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Ex-Prinz gerät weiter in Bedrängnis
Andrew unter Druck: Weiteres Epstein-Opfer erhebt schwere Vorwürfe – „Tour durch Buckingham Palace“
Eine weitere Frau behauptet, von Jeffrey Epstein zu Andrew Mountbatten-Windsor geschickt worden zu sein. Was nun ans Licht kommt, bringt den Royal in Bedrängnis.
Die Vergangenheit lässt Andrew Mountbatten-Windsor (65) nicht los. In den USA wurden gerade über drei Millionen Seiten an Dokumenten über Jeffrey Epstein (66, † 2019) veröffentlicht. Parallel dazu erhebt eine weitere Frau schwere Vorwürfe gegen den jüngeren Bruder von König Charles III. (77).
Es ist nicht die erste Anschuldigung dieser Art. Bereits Virginia Giuffre (41, † 2025) hatte Andrew vorgeworfen, sie 2001 als 17-Jährige in London missbraucht zu haben. Sie berichtete zudem von zwei weiteren intimen Begegnungen mit dem britischen Royal – einmal in New York, einmal auf der privaten Karibikinsel von Jeffrey Epstein. Im Februar 2022 kam es zu einer außergerichtlichen Einigung: Der ehemalige Prinz zahlte umgerechnet rund 14,3 Millionen Euro an Giuffre.
Ex-Prinz Andrew: Weiteres Epstein-Opfer berichtet von gemeinsamer Nacht in Royal Lodge
Nun meldet sich eine zweite Frau. Was sie schildert, soll sich 2010 in der Royal Lodge in Windsor ereignet haben – Andrews damaliger Residenz. Es ist das erste Mal, dass jemand behauptet, in einem royalen Anwesen missbraucht worden zu sein. Ihre Geschichte bringt Brad Edwards an die Öffentlichkeit – ein Anwalt, der weltweit mehr als 200 Opfer von Jeffrey Epstein vertritt.
Der US-Jurist berichtet gegenüber der britischen Rundfunkanstalt BBC von pikanten Details. Seine Mandantin, die nicht aus Großbritannien stammt und damals in ihren Zwanzigern war, erhebt schwere Anschuldigungen gegen Andrew. Edwards erklärt: „Wir sprechen von mindestens einer Frau, die von Jeffrey Epstein zu Prinz Andrew geschickt wurde. Und sie hatte sogar, nach einer Nacht mit Prinz Andrew, eine Tour durch den Buckingham Palace.“
Tampongate, Untreue, Missbrauch: Die zehn größten Skandale im britischen Königshaus
Angesichts der Vorwürfe erwägt Brad Edwards eine Zivilklage im Namen seiner Mandantin gegen Andrew. Der Anwalt kritisiert die Reaktion des britischen Königshauses scharf: „Die Idee, dass die königliche Familie sich bisher um die Opfer kümmert und die Dinge richtigstellen wollte – was sie getan haben, indem sie Prinz Andrew einfach seiner Titel enthoben haben und nichts weiter, hatte genau den gegenteiligen Effekt.“