentin für Partnerschaften und Strategie beim Technologieunternehmen Afiniti
Auch Prinzessin Beatrice müsste an der Seite des Immobilienentwicklers Edoardo Mapelli Mozzi nicht arbeiten. Doch sie ist Vizepräsidentin für Partnerschaften und Strategie beim Technologieunternehmen Afiniti. Zuvor war sie Teilhaberin bei der Investmentfirma Sandbridge Capital und davor war sie als zwischengeschaltete koordinierende Produzentin bei Sony Pictures Entertainment tätig. Nach ihrem Studium im Jahr 2011 war Beatrice zunächst als Research-Analystin bei einem Boutique-Privatvermögensunternehmen tätig. © S. Vas/Imago
Die älteste Tochter von Prinzessin Anne, Zara Tindall, ist wie ihre Mutter eine versierte Reiterin.
Die älteste Tochter von Prinzessin Anne, Zara Tindall, ist wie ihre Mutter eine versierte Reiterin. Bei den Olympischen Spielen 2012 in London gewann sie als Teil des britischen Vielseitigkeitsteams eine Silbermedaille. Im Januar 2020 wurde sie Direktorin der Pferderennbahn Cheltenham und machte damit ihre Leidenschaft zum Beruf. © Steven Paston For The Jockey Clu/dpa
Peter Phillips hat für Jaguar als Corporate Hospitality Manager und dann für das Williams-Rennteam gearbeitet
Zaras Bruder, Peter Phillips hat für Jaguar als Corporate Hospitality Manager und dann für das Williams-Rennteam gearbeitet. Er war als Manager für die Royal Bank of Scotland tätig, bevor er 2012 das Unternehmen verließ, um Geschäftsführer der Sport- und Unterhaltungsagentur SEL UK zu werden. Er besuchte die University of Exeter und schloss im Jahr 2000 sein Studium der Sportwissenschaften ab. © Javier Garcia/Imago
Kronprinzessin Marie-Chantal von Griechenland, die 1995 Kronprinz Pavlos heiratete, gründete im Jahr 2000 ihre eigene Luxusmarke für Kinderbekleidung, Marie-Chantal.
Kronprinzessin Marie-Chantal von Griechenland, die 1995 Kronprinz Pavlos heiratete, gründete im Jahr 2000 ihre eigene Luxusmarke für Kinderbekleidung, Marie-Chantal. Sie ist außerdem Treuhänderin des Royal Academy Trust. Auf dem Bild steht sie zwischen Königin Anne-Marie of Greece und ihrem Ehemann.  © Stephen Lock/imago
Die Tochter von Prinzessin Margaret, Sarah Chatto, stellt ihre Gemälde seit 1995 in der Redfern Gallery aus.
Sarah Chatto ist die Tochter von Prinzessin Margaret und stellt ihre Gemälde seit 1995 in der Redfern Gallery aus. Ihre Arbeiten waren in vielen anderen Ausstellungen zu sehen. Die Mutter von Samuel und Arthur Chatto, wurde an der Camberwell School of Art und an den Royal Academy Schools ausgebildet. Das Talent für Kunst liegt in der Familie, denn König Charles hat im Sandringham House seine Sammlung von Aquarellgemälden ausgestellt. © PanoramiC/Imago
David Armstrong-Jones, Sarahs älterer Bruder ist Möbelhersteller und gründete 1985 sein eigenes Unternehmen
David Armstrong-Jones, Sarahs älterer Bruder ist Möbelhersteller und gründete 1985 sein eigenes Unternehmen, Linley, nach seinem vorherigen Titel, Viscount Linley. Im Jahr 2015 wurde er zum Ehrenvorsitzenden von Christie‘s EMERI (Europa, Naher Osten, Russland und Indien) ernannt und ist außerdem Autor mehrere Bücher. © Javier Garcia/Imago
Prinz Joachim von Dänemark, ist der jüngere Sohn Königin Margrethes. Im September 2020 trat er seine Rolle als Verteidigungsattaché an der dänischen Botschaft in Paris
Prinz Joachim von Dänemark, ist der jüngere Sohn Königin Margrethes. Im September 2020 trat er seine Rolle als Verteidigungsattaché an der dänischen Botschaft in Paris an. Er und seine zweite Frau, Prinzessin Marie, leben mit ihren Kindern, Prinz Henrik und Prinzessin Athene, in Frankreich. Auf dem Bild sind neben Joachim Prinz Nikolai and Prinz Felix zu sehen.  © PPE/Imago

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PR-Experten sind sich uneinig über Meghans Vorgehen. Warren Johnson von W Communications kritisierte die Strategie als Schnellschuss: „Es scheint, als wäre die Marke überstürzt auf den Markt gebracht worden“, sagte er gegenüber The Daily Beast. „Einer Kim Kardashian würde das nicht passieren“, fügt er hinzu. Ein anderer Experte warnte, dass zu viele Relaunches die Marke „lächerlich“ erscheinen lassen könnten.

Meghan Markles Launch ihrer Marke „As Ever“ ging nicht gerade glatt über die Bühne.

Meghan Markle Logo-Entwurf wurde offenbar nicht sorgfältig im Vorfeld überprüft

Der neue Markenname sorgte zudem für noch mehr Verwirrung, da er mit der New Yorker Bekleidungsmarke As Ever NYC übereinstimmt. Der Designer Mark Kolski erklärte auf Instagram: „Wir sind uns der Namensähnlichkeiten bewusst“. Ins Boot seien sie allerdings nicht geholt worden. Im Gegensatz dazu lobte Personal-Branding-Expertin Mayah Riaz die Umbenennung als klugen Schachzug, um rechtliche Probleme zu vermeiden. Sie betonte, dass der neue Name nicht nur Amerika im Fokus habe.

Meghan selbst erklärte in ihrem Video, dass der neue Name As Ever eine breitere Zielgruppe ansprechen solle. Mit dem Launch ihrer Webseite reißt sie zudem die Kommunikation mit ihrem persönlichen Instagram-Account an sich, jetzt kann sie ihre Anhängerschaft direkt erreichen, während Kommentare allerdings weiterhin unerwünscht bleiben.

Markenexperten sehen die Umbenennung dennoch als notwendigen Schritt, wie allerdings mit den neuen Rechtsfragen seitens der Herzogin von Sussex umgegangen werden soll, bleibt abzuwarten. Die Herausforderung heißt jetzt, die Verwirrung zu beseitigen und die Marke erfolgreich zu etablieren. Verwendete Quellen: thedailybeast.com, mirror.co.uk, tatler.com, Instagram

Rubriklistenbild: © Cover Images/Imago

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