Neuer Standort künftig beim Rathaus?

Maibaum muss mangels Standsicherheit abgebaut werden

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Maibaumaufstellen in Waldkraiburg. (Archivbild)
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Waldkraiburg - Der Maibaum beim Haus der Vereine muss wegen Problemen mit der Standsicherheit abgebaut werden. Es wäre möglich, dass er eines Tages auch wieder beim Rathaus steht.

Der Bau-, Verkehrs- und Umweltausschuss beschloss in seiner jüngsten Sitzung den Abbau des bestehenden Maibaumes auf Grund der mangelnden Standsicherheit. Die Verwaltung wurde beauftragt, im Rahmen der Überlegungen zu Sanierung oder Neubau des Rathauses zu überprüfen, ob ein geeigneter Standort im Umfeld des Rathauses gefunden werden kann. Auch auf der Infoveranstaltung vor kurzem wurde diese Möglichkeit bereits angesprochen worden.

Sollte sich ein neuer Standort im Umfeld des Rathauses anbieten, sollen bis 2023 gemeinsam mit den Vereinen, Feuerwehren und so weiter die Auflebung der Tradition vorbereitet werden. Wenn kein Standort am Rathaus gefunden werden kann, wird die Verwaltung beauftragt bereits 2019 Gespräche zur Neuaufstellung am bisherigen Standort zu führen.

Abbau notwendig

"Aufgrund der hohen sommerlichen Temperaturen und der damit verbunden Zunahme an Rissen im Maibaum, wurde bei einer internen Begutachtung am Mitte November festgestellt, dass die Standsicherheit des Maibaumes gefährdet ist", so die Stadtverwaltung. Um genauere Erkenntnisse zur Standsicherheit zu bekommen wäre ein Sachverständigengutachten für etwa 1500 bis 2000 Euro in Auftrag gegeben oder alternativ zu entscheiden den Maibaum umzulegen.

"Da der Maibaum seit nunmehr etwa zwei Jahren bereits steht und die Tradition des Maibaumes durch das Fest der Aufstellung geprägt wird ist zu überlegen den Maibaum umzulegen und Kontakte zu den Vereinen, Feuerwehr und so weiter zur Neuaufstellung aufzunehmen." In diesem Zusammenhang könnte auch über einen geänderten Standort grundsätzlich nachgedacht werden. 

Bereits 2016 Überlegungen

Der Maibaum war 2004, im Rahmen der Stadtplatz-Umgestaltung zum Haus der Vereine verlegt worden.

Bereits auf einer Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses im April 2016

hatte UWG-Fraktionssprecher Frieder Vielsack eine Rückverlegung angeregt. Schon damals wurde aber klar, dass eine Entscheidung aus verschiedenen Gründen noch warten müssen werde. 

In einer Umfrage auf innsalzach24.de sprach sich die Mehrheit der Befragten damals für den Stadtplatz als künftigen Standort aus. 

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